Autor Thema: Wie Verhalten? Einschulen oder nicht - endlich entschieden  (Gelesen 9396 mal)

Fairydust

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Wie Verhalten? Einschulen oder nicht - endlich entschieden
« am: 13. Oktober 2011, 19:24:57 »
Wußte keine andere Überschrift. Ronja wird im Juli 12 6Jahre und bei uns ist der Stichtag für die Einschulung der 30.September.
Im sozialen/emotionalen Bereich war sie schon immer etwas hinterher, sie hatte letzten Winter aber sehr stark aufgeholt.
Heute war im Kiga Entwicklungsgespräch und leider macht sie wieder Rückschritte. Nun ist überhaupt nicht absehbar, ob sie nächstes Jahr in die Schule sollte oder doch besser zurückgestellt wird. Klar, bis dahin kann viel passieren. Aber das weiß ja keiner.
Jetzt ist sie im Kiga ein Vorschulkind.
Wie würdet ihr euch jetzt verhalten?
Ganz normal weiter machen? Aber was ist, wenn sie dann doch nicht in die Schule kommt? Brauche mal paar Ideen. Muß noch dazu sagen, wenn der Stichtag noch der 30.06. wäre, würde ich sie garantiert nicht einschulen lassen, weil ihr das Jahr einfach gut tun würde.
« Letzte Änderung: 02. Juli 2012, 21:15:41 von Fairydust »







Bettina

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #1 am: 13. Oktober 2011, 19:29:41 »
Schwierig zu sagen. Ich bin selbst ein Juli-Kind und mit gerade 6 Jahren eingeschult worden. Damals  hat sich über emotional/soziale Reife glaube ich keiner wirklich Gedanken gemacht.

Quinn wird auch nächsten Juli 6 und wird auch eingeschult werden. Und selbst wenn es zur Diskussion stünde, dann würde ich das jetzt noch nicht zur Diskussion stellen, sondern erst relativ kurz vor Einschulung. Sprich ich würde weitermachen, Vorschule und so und dann im Frühjahr sehen wie es läuft. Ich glaube, dass man das ein 3/4 Jahr vorher noch nicht wirklich beurteilen kann.

Was ändert der Stichtag denn an deiner Einschätzung ob sie noch ein Jahr KiGa machen soll oder nicht? Ist ja nur ein Datum.
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Fairydust

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #2 am: 13. Oktober 2011, 19:36:35 »
Wäre der Stichtag der 30.6. wäre sie ein Kannkind und ich könnte einfach nein sagen. Jetzt ist sie ein MUßkind und sie müßte zurückgestellt werden.
Sie hatte halt letzten Winter gute Fortschritte gemacht, deswegen war es für mich ok, dass sie zur Schule kommt. Aber richtig wohl war mir noch nie dabei.
Sollte man Ronja sagen, dass sie an sich "arbeiten" muß, damit sie zur Schule kommt? Wir machen jetzt Logopädie, das ist auch ein wichtiger Punkt. Sollte aber bis zum Sommer in Ordnung sein. Aber da ist ja noch eine Reihe anderer Dinge. Mein Mann ist der Meinung, dass sie das dann schon in der Schule lernt. Ich hab aber Bedenken, dass sie dann blockiert und nicht mitmacht.







Bettina

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #3 am: 13. Oktober 2011, 19:43:57 »
Klar ändert dieser Stichtag etwas an dem Aufwand oder dem Vorgehen, das nötig ist, wenn sie nicht eingeschult werden soll, aber doch nicht dran, was du drüber denkst.

Dein Mann sieht kein Problem?

Ich finde es etwas vage, was du schreibst zu den weiteren Problemen. Wo sind die denn? Und wenn du sagst sie macht Rückschritte, auf was bezieht sich das? Ist sie schüchtern? So dass sie z.B. nichts sagen würde. Oder wie drückt sich das aus. Und was sagt sie selbst zur Schule?

Ich würde keinem meiner Kinder in dem Alter sagen, dass es "an sich arbeiten muss". Da können sie so glaube ich noch gar nichts mit anfangen und ist eher kontraproduktiv. So wie du es schreibst hört sich das nach einer riesen Baustelle an. Aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass bei so einer Riesenbaustelle jemand gesagt hätte (auch nicht vor ein paar Wochen), dass sie eingeschult werden kann.

Rückschritte können auch ein Zeichen dafür sein, dass sie sich in einem anderen Punkt weiterentwickelt. Dann machen Kinder oft Rückschritte in einem Bereich, wo sie eben gerade nicht so mit beschäftigt sind. Lernen geht nie konstant und stetig voran. Es ist immer mit auf und abs verbunden. Das alleine würde mich nicht so verunsichern.

Letztendlich aber müsst ihr das ja jetzt noch nicht entscheiden.
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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #4 am: 13. Oktober 2011, 19:48:07 »
nicht einschulen  :)

jared ist 2012 ein reguläres schulkind, weil bei uns der dämliche stichtag auch der 30.09. ist und er am 15.09. sechs jahre alt wird. er ist im kiga ganz normales vorschulkind und wir lassen das so laufen, obwohl wir uns einig sind (der kiga und ich) dass er nicht eingeschult werden soll. letztendlich müssen wir aber einfach sehen, was die schuluntersuchung bringt, die ist im märz nächsten jahres.

Fliegenpilz

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #5 am: 13. Oktober 2011, 19:59:22 »
Und wieso ist er dann in der Vorschule, wenn er nicht eingeschult werden soll, Netti?
Ich meine, soll er das ganze Vorschulprogramm zweimal machen? Ist die Langeweile im "letzten" Kindergartenjahr nicht quasi vorprogrammiert?

Ich bin übrigens für: Einschulung!
Aber das kann ich nicht begründen, sondern sind familieninterne Erfahrungswerte ;)

Bettina

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #6 am: 13. Oktober 2011, 20:04:13 »
Bei Jared bin ich auch für Einschulung  S:D.

Ronja kenne ich ja nicht  :).
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Fairydust

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #7 am: 13. Oktober 2011, 20:08:54 »
Bis jetzt hat sich anscheinend da noch niemand darüber gedanken gemacht und ich hab für mich gedacht, dass sie es noch aufholt.
Es fällt bei ihr auch nicht auf den ersten Blick auf. Aber gerade eben singt sie wieder "Backe, backe Kuchen" aber total falsch, vorhin war das rote Pferd dran, das kehrt die Fliege weg, statt abgewehrt und dann fliegte sie mit viel Gewalt um das Pferd. Da läßt sie sich nicht korrigieren.
Ein anderes Problem, sie hilft immer allen und jeden. Sie ist beschäftigt. Sie bekommt mit, das ein Kind irgendwo in der Gruppe ein Problem hat. Sie läßt ihre Sachen liegen und hilft den anderen. Klingt erstmal ja nicht schlecht, aber sie bekommt ihrs ja nicht fertig.
Sie hat mit neuen Aufgaben Probleme, braucht sehr lange sie zu verstehen. Wenn sie es dann kapiert hat, ist es kein Problem mehr.
Wenn ihr etwas nicht passt, dann redet sie kein Wort mehr, und macht nicht mehr mit. Das kann dann auch schon mal ein viertel Stunde dauern, bis sie wieder ansprechbar ist. Das war schon mal fast weg, jetzt wird es wieder schlimmer.

@Netti
und was sagt ihr zu Jared? Denkt er, er kommt in die Schule? Ich finde es falsch Ronja zu sagen, du kommst in die Schule und dabei hat man schon im Kopf, dass es doch nicht so ist.

Mein Mann ist halt der Meinung, dass sie es in der Schule schon schaffen wird.







Fairydust

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #8 am: 13. Oktober 2011, 20:10:54 »
Mir geht es jetzt auch gar nicht darum, ob einschulen oder nicht. Ich denke, dass kann wirklich erst nächstes Jahr geklärt werden. ABER wie geht man mit diesem Wissen um? Dem Kind es sagen, nicht sagen? Wie erklären oder gar nichts erklären?







Fliegenpilz

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #9 am: 13. Oktober 2011, 20:12:49 »
Aber sind das nicht alles Dinge, die sie wirklich lernen muss?

Und doch, ich glaube, dass ich ihr schon sagen würde, dass gewisse Dinge Vorraussetzungen für die Schule sind und das man das in der Vorschule schon lernt und sie da fleißig mitlernen sollte um einen schönen Schulstart zu haben :)

Aaaaber: Ich hab kein 5jähriges Kind und spreche nur in der Theorie!

Bettina

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #10 am: 13. Oktober 2011, 20:14:17 »
Zu dem was du jetzt geschrieben hast hab ich die ganze Zeit gedacht "Aha, hmh, OK, ja das ist ein Argument, oje schwierig, ja kann ich nachvollziehen, usw." Und dann ist mit einem einzigen Halbsatz von dir wieder alles gekippt. Nämlich dem, dass du geschrieben hast, dass das schonmal fast weg war!!! Es ist wie als wenn sie ihr altes Verhalten nochmal ausprobiert, um es dann wieder, wie sie es ja schonmal getan hat, aufzugeben.

Ich würde meinem Kind wohl ganz klar sagen, dass wir noch nicht wissen, ob es in die Schule kommt. Eben genauso wie es ist. Bei Quinn bin ich mir sicher, deshalb sag ich ihm auch, dass er in die Schule kommt. Ich würde auf jeden Fall nichts sagen, was bei dem Kind auch nur ansatzweise den Eindruck entstehen lassen könnte, dass mit ihm irgendwas nicht stimmt!!!

Zur Erklärung.... es ist wie mit Erdbeeren. Die einen mögen sie und sie sind voller Vitamine und sie sind gesund und andere Menschen vertragen sie nicht gut und kriegen Pickel.  ;D
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2011, 20:16:25 von Bettina »
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« Antwort #11 am: 13. Oktober 2011, 20:32:59 »
Es kann schon sein, dass sie es einfach nochmal ausprobiert. Die Frage Schule ja oder nein, kann jetzt auch wirklich nicht geklärt werden. Sie kann ja noch mal einen großen Entwicklungsschub wie letztes Jahr machen. ODER auch nicht  :-\
Wenn es in der Tedenz so bleibt wie jetzt, sind die Erzieher für nicht einschulen.
Aber wie sag ich es Ronja. Ich kann doch nicht sagen, wenn du die Lieder nicht richtig lernst, dann kannst du nicht in die Schule. Oder wenn du nicht mit uns redest, kannst du nicht in die Schule. Da sie schon ein Vorschulkind ist, finde ich es schwierig, ihr das zu sagen, ohne ihr zu sagen, dass sie was falsch macht.
einem Kannkind kann man sagen, es wird dann geschaut, ob du SCHON alles kannst. Einem Mußkind muß man ja im Prinzip sagen, dass etwas nicht in Ordnung ist.







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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #12 am: 13. Oktober 2011, 20:33:22 »
nein jared fragt überhaupt noch nicht nach der schule. er denkt also quasi noch gar nix. manchmal unterhalten wir uns lapidar mal drüber, aber es ist noch nicht präsent mit der schule.

christiane, er muss das vorschulprogramm machen. weil er laut gesetz vorschulkind ist. entscheiden tun das ja nicht wir und auch nicht der kindergarten. dürfen wir nicht. darf nur die schulbehörde. und da die untersuchung erst im märz/april ist, müssen alle kinder die laut gesetz schulkinder werden als vorschulkinder behandelt werden im kiga, denn wenn jetzt die schulbehörde sagt jared kommt im august zur schule wäre es ja doof, wenn er nicht in der vorschule gewesen wäre. das ist auch egal, wenn er das weimal macht. in unserem kindergarten werden lernwerkstätten angeboten, die sind nicht jedes jahr komplett identisch. die ziele sind natürlich ähnlich, aber es werden andere sachen gemacht.  :) ich glaube aber nicht dran, dass er in die schule kommt. wenn doch - schock, denn dann haben wir NIX vorbereitet. kein ranzen, kein nix  :P  kriegen wir aber dann auch hin  ;)

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« Antwort #13 am: 13. Oktober 2011, 20:37:19 »
er macht das Vorschulprogramm mit und redet noch nicht von der Schule? Ronja ist schon ganz aufgeregt und stolz, dass sie im Kiga jetzt ein Schulkind ist.







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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #14 am: 13. Oktober 2011, 20:38:29 »
@Netti: Das Mukkel-Programm ... ist das auch Pflicht? Doch nicht oder?

@Fairydust: Ich finde da nix dabei einem Kind zu sagen, dass es noch nicht entschieden ist, aber dass es ja sein kann. Aber xy nicht richtig machen ... wann solltest du deinem Kind sowas sagen? Bei Quinn gab es noch nicht eine einzige Situation, wo ich gesagt hätte "das Lied ist nicht richtig, dann kannst du nicht in die Schule". Das ist ja auch Quatsch. Weil erstens geht es in der Vorschule noch nicht um Leistung sondern in erster Linie um Lernkompetenzen und zweitens sagt ihr dass dann der Lehrer in der Schule schon selbst.
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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #15 am: 13. Oktober 2011, 20:38:42 »
Wieso kann man einem 5jährigen Kind nicht sagen, dass es etwas falsch macht?
Bettina hatte geschrieben, dass man dem Kind niemals sagen bzw. vermitteln sollte, dass es falsch ist, aber das ist doch ein Unterschied, oder?

Ich meine, wir sagen unseren Kindern doch von kleinauf, wenn sie etwas falsch machen, korrigieren sie, geben ihnen Hilfestellung und wollen ihn den richtigen bzw. besseren Weg lehren.


@Netti
Darf ich fragen wieso Jared deiner Meinung nach noch nicht bereit ist für die Schule? :)
Aber danke für die Erklärung mit dem Vorschulprogramm! :D

Bettina

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« Antwort #16 am: 13. Oktober 2011, 20:40:30 »
Quinn sag ich schon auch, wenn er etwas falsch macht. Nicht dass das falsch rüber kommt. Aber ich würde ihm nie sagen, dass er nicht in die Schule kann, wenn er ein Lied falsch singt  :).
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« Antwort #17 am: 13. Oktober 2011, 20:52:07 »
Wenn ich ihr sage, dass es sein kann, dass sie noch nicht in die Schule kommt, dann kommt doch garantiert die Frage, WARUM! Und dann? Wie soll ich dass denn begründen?

Es geht auch nicht darum, dass sie EIN Lied falsch singt, sie singt eigentlich alle falsch. Meistens will sie sich nicht korrigieren und wenn mal doch, dann dauert es ewig, bis sie es sich dann richtig merkt. Wir haben wirklich mehrere Tage gebraucht, bis sie hoppe, hoppe Reiter richtig konnte. Und das war vor ca 3Monaten. Inzwischen singt sie es wieder falsch.







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« Antwort #18 am: 13. Oktober 2011, 20:59:20 »
Also ich weiß nicht, ob Quinn irgendein Lied richtig kann  ???.

Wir hatten gestern eine heftige Auseinandersetzung .... sie lernen jetzt ein Martini-Lied auf Platt. Teil des Textes ..... Schlickerwark un Appelsien .... ja, mein Sohn hat freudig erzählt, dass sie an Martini Schlickerzeug und Apfelsinen mitbringen dürfen und ich hab zu ihm gesagt "Ja, das kommt ja auch in dem Lied vor, dass ihr gerade lernt!" Seine Antwort "NEIN" Ich hab es ihm gefühlte 10x erklärt, dass das ja Platt ist und dass das in normalem Deutsch halt so heißt und und und. Egal er war nicht davon abzubringen, dass das so nicht ist und dass sie das nicht lernen und dass das sowieso was ganz anders ist.

Naja, dann ist das halt so. Ich denke mal, dass du es nicht nur daran festmachst, weil du ja noch von anderen Sachen schreibst, aber sowas würde ich jetzt nicht als ausschlaggebend sehen für Einschulung oder nicht. Ich weiß ja nicht, wie es bei deiner Tochter ist, aber bei meinem Sohn geh ich davon aus, dass wenn die Erzieherin es ihm erklärt, dass er das dann doch mal überdenkt. Manchmal hab ich den Eindruck, dass es ihm einfach schwerfällt zuzugeben, dass er da etwas nicht ganz richtig gemacht hat oder nicht weiß. Dass er es einfach deshalb als richtig hinstellt.
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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #19 am: 13. Oktober 2011, 21:49:25 »
also davon ob ein kind lieder richtig kann oder nicht, würde ich es jetzt auch nicht festmachen. ich hab ja nun schon 3 kinder in der schule, für mich sind andere sachen als das kognitive viel ausschlaggebender.

das führt mich zu @christiane  ;)
jared ist kognitiv ganz normal entwickelt. er kann alles, was ein 5jähriger können muss, sogar sehr gut. er kann seinen namen schreiben, er kennt viele buchstaben, ganz viele zahlen, er kann wörter einfach so nachschreiben usw...(große geschwister  ;)) aber es hat kleinere defizite im emotionalem/sozialen bereich. das sehe ich selber und vor allem sagen das auch die erzieherinnen. er ist eher der schüchterne typ, der sich nicht traut vor der gruppe was zu sagen/zu machen (obwohl er es kann/weiß). und er ist einfach noch nicht so richtig in de lage konflikte zu lösen bzw sich hilfe zur lösung zu holen. das ist in den letzten wochen seitdem das neue kigajahr angefangen hat viel besser geworden und die erzieherinnen haben ja von anfang an gesagt manche kinder machen in einem halben jahr einen megaschritt, den keiner vorausgeahnt hätte. also es ist schon noch alles offen. aber wenn es sich eben nicht gravierend ändert, dann würde der kiga empfehlen ihn noch ein jahr im kiga zu lassen.
allerdings klappt musikschule schon super jetzt und im kiga hat er auch einen schuß gemacht - es kann also letztendlich doch sein, dass er zur schule kommt...
aber es ist ihm eben auch wurscht. er fragt nicht nach der schule. von meinen anderen kenne ich das anders, die waren doch schon bereiter, eben auch selber, weil sie sich für das thema interessierten und stolz drauf waren bald schulkinder zu sein. jared ist das wumpe und er ist sowieso ein typ, der sich schwer an neues gewöhnt. er hängt sehr an seinen alten gegebenheiten. daher die idee ihm noch ein jahr zeit zu geben. 2013 ist er dann immer noch 6, wenn er zur schule kommt, also ist das doch wirklich egal.  :)

Giraffe

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #20 am: 13. Oktober 2011, 22:53:07 »
also ich würde auf keinen fall sagen, dass sie an sich arbeiten soll, damit sie in die schule kommt. ich würde alles vermeiden, was ihr die schule verleiden könnte oder was ihr ein negatives gefühl der schule gegenüber macht.

ich hab selbst eine freundin, derem sohn ein halbes jahr vor einschulung geraten wurde, ihn zurückzustellen (auch ein juli kind), letztendlich hat er sich so gut weiterentwickelt, dass er dann doch eingeschult wurde.

ich würde ihr die zeit einfach geben und sehen, was passiert. ich würde erklären, dass es noch nicht sicher ist, aber sie jetzt schon in die vorschule geht, um sich auf die schule vorzubereiten (das ist ja auch so)
sohn * 25. september 2007 spontan bei 25+4 SSW- 900g, 35 cm

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #21 am: 13. Oktober 2011, 22:55:00 »
Fragt sie denn überhaupt? Was bekommt sie denn von euren Gesprächen und eurer Einschätzung überhaupt mit? Ich würde gar nix sagen, solange es nicht von ihr aus irgendwie Thema ist  :-\.
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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #22 am: 14. Oktober 2011, 06:41:43 »
Wir sind auch aktuell wieder an dem Punkt: Schaun wir mal  ;)

Und Freya weiss das auch- sie kann auch gut damit leben, dass hier vor Ort alles wieder offen ist. In Hessen war es ja klar, dass sie eingeschult wird, hier haben wir eine komplett andere Situation mit anderen Schwerpunkten vorgefunden und müssen jetzt wirklich einfach mal abwarten, wie sie sich im neuen Kiga einlebt. Wahrscheinlich wird sie teile der Mittelkinder ebenso wie Elemente der Vorschulkinder mitmachen.... und im frühen Frühjahr wird dann entschieden. Sie weiss es und sie kann damit sehr gut leben aktuell (uuuuuuuuuuunnnnnd passt sich gerade wunderbar den Dorfkindern an und hat ihr Lernfeld erstmal auf die Motorik gelegt  :D :D :D :D :D also genau das was sie braucht, ganz von sich alleine!)

Lieder falsch singen macht sie auch ;) Das finde ich total normal! Korrigieren darf ich dabei auch nicht, weil ich die Mama hab eh keine Ahnung, Punkt!

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #23 am: 14. Oktober 2011, 06:53:27 »
Ist die Gefahr des Entwicklungsstillstands nicht viel zu groß, wenn sie ein weiteres Jahr im Kindergarten verweilen, Netti & Fairydust?

Ich meine, welchen Anreiz zur persönlichen Weiterentwicklung gibt es denn, wenn man zu den allerallerältesten gehört und außerdem das Programm schon mal hatte?

Machen Kinder nicht gerade mit dem Schulbeginn nochmal einen wahnsinnigen Schub, so wie in den ersten Wochen im Kindergarten z.B.?

blondchen

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Antw:Wie Verhalten? Einschulen oder nicht
« Antwort #24 am: 14. Oktober 2011, 07:32:45 »
ich hab hier grade ein ähnliches *problem* obwohl es wohl mehr mein eigenes Problem ist.

Paul ist laut unserem Schulgesetz kandidat 2013.
hier ist stichtag ende Juni und paul hat 2 tage später geburtstag...
er ist der kleinste von den großen, er trödelt zum verrücktwerden, spielt sehr gerne alleine, auch im kindergarten, ist aber kein einzelgänger

Auf anraten der erzieherinnen habe ich ihn für das schuljahr 2012 angemeldet. ich finde die erzierinnen können mein kind am besten und neutralsten einschätzen...

es finden hier noch 2 mal selektierungen statt. im märz die große schuluntersuchung und dann noch eine untersuchung vom gesundheitsamt. da werden dann noch mal einige kinder ausgesiebt. ich lass es jetzt drauf ankommen. ich hab mich etwas mit dem thema schulfähigkeit auseinander gesetzt, mich mit den erzieherinnen viel unterhalten und auch mal paul beobachtet im umgang mit anderen kindern, die dann in seine klasse kommen würden. aber ich habe mich auch mit einigen eltern unterhalten, deren kinder ein jahr länger ind den kindergarten gehen/gingen.

das hat mich bestärkt ihn anzumelden.... Körpergrösse ist kein gutes gegenargument. ;D

 es ist hier so, das man anmelden kann und dann noch kurzfristig abspringen kann, aber eine kurzfristige anmeldung so gut wie unmöglich ist. und das argument kinder langweilen sich im letzten kindergartenjahr finde ich blöd. nein sie werden sich nicht langweilen nur verlieren sie eventuell die lust zur weiterentwicklung. auch raubt man ihnen kein stück kindheit,wenn sie verfrüht eingeschult werden, denn auch schulkinder haben noch kindheit  :)

noch steht uns also alles offen

andere menschen, sorry EO, können dir keine tips geben, sie kennen dein kind nicht.
Es geht nicht darum, wie schön ein Satz formuliert ist, sondern wie ehrlich er gemeint ist !



Mama von Prinz06 und King89

 

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