Ich denke es kommt vor Allem auf das Gesamtpaket an.
Ein Kind,das aus Angst nicht schwimmen kann, dafür aber vieles Andere/alles andere, geforderte wird keine Probleme haben.
Ein Kind, dass aber all die Dinge nicht kann oder nicht können muss wird schon Probleme haben,denke cih.
Ein Kind mit 5 Jahren MUSS wissen,dass es Regeln gibt und "ich bin grad zu faul" nicht zählt.
Auf der anderen Seite muss das Kind auch wissen, dass es genug Zeit zum Spielen gibt.
Wie wäre es, z.B. Morgens zu sagen, sie darf spielen, solange du duscht und während du Zähne putzt muss sie sich anziehen. Klar Regel, sie hat ihre Spielzeit und trotzdem das Anziehen. Gleichzeitig auch die verlässliche Regelung.
Zum Radfahren: Liam war da auch panisch...Aber da hilft nur eines: üben und Vertrauen schaffen! Liam ist nicht aufgestiegen und losgefahren, weder beim Bobbycar, noch beim Fahrrad oder den Skiern. Würde er auch nie machen, selbst in 3 Jahren nicht, denn er ist einfach nicht der Typ, der einfach probiert und loslegt. Er hat immer große Angst und traut sich alles nicht zu, auch wenn ich weiß,dass er es ansich könnte. Man braucht Geduld und Durchhaltevermögen. Aber durch vormachen, halten, stützen und probieren schafft er alles doch.
Und dann ist er stolz auf sich!
So wird es auch deine Tochter lernen. Lass sie ruhig eine Zeit von dir gehalten fahren. Sie wird es dadurch lernen, vor Allem,dass sie keine Angst haben braucht und du da bist. Und am allerbesten ist es natürlich,wenn auch du Fahrrad fahren würdest!
Jedes Kind hat sein Tempo, ja, aber sie müssen auch die Chance bekommen sich zu entwickeln und herausgefordert zu werden.
Anziehen muss sein mit 5. Sie muss es nicht immer machen, aber sicher und schnell können!
Was ich wichtig finde:
Sich den Hintern abwischen, anständig Essen, Schuhe binden, Verkehrsregeln kennen und beachten (!), Sich die Nase putzen wenn sie rinnt, Regeln beachten und wissen, dass man manchmal einfach "muss" egal,was man will....