Huhu
ich würde das Thema auch kurz nochmal aufnehmen wollen.
@ Belle: Hauptschule finde ich was die Noten angeht auch recht hart, aber wenn ich das richtig gelesen habe, dann fiel die Entscheidung auch wegen der Sensibiität der Kleinen?!
@ us: Ähnlich -
Ich war gestern zum Infoabend von der Grundschule/weiterführende Schulen zum Thema "Trendgespräche und Schullaufbahn". Wir müssen uns da ja nun einen Kopp drum machen, was wir auch schon seit längerem tun, aber gestern Abend gabs nochmal einen Dämpfer:
Für die Realschulempfehlung verlangen die in den Hauptfächern Noten von 2 und 3 und in den übrigen Fächern 2 oder 3.
Das mit den Nebenfächern ist kein Problem (1, 2 + 3 alles vertreten), aber ich kann mir momentan kein Hauptfach vorstellen, indem unsere Große eine 2 schaffen könnte. Ich wäre ja schon froh, wenn wir in Mathe eine 3 schaffen.

Wir lernen echt viel und ich habe schon ein schlechtes Gewissen, weil sie so wenig Freizeit hat. Nach der Schule Hausaufgaben, dann ist es schon locker 16 - 16:30 h, dann kann sie 2 Stunden raus, dann Essen, Duschen, ins Bett. Montags wird das ganze noch eine Stunde länger, weil sie allein bis 13:30 h Schule hat, da geht sie meist gar nicht mehr raus nach den Hausaufgaben und am Wochenende muss sie mit uns dann lernen um den Schulstoff zu vertiefen, ca. auch 1 h am Tag. Da geht echt nicht mehr (meine ich) und ich muss mir trotzdem Gedanken über die Realschulempfehlung machen ...

Wir müssen uns jetzt überlegen, ob wir sie auch zur Realschule anmelden, wenn sie von der Grundschule eine Hauptschulempfehlung bekommt oder ob wir es dann bei der Haupt belassen und hoffen, dass sie nach der 5. oder 6. Klasse noch den Wechsel schafft?!

Bin ich falsch davor und müssen wir doch noch mehr am WE lernen? Vielleicht meine ich ja nur, dass das schon recht viel ist und das ist es gar nicht?
Oder hat es letzten Endes keinen Zweck?
Ich bin der Meinung - und die jetzige Klasenlehrerin auch - dass unsere Große Fortschitte gemacht hat, vorallem in Mathe, in den letzten Wochen seit Beginn des 4. Schuljahres. Und ich bin weiter der Meinung, dass sie auch das Klima und die Ansprüche der Realschule packen würde was Charakter und Arbeitsverhalten angeht.
Andererseits wurde bei mir selbst damals der Fehler gemacht, dass ich trotz uneingeschränkter Gymnasialempfehlung nie wirklich zurecht kam auf dem Gym. Und ich möchte denselben Fehler nun ungern bei unserer Tochter machen.
Vielleicht hat einer von euch ja auch noch hilfreiche Erfahrungen mit Trendgespräch und Schullaufbahnempfehlung gemacht?