Autor Thema: Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678  (Gelesen 6055 mal)

Jofina

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Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« am: 01. Oktober 2012, 11:50:45 »
Hallo,

ja, die Frage gabs schon öfters. Habe auch immer mitgelesen aber da wurde - glaub ich - nie von einem Medikament berichtet ???


Also, mein Großer braucht nachts immer noch eine Windel. Die ist auch immer voll!
Die Kiä hat schon mit Morgen- und Abendurin den Hormonwert nachgeschaut, der ist in Ordnung!
Die Urologin hat die Nieren und die Blase geschallt, da ist auch alles in Ordnung!

Nun waren wir letzten Dienstag bei der Urologing und zuerst meinte sie "Das ist etwas was sich früher oder späte von ganz alleine gibt. Es gäbe auch kein Medikament damit es schneller gehen würde" Dann hat sie geschallt und dann meinte sie das Jonas nun ab 17.00 nur ein kleines Glas Wasser zum Abendessen trinken dürfe. Danach nichts mehr. Um 23.00 sollen wir ihn nochmal wecken und aufs Klo setzen. Wenn er dann morgen noch trocken ist bekommt er einen Sonnenaufkleber auf den Kalender (sie gab uns einen Kalender und die Sonnenaufkleber mit). Das sollen wir 4 Woche lang ganz strikt durchziehen. Sollten nach den 4 Wochen weniger als die Hälfte Sonne sein, dann sollen wir uns nochmal melden!

Bis dahin war sie ja ne ruhige und eher der Meinung "passt noch, kommt noch"  :P


Tja, und DANN meinte sie. Wenn wir dann nach den 4 Wochen nochmal kommen und es weniger als die Hälfte (also weniger als 14) Aufkleber seien, dann würden wir es mit einem Medikament versuchen. :o


Hä ? ? ?     ???


Ich dachte es gäbe keins?



Nach den Klingelhosen habe ich sie gefragt, sie meinte die wären nicht so geeignet. Weil die das Kind ja erst wach machen wenn es schon nass ist! Das Ziel wäre es ja das Kind wachzubekommen bevor was in die Hose geht.



Tja, leider habe ich sie nicht gefragt was für ein Medikament, bzw. sie hätte doch am Anfang sogar gesagt es gäbe keins?

Jonas war zu dem Zeitpunkt leider total unruhig und war nur auf dem Stuhl am rumwackeln und sogar am klettern (!) (im Sprechzimmer der Ärztin!) das ich keine Nerven mehr für Diskussionen hatte und eigentlich nur noch nahc Hause wollte. Total dämlich. Aber wir haben fast 1 3/4 (!) h im Wartezimmer gewartet! Jonas kam um 16.55 mit dem Bus heim und wir sind direkt, sofort zum Arzt gefahren weil wir um 17.00 einen Termin hatten! Um 19.00 kamen dann da wieder raus :P und Jonas war natürlich total am überdrehen. Einen ganzen Tag Schule, die lange Busfahrt und dann noch solange im Wartezimmer des Arztes! Der war fix und alle :-(

Ich habe dort auch zu der Ärztin und den Arzthelferinnen gesagt das er nun einfach nur fertig ist, den ganzen Tag Schule, dann die lange Warterei!



Ähm ja, nochmal zurück zum eigentlichen Thema s-:)


Kennt hier jemand Medikamente fürs trockenwerden nachts? Was für welche sind das? Wie wirken sie?

Ich will ihn nicht mit Medikamenten vollstopfen, mir wäre es wirklich 100000000x lieber es würde ohne gehen!  :-\ :-[
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2012, 11:52:59 von Jofina »
   

Cosima

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Antw:Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« Antwort #1 am: 01. Oktober 2012, 14:50:39 »
Keine Ahnung, aber ich lass Dir nen s-druecken da...

LG Cosima


lotte81

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Antw:Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« Antwort #2 am: 01. Oktober 2012, 15:34:28 »
Ich glaube, dass das irgendwelche Hormone sind, die man als Medikament gibt? Weiss es aber nicht genau  :-\ ich meine, es ist ein Hormon, das auf die Niere wirkt....Wobei ich nicht verstehe, warum es der Ärztin sinnvoll erscheint, es mit Hormonen /Medikament zu versuchen, wenn doch offensichtlich körperlich alles OK ist und die Hormone doch überprüft wurden ??? :-\ Das würde ich vorher definitiv noch mal hinterfragen....

Was ich noch sagen wollte: Wir haben unseren Grossen damals er er nachts trocken wurde zu beginn auch immer geegn 23uhr noch mal auf die TOilette gesetzt...ich hielt das für eine gute Idee um wenigstens zu verhindern, dass FALLS mal was daneben geht, nicht alles nass ist....Habe dann aber gelesen, dass das nicht gut sei, bzw. man soll wirklich drauf achten, dass das Kind wenn man es schon macht komplett wach ist...sonst bringt man ihm ja erst recht bei im SCHlaf Pipi zu machen  s-:) Also ahbe ich es von da an gelassen und es funktioniert trotzdem seit nunmehr  3,5 Jahren ohne einen einzigen Unfall.....

genauso wenig verstehe ich, was die geringe Trinkmenge bringen soll , wenn es ja nix körperliches ist ...es geht ja nicht drum, dass ein Kind dazu gebracht wird gar nicht mehr auf Klo zu müssen,sondern im Fall der Fälle aufzuwachen.....(Dass ich meinem Kind nicht abends noch mal einen Liter Tee gebe, setz ich nun mal voraus.... aber eine normale TRinkmenge sollte keinen Unterschied machen?)Ich kenne ein Kind das auch erst sehr spät nachts trocken wurde und da lag es im Endeffekt wirklich an der zu grossen Trinkmenge abends und nachts...da ging es aber wirklich um LITER.....

Aber ich gehe doch mal stark davon aus, dass man euch, bevor es überhaupt Medikamente gibt noch mal genauer aufklärt.....Da würde ich mir alle Fragen vorher notieren...denn klar, ist mane rst mal beim Arzt, vergisst man immer alles zu fragen  s-:) ;D



Landei

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Antw:Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« Antwort #3 am: 01. Oktober 2012, 16:13:51 »
Wir haben hier auch immer noch das Thema.
Als Medikamente gibt es zum einen Antidiuretisches Hormon. Das sorgt dafür, daß nachts nicht so viel Urin produziert wird bzw. der Urin konzentrierter.
Außerdem gibt es noch ein Hormon, daß der Schlaf nicht so tief ist.

Ich gebs hier auch so langsam auf. Wir waren beim Kinderchirurgen, weil auch noch eine Phimose mit im Raum stand/steht. Dort mußten wir ein Blasentagebuch führen (www.blasentagebuch.de). Macht echt Spaß, wie ein Luchs auf der Lauer zu liegen, wann denn ein 6-jähriger (beim 1. mal war er 5) aufs Klo geht, um ihn auch ja jedesmal dran zu erinnern, daß er in den Meßbecher machen muß.

Dort war alles ok und beim Ultraschall auch. Bei der Kontrolluntersuchung nach1 Jahr hat der Chirurg an der Vorhaut rumgefummelt, konnte sie zurück ziehen und somit war das Thema für ihn erledigt und die Kinderärztin könne die Tabletten auch aufschreiben.
(Phimose ist weiterhin vorhanden, zumindest kann Sohnemann die Vorhaut nicht schmerzfrei zurückziehen)

Die Kinderärztin hat uns nochmal das Blasentagebuch aufgedrückt. Da warte ich noch auf einen Termin zur Auswertung. Eigentlich hätte ich auch gern ein Rezept für die Klingelhose gehabt.
Klar klingelt die Hose erst, wenn die Hose schon naß wird. Aber immerhin wird das Kind dann mitten in der Nacht wach. Durch "Konditionierung" lernt es aber, auch nachts wach zu werden. Laut meiner Cousine hat es bei meinem Großcousin innerhalb von 2 Wochen geholfen.
Daß das Kind die Windel akzeptiert, ist für die Ärztin aber (leider) schon mal das wichtigste. Werde sie beim nächsten mal fragen, ob sie die dann auch verschreibt.
Ein Buch hat sie uns auch noch mitgegeben: *shoplink entfernt*




« Letzte Änderung: 01. Oktober 2012, 16:39:25 von Bettina »






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mareka

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Antw:Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« Antwort #4 am: 01. Oktober 2012, 17:59:00 »
Ich kenne als Medikament auch nur das Hormon, welches sofort wirkt, aber auch sofort nicht mehr wirkt, sobald man es nicht mehr gibt. Es "heilt" in dem  Sinn nicht. Wenn Kinder auf Klassenfahrt gehen, ist es bestimmt geschickt.
Mein Sohn wurde mit 6 Jahren mit Hilfe der Klingelhose nachts trocken. Das hat nur ein paar Wochen gedauert. Gelegentlich hat er mal eine nasse Hose nachts, meist aber nur ein bisschen wenn er es nicht rechtzeitig schafft, aber im großen und ganzen ist er trocken. Ich finde es ist ein Versuch wert. Am Anfang war schon das Bett nass, wenn es geklingelt hat, ziemlich schnell nur die Hose, dann nur noch ein paar Tropfen und irgendwann ist er von alleine wach geworden.
Sohn 06/2005
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Jofina

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Antw:Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« Antwort #5 am: 01. Oktober 2012, 19:18:23 »
Danke Cosima :-*


lotte,
ich achte schon sehr darauf das er auch wirklich wach ist wenn wir ihn auf den Klo setzen! Denn - wie du schon sagst - bringt es ja absolut gar nichts ihn schlafend drauf zu setzen :P

Das mit dem nichts mehr trinken hatte mein Mann vorher auch schonmal gesagt aber ich habe - so wie du - gemeint das es ja nichts bringt wenn die Blase leer ist, so lernt er das einhalten oder aufwachen und aufs Klo gehen auch nicht! Aber die Ärztin meint es wäre erstmal ne Chance das er überhaupt mal trocken ist ??? :-\
Aber was mir dann mal beim nachdenken kam... es ist für uns vielleicht schon mal einen Schritt in eine richtige Richtung, und wenn auch nicht (nur) fürs trockenwerden nachts. Denn Jonas trinkt definitiv über den Tag zu wenig und holt das gerne abends/nachts nach. Er hat immer eine Flasche Wasser am Bett stehen. ABER das ist eine 0,5l Flasche und die braucht einige Tage - ne Woche bis die leer ist. Es ist also nicht wirklich ne große Menge und da unsere Tochter nachts trocken ist (dafür aber tagsüber wieder täglich Unfälle hat :-X ) und auch ab und an nachts was trinkt habe ich das nicht als Problem angesehen :-\   Und abends daheim hat er auch weniger als 0,75 l getrunken!

Ich versuch nun einfach mit dem "ab 17.00 nur noch ein kleines Glas zum Abendbrot" auch sein Trinkverhalten mehr in den Tag reinzuschieben, das er während der Schule mehr trinkt. Weil er einfach da zuwenig trinkt. Und wenn es für nachts einfach hilft, umso besser!


@Landei:
Hm, weniger Urin wäre schonmal gut, aber angeblich arbeitet dieses Hormon ja genug ???
Ein weniger tiefer Schlaf... hmmmm..... er schläft schon sehr sehr sehr tief und merkt es einfach nicht! Von daher wäre das wohl - wenn - das richtige aber ist das für die Kinder den ok wenn sie nicht so tief schlafen? Können sie sich dann richtig erhohlen während dem Schlaf? :-\

Phimose hatten wir auch gehabt. Jonas wurde Anfang Juni daran operiert. Lt. dem Urologen würde sich das einnässen danach oft nach einigen Wochen/Monaten geben s-:) (wir haben NICHT wegen dem einnässen operieren lassen!  ;D  Das bekam ich nur zu hören als ich nach der OP bei einer Kontrolluntersuchung das einnässen ansprach ;) )

Blasentagebuch? :o Ohweh. Davon habe ich auch schon was gelesen. Wäre bei uns aber schier unmöglich! Jonas kommt die Woche über erst um 17.00 von der Schule, da kann ich rein gar nichts mehr kontrollieren :-[  Und auch ohne Schule ... wie du schon sagst - bei nem 6jährigen muss da echt aufpassen. Schon bei meienr 4jährigen bekomm ich es oft nicht mit wenn sie aufs Klo geht!

Wie heißt denn das Buch? Dann kann ich das selber googeln (Forumspolizei war zu schnell ;D ;) )

Wir versuchen gerade das er es ohne Windel probiert, ich denke dann ist die Motivation des Kinder auch etwas größer. Aber mal schauen wie lange ich das mit dem waschen durchhalte s-:) :-X




@mareka
Was du von der Klingelhose schreibst habe ich schon öfters gelesen. Und auch Landei hat es ja so bei ihrem Großcousin auch gehört. Das nächste mal werd ich die Ärztin da nochmal genauer drauf ansprechen!





Das nächste mal muss ich die Ärztin nochmal genauer interviewen und ein paar Fragen aufschreiben! Und vorallem beim Termin machen auch ganz deutlich sagen das wir nicht nochmal solange warten können :-(

Ich frag mich momentan nur wie wir je mind. 14 Sonnen bekommen sollen? Wenn ich Jonas um 23.00 wecke ist meistens schon die Windel/Bett nass :-[ :-\
   

lotte81

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Antw:Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« Antwort #6 am: 01. Oktober 2012, 19:31:32 »
OK, das macht sicher Sinn.... Das TRinken auf den Tag zu verlagern...das war bei dem anderen Kind auch das Problem.... Am Tag hat die Null getrunken (also wirklich NIX oder höchstens mal einen SChluckt) und im Bett dann 3 Fläschchen Tee (Was mit 6 Jahren ja eh nicht sein sollte)
....nach der Umstellung trinkt sie nun ganz normal am Tag und abends eben acuh normal....Aber zunächst hiess es da auch: Abends nur Minimengen um überhaupt das ganze erst mal umzustellen.... Aber um es abschliessend bewerten zu können fehlt mir einfach wissen.... da muss man sich ja eh irgendwie auch auf die Fachleute verlassen  :-\

ich drücke euch mal die Daumen..... wobei ich auch glaube , dass es soooo ungewöhnlich nicht ist mit 6...klar, im Bekanntenkreis wird damit keiner hausieren gehen, aber ich kenne mittlerweile so viele, die mit 6-7 noch nachts nicht trocken waren/sind....


moni

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Antw:Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« Antwort #7 am: 01. Oktober 2012, 19:54:50 »
also von ab 17 uhr nichts mehr trinken halte ich absolut garnichts. die trinkmenge auf den tag verteilen finde ich logisch aber nicht das kind dursten lassen.

torben und tina haben lange mictonetten bekommen. vielleicht sind die ja was für euch. kannst ja mal googeln.

bei torben haben sie zum schluss nicht mehr geholfen. jetzt sind wir beim psychologen. evtl kann ergo helfen.






Honigbluete

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Antw:Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« Antwort #8 am: 02. Oktober 2012, 08:45:43 »
Ich kann mal von uns berichten:
Lukas brauchte auch bis ca. Januar immer noch eine Windel, selbst damit war das Bett öfters nass... Solange es ihn nicht gestört hat, waren wir auch noch relativ entspannt, aber irgendwann hat es ihn gestört... Also sind wir zum KiA und der hat uns befragt, wie das alles so ist. Er kam aus meinen Erzählungen zu dem Schluss, dass Lukas Tiefschläfer ist und einfach den Reiz der Blase nicht merkt... Daher hat er uns eine Klingelhose verschrieben. Ich war hin und her gerissen, habe mich hier und auch sonst im Netz informiert und wir alle als Familie haben uns dann dafür entschieden, es zu nutzen. Ich muss sagen, die ersten Nächte war ich skeptisch, weil das Bett immer nass war. Lukas wurde auch von lauten Piepen nicht alleine wach, so dass wir ihn wecken mussten. Aber schon nach ganz wenigen Tagen hat es angefangen zu wirken, Lukas wurde wach und rannte aufs Klo. Es hat ihn unheimlich angespornt und er war total stolz und erleichtert, dass er es nun selbst unter Kontrolle hatte!!! Nach 2 oder 3 Wochen hat es sehr zuverlässig geklappt und danach haben wir die Hose nur zur Sicherheit noch eine Weile angelassen. Jetzt mit Schulbeginn hatte er nochmal ein paar nasse Nächte, was ich einfach auf den anderen Schlafrhythmus  geschoben habe (nach dem Urlaub hatte er recht späte Bettzeiten, musste sich ans frühere Aufstehen erst gewöhnen und war abends total platt, hat sofort ganz tief geschlafen...). Da haben wir für ein paar Nächte die Klingelhose aktiviert und es wurde sofort besser...

Wir hatten den ENUTRAIN, das ist ein System, das mit Funk arbeitet, da das Klingelteil so bei uns stehen konnte, damit wir ihn wecken konnten. Der Sensor wird in eine kleine Tasche in der Unterhose geschoben und reagiert auf den ersten Tropfen Urin. Durch die Verbindung: Harnfluss gleich Wecken wird das Kind darauf konditioniert, bei Harndruck aufzuwachen. Mich hatte das überzeugt und der Erfolg gibt uns Recht...

Das Medikament ist, soweit ich weiss, ein Hormon-Nasenspray, das abends genommen wird... Aber wenn hormonell alles in Ordnung ist, wird das ja kaum wirken...



Fairydust

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Antw:Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« Antwort #9 am: 02. Oktober 2012, 08:50:22 »
Ronja hat auch das Problem. Entweder sie muß nicht und das Bett/Windel ist trocken oder sie verpennt es. Im Sommer wollte sie keine Windel mehr. Wir haben es probiert. Es klappte ganz gut, pro Woche ca ein Unfall. damit konnte ich gut leben. Aber in den letzten zwei Wochen wurde es fast täglich. Gestern hab ich sie überreden können, wieder die Windel anzuziehen. Das war mir zuviel Wäsche und für sie ist es ja auch nicht schön. Heute Abend hab ich einen Termin bei unserer Ärztin mit ihr. Mal sehen, was sie dazu sagt. Mich würde es nicht stören, wenn sie noch eine Weile die Windel anhat, aber Ronja stört es und da müssen wir jetzt halt mit ärztlicher Hilfe nachschauen. Ihr Trinkverhalten ist normal und in ihre Blase passen große Mengen rein. Sie geht selten auf Toilette. Aber sie kann nicht auf "Komando " aufs Klo. Sie kann nur, wenn sie auch wirklich muß. Wenn ich abends sage, geh noch mal auf Klo, kann sie nicht. Das mit 23Uhr wecken, kann ich mir komplett sparen. Sie wäre für Stunden wach, sie würde aber nicht Pipi machen.







Honigbluete

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« Antwort #10 am: 02. Oktober 2012, 08:53:57 »
Achja, wir sollten z.B. keine Apfelschorle trinken lassen ab 17 Uhr (stark harntreibend!), dann mehr am Tag trinken und darauf achten, dass keine größeren Mengen mehr abends getrunken werden, die Blase vorm Schlafen gehen komplett leeren lassen (wir haben das spielerisch gemacht und so die letzten Tropfen rausgekriegt  s-:))...



Fairydust

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Antw:Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« Antwort #11 am: 02. Oktober 2012, 08:55:47 »
Das was du schreibst, machen wir schon, nur das abends auf Toilette schicken, klappt bei uns nicht. Keine Chance.







zuz

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Antw:Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« Antwort #12 am: 02. Oktober 2012, 12:08:46 »
also von ab 17 uhr nichts mehr trinken halte ich absolut garnichts. die trinkmenge auf den tag verteilen finde ich logisch aber nicht das kind dursten lassen.

Das finde ich auch grausam  :-[.
Dazu anhalten, lieber tagsüber mehr zu trinken werde ich jetzt mal machen, vielleicht ist dann ja abends der Durst auch nicht da. Aber WENN, dann gibt es auch was.

Landei

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« Antwort #13 am: 02. Oktober 2012, 12:13:22 »
Na super, kann man nicht mal mehr Bilder verlinken! Der Link führte nämlich nur zum Bild.

(Diesmal ist der Link zum Bild von medimops)

Ich war ja damals als Kind zur Kur wegen Bettnässen. Da gabs dann auch jeden Abend eine Runde reihum pieseln. 12 Kinder pro Gruppe/Schlafraum und alle sind nacheinander auf den Klostuhl mitten im Raum, jeder 6 mal. Mit so lustigen Spielchen wie laufen lassen, anhalten, wieder laufen lassen. Sinn und Zweck der Übung war es, die Blase leer zu bekommen und Training des Schließmuskels.
Das hat die KiÄ hier auch geraten, abends mehrfach aufs Klo zu gehen, daß die Blase richtig leer ist.

Laut Blasentagebuch sollten 3/4 der Tagestrinkmenge vor 17 Uhr getrunken werden.
Das ist hier auch häufig problematisch, das Kind tagsüber zum Trinken zu bekommen "Ich hab keinen Durst".
Bei der Kur damals wurde ganz strikt begrenzt: morgens 1 Tasse Kinderkaffee, nachmittags 1 Tasse Kakao und abends 1/2 Tasse Tee. Klar, daß wir zwischendurch alle am Wasserhahn hingen.
Diese Psychoterror-Kur hat zumindest bei mir nicht geholfen. Die Pubertät brachte dann letztendlich Besserung/Heilung.
Allerdings ist es ja bis dahin noch eine lange Zeit, auch wenn es heute recht leicht ist, große Windeln zu bekommen.

Nachts wecken fand ich auch immer ganz schlimm. Davon abgesehen, daß Sohnemann nachts dann regelrecht wütig wird, um sich tritt und schlägt und ums Verrecken sowieso nichts macht. Obwohl es inzwischen besser geworden ist, so daß die Klingelhose hier inzwischen machbar erscheint.






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« Antwort #14 am: 03. Oktober 2012, 11:09:33 »
Ich musste feststellen, dass viel trinken eine Gewohnheitssache ist. Wenn Mausi bei Oma ist, dann kommt sie auf nicht mal 1 liter. Wenn sie bei uns ist, dann schafft sie wesentlich mehr. Ich hab überall eine angefangene Flasche Wasser stehen und trinke sehr viel. Dadurch trinkt auch die Maus viel mehr.

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« Antwort #15 am: 03. Oktober 2012, 11:46:49 »
Wir waren gestern noch mal beim Arzt. Ronja hat nochmal was homöophtisches bekommen und wir sollen jetzt einfach mal die trockenen Nächte dokumentieren. Aber ohne irgendwelche Anforderungen, sondern damit sie mal genau weiß, wie es klappt oder auch nicht. Die Ärztin ist noch für abwarten, alles im grüen Bereich. Sie vermutet, dass es wieder schlechter klappt, hängt mit dem Schulbeginn zusammen. Würde auch passen.







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« Antwort #16 am: 03. Oktober 2012, 15:30:53 »
Danke für eure Antworten!

Ich warte jetzt erstmal ab wie die nächsten 3 Wochen klappen, dann mach ich einen Termin beim Urologen und wenn das dann wieder so lange dauert wie der letzte Termin, dann kann ich nochmal 2 weitere Monaten (!) schauen wie es sich entwickelt bis wir wieder bei der Urologin sind s-:)
Aber jetzt weiß ich was ich dann gegebenfalls fragen werde :)


Und ich versuche mir jetzt auch weniger Stress damit zu machen. Noch stört es ihn nicht sonderlich. Er will nur nicht das es jemand von seinen Freunden mitbekommt! Wäre nur sehr schön wenn es bis nächstes Frühjahr ausgestanden wäre, da steht eine Klassenfahrt an :-\  aber bis dahin ist ja noch etwas!



Landei:
Danke! Werde mir das Buch mal anschauen!

Aber die Kur hört sich ja echt heftig an :o
Aber das spielen beim wasserlassen (anhalten, loslassen ect.) werde ich mir vielleicht mal überlegen. Vielleicht bekommen wir so die Blase wirklich leerer!
   

lotte81

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« Antwort #17 am: 03. Oktober 2012, 21:47:34 »

Aber das spielen beim wasserlassen (anhalten, loslassen ect.) werde ich mir vielleicht mal überlegen. Vielleicht bekommen wir so die Blase wirklich leerer!
wobei ich mich erinnere, dass die Physiotherapeutin in der Rückbildung davon abgeraten hat...nur zum testen, ob man vom Bekcenboden her "dicht" sei ,solle man den Urin "anhalten"....mir fällt die Erklärung nicht mehr ein  :-\ ich glaube man unterbricht irgendeinen Reflex oder so?Jedenfalls riet sie davon ab und hat es als "Beckenbodentraining" auch auch absolut nicht empfohlen  :-\....vielleicht fällt mir die Erklärung ja wieder ein


Jofina

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« Antwort #18 am: 04. Oktober 2012, 08:37:59 »
Oh Lotte, stimmt, da hatte ich auch irgendwas gehört von unserer Hebi! Jetzt wo du es sagst klingelt etwas.

Hatte es nicht irgendwas mit Verstopfung zu tun?  :-\
   

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« Antwort #19 am: 05. Oktober 2012, 10:07:49 »
Hat Eure Kinderärztin nicht zu einer Klingelmatte geraten?

Landei

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« Antwort #20 am: 05. Oktober 2012, 10:53:57 »
Klingelmatte klingt ja auch interessant.

Werde die Ärztin demnächst auf alle Fälle nochmal unbedingt nerven, ob sie entweder so ein Klingelsystem aufschreibt, oder wenigstens ein Rezept über Windeln ausstellt.

Da gibt es heutzutage schon solch Systeme und sie ist zufrieden, wenn das Kind die Windel akzeptiert!






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« Antwort #21 am: 05. Oktober 2012, 13:11:25 »
Nachdem wir mit unserem Latein am Ende waren und alle Untersuchungen in Ordnung, also organisch, bekamen wir von unserer Kinderärztin die Klingelmatte verschrieben.

Es war brutal. Richtig übel. Für das Kind und auch für uns. Unsere Herzen bluteten weil sie das Ding laut fand und es nicht wollte.....und genau das war dann die Wende. Nach zwei Wochen war der Spuk vorbei und sie überglücklich weil sie nachts kein Pipi mehr ins Bett machte.

Unser Kind ist glücklich, wir sind glücklich alles ist gut, wenn auch die Strapazen groß waren. Der Leitfaden dazu war auch super, also was man für Fehler machen kann (wieder Windel anziehen  usw.) und Motivationshilfen waren auch dabei.

Jofina

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« Antwort #22 am: 06. Oktober 2012, 14:50:45 »
Klingelmatte kenn ich gar nicht! Und unsere Kiä hat uns nur zum Urologen überwiesen und auf weitere Fragen von mir kam dann auch nur das ich das dann mit dem Urologen besprechen kann. Ist ja auch eigentlich das Fachgebiet des Urologen ;)


Landei:
Was für Windeln willst du verschreiben lassen? ???
   

Landei

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Antw:Trockenwerden nachts ... die 10.424.564.678
« Antwort #23 am: 06. Oktober 2012, 19:22:05 »
Eine Bekannte bekommt für ihren Großen monatlich 30 € für Inkontinenzmaterial. Er ist allerdings behindert.

Aber die ganzen Windeln gehen hier ja auch ins Geld. Und wenn die Ärztin sich weiter wegen Klingelhose o.ä. quer stellt, frage ich einfach mal nach einem Rezept.






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Bettina

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« Antwort #24 am: 06. Oktober 2012, 19:29:03 »
Ich hab ja auch zwei so Kandidaten. Quinn ist nun deutlich über 6 und ich bin gelinde gesagt ange*, genervt usw.!

Thure ist 4 geworden und da hatten wir ja schon tagsüber so unsere Schwierigkeiten und immer noch pinkelt er aus Trotz oder Langeweile oder weil er besseres zu tun hat einfach in die Hose.

Quinn wird nachts einfach nicht wach. Der schläft wie ein Stein. Das habe ich bisher noch nicht angesprochen bei der Kiä, aber werde ich spätestens wenn wir den Umzug hinter uns haben. Vielleicht aber doch jetzt schon, weil dort im Haus ist die Toilette noch dreimal weiter weg als hier .... sie müssen die Treppe runter  :-\

Mein Großer war mit etwas über 2,5 nachts trocken .... ja, ich bin genervt  :P
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