Autor Thema: Schuluntersuchung und Rückstellung  (Gelesen 5836 mal)

Fairydust

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Schuluntersuchung und Rückstellung
« am: 19. Dezember 2011, 19:25:45 »
Wir sind noch am überlegen, ob wir Ronja ein Jahr zurückstellen lassen. Unser Plan war, dass wir das im Februar/März entscheiden.
Heute kam der Brief, dass die Schuluntersuchung Ende Januar statt findet.
Müssen wir uns da schon entschieden haben oder kann man die Rückstellung auch noch später beantragen? Kennt sich jemand damit aus? Die letzten Jahre war die Untersuchung immer viel später, so im April / Mai.







Eumel

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Antw:Schuluntersuchung und Rückstellung
« Antwort #1 am: 20. Dezember 2011, 09:04:13 »
Ist wieder von Bundesland zu Bundesland verschieden.  Zu dem Thema wollte ich nur kurz anmerken, dass eine Rückstellung sehr schwierig ist (zumindest in NRW). Es kann auch sein, dass das Kind dann trotzdem eingeschult wird, allerdings auf einer sogenannten Förderschule (früher Sonderschule).


Wolkenspringerin

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Antw:Schuluntersuchung und Rückstellung
« Antwort #2 am: 20. Dezember 2011, 12:57:52 »
Hat sie heute GEb. oder wie alt ist sie. Du wirst staunen wie sie sich in den 6 MOnaten vor der Schule noch entwickeln.

Ansonsten kann ich mich Eumel anschließen. Schwierige Geschichte.

Tigertonio

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Antw:Schuluntersuchung und Rückstellung
« Antwort #3 am: 20. Dezember 2011, 15:47:38 »
Hier in Bawü ist das nicht mehr möglich.. also zumindest braucht man dafür schon driftige Gründe.. wie Behinderungen oder lange schwere Krankheit etc.. ansonsten wird jedes Kind eingeschult . Die sagen halt dass es dann evtl die erste oder zweite Klasse wiederholen müsste..aber es wird bei uns zumindest nemme zurückgestellt.

piglet

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Antw:Schuluntersuchung und Rückstellung
« Antwort #4 am: 20. Dezember 2011, 17:02:38 »
Ich hab auch gehört das es sehr schwer ist, zumindest hier. Eine Bekannte hat Ihre Tochter zurückstellen lassen, ist aber auch Empfehlungen von Kinderarzt, Kindergarten, Psychologen gefolgt. Trotzden unglaublich was das für ein Aufwand war, wer alles dazu sich geäußert hat, was für Fragen gestellt wurden. Alle anderen die es sich auch überlegt und es bei der Bekannten verfolgt haben entschlossen sich dann gegen einen Antrag auf Zurückstellung. Weil der Aufwand groß ist und der Erfolg gering.
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Fairydust

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Antw:Schuluntersuchung und Rückstellung
« Antwort #5 am: 20. Dezember 2011, 20:36:47 »
Ich habe den Ticker noch nicht geändert, muß ich mal machen. Sie ist im Juli 5 geworden.
Ich habe von allen Seiten die Empfehlung, es zu versuchen. Wenn es nicht klappt, dann haben wir halt Pech gehabt, bzw. Ronja. Ein Kind in unserem Kindergarten wurde letztes Jahr aus den gleichen Gründen, die wir bei Ronja haben, ein Jahr zurückgestellt.

Ich werde Anfang Januar mal den Schulleiter anrufen und mal nachfragen. Ronja hat sich zwischen dem 1. und 2. Geburtstag emotional/sozial kaum weiter entwickelt, danach normal, nur mit einem Jahr Rückstand. Das ist nun kontinuierlich seit fast 4Jahren so. Ich glaube nicht, dass sich dass jetzt plötzlich in dem halben Jahr noch ändert. Trotzdem wollten wir solange wie möglich mit der endgültigen Entscheidung warten. Aber nun ist die Schuluntersuchung schon so zeitig. Ich hoffe mal, dass die noch nicht endgültig ist.








Honigbluete

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Antw:Schuluntersuchung und Rückstellung
« Antwort #6 am: 20. Dezember 2011, 21:33:31 »
Ruf doch mal beim Gesundheits- oder Schulamt an, die diese Untersuchung durchführen und frag, ob es möglich ist, die Untersuchung auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen, auch mit Hinweis auf die Entwicklungsverzögerung... Ich habe das gemacht und bekam von selbst den Hinweis, dass bei Kann-Kindern erst ganz zuletzt getestet wird. SOllte doch auch so möglich sein, die Untersuchung später durchzuführen. Ansonsten würde ich das Thema Rückstellung erst mal mit Therapeuten/KIA etc. besprechen... Ich kenne es auch so, dass in der Begründung glaubhaft gemacht werden muss, dass das Kind in dem einen zusätzlichen Kindergartenjahr einen Entwicklungssprung haben wird, ansonsten wird das Kind in einer Förderschule eingeschult bzw. im Gemeinsamen Unterricht.



Fairydust

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Antw:Schuluntersuchung und Rückstellung
« Antwort #7 am: 21. Dezember 2011, 08:55:57 »
Die Unterstützung von Kinderärztin, Kiga und Logopädie habe ich. Förderschule käme für uns nicht in Frage, den Lernstoff würde Ronja hinbekommen, es geht rein um das Soziale/emotionale und ihre Sprache. Ihre Defizite können auf jeden Fall im Kiga gefördert werden und mit weiterer Logopädie.
Da die Untersuchung in der Schule stattfindet, werde ich erstmal den Schulleiter anrufen. Mal sehen, was der dazu sagt.
Ich hätte gern den alten Stichtag wieder, da wäre sie ein Kann-Kind und könnte ohne Probleme noch ein Jahr im Kiga bleiben.







Ann

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Antw:Schuluntersuchung und Rückstellung
« Antwort #8 am: 21. Dezember 2011, 09:55:01 »
Ich lese so ein wenig hier raus, dass ihr damit ein Problem habt, dass eure Tochter mit gerade 6 eingeschult werden soll.

Ich kann auch nur sagen, sie machen einen gewaltigen Schritt in ihrer Entwicklung und auch so wollen wie gefordert werden. Gebt ihr die Chance es in der Schule zu probieren und sie wird es schaffen.

Hier ist es auch sehr schwer, sein Kind zurück stellen zu lassen. Viele Atteste muß man vorlegen und das finde ich für ein Kind Stress.

Ann

Fairydust

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Antw:Schuluntersuchung und Rückstellung
« Antwort #9 am: 21. Dezember 2011, 17:13:39 »
Klar haben WIR ein Problem damit, wenn der Kiga sagt, dass es für sie besser wäre, wenn sie ein Jahr später zur Schule kommt. Kiä und Logo hab ich davon erzählt und die beiden waren sofort der gleichen Meinung, ebenso sämtliche Eltern ihrer Freunde. Aber darum geht es jetzt ja gar nicht, sondern darum, ob bei der Schuluntersuchung feststehen sollte, ob sie zurück gestellt werden soll oder nicht.

Und ich finde, wenn das Kind noch nicht soweit ist, dann kann ich ihr den "Streß" auch zumuten. Wenn sie 10-12Jahre immer ein Jahr zurück ist, ist das viel mehr Streß.







Solar. E

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Antw:Schuluntersuchung und Rückstellung
« Antwort #10 am: 21. Dezember 2011, 17:39:57 »

Ich hätte gern den alten Stichtag wieder, da wäre sie ein Kann-Kind und könnte ohne Probleme noch ein Jahr im Kiga bleiben.

Das kann ich dir nachfühlen, ich hab mir den alten Stichtag auch so manches Mal zurückgewünscht, denn mit einem Kann-Kind hat man wenigstens die Wahl ob man einschult oder nicht (ich hätte es sonst wohl nicht getan, sondern erst ein Jahr später).
Bei uns gab aber niemand eine Empfehlung zur Rückstellung, sondern das war mein Bauchgefühl und die Tatsache, dass er sich einfach noch schwer damit tat, sich länger auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren. Ein Versuch, ihn zurückstellen zu lassen wäre von vorneherein zum Scheitern verurteilt gewesen ohne jede Rückendeckung.

Die habt ihr aber und ich wünsch euch, dass ihr das Ganze problemlos durchbekommt.  :)
Und sollte das nicht klappen, hier noch ein Mutmacher: Mein Sohn hat zwar anderthalb Jahre gebraucht, aber mittlerweile ist er in der Schule "angekommen" und viele Probleme haben sich quasi über Nacht in Luft aufgelöst.  :)

Drück euch die Daumen!  :)

Spatzlmama

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Antw:Schuluntersuchung und Rückstellung
« Antwort #11 am: 22. Dezember 2011, 11:52:31 »
Ich finde es immer schade, das von manchen der "Vorwurf" kommt, das man damit selber Probleme hat, sein Kind einzuschulen, das Kind das aber schon packt. Ich meine das allgemein und nicht nur hier solche Aussagen, auch im Bekanntenkreis. Wobei doch einige Schlucken, wenn es heißt, Niklas wird mit 5 eingeschult.

Ich meine, man möchte ja sein Kind nicht zurückstellen, weil man nicht loslassen kann, weil für das Kind "der Ernst des Lebens" anfängt. Nein, man hat doch ernsthafte Gründe, warum man diesen ganzen Aufwand auf sich nimmt. Wenn Eltern den Aufwand scheuen, dann haben sie keine wirklichen Gründe, das ist meine Meinung. Wobei ich es immernoch ein Unding finde, daß diese schwerwiegende Entscheidung beim Schulleiter liegt! Für mich wirklich unfassbar, da kommts doch letzendlich nur auf die Klassenstärke an!!!  :-X

Wir möchten unseren Sohn zurückstellen, weil er sich einfach nicht lang genug konzentrieren kann, sich ganz schnell ablenken läßt und einfach noch viel zu verspielt ist. Dennoch sieht man stetig Fortschritte, und wir sind uns sicher, nächstes Jahr sieht es ganz anders aus!
Wir sind damit übrigens der gleichen Meinung, wie die Erzieherin, auch die Lehrerin, die die Kinder mal besucht haben, fiel Niklas diesbezüglich ins Auge.

Ich hasse diesen Stichtag, wirklich, nur einen verflixten Tag später und wir hätten das alles nicht. Nur ein paar Stunden später und er wäre ein Kann-Kind, dennoch hoffen wir, das vielleicht genau deshalb besser geschaut wird, weil er eben genau am Stichtag Geburtstag hat und so die Rückstellung vielleicht doch durchgeht. *bet*

KiA Termin haben wir und ich denke, er wird das auch sehen, da er wohl sehr, sehr genau sein soll. Ich wechsle extra, da der andere halt sehr locker war.  s-:)

Ich drücke Dir die Daumen, daß ihr die Rückstellung durch bekommt, wo ich hin höre heißt es auch, das ist sehr schwer bis unmöglich. Dennoch kenne ich welche, die es schafften. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Für mich hätte übrigens eine Einschulung nur Vorteile, aber eben leider das Gegenteil für meinen Sohn, und der geht natürlich eindeutig vor!
WENN AUS LIEBE LEBEN WIRD...

unser Turbospatz  30.09.2006
unser Kuschelbär  10.07.2009

Caristia

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Antw:Schuluntersuchung und Rückstellung
« Antwort #12 am: 21. Januar 2012, 18:59:08 »
Leider können wir Eltern es ja nicht mehr selbst entscheiden ob Kann-Kinder eingeschult werden oder nicht.
In unserer Gruppe ist auch ein Kann-Kind was aber dieses Jahr nicht eingeschult wird, aufgrund von "Anpassungsschwierigkeiten" was ihm wohl auch schon 2 Ärzte attestiert haben.
Vielleicht holst du dir so ein ähnliches Attest von deinem KiA und Logopäden und nimmst das einfach mit zur Schuluntersuchung.



 

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