Huhu,
also Zimmerarrest finde ich nicht gut. Das Zimmer soll ein Rückzugsraum sein, in dem er sich wohlfühlt - Du sagst ja selbst, dass er sich dann auch gern dorthin verkrümelt, wenn es ihm nicht so gut geht, er sauer ist etc. Das sollte auch so bleiben.
Wegen der roten Ampel: Es ist wichtig, dass Du ihn unterstützt dabei, sich in der Schule an die Regeln zu halten. Nicht strafend, sondern helfend. Das Gespräch würde ich erstmal gelassen sehen. Sicher hat die Lehrerin Ideen, was Du tun kannst. Sie erwartet erstmal nur, dass Du ihr zuhörst und vielleicht noch, dass Du ihr schilderst, wie er sonst ist - ist er sonst auch impulsiv, kann er zuhören, kann er still sitzen, wie war es im Kiga, gab es da Probleme, wie gehst Du zu Hause damit um, wenn er so ist usw. Ansonsten frag sie einfach, was Du tun kannst, um ihm zu helfen. Das kommt gut an, tut Dir nicht weh und zeigt, dass Du Dich für Deinen Sohn interessierst.
Und Deinem Sohn vermittle am besten, dass Schule anfangs sicher anstrengend ist, dass Ihr aber zusammen einen Weg finden werdet, wie er das meistern kann. Und sag ihm ruhig, dass das mit dem Zimmerarrest ein Fehler war, dass Du da nicht richtig überlegt hattest.