it's 4 families

Autor Thema: Mir wird langsam mulmig...Kind kommt in die Schule und ich muss arbeiten...  (Gelesen 1059 mal)

Moni28

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  • 21.03.2006
Hallo,

mir wird langsam mulmig.

Timo kommt nächstes Jahr in die Schule. Ich lese in den anderen Threads wie das ist mit den Hausaufgaben in der ersten Klasse. Und ich kann dann nicht für Timo da sein.  :-\

Ich bin alleinerziehend und muss täglich 7 Stunden arbeiten. Fahrtzeit hab ich nicht soviel aber pro Strecke sind es doch ca 30 Min. Im Winter, zu Stoßzeiten und bei der aktuellen Baustellensituation noch mehr.

Im Moment hole ich Timo täglich im KiGa gegen 17 Uhr ab und das schaff ich mit der Arbeit einigermaßen aber er kann doch dann keine Hausaufgaben mehr machen.

Im Hort nach der Grundschule (gehört hier zum KiGa) gibt es nur wenig Plätze (dieses Jahr 2 Plätze)  und diese werden dann auch noch bevorzugt an Eltern vergeben die schon ältere Kinder im Hort haben. Also besteht da für uns keine Chance. Hausaufgabenbetreuung und verschiedene Kurse für nachmittags werden hier auch noch angeboten aber wohl nur bis 15.30 Uhr oder 16 Uhr und einen tollen Ruf haben diese Betreuungen auch nicht. Die Kids werden beaufsichtigt- mehr nicht.  Und ich möchte auch nicht dass meine Eltern für die HA meines Sohnes zuständig werden. Wir sollten gerade im KiGa in die Ganztagsgruppe wechseln weil Timo nicht mit den verschiedenen Bezugspersonen klargekommen ist. (Meine Eltern, die Eltern von Papa, Papa und Freundin und ich mit Freund) Nun haben wir das geregelt und kommen nächstes Jahr evtl. doch wieder dahin. 

Ist hier evtl. noch jemand (alleinerziehend) der mir berichten kann wie es bei ihm/bei ihr läuft? Ich krieg es mit der Angst zu tun. Ich würde auch gerne für Timo mittags Essen machen und dann mit ihm die Hausaufgaben erledigen aber ich seh da keine Möglichkeit...

Ich bin für jeden Tip, jeden Rat usw dankbar. Ich mach mir eben so meine Gedanken.  :(

VLG Moni





dina100

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Ich selbst habe zwar kein kind das in die Schule geht aber meine Mutter war auch in der gleichen Situation wie du. Und sie hatte zwei Kinder und ein Vollzeit Job als Filialleitung. Wir ( ich Schule, Schwester Kindergarten) waren danach bei einer Tagesmutter die selbst Lehrerin war und zwei Kinder hatte. das hat uns viel Spaß gemacht und auch mit dem Hausaufgaben war super da wie gesagt sie Lehrerin war. Und da meine Mutter alleinerziehend war bekam sie bei der Steuererklärung ALLES wieder zurück und von dem Geld sind wir dann immer in Urlaub gefahren. Also ich fand es super und meine Noten wurden besser. Die Tagesmutter bekam sie über das Jugendamt. Meine Mutter holte uns dann immer nach der Arbeit ab. Vll. wäre das ja eine möglichkeit. Dann hat er nur eine Person und nicht jeden Tag jemand anderes so war in unserem Leben auch alles Strukturiert. Jeden Tag lief alles gleich ab.

Viel Glück und Kopf hoch.


Lukas




Nele

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Würde Dir evtl eine Tagesmutter vom Amt bezahlt, weil Du ja alleinerziehend bist?

Moni28

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  • 21.03.2006
Weiß ich nicht. Ich weiß nicht inwiefern man angeben muss ob Familie oder so zur Betreuung zur Verfügung stehen würde oder so. Meine Eltern sind beide zuhause und meine (Ex-)Schwiegereltern sind nachmittags eben auch da und könnten sich um Timo kümmern. Wobei bei denen das mit den Hausaufgaben sicher nicht funktionieren würde. Meine Eltern würden sich da sicher bemühen aber ich würde Timo da ungerne jeden Tag die Woche hingeben...

Das mit der Tagesmutter wäre eine Idee. Da muss ich mal drüber nachdenken. Obs bezahlt würde müsste man eben mal nachfragen...googlen oder so...





Coney

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Huhu,

Emma geht zwei Mal die Woche vormittags in eine Spielgruppe bei einer Tagesmutter. Bei der ist es so, dass vormittags fast nur "Zwerge" da sind, die mittags abgeholt werden und dann kommen die "Großen" - sie macht Essen und anschließend machen alle Schulkinder am Tisch gemeinsam Hausaufgaben. Sie hilft und betreut zwar auch, aber durch unterschiedliche Altergruppen helfen die Kinder sich auch prima gegenseitig. Ich find das Konzept super und könnte ich nicht selbst für mein Kind da sein, wäre sowas meine erste Wahl! Ich weiß, dass dort mindestens zwei Kinder von alleinerziehenden Müttern in der Nachmittagsbetreuung sind - da ich Emmas Betreuung ja privat bezahle und weiß, was das kostet, kann ich mir echt nicht vorstellen, dass diese Mamas es sich leisten können, das selbst zu bezahlen. Von der einen weiß ich, dass sie Friseurin ist - und dann 5 Nachmittage die Woche, je 5 Stunden? Da gibt es bestimmt ne Unterstützung beim JA! Mach Dich da mal schlau. Wenn Du willst, kann ich Donnerstag auch mal unsere TaMu fragen.


~Netti~

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mal von den hausaufgaben abgesehen - aber wie soll es denn überhaupt laufen, wenn dein kind mittags schule aus hat und du bist arbeiten?  ??? du musst ja sowieso irgendeine betreuung für ihn haben. entweder einen hort-platz oder eine tagesmutter oder oma - wer würde denn auf ihn aufpassen?

Moni28

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  • 21.03.2006
Bisher dachte ich das mit dem Hort würde gehen. Das dort so wenig Plätze vorhanden sind und die dann auch noch bevorzugt vergeben werden wissen wir noch nicht lange.

Daher frage ich ja jetzt wie das bei Anderen läuft. Und zur Not wären ja immer meine Eltern da wenn irgentwie Not am Mann ist. Aber ich suche natürlich nach einer anderen, besseren Lösung und habe ja dafür auch noch fast ein Jahr.

Das mit der Tagesmutter klingt gut, da werde ich mal nachhaken.

 





~Netti~

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wenn die oma als betreuung zur verfügung steht, könnte dein sohn dort ja auch hausaufgaben machen. was spricht dagegen?
allerdings muss ich persönlich sagen, ich mag die grundsätzliche oma-betreuung nicht. ab und zu mal, ja, aber so für jeden tag würde ich das nicht wollen.
ich an deiner stell würde mich ans jugendamt wenden. bei uns im landkreis gibt es neuerdings eine stelle beim landkreis (ich weiß jetzt den namen nicht ganz genau, familienservice nennt sich das glaub) dort kann man sich beraten lassen, was betreuungsangebote angeht. die vermitteln wohl auch tagesmütter usw. wenn du alleinerziehend bist, solltest du eine tamu bezahlt bekommen, zumindest hier wäre das so, wenn man arbeiten muss.

satti

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bei uns gibt es einige wenige ganztagesgrundschulen,private und staatliche...
wäre das was? dann würdest du ihn um 17uhr holen,er hatte schule,gegessen,gelernt und hatte sport udn spaß mit freunden....

ich finde das gut weil er mit all seinen klassen kammeraden zusammen ist und nur eine anlaufstelle hat.
deine eltern werden im krankheitsfall und in den ferien noch oft genug einspringen "müssen"  ;)

Moni28

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  • 21.03.2006
Genau darum geht es. Meine Eltern sind als Großeltern toll und für ein paar Stunden oder auch mal über Nacht ist das auch kein Ding da geb ich Timo gerne dorthin. Aber täglich und für Hausaufgaben usw möchte ich das nicht.

Ich werde dann mal in Richtung Jugenamt/Familienservice nachfragen.

Falls sich jemand fragt warum ich mich erst jetzt hierum bemühe. Mein Freund hat seit 3 Wochen wieder Arbeit und Timo hat nach den Sommerferien die Gruppe gewechselt (jetzt bis 17 Uhr - vorher nur bis 14 Uhr) das musste auch erstmal alles geregelt werden und sich einspielen. Und jetzt muss ich eben sehen wie es weitergeht nächstes Jahr wenn Timo zur Schule geht. 

VLG Moni





TaLiMa

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netti, nur mal aus neugierde, was spricht denn gegen die oma?
wenn die mama früh zu hause wäre, wäre das ok, eine hortbetreuung auch, aber die eigene oma, das geht gar nicht? versteh ich ehrlich gesagt nicht und würd mich echt mal interessieren, was du daran so problematisch findest.
ansonsten kann ich leider nicht helfen. arbeitszeiten irgendwie anders legen, geht wahrscheinlich nicht? also früher anfangen oder so?
ich wäre ganz klar für die oma! in meinen augen besser, als irgendeine halbherzige hortbetreuung. die oma kennt und liebt das kind (davon gehe ich jetzt einfach mal aus) und wird sicher ihr bestes geben, die zeit am nachmittag gut auszufüllen.

~Netti~

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ist wohl einfach einstellungssache. (und kommt evtl. auch ein bisschen auf die oma an  ;))
wenn das für jemanden eine option ist, ist das natürlich auch ok. ich persünlich meine, dass man es a) nicht von den großeltern erwarten kann, dass sie täglich aufpassen und b) zeigen einige beispiele in meinem bekanntenkreis, dass es oft zu schwierigkeiten kommt, wenn die großeltern einen teil der erziehung übernehmen (sollen). und einen teil der erziehung übernehmen sie automatisch, wenn das kind jeden tag nach der schule längere zeit dort ist. bei einer neutralen person, die ich noch dazu bezahle, kann ich ganz andere erwartungen an sie haben. finde ich. mein sohn geht jetzt auch 2 mal die woche zu oma und opa. er hat lange schule und eine stunde mittagspause. da er im ort zur schule geht, in dem oma und opa wohnen, geht er zwei mal die woche dann zu ihnen zum mittagessen. aber das ist je nur eine stunde. sowas finde ich ok. oder auch mal bei den großeltern übernachten usw. da spricht gar nix dagegen. aber täglich möchte ich das eben nicht. :)

Moni28

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Bei mir ist es so dass ich nicht ohne Grund mit knapp 19 Jahren zuhause ausgezogen bin. Die Probleme waren zwar erst da als ich größer war aber meine Eltern sind nicht die einfachsten und nicht mit nicht wenigen Problemen und ich möchte nicht dass Timo dort 5 Nachmittage die Woche ist.

Ich werde mich in nächster Zeit mal bei den besagten Stellen umhören...

Danke schonmal ;-)





BiDi

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Mein Neffe ist mit der Oma-Lösung durch die Grundschule gegangen - es war eine Katastrophe (sagen mittlerweile beide ;)). Eigentlich liess es sich als Superlösung an, schliesslich ist er bei seiner Mutter (alleinerziehend und Vollzeit berufstätig) UND Oma / Opa aufgewachsen. Aber den Sturkopf ohne Sitzfleisch zum Hausaufgabenmachen zu bewegen, dazu war meine Mutter dann doch zu sehr 'Oma'. Sie war/ist super im Verwöhnen, aber ganz schlecht im Konsequentsein. Dafür hatte sie einfach nicht mehr die nötige Kraft. Und das sei ihr auch gegönnt - schliesslich hat sie schon 3 Kinder grossgezogen.

Andere Betreuungslösungen:
Wir schwelgen im Luxus, in unserem Dorf hat bisher jedes Kind, das es braucht einen Hortplatz bekommen. Für die, die weniger Betreuungszeiten brauchen, gibt es noch Mittagessen + Hausaufgabenbetreuung von einem Kindergarten und von der Kirche. Ob es bei Euch sowas gibt, müsste das Jugendamt wissen.

In der benachbarten Stadt, bei der Jahr für Jahr auf 25 freie Hortplätze 600 Anmeldungen kommen, sind viele Grundschulen aktiv geworden und bieten in Eigenregie Mittagessen + Hausaufgabenbetreuung an. Allerdings ziemlich teuer - die Stadt bezuschusst das nämlich nicht, weil ja kein Bedarf da sei  :o.

Ich drücke Euch die Daumen!

Grüsse
BiDi



Mattis: * 3.2004
Moritz: * 4.2005

Honigbluete

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Hier gibt es offene Ganztagsschulen, allerdings mit sehr begrenzten Plätzen. Ob wir einen ergattern werden, müssen wir dann sehen... Alternativ wird von der Stadt auch vorgeschlagen, die Tagesmütter zu nehmen, mittlerweile hat sich das ähnlich wie bei Coney entwickelt, die Kleinen sind bis mittags da, ab dann kommen einige Schulkinder...
tägliche Omabetreuung sehe ich genauso wir netti sehr fraglich.

Gibt es bei euch keine Betreuung in den Schulen? 2 freie Plätze im Jahr kann ja kaum sein, denn jedes Jahr verlassen die Kinder ja klassenweise die Schule...

Anlaufstelle ist hier sicher das Jugendamt, die haben (oder sollten ihn zumindest haben) den Überblick...

Moni28

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  • 21.03.2006
Doch nur 2 Plätze wurden dieses Jahr frei. Und die wurden vorrangig vergeben. Der Hort hat ja insgesamt nur 10-15 Plätze und ist für alle 1. - 4. Klassen (und wenn man dann 2 - 3 Klassen pro Stufe rechnet...) . Und die Nachmittagskurse haben keinen guten Ruf, überfordern die Kinder zum Teil und die Hausaufgabenbetreuung funktioniert nicht wirklich. Das Ganze dient nur dazu den berufstätigen Eltern zu helfen. Aber Zeiten bis 15.30 Uhr / 16 Uhr helfen mir wenig bis gar nicht.

 





 

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