Autor Thema: Klasse überspringen  (Gelesen 5050 mal)

bine mit josy

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Klasse überspringen
« am: 15. Januar 2013, 16:52:58 »
Huhu

also meine Tochter wurde mit knapp 6 Jahren eingeschult. Sie konnte schon vor der Schule ein wenig lesen, und im Zahlenraum bis 100 addieren und subtrahieren.
Viele Sachen hat sie sich selbst angeeignet, und wollte dann immer mehr "Aufgaben" haben, also haben wir sie dahingehend gefördert.

Als sie nun zur Schule kam, legte sie weiterhin ein wahnsinns Tempo, sie liest inzwischen flüssig und fängt an Komma und Punkte richtig zu betonen. In Mathe sind die Aufgaben sehr sehr leicht für sie.

Sie bekommt schon länger extra extra Aufgaben, wie Lies mal Hefte, extra Matheaufgaben.

Sie hatte innerhalb eines Monats die Fibel durchgelesen.

Im November hatten wir Elternsprechtag, dort wurd durchweg gesagt das Josy zu weit für die 1. Klasse ist , und sie eben mehr Aufgaben bekommt. Und das die Lehrerin mit dem Gedanken spielt, sie im Sommer 2013 in die 3. Klasse gehen zu lassen.

Wir haben der Lehrerin freien Lauf gelassen.

Zur Schule muss ich sagen, sie geht in eine Flexklasse, in welcher 1 und 2 Klasse zusammen unterrichtet werden, dort ist an 5 Stdn in der Woche eine Sozialpädagogin dabei, diese unterstüzt schwache und starke Kinder.

Nun gestern, bekam meine Tochter vor der ganzen Klasse die Frage gestellt, ob sie mit in die 3. Klasse im Sommer möchte, meine Tochter bejahte dieses.
Nun bekommt sie Bücher der 2. Klasse.

Nun meine Frage, wer hat Erfahrungen mit einem überspringen gemacht?
und was haltet ihr vom Überspringen in Klassen?

lg Bine

Solar. E

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Antw:Klasse überspringen
« Antwort #1 am: 15. Januar 2013, 17:16:29 »
Bei uns war es so, dass die Lehrerin in der 3. Klasse befürwortete, dass unsere Tochter springen soll. Vom Lernstoff her wäre das auch problemlos möglich gewesen. Sie ist dann letztendlich NICHT gesprungen, weil sie sich vehement dagegen gewehrt hat, aus der Klassengemeinschaft rauszumüssen - obwohl sie sämtliche Kinder ihrer potentiellen neuen Klasse auch gut gekannt hätte.
Für sie war die Entscheidung richtig so. Sie war bei dem "Muss"-Stoff zwar unterfordert, war aber dann doch so reif, sich dabei nicht hängenzulassen und die Noten waren prima (bei Unterforderung kann es ja auch passieren, dass das Kind dichtmacht, gar nichts mehr tut und nur noch schlechte Noten schreibt). Sie bekam dann immer noch zusätzliche Aufgaben.

Für sie war es richtig so; jetzt in der 6. Klasse hat sie gerade einen Durchhänger.

Wenn ihr alle dahinter steht, Eltern, Lehrer, Kind - und vor allem das Kind auch weiß, dass Springen bedeutet, aus der vertrauten Klasse raus zu müssen in eine andere - dann macht es!


M-e-l

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Antw:Klasse überspringen
« Antwort #2 am: 15. Januar 2013, 18:45:09 »
Das kommt immer auf den Einzelfall an und DU kennst dein Kind letztlich am besten und weißt, ob sie das vom Stoff her (sicher, sonst würde die Lehrerin das nicht ansprechen) und auch von der emotionalen Herausforderung her schafft.

Unsere Tochter wurde auch im Sommer eingeschult und ist bereits gesprungen, kurz nach Schuljahresbeginn, sie wird also dann ab Sommer auch in der 3. Klasse sein. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, was ich irgendwie verständlich finde, aber rückblickend betrachtet war es das beste was ihr passieren konnte. Sie wurde super aufgenommen von der neuen Klassenlehrerin und auch von den Mitschülern, sie kommt fachlich sehr gut mit und fühlt sich pudelwohl. Es war die einzig richtige Entscheidung.

Meph

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Antw:Klasse überspringen
« Antwort #3 am: 15. Januar 2013, 18:48:17 »
eine klasse komplett zu überspringen finde ich generell eher schwer- also ende erste in dritte klasse.
In der Flex dagegen garkein problem, sie wechselt ja mit der hälfte ihrer klassengemeinschaft- und behandelt ja jetzt den stoff der zweiten klasse. Theoretisch ist sie ja jetzt im Moment gesprungen- und nicht erst im Sommer


Generell kommt es aber, wie MEL schon sagte, auch echt aufs Kind an.





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lisa81

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« Antwort #4 am: 15. Januar 2013, 19:17:10 »
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« Letzte Änderung: 21. September 2016, 09:02:02 von lisa81 »

bine mit josy

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Antw:Klasse überspringen
« Antwort #5 am: 15. Januar 2013, 19:58:57 »
Danke schon mal für die Antworten

Ja sie weiß was es bedeutet, sie weiß das sie viel lernen muss, und es anfangs auch sein kann, das sie nicht , wie jetzt die Klassenbeste war, aber das macht ihr nichts
Sie sagt sie lernt weiterhin so fleissig wie jetzt, anders könne sie auch nicht, das macht ihr Kopf nicht sagt sie, und dann ist sie bald wieder einer der besten
Das ist ihr Perfektionsimus
Ja das war ein Grund für uns die Flexklasse, dass sie dort indivudell gefördert werden kann.
Ja sie ist auch schon mit mehren 2 Klässlern befreundet, sie freut sich auf den Wechsel.

Die Schule fördert ja auch, wenn sie also die Kinder nen Hänger haben, also direkter Förderunterricht.

Auch das unterstüzt unsere Entscheidung natürlich, weil wir wissen, dass sie Hilfe bekommt,wenn was ist
Natürlich sind auch wir da, keine Frage.

ABer ich muss sagen für mich als Mama, ist das ein komisches Gefühl, sie ist doch mein kleines Mädchen. Aber da ich weiß das es für SIE das beste ist, werd ich es machen.

lg Bine

Elenya

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Antw:Klasse überspringen
« Antwort #6 am: 15. Januar 2013, 20:21:42 »
hast du ne möglichkeit mit jetzt 3. klassmuttis zu sprechen?

hier hör ich von den meisten 3. klassmuttis immer nur wie heftig der sprung doch sei von der 2. zur 3., das der stoff extrem zunimmt und das tempo stark angezogen wird, und das die kinder entweder da mitkommen müssen oder eben liegen gelassen werden  :-\

auch auf elternabende wurde von den lehrkräften schon betont das es aber der 3. abgeht, weil der übertritt zur realschule jetzt ja schon eher ist als früher und der lehrnstoff so zunimmt usw.

wobei wir ja in bayern sind, der stoff ist ja auch anderst je bundesland, bzw. die anforderungen

aber gut wenns die lehrer schon sagen, dann wird das deine tochter schon hinkriegen



bine mit josy

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Antw:Klasse überspringen
« Antwort #7 am: 15. Januar 2013, 21:12:44 »
Die Grundschule geht hier 6 Jahre, von daher ist noch kein Übertritt an die weiterführende zu denken.

Nein noch nicht wirklich, werd mich aber die Tage mit einer befreundeten Mutter in Verbindung setzen.

lg Bine

Milka

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« Antwort #8 am: 15. Januar 2013, 22:06:24 »
Ich kenne so einen Fall aus der Nachbarschaft. Der Junge hat die 2. Klasse übersprungen und ist nach der 1. Klasse direkt in die 3. Klasse gekommen.

Mittlerweile ist er in der 5. Klasse auf dem Gymnasium und einer der Besten.
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Antw:Klasse überspringen
« Antwort #9 am: 16. Januar 2013, 09:19:39 »
Die Grundschule geht hier 6 Jahre, von daher ist noch kein Übertritt an die weiterführende zu denken.

Nein noch nicht wirklich, werd mich aber die Tage mit einer befreundeten Mutter in Verbindung setzen.

lg Bine

Bine, für mich persönlich war dieser post jetzt eigentlich ausschlaggebend, zu sagen, es hört sich wirklich "alles" danach an, dass Eure Tochter das schaffen kann. :) Ja, sicher hängt es sehr stark vom Kind ab. So wie Du Eure Tochter beschreibst, hat sie schon eine sehr realistische Vorstellung von ihrer Stellung/Position im aktuellen wie zukünftigen Leben. Da hatte ich für mich schon gelesen, dass sie von der Persönlichkeitsstärke sowie Disziplin viel mitbringt, was sie wirklich benötigen wird. Das andere sind natürlich die Lehrerschaft/Direx, also wie sie das sehen und damit umgehen. Auch da lese ich, dass die Voraussetzungen ideal sind, denn der initierende input kam ja von der Lehrern selbst. Wenn diese also genauso wie ihr hinter ihr steht, dann sind das sehr gute Voraussetzungen.
So, und nun kam noch von Dir, dass der nächste Wechsel dann erst nach der sechsten Klasse ansteht! Hervorragend! Sie wird genug Zeit haben, sich in dieser Altersklasse zu etablieren.

Was den Stoff der dritten Klasse angeht muss ich sagen, es wird alles nicht so heiss gegessen wie es gekocht wird. Ausserdem, schaue Dir im Vorfeld vielleicht an, was kommen wird. Also nicht, dass Du im Vorfeld mit Deiner Tochter arbeiten sollst mit dem unbekannten Stoff, nein, einfach nur um Dir selbst vielleicht die "Angst" zu nehmen. Vielleicht ist da aber gar keine Angst, vielleicht ist da "nur" eine Portion Respekt, das wäre von Deiner Seite ideal, denn Du wirst in Zukunft Deiner Tochter mehr denn je vertrauen müssen. Ich schreibe das so... ja, auch für mich war es bisher ein weiter schwerer Weg, dieses Vertrauen in sie zu haben, in meine Tochter, das war für uns beide bisher das schwierigste.
Es kann Dir hier keiner sagen, wie das wird auf dem weiteren Schulweg. Das hängt auch von der Art und Weise ab wie bei Euch Stoff vermittelt wird. In welcher Schulform sie später landen wird, in welchem Bundesland ihr lebt. Und ja, klar, wie Eure Tochter später mit dem Altersunterschied klar kommen wird. All das sind aber Faktoren, über die können wir jetzt reden, wir jetzt mutmassen und spekulieren, zu einem Konsens, einer Lösung können wir jedoch nicht kommen.

Meine Tochter ist im Juli 2003 geboren, geht jetzt mit 9,5 Jahren auf das Gym in die 5te Klasse und gehört nach wie vor (bis jetzt) zu den besten Schülern der Klasse. Keine Ahnung was die Zukunft bringt... wir stehen hinter ihr und haben bis jetzt nichts bereut. Wir werden abwarten müssen wie wir das die letzten Jahre schon taten und dann vielleicht nachjustieren falls es nötig sein wird.

Ich wünsche Euch alles Gute!

LG db
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Petsi

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« Antwort #10 am: 16. Januar 2013, 09:20:28 »
Ich halte nur wenig davon, Kinder in der Grundschule eine Klasse überspringen zu lassen. In dem Alter kann ein Jahr emotionale/soziale Entwicklung so viel ausmachen, das sie in demBereich dann einfach später untergehen. Sie wäre dann mit knapp 7 in der dritten, d.h. mit 9 in der fünften. Spätestens dann wird es mit großer Sicherheit Probleme geben. Ich kenne mehrere solcher Fälle (mein Mann und somit auch viele unserer Freunde und Bekannten sind Lehrer), und es ist immer schief gegangen, das Jahr haben sie später dann wiederholen müssen.
Letztendlich ist es Deine Entscheidung, und Du hast sie ja anscheinend schon getroffen. Es soll ja Kinder geben, wo es klappt.

M-e-l

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« Antwort #11 am: 16. Januar 2013, 09:40:42 »
Diese es geht IMMER schief Pauschalisierung  s-:)

Wenn es dich beruhigt, wir kennen auch zwei Kinder die gesprungen sind, eine mittlerweile 14, einer 15, beide ohne Probleme im Gymnasium, obwohl hier nach der 4. Klasse gewechselt wird.
Hier im Forum gibt es ja auch zwei Beispiele, wo das super geklappt hat.
Wie gesagt, die Pauschalantwort gibt es nicht und es klappt sicher nicht immer, aber meistens. Denn ich denke die wenigstens Schulen sind so verantwortungslos und lassen Kinder springen (wenn es von der Schule ausgeht, nicht von den Eltern) wenn sie glauben, dass die Kinder dann jahrelang nur schwer hinterher kommen. Das ist ja in der Regel nur der Fall, wenn Kinder wirklich sehr weit voraus sind.

Hinzu kommt, dass es auch Entwicklungsunterschiede bei 14, 15, ..... gibt, da sind ja nicht plötzlich alle auf einem Stand. Und noch dazu sind das ja auch Kinder, die sie nicht dann kennenlernen, sondern Freundschaften die sich teils eben jetzt in der Grundschule schließen und dann zusammen weiter gehen, dann sagt doch plötzlich mit 15 niemand "sorry, wir waren jahrelang befreundet, aber jetzt bist du mir zu jung".

Natürlich ist alles "kann" und nix "muss" und wie es letztlich läuft weiß niemand genau, aber ich glaube Kinder können einen genauso großen Schaden davontragen, wenn sie 1 Jahr lang "A, B, C" und Buchstaben malen lernen müssen, obwohl sie stofflich viel weiter sind.

Meph

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« Antwort #12 am: 16. Januar 2013, 10:24:51 »
ich find es so albern, dass man ein sitzenbleiben bei jungen schülern auf eine zu frühe einschulung oder klassensprung schiebt  s-:)

ich hab zweimal wiederholt- weil ich zu spät eingeschult wurde und ein Sprung nicht in erwägung gezogen wurde!
Resultat: langeweile und schulboykott.




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« Antwort #13 am: 16. Januar 2013, 10:43:48 »
Ich schrieb ja auch nichts von "es geht immer scheif" sondern "es ging immer schief". Das ist ein Unterschied. Hier handelt es sich um meine persönliche Erfahrung im eigenen Lebensbereich. Wie gesagt, es soll Kinder geben wo es klappt. ICH kenne halt keines.

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« Antwort #14 am: 16. Januar 2013, 10:44:22 »
kann sie nicht jetzt schon in die 2.Klasse?
In Unseren Schule ist das so das die Kinder dann zur Probe dort hinkönnen und wenn es super läuft dann dort auch bleiben !
Mein Großer hat jetzt einen aus der 1.Klasse bei sich und der wird wohl auch bleiben.Dafür aber war einer aus seiner Klasse in der 3. zum ausprobieren nur das hat wohl nicht geklappt..warum weiß ich aber nicht!
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« Antwort #15 am: 16. Januar 2013, 10:54:49 »
Dadurch, dass sie jetzt schon in einer Verbundklasse ist und alle Lehrer der Meinung sind, dass sie für die 3. Klasse geeignet ist, sehe ich da erstmal kein Problem.

Ich würde aber nochmal mit deiner Tochter reden und ihr erklären, was das für sie bedeutet und ob sie das wirklich machen will.
Im Endeffekt hängt ja alles von ihr ab.

Das einzige Problem das ich sehe, ist in der späteren Entwicklungsphase (Pubertät) in der deine Tochter vielleicht nicht so weit entwickelt ist wie ihre Mitschüler es sein werden.

Bettina

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« Antwort #16 am: 16. Januar 2013, 11:00:08 »
@Anja: Sie haben ja gemeinsamen Unterrich (Flexklasse) und sie macht im Grunde schon 2. Klasse-Stoff   :).

@Petsi: Man müsste halt "schief gehen" definieren. Klasse wiederholen ist für mich noch kein schief gehen und nicht jeder muss geradlinig gehen.

Mir wäre es wichtig, dass mein Kind glücklich und zufrieden ist. Ist sie das jetzt und ist sie das mit Kopffutter, dann ist das doch toll. Und wenn sie irgendwann wirklich mal nen Hänger haben sollte (und sei es die Motivation, was ich aber nicht glaube), dann wiederholt sie halt. Na und?

Das war für meine Mutter der Grund, mich so früh einzuschulen. Ich bin im Juli 6 geworden und da auch direkt zur Schule gekommen. "Wenn sie mal wiederholen muss, dann ist sie immer noch im normalen Altersschnitt."
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« Antwort #17 am: 16. Januar 2013, 11:21:54 »
Bettina-achso  ;D ....ok und warum nicht jetzt schon in der 3.Klasse schnuppern?
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« Antwort #18 am: 16. Januar 2013, 11:40:29 »
@ meph
Du sprichst mir einmal mehr aus der Seele  :)

Das war ja eben auch genau das, was ich eigentlich schon meinte. Was nützt es zu spekulieren was wäre wenn in 4-5 Jahren? Wenn das "hier und jetzt" ein Handeln erfordert?

Für mich bedeutet "sitzen bleiben", eine Klasse wiederholen NICHT offensichtliches Scheitern, welches unweigerlich auf eine zu frühe Einschulung/Überspringen zurückführbar wäre/ist. Es bedeutet gar für mich noch nicht einmal grundsätzlich "scheitern" und da bin ich auch ganz bei Dir, Bettina. Ich sage daher immer zu unserer Tochter, wir, Deine Eltern, stehen hinter "Dir" - egal - was passiert! Sie selbst aber wird lernen müssen, ihren Weg selbstständig zu gehen. Wir stehen in der back up position (auch als Ratgeber) und fangen sie auf, wenn es denn mal nötig sein sollte.

Ich weiss von einem Forumsmitglied, deren Sohn ist in der Grundschule gesprungen und nun bereits in der 7ten (?) Klasse auf dem Gym ist. Er ist defintiv weiter als meine Tochter und es gibt fortgesetzt soweit meine letzte Info ist, keine Probleme - also in jedweder Richtung. Keine whitecard für die, die es auch angehen, sicher nicht nein, aber ein kleines Zeichen dafür, dass es gehen kann. :)

@ bine
Mit der Flexklasse habt ihr natürlich einen goldenen Griff getan. Wobei das alleine nicht ausreichend ist, um eine vorhandene überdurchscnittliche Geschwindigkeit/Begabung angemessen zu fördern. Die Lehrer/Schule müssen, wie in Eurem Fall gegeben, mitspielen, entsprechend flexibel agieren.
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« Antwort #19 am: 16. Januar 2013, 12:04:40 »
.
« Letzte Änderung: 12. Juli 2013, 20:43:55 von Daniela+Kids »

Bettina

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« Antwort #20 am: 16. Januar 2013, 13:22:59 »
@Flamingo: Auch das wieder Definitionssache. Jedes Kind lernt. Jeden Tag seines Lebens. Egal ob es hochbegabt, teilleistungsbegabt oder normal begabt, ja sogar unterdurchschnittlich begabt ist. Was du wohl eher meinst ist zusätzliches Lernen und Üben. Und davon ist ja nicht die Rede. Ich hab es so verstanden, dass sie halt weiterhin so interessiert und engagiert bleibt.

Mein Großer, der nicht mal hochbegabt ist (lt. Test, der im Rahmen der ADHS-Diagnostik mehrfach gemacht wird/wurde im oberen Drittel Normalbegabung mit Teilleistungsstärken) hat noch nie für irgend etwas gelernt. Für keine Arbeit, für keine Vokabel-Test. Er hat auch nicht übersprungen oder so, aber er ist durchweg ein 1er, max. 2er-Schüler.

Wenn ein Kind einfach sehr leicht lernt, weil es ihm Spaß macht und es noch dazu die Denkstrukturen hat, die es ihm erleichtern, Dinge aufzunehmen, wahrzunehmen, in Zusammenhang zu setzen, umzusetzen usw., dann lernt es trotzdem. Aber genauso kann es eben wie in Mephs Fall, von denen es nicht wenige gibt, auch zu Verweigerung führen, wenn eine ständige Unterforderung da ist.

Wenn dann eine Mutter sagt "es kann gehen, aber du musst wissen, dass das nur geht, wenn es so weitergeht ..... mit so viel Spaß, Aufmerksamkeit, Konzentration ...... Lernen eben, dann denke ich, ist das völlig in Ordnung und es ist neutral Lernen, nicht büffeln, pauken, üben.
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« Antwort #21 am: 16. Januar 2013, 16:01:40 »
Huhu

so jetzt zu Wort melden, war arbeiten.

So das war falsch verstanden, sie wird hier nicht hingesetzt und ich sag ihr lern das jetzt oder was auch immer.

Sie WILL lernen, sie liest Bücher freiwillig, da wird sie sauer wenn ich sage, so Maus du hast schon soviel gelesen mach mal Pause.

Ihre Wünsche zu Weihnachten waren, Bücher, Lernhefte, Lernspiele und Meerschweinchen.

Sie hat einen ernormen Ehrgeiz, und einen Perfektionismus der ihr gern auch mal im Wege stehen kann.

Bettina hat mich schon richtig verstanden gehabt.

Ihr fällt es leicht, neue Sachen werden aufgesogen wie ein Schwamm.

Ob es natürlich so bleibt, das weiß ich nicht, aber wir stehen ja dahinter, und helfen ihr dann, eben auch die Schule

lg Bine

Juli@

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« Antwort #22 am: 16. Januar 2013, 16:04:01 »
Hallo,

mein Sohn ist ebenfalls ein Springer. Er wurde mit 6 1/2 Jahren ganz normal im August eingeschult. Im April ist er dann in die 2. Klasse gewechselt und nach den Sommerferien in die 3. Klasse.

Wir haben uns sehr viele Gedanken gemacht. Es sind auch einige Tränen geflossen, bei allen Beteiligten. Letztendlich hat mein Sohn entschieden, dass er es versuchen möchte. Anfänglich war es etwas stressig, da er sich die Schreibschrift selbst (natürlich mit unserer Hilfe) in zwei Wochen Osterferien beibringen musste. Mein Sohn hat sich aber auch mit 4 Jahren das Lesen selber beigebracht, deshalb hatten wir da keine Bedenken. Er hat die Grundschulzeit souverän gemeistert.

Heute (@deep blue  ;)) besucht er mit 11 Jahren (im Februar wird er 12) die 7. Klasse des Gymnasiums und ist einer der besten Schüler in einer bilingualen Klasse. Sein Schnitt liegt meist bei 1,7/1,9.

Es gibt Kinder, die "haben es einfach drauf". Sie erreichen ohne viel Einsatz das höchstmögliche Resultat. Es kommt immer auf das Kind an. Du kennst Dein Kind am Besten, da kann Dir auch keiner DEN TIPP geben.  :)

Ich wünsche Euch alles Gute!
« Letzte Änderung: 16. Januar 2013, 16:07:19 von Juli@ »
Tristan Alexander *07.02.2001, 53cm, 4040g, 23.16h
Ida Sofie * 29.01.2007, 50cm, 2500g, 4.53h

 

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