it's 4 families

Umfrage

Gehen Eure Kannkinder 2012 oder 2013 in die Schule?

2012
11 (29.7%)
2013
18 (48.6%)
bin mir noch unsicher
8 (21.6%)

Stimmen insgesamt: 35

Autor Thema: Kannkinder in Schule oder nicht?  (Gelesen 24306 mal)

blondchen

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #75 am: 02. Januar 2012, 10:52:42 »
ICH bin mir immer noch unsicher ;D
wir haben ihn angemeldet und laut kindergarten MUSS er unbedingt in die schuke, da alles dafür spricht  :-\

im Februar ist eine untersuchung und beobachtung von der grundschule und im märz wohl die große schuluntersuchung des gesundheitsamtes, die müssen natürlich auch positiv ausfallen.

optisch spricht für mich alles dagegen  ;) auch das er so trödelt und träumt und oft zerstreut ist, er wird dann eben mal professor

was er kann: na ja, er schreibt fast alle buchstaben auf anhieb, schreibt einzelne wörter ohne zu malen...
sein logisches denken macht mir manchmal angst *lach* und sein räumliches denken hat er auch nicht von mir ;D

aber MIR reicht das irgendwie nicht als begründung. wir wartene s jetzt ab und wenn er denn dann doch nicht eingeschult wird, ist es ebenso
Es geht nicht darum, wie schön ein Satz formuliert ist, sondern wie ehrlich er gemeint ist !



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deep_blue

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #76 am: 02. Januar 2012, 11:30:52 »
Eumel, ich bin bei Deinen Ausführungen ganz bei Dir. Ich argumentiere da auch wirklich bundesland spezifisch. Wir kommen ja auch aus NRW und hier ist das Bildungsniveau nicht erst in den letzten Jahren ins fast bodenlose abgesunken. Ich sehe es genauso, das System selber, will heissen die Lehrer selber sind nicht nicht wirklich darauf eingestellt (will heissen nicht geschult! - da ist der schwarze Peter also nicht bei den Lehrern zu suchen!!!) mit einer zunehmend jünger werdenen Schülerzahl zurecht zu kommen. Leider sind aber eben auch die Kigas nicht darauf eingestellt, diese Kinder aufzufangen. Vorschulkindergartenjahr gibt es in der Form nicht. Ja, es wird besser und man hört zu mittlerweile, aber ich bemerke eben bei den Eltern hier eine grosse Stagnation/Ignoranz, eben den unbändigen Willen an "altem" auf Gedeih und Verderb festzuhalten. Bloss keine Änderungen.

Ich sehe halt diesen grossen Unterschied, da ich eben nun zwei Systeme kennengelernt habe. Das ist für mich persönlich nicht unbedingt von Vorteil. Das weiss ich auch. Und ja, natürlich weiss ich auch, dass das was meine Tochter schafft nicht umlegbar ist auf die Gemeinheit. Hatte ich ja auch nicht geschrieben  ;) Sie ist schon extrem pfiffig. Nur ich sehe eben auch andere Kinder, die den Erzieherinnen hier zum Teil ein Dorn im Auge sind. Ich sehe im Schulalltag meiner Tochter, dass man gewillt ist, die leistungsmässig hinten anstehenden zu fördern, damit das Klassenziel erreicht wird. Ich sehe keine Unterstützung für die Kinder, die immer "nur" 1er schreiben. Diese laufen einfach so mit. Hier in NRW ist man geneigt und aufgerufen (O-Ton einer befreundeten Gymnasiallehrerin) gleichzumachen bzw. so wenig Durchfaller zu produzieren wie eben geht.

Ist das der richtige Weg für NRW? Für mich persönlich nicht. Auch wir hier im Haushalt sind ganz nah an der (Lehr)Basis. Und waren dies nicht nur in NRW auch in Bawü. Der Unterschied war damals schon eklatant. Ich weiss, dies hier ist nun ein ganz anderes Thema, entschuldige mich auch, dass das so mit reingerutscht ist. Ich ziehe mich jetzt auch direkt wieder zurück  ;)
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Shigeru Egami


Meph

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #77 am: 02. Januar 2012, 14:07:07 »
Eumel,

ich bin auch recht nahe bei dir, gerade was das lesen und schreiben und auswendig lernen betrifft ;)

Vielleicht hast Du ja Input für mich?
Freya liesst und schreibt ;) noch nicht wie andere Kinder ihres Alters, erhört aber eben die buchstaben und zerlegt wörter in diese und zieht die buchstaben auch zu wörtern zusammen- sie liest und schreibt also auf grundschuleingangansniveau... Im Zahlenbereich erobert sie sich gerade den hunderterraum und liebt rechnereien im 20errahmen... plus, minus, halb, ganz..... alltagsmathematik und abstrakt
Von den intellektuellen Fähigkeiten her sagen ALLE sie gehört in die schule..... sie wäre aber gerade mal 5,1 jahr alt bei einschulung... mir eigentlich zu früh! nun haben wir jetzt schon neben dem Kindergarten Geigenunterricht eingeführt und sie singt zusätzlich in einem Kirchenchor mit relativ hohem Niveau, Museen, Wildpark etc werden natürlich weiterhin besucht, praktisches Lernen wie durch Pflanzen beobachten etc machen wir auch....
WIE können wir dieses Kind nun noch weitere 1,5 Jahre! auffangen bevor sie immernoch jung (6,1) eingeschult wird wenn sie sich jetzt schon zu tode langweilt und anfängt zu resignieren?

Ich suche wirklich gerade anregungen, wie man sie da stützen kann- weil wir stehen vor der wahl des kleineren übels.... und ich weiss nicht wo ich das finde... in der intellektuellen förderung mit nem enormen altersunterschied, aber gleichem entwicklungsstand oder förderung der sozialen kontakte im gleichaltrigen bereich und abtötende langeweile....

deep_blue

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #78 am: 02. Januar 2012, 15:21:09 »
Ach so, noch einen kurzen Nachtrag, Eumel. Und dann bin ich still.  :) Nein, ich kenne keine Studien. Denke, das liegt eben auch einfach daran, dass man nicht gewillt ist, das frühe Einschulen zu unterstützen, weil man eben genau weiss, dass man da dann grundsätzlich am System mehr als schrauben müsste. Ich persönlich mag solche Studien (in die eine wie die andere Richtung und überhaupt gar nicht) auch nicht, da Studien nie die reale komplett vorhandene Wirklichkeit darstellen. Ich habe selbst zu lange an Statistiken geschraubt und manipuliert als das ich noch wirklich an so etwas glauben könnte  ;) ;D

Ich sehe da immer nur und grundsätzlich meine persönlichen Erfahrungen.

Da ist die Klasse meiner Tochter. Sicher eine sehr spezielle Klasse... mit 30 Kindern, 18 Jungs und 12 Mädchen. Wir leben wohl situiert in einem guten Mittelstandsgebiet, Kinder mit Migarionshintergrund Tendenz Richtung null. Unter den Kindern gibt es ein Kind mit leichtem Autismus (Asperger), ein Kind mit einer heftigen Mathediskalkulie, ein Kind ist körperlich behindert im Sprechen und Schreiben sehr stark eingeschränkt. Desweiteren zwei Jungs, die reintegriert sind von einer Sprachförderschule, der eine ist 4 Jahre älter als meine Tochter (Jahrgang 1999). Die geistigen wie mentalen Träger dieser Klasse sind aber eben genau die Jüngsten der Klasse und da Mädchen wie Jungens. Zwei Jungens September/Oktober Geburtstage (d.h. sie wurden dann eben erst 6 Jahre) sowie drei Mädchen Juli/August/September sowie meine Tochter mit 08.Juli des Vorjahres. Diese Kinder und ZWEI weitere aus dem üblichen Jahrgang haben allesamt eine uneingeschränkte Gymnasialempfehlung bekommen. Alle anderen eingeschränkt oder eben drunter. Ach so, nein, eine integrative Klasse ist das nicht!!!!!!

Ach so... in einem Bundesland wie Bayern hätte keines der Kinder als "früheingeschult" gegolten (also bis auf meine Tochter), da dort der Stichtag beim 30.10. liegt  ;) Somit wären diese Kinder also kein Bestandteil einer möglichen Studie in Bayern, jedoch hier in NRW s-:) Da soll noch einer durchsteigen... von daher, ich mag solche Studien nicht.

Und fertig... :)
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Shigeru Egami

Sanne73

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #79 am: 02. Januar 2012, 15:26:24 »
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« Letzte Änderung: 23. Februar 2012, 23:16:17 von Sanne73 »
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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #80 am: 02. Januar 2012, 15:59:13 »
Also Janek war ein Kannkind 2011 und wir haben ihn bewusst NICHT mitgegeben. Und er ist ganz kurz hinterm Stichtag in Hessen (30.06. Termin, er hat 21.07. Geburtstag).

Ich bin bisher voll und ganz zufrieden mit meiner Entscheidung. Und das obwohl er mittlerweile im Zahlenraum bis 20 rechnet (auch Subtraktion) und Wörter teilweise schreiben kann.
LG, Manu
mit
Janek *21.07.2005
Lina *07.08.2008

Eumel

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #81 am: 02. Januar 2012, 21:16:45 »
@ deutsches Schulsystem: Oh Gott, darüber könnte ich mich auch auslassen.  ;D Aber ich lass es jetzt mal, das führt ins Bodenlose und bringt eh nix.  s-:)

@ Studien: Dass man die fälschen kann und dass sie nicht für jeden Einzelfall zutreffen, finde ich auch. Aber genauso schwierig (oder noch schwieriger) finde ich Erfahrungsberichte nach dem Motto: "Der Neffe des Schwagers meiner Nachbarin hat das aber auch so und so gemacht und da war alles blöd / gut oder was auch immer." Da kennt man dann noch weniger Einzelheiten als bei den Studien und die Studien geben zumindest an, wie viele Leute untersucht wurden. Zumindest in Sachen vorzeitige Einschulung stützen diese Studien, die ich kenne, auch genau meine Erfahrungen (wobei ich die auch nicht verallgemeinern will). Aber dann nimmt man die Studien halt doch anders wahr als wenn man eben andere Erfahrungen gemacht hat.

@ Sanne: Berichte doch mal, was die Erzieherinnen sagen. Wenn die auch zustimmen, ist es bei euch ja schon sehr eindeutig.

@ meph:
Schwierig. Hier meine ungeordneten Gedanken, die mir dazu gerade in den Kopf kommen. Ob sie für dich nützlich sind, weiß ich nicht.

Ihr macht ja schon sehr viel in Sachen Förderung. Wie wäre es, in eine ganz andere Richtung zu gehen? Spontan fällt mir Sport ein. Vielleicht Mannschaftssport (fürs Soziale)? Oder Kampfsport?
Was Kreatives? Töpfern? Seidenmalerei?
Schach? Eventuell im Schachclub?

Einige Gedanken in Sachen Einschulung:

- Orientiert sie sich eher an Gleichaltrigen oder sucht sie ihre Kontakte bei älteren? Meist suchen sich die Kinder ja Freunde, die in etwa auf ihrem Level sind und es wäre ein Hinweis darauf, wie sie z. B. mit Älteren in der Klasse zurecht käme.
- Ziemlich aufschlussreich finde ich das Verhalten bei Gesellschaftsspielen:
Kann sie verlieren?
Spielt sie die Spiele zuende oder verliert sie mittendrin das Interesse, wenn es zu lange dauert?
Hält sie sich an die Spielregeln?
Kann sie anderen Kindern ein einfaches Spiel erklären?
Kann sie sich "wehren", wenn ein anderes Kind mogelt?
Kann sie sich beim Spielen auch in ihre Mitspieler hineinversetzen; versteht sie z. B. dass ein anderes Kind verloren hat, wenn sie gewinnt und dass es deswegen vielleicht traurig ist?
Wie verhält sie sich, wenn das andere Kind tatsächlich traurig oder wütend ist, wenn es verloren hat? Tröstet sie z. B.?
- Kommt sie damit klar, wenn ihr etwas nicht auf Anhieb gelingt?
- Lässt sie sich leicht ablenken (kann man evtl. auch bei Gesellschaftsspielen beobachten)?

Wenn ausschließlich der intellektuelle Teil auf Schulniveau ist, kann es in der Schule trotzdem schwierig werden.  :-\
Ich weiß jetzt nicht, wie weit deine Tochter im sozialen / emotionalen Bereich ist. Aber wenn sie ausschließlich im kognitiven Bereich so weit ist, würde ich vermutlich eher versuchen, den sozialen Bereich noch weiter zu fördern, bevor sie in die Schule geht - unbekannterweise und aus dem spontanen Bauchgefühl gesprochen.
Wenn sie sozial und emotional auch schon so weit ist wie im kognitiven Bereich würde wahrscheinlich sogar ich sie in die Schule schicken.  ;D

Ach so, ich denke, ein Besuch bei der zukünftigen Grundschule im Vorfeld kann nie schaden. Vielleicht mal nachfragen, wie die das sehen, ob sie Tipps haben und mal Unterrichtsmethoden und Lehrer angucken.

Tschüss günstige Reisesaison  ;-)

Meph

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #82 am: 02. Januar 2012, 21:28:29 »

@ meph:
Schwierig. Hier meine ungeordneten Gedanken, die mir dazu gerade in den Kopf kommen. Ob sie für dich nützlich sind, weiß ich nicht.

Ihr macht ja schon sehr viel in Sachen Förderung. Wie wäre es, in eine ganz andere Richtung zu gehen? Spontan fällt mir Sport ein. Vielleicht Mannschaftssport (fürs Soziale)? Oder Kampfsport?

Ausser Kinderturnen gibt es hier NICHTS für die alterstufe ;) aber ich denke, dass sie spass am fechten haben könnte wenn sie alt genug ist.... ich glaub, das wäre total ihres....


Was Kreatives? Töpfern? Seidenmalerei?

machen wir immer wieder ;) mir ist es ganz wichtig, dass sie in die hände kommt

Schach? Eventuell im Schachclub?

Opas Sache  8) Wobei er jetzt erstmal mit Dame einsteigt

Einige Gedanken in Sachen Einschulung:

- Orientiert sie sich eher an Gleichaltrigen oder sucht sie ihre Kontakte bei älteren? Meist suchen sich die Kinder ja Freunde, die in etwa auf ihrem Level sind und es wäre ein Hinweis darauf, wie sie z. B. mit Älteren in der Klasse zurecht käme.

Ältere, schon immer

- Ziemlich aufschlussreich finde ich das Verhalten bei Gesellschaftsspielen:
Kann sie verlieren?

ja

Spielt sie die Spiele zuende oder verliert sie mittendrin das Interesse, wenn es zu lange dauert?

anspruchsvolle spiele ja, kleinkinderspiele verdreht sie die augen und geht ;)

Hält sie sich an die Spielregeln?

ja

Kann sie anderen Kindern ein einfaches Spiel erklären?

auf jeden fall

Kann sie sich "wehren", wenn ein anderes Kind mogelt?

ja

Kann sie sich beim Spielen auch in ihre Mitspieler hineinversetzen; versteht sie z. B. dass ein anderes Kind verloren hat, wenn sie gewinnt und dass es deswegen vielleicht traurig ist?

ja

Wie verhält sie sich, wenn das andere Kind tatsächlich traurig oder wütend ist, wenn es verloren hat? Tröstet sie z. B.?

ja

- Kommt sie damit klar, wenn ihr etwas nicht auf Anhieb gelingt?

kommt drauf an was ;)

- Lässt sie sich leicht ablenken (kann man evtl. auch bei Gesellschaftsspielen beobachten)?

nur wenn die aufgaben zu langweilig sind


Wenn ausschließlich der intellektuelle Teil auf Schulniveau ist, kann es in der Schule trotzdem schwierig werden.  :-\
Ich weiß jetzt nicht, wie weit deine Tochter im sozialen / emotionalen Bereich ist. Aber wenn sie ausschließlich im kognitiven Bereich so weit ist, würde ich vermutlich eher versuchen, den sozialen Bereich noch weiter zu fördern, bevor sie in die Schule geht - unbekannterweise und aus dem spontanen Bauchgefühl gesprochen.
Wenn sie sozial und emotional auch schon so weit ist wie im kognitiven Bereich würde wahrscheinlich sogar ich sie in die Schule schicken.  ;D

Ach so, ich denke, ein Besuch bei der zukünftigen Grundschule im Vorfeld kann nie schaden. Vielleicht mal nachfragen, wie die das sehen, ob sie Tipps haben und mal Unterrichtsmethoden und Lehrer angucken.

es ist wirklich so, dass es hier überall NUR am alter festgemacht wird, die soziale reife hat sie schon in Hanau noch bescheinigt bekommen :)

ICH hader aber echt mit der einschulung, weil hier generell eine antihaltung gegenüber früheinschulung besteht, dass eben das system garnicht drauf eingerichtet ist....
in hanau hätte die grundschule sie übrigens 2 jahre vorgezogen als jüngstes kind ever aufgenommen, da war die sache geklärt

Sanne73

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #83 am: 02. Januar 2012, 21:50:59 »
@Eumel
Ich werde dann berichten :)

@Meph
Ohne dass ich Freya kenne, liest sich das für mich doch ziemlich eindeutig. Aber ich kann verstehen, dass Du Zweifel hast, v.a. wenn die Schule so wenig auf sehr früh eingeschulte Kinder eingerichtet ist.
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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #84 am: 03. Januar 2012, 09:14:37 »
Aber genauso schwierig (oder noch schwieriger) finde ich Erfahrungsberichte nach dem Motto: "Der Neffe des Schwagers meiner Nachbarin hat das aber auch so und so gemacht und da war alles blöd / gut oder was auch immer." Da kennt man dann noch weniger Einzelheiten als bei den Studien und die Studien geben zumindest an, wie viele Leute untersucht wurden. Zumindest in Sachen vorzeitige Einschulung stützen diese Studien, die ich kenne, auch genau meine Erfahrungen (wobei ich die auch nicht verallgemeinern will). Aber dann nimmt man die Studien halt doch anders wahr als wenn man eben andere Erfahrungen gemacht hat.


Deshalb berichte ich persönlich auch immer nur aus meinen ganz persönlichen Erfahrungen heraus. ;) Bin da absolut Deiner Meinung.
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Shigeru Egami

blondchen

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #85 am: 03. Januar 2012, 09:25:59 »
eigentlich klingt ja alles bezüglich Förderung und co. immer sehr gut.
was machen aber die eltern, die da nicht die möglichkeiten haben?
 es muss ja örtlich auch gegeben sein, bzw muss man finanziell dazu auch in der lage sein?
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Barbia+LuJo

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #86 am: 03. Januar 2012, 09:34:08 »
Wir stehen momentan auch vor der Frage Einschulen oder nicht.
Wir sind vor nun 5 Wochen in ein anderes Bundesland gezogen und damit hat sich auch der Stichtag verändert. Vorher in NRW hätte er eingeschult werden MÜSSEN und hier in Sachsen-Anhalt KÖNNEN wir ihn einschulen.

Der Stichtag ist hier der 30.06. und Lucas wird am 20.07. 6 Jahre alt, wäre also 20 Tage drüber. Momentan bin ich eher dafür ihm noch ein Jahr Zeit zu geben, mein Mann meint, es wäre nicht schlecht wenn er in die Schule kommt.

Angemeldet ist er schon in NRW, mussten wir auch wenn wir weggezogen sind. Hier habe ich ihn noch nicht angemeldet, auch wenn die Anmeldung für 2013/2014 schon war, aber da haben wir hier noch nicht gewohnt. Hinzu kommt, dass das Sekretariat nie besetzt ist wenn ich anrufe.

So richtig habe ich mich ehrlich gesagt auch noch nicht damit auseinandergesetzt. Eine Schuleingangsuntersuchung fand noch nicht statt, hinzu kommen immernoch Handicaps in Motorik und Konzentrations und halt immer noch der schwebende Verdacht auf ADS+H sowie einer noch nicht ausgetesteten Mehrbegabung im Sprachlichen Bereich (hier suchen wir aktuell einen neuen KJP, auch nicht so einfach).

Momentan ist es sowieso sehr schwierig mit ihm durch die Entwurzelung für ihn. Er muss erst neu Fuß fassen hier.

Purzl

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #87 am: 05. Januar 2012, 11:11:00 »
Hallo Zusammen,

am 10.01.2012 haben wir die Schuluntersuchung für Max Hendrik.

Er wird am 14.09. 6 Jahre alt. Stichtag ist in Sachsen der 30.06. Vom 01.07. bis 30.09. gibt es bei uns die "Kann-Kinder".

Wir sind uns schon lange ziemlich sicher, dass er als Kann-Kind eingeschult wird. Er geht seit Sommer in die Viorschulgruppe des Kindergartens, zusätzlich aber 1 mal pro Woche in die Vorschulgruppe einer privaten Grundschule, auf die wir ihn voraussichtlich geben werden. Die Erzieherinnen sind der Ansicht, dass er eingeschult werden soll.
Er ist der Jüngste in der Gruppe, macht alles genau so gut mit, wie die Ältesten der Gruppe. Er hat sich immer an den Älteren orientiert. Seine besten Freunde im Kindergarten waren bis letztes Jahr die Schulanfänger des letzten Jahres.

Im Kindergarten findet leider nicht wirklich ein Vorschulprogramm statt, daher geht er auch wöchentlich in die externe Vorschulgruppe. Dort ist er nach dem Abholen immer sehr begeistert, was sie wieder gelernt und gemacht haben. Die Erzieherin dort hat absolut keine Bedenken. Er macht gut mit, auch in der freien Spielzeit sucht er sich gern was mit Zahlen und Buchstaben. Er ist konzentriert und ausdauernd und gehört zu den ruhigen Jungs.

Ich bin gespannt, was die Schule sagt. Zunächst gibt es 45 Min. Gespräch mit der Schulleiterin und dann 45 Min. mit dem Amtsarzt. Mein Mann wird die ganze Zeit dabei sein.

Ein weiteres Jahr Kindergarten hielte ich für eine Katastrophe. Er wird dort nicht gefordert/gefördert. Alle Eltern sind unzufrieden. Über den Elternrat wurden schon Vorschläge gemacht, die Leiterin ist allerdings von ihrem Konzept überzeugt und der Ansicht, dass ein weiter gehenderes "Vorschulprogramm" als das bisherige Programm nicht nötig ist. *seufz*

LG
Purzl

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #88 am: 11. Januar 2012, 11:00:49 »
So, gestern war 1,5-stündige Schuluntersuchung.

Ergebnis: er soll unbedingt im September in die Schule kommen. Die Amtsärztin machte immer wieder große Augen und fragte, ob wir mal einen Intelligenztest haben machen lassen oder HB testen. Wir gehen allerdings einfach davon aus, dass er von uns zu Hause genügend Futter bekommt und einfach ein wissbegieriger kleiner Junge ist, der alles aufsaugt. Wir leben es vor, er macht es nach. Eine beonders hohe Intelligenz oder gar HB halten wir für übertrieben.

Jedenfalls haben die uns abgeraten, ihn noch ein weiteres Jahr im Kindergarten zu lassen.

Es geht also los im September und Max Hendrik freut sich wie Bolle  :)

Ab März gibt es immer mal wieder Schnuppertage in der Schule, damit sich alle kennen lernen und auch mit dem Gebäude vertraut machen.

Wie geht es bei euch weiter?

LG
Purzl

Falballa

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #89 am: 19. Januar 2012, 20:43:39 »
Ich habe nun nach langen, endlos langen und schlaflosen Nächten mich entschieden, Angelina erst 2013 in die Schule zu geben.

Ich habe viele Freundinnen mit Kindern in der Schule und die sind alle am jammern, wie lange Schue ist und wie lange die Kinder an Hausaufgaben und Lernen sitzen, vor allem an den weiterführenden Schulen.

Und wenn die Behörde im Saarland sagt, dass Angelina eigentlich erst 2013 ein Schulkind ist, dann isses eben so. Alle die ich kenne, deren Kinder im gleichen Zeitraum geboren sind, schicken ihre Kinder ebenfalls erst nächstes Jahr. Von daher wären sie auch zusammen.

Wollte ich Euch noch mitteilen und Euch für viele konstruktive Argumente danken.  :)

LG
Simone


Schnauferl1974

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #90 am: 19. Januar 2012, 23:12:19 »
War gestern auf Infoabend in Schule, die LEhrer raten von einer vorzeitigen Einschulung ab.
In den meisten Fällen ist das Sozialverhalten noch nicht richtig ausgeprägt!
bei uns ist der Stichtag der 30.09.
Oktober - Dezember sind Kannkinder
« Letzte Änderung: 19. Januar 2012, 23:16:30 von Schnauferl1974 »





Tini

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #91 am: 20. Januar 2012, 13:20:59 »
Also ich bin ja ganz froh, dass bei uns der Stichtag früher ist. Meine Tochter ist somit mit ihrem Geburtstag Mitte Juli hier 2 Wochen nach dem Stichtag geboren und kommt  mit gerade 6 in die Schule. Aber Kinder, die z.B. Oktober-Dezember geboren sind, sind ja bei Einschulung noch ein paar Monate 5, das finde ich doch sehr heftig. Die hätte ich nicht mal als Kannkinder gesehen.

Wir waren diese Woche bei der Einschulungsuntersuchung. Vom Kopf und den Fähigkeiten her ist meine Tochter mehr als fit, sogar schon sehr weit für ihr Alter, aber vom Verhalten her gibts schon ein paar Bedenken. Vor allem, ob sie es schafft, so lange ruhig und konzentriert sitzen zu bleiben. Vor allem die Regeln, die in der Schule herrschen, könnten ihr Probleme machen. Sie ist halt manchmal doch noch sehr verspielt und will zwischendurch einfach rumrennen etc. Ich denke schon, dass das ganz anders aussieht, wenn sie noch ein Jahr älter ist  :-\. Aber ich denke eben auch, dass sie andererseits im Kindergarten unterfordert wäre, wenn sie noch ein Jahr hingeht.

Auf jeden Fall steht noch ein Gespräch im Kindergarten an.

Verfangen wir uns in unseren Emotionen, erkennen wir die Auswirkungen unserer Handlungen nicht mehr - Dalai Lama
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kruemel35

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #92 am: 21. Januar 2012, 15:39:19 »
Ich weiss, dass bei uns in der Schule auch eine Ecke im Klassenzimmer ist, wo sie sich einfach mal zurückziehen können. Letztens war ein Info-Nachmittag im Kindergarten zur Schulfähigkeit. Und die Rektorin erzählte, dass auf einmal ein Kind vermisst wurde. Es wurde schlafender Weise in eben genau dieser Ecke gefunden.

Und wenn ich dann Berichte von meinen Arbeitskollenginnen höre, die haben Kinder im 2. Schuljahr. Die Anforderungen die dort gestellt werden sind hammer.

ѕαη∂яα ❤ ηιηα ❤ѕαмιя

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #93 am: 10. Februar 2012, 14:44:26 »
Meine Tochter ist vor zwei Wochen 5 geworden (also Ende November), bei uns ist der Stichtag der 30.09.
Sie ist seit den Sommerferien ein Maxi im KiGa, sie ist in der Schule angemeldet und es sieht einfach alles danach aus, dass sie im August 2012 mit dann 5 3/4 eingeschult werden wird. Sie ist vom Kopf her so dermaßen fit, ich behaupte mal, dass sie jetzt schon Teile des Stoffs der 1. Klasse beherrscht, da kann ich einfach nicht guten Gewissens sie ein weiteres Jahr im KiGa lassen, auch wenn sie emotional-sozial vielleicht davon profitieren würde (sie hat keine Defizite, kann sehr verantwortungsvoll sein, aber auch zeitweise sehr stur und wenn sie was nicht will, dann macht sie es auch nicht).

*unterschreib* so ging es uns vor einem jahr. unsere tochter wurde letztes jahr eingeschult mit 5 3/4 jahren. sie hat eine super beurteilung bekommen (halbjahreszeugnis). ist schon sehr weit - liest bücher und rechnet mir ihrem DS. ich bin froh, diese entscheidung getroffen zu haben. das mit dem sturen kopf kenn ich auch ;D

Sanne73

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #94 am: 10. Februar 2012, 21:01:22 »
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« Letzte Änderung: 23. Februar 2012, 23:17:16 von Sanne73 »
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Nipa

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #95 am: 10. Februar 2012, 22:58:12 »
Wir stehen vor einer ähnlichen Entscheidung - wenn auch erst im nächsten Jahr.

Was ich wirklich mal wieder total idiotisch finde ist dass in ganz Deutschland wieder so unterschiedliche Bildungssysteme exisitieren.
Hier (Bayern) ist der Schuleinstieg ok, aber ab dem Gymnasium ist es durch das G8 mittlerweile extrem. Zudem kommt dabei raus, dass die "Schnelldurchläufer" dann U18 mit dem Studium beginnen. Und darauf sind die Unis widerum nicht eingestellt, da läuft alles auf "volljährig, darf selbst entscheiden".
Es besteht da also in meinen Augen deutschlandweit ein dringender Bedarf dass das Bildungssystem nicht nur bezüglich der "Abschlussnoten" oder "Intelligenz der Schüler" auf den Prüfstand kommt, sondern mal generell überarbeitet wird.
Aber das wird noch Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahre dauern...

Hier ist der Stichtag der 30.09., die Schule beginnt Anfang September.
Mein Sohn hat Ende Oktober Geburtstag. Geht entweder mit 5 (fast 6) oder mit 6 (fast 7) in die Schule.

Aus jetziger Sicht wäre er sowohl sozial/emotional, als auch entwicklungsmässig in der Lage bereits 2013 in die Schule zu gehen. Mein Mann (normal eingeschult) plädiert dafür.
Ich (verfrüht, nur nach Test) eingeschult bin sehr zwiegespalten.

@Freunde: Das ist für mich ehrlich gesagt schon ein Punkt. Nicht wegen der Kiga-Freundschaften ansich. Denn er findet in der Schule sicher auch Freunde.
Aber: All die Kinder mit denen wir jetzt auch nachmittags was unternehmen sind Muss-Kinder und werden in die Schule kommen. Ich frag mich schon ob er damit leben kann dass er dann noch Kindergartenkind ist?

Zudem wäre er dann das vierte Jahr im Kindergarten - find ich auch zu lang.
Schulkindergarten gibt es, aber die Frage ist, ob er da einen Platz bekommt.
Wenn z.B. zu viele Muss-Kinder zurückgestuft werden dann können wirs vergessen, zusätzlich geht es nach Geschlecht, die Gruppe soll ausgewogen sein.
Somit müssen wir für den Fall dass er keinen Platz bekommt einen "Plan B" aus der Tasche ziehen.

Momentan orientieren wir uns in Richtung Montessori-Schule, weil ich das Gefühl habe dass dort die klassenübergreifende Unterrichtsform funktioniert.
Hier in der Schule gibt es als Musterversuch auch eine Flex-Klasse. Aber statt den versprochenen 2 Lehrkräften ist letztlich wegen Personalmangel dann meist doch nur eine Person anwesend. Und zudem ist es nur für die Jahrgangsstufe 1 - 2 (in 1 - 3 Jahren) gedacht, danach kommt man wieder ins "otto-normal-System". Ob das Sinn macht?

Ich finde das eine unheimlich schwere Entscheidung und hoffe dass ich von Leuten mit Erfahrung (Kiga, usw.) gute Infos bekommen.
Zudem muss bis dahin auch die Händigkeit geklärt werden.

@Lesen und Schreiben: Mein Sohn interessiert sich auch für Buchstaben. Und ja, ich verweigere ihm da aktuell aktiv den Zugang zu diesem Wissen was über "Basic Info" hinausgeht. Dafür geb ich ihm eben Input in anderen Dingen.

@Vorschulprogramm: Ehrlich, wir haben dieses Diskussion auch dauernd im Kindergarten. Vorschulprogramm ist nicht durch die Anzahl der Arbeitsblätter bewertbar...
Unser Kindergarten macht sehr viel Vorbereitung. Und zwar mit Aufnahme des Kindes bis zum letzten Tag. Nur dass vieles von den Eltern nicht als "Vorschultraining" wahrgenommen wird....

In Bayern werden mittlerweile deutlich weniger Kann-Kinder eingeschult...
http://www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/bayern/schullaufbahnberatung/schullaufbahnen/grundschule/index_05270.asp

Schult Ihr alle in Regelschulen ein?



Honigbluete

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #96 am: 11. Februar 2012, 08:59:24 »
Wir haben uns für eine Regelschule entschieden, die jahrgangsübergreifend unterrichtet. Bisher nur in Klasse 1 und 2, ab nächstem Jahr dann von 1-4. Zusätzlich zu den Klassen gibt es dann jahrgangshomogene Arbeitsgruppen.

Wir überlegen auch noch, ob wir Lukas dieses Jahr als Kann-Kind (3 Tage nach dem Stichtag) oder halt nächstes Jahr regulär einschulen...  Die Untersuchung wird erst recht spät sein, eine Probewoche wird um die Osterferien herum sein... Danach werden wir uns dann entscheiden!

joy-mia

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #97 am: 11. Februar 2012, 10:07:39 »
Bei Leonie stand auch zur Wahl ob sie dieses Jahr schon in die Schule geht und wir haben uns ganz bewusst dagegen entschieden! Wir hatten deswegen einen richtigen Streit innerhalb der Familie weil meine Schwester und meine Mutter fest davon überzeugt waren und immernoch sind das dieses Kind ja in die Schule muss weil sie sich sonst in der ersten Klasse langweilt. Es geht nicht nur um die 1 Klasse!!! Schaut mal weiter als bis zur Grundschule...! Leonie wäre immer die jüngste in der Klasse gewesen! Nicht nur das es unglaublich frustrierend sein muss von ich bin die "GROßE" im KIGA zu ich bin die allerkleinste in der Schule zu wechsel, nein: Auch in der weiterführenden wäre sie immer die jüngste und mithalten wollen sie aber trotzdem und das ihre Mitschüler aber zum teil 1- 1 1/2-2 Jahre älter sind haben sie dann nicht auf dem Zettel!.... Abgesehen davon das Schule nicht immer nur Spaß ist und die Kinder da auch mal Ellenbogen brauchen. Klar gibt es Kinder die wirklich schon mit 5 in die Schule "müssen" einfach weil sie völlig unterfordert wären aber das ist doch eher die Ausnahme! Am besten bespricht man sowas mit den Erziehern!!! Leonie wäre vom Kopf her definitiv auch soweit und unsere Kinderärztin hat uns das auch angeraten aber sozial und emotional knickt sie zu offt ein. Leonie rechnet bis 20, kann mengen super unterscheiden, Reimwörter finden, mit Farben,Zahlen Buchstaben und Formen-Reihenfolen umgehen, bruchstücke Englisch(spielzeuge,zahlen, farben und Gegenstände wie Tisch, Stuhl, Bett usw) und (schreiben) das habe ich in () gesetzt weil die Kinder meistens nicht schreiben sondern malen! Schreiben bedeutet die Buchstaben verstehen und das würde ich einfach mal bezweifel... Die Entscheidung müssen natürlich alle Eltern selber treffen! Die Entscheidung kann euch niemand abnehmen! Brecht das nicht übers Knie und entscheidet im Interesse des Kindes dann kann ja nicht schiefgehen  ;D
                                 [/U

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #98 am: 11. Februar 2012, 10:15:53 »
Nach momentanen Stand wird Finn auch 2013 als spätes Kann-Kind eingeschult werden. Wir haben im März das Entwicklungsgespräch im Kiga, die wissen schon Bescheid und beobachten ihn gezielt auf die Fragestelleung Einschulung Ja oder Nein. Ich habe großes Vertrauen in unsere Erzieherinnen. Dann erfolgt bei uns die Anmeldung, hier immer im Oktober. Anfang nächsten Jahres kommt dann die Schuluntersuchung beim Gesundheitsamt und dann ca, März April gibt es das Schulspiel in der Schule.
Dort gehen dann alle Kinder hin die angemeldet werden, die Kann-Kinder werden nochmal besonders beobachtet und wenn die Schulleitung dann sagt das Schulreife vorliegt geht es in die Schule. Sollten wir in dieser Zeit irgendwann Zweifel bekommen oder die Schulleitung sagt es liegt keine Schulreife vor bleibt er noch ein Jahr im Kiga.

Finn wäre dann vier Jahre im Kiga, eine sehr lange Zeit. Auch wenn ich sagen kann das unser Kiga sehr viel für und mit den Kindern macht, nicht nur mit den Vorschülern.

Wenn es nach ihm ginge würde er jetzt schon in die Schule gehen, liegt aber auch daran das Jule ja seit Sommer hingehen darf.
Wir werden sehen was die Zeit bringt, ich vertraue da einfach auch auf die Leute die wir auf unserem Weg treffen mit viel Erfahrung was das Thema angeht. Wir werden immer im Gespräch bleiben und dann ganz individuell eine Entscheidung treffen.

@Freunde

Ich würde die Entscheidung auch nicht gänzlich von Freundschaften abhängig machen, wir haben auch richtig Glück. Egal wann er eingeschult wird, ein Teil seiner Freunde wird auch eingeschult.  ;)

Jule geht schon auf die Regelschule hier und Finn wird dort dann auch eingeschult werden. Einfach weil die Schule einen sehr guten Ruf hat und wir auch Fussläufig wohnen. Einen Punkt den ich auch nicht so unwichtig finde. Für Jule ist es sehr wichtig das sie auch alleine nach Hause gehen kann.

Wir werden sehen was die Zeit bringt.





Honigbluete

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Antw:Kannkinder in Schule oder nicht?
« Antwort #99 am: 11. Februar 2012, 15:56:21 »
Lukas ist jetzt schon das 5. Jahr im KiGa...  s-:)

 

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