Ich habe heute beim abholen mal eine Erzieherin angesprochen. In der REgel ist es hier wohl so, dass auch die Eltern der Kann-Kinder wegen des Schuleintritts angeschrieben werden.
Ansonsten haben wir ausgemacht, dass wir kurz vor den Sommerferien ein Gespräch führen, in dem wir besprechen, ob meine Tochter nach den Ferien Vorschulkind wird oder nicht. Die Erzieherin meinte, von der Entwicklung her hat sie keine großen Bedenken, sie sei vom Wissen und vom Sozialverhalten weit genug, sie meint halt nur, dass sie öfter gehört haben, dass Kann-Kinder, die eben mit gerade 6 eingeschult werden, häufiger Probleme haben in den ersten Grundschuljahren. Und durch unsere persönliche Situation mit dem Vater meiner Tochter hat sie evtl. Bedenken, dass meine Tochter im nächsten Jahr noch nicht "stabil" genug sein könnte (wobei ich jetzt nciht genau weiss, was damit gemeint ist). Meine Tochter könnte auch gerne ins Vorschulprogramm aufgenommen werden und wenn wir merken, dass sie evtl. doch noch nicht so weit ist, können wir sie auch nach ein paar Monaten wieder rausnehmen aus dem Programm. Außerdem kann man auch noch bis zum letzten Tag vor Schulbeginn und auch danach noch entscheiden, dass es doch noch zu früh ist und sie noch ein weiteres Jahr in den Kindergarten geht.
Ich gebe zu, ich hab mich schon ziemlich auf den Gedanken versteift, dass jetzt bald das letzte KiGa-Jahr anbricht, auch weil ich glaube, dass ein weiteres Jahr einfach zu lang wird. Sie ist dann bei der Einschulung schon 7 und nicht wie viele andere Kinder 6 + x Monate. Ich bin damals im März 7 geworden und im Sommer darauf eingeschult worden. Ich fand es ätzend, meist die Älteste zu sein und hab mir häufig Druck gemacht, nicht sitzen bleiben zu dürfen, weil ich ja eh schon ein Jahr hinterher bin (so hat sich das angefühlt).