Unsere Großen haben mit 6 mit Judo angefangen und ich fand es toll, dass sie es gemacht haben. Es waren auch jüngere dabei. Aber wie so oft fällt die Qualität des Ganzen mit dem Meister und der war bei uns einfach super toll. Er hat den Kids unheimlich viel über das Judo hinaus vermittelt.
Was mir besonders gefallen hat war, dass es eine gemischte Gruppe von 5-17 Jahre waren. Und jeweils die älteren waren für die jüngeren mit verantwortlich (z.B. vor dem Training wenn der Meister noch nicht auf der Matte war). Der Anreiz ist einfach auch mächtig groß für die Kleineren, wenn sie sehen, was die älteren schon können.
Ich finde es immer noch schade, dass mein Großer das nicht mehr macht. Quinn will auch nicht

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Karate würde ich meine nur im Anschluss an Judo machen lassen, also nach frühestens 2-3 Jahren Judo. Warum?
Um Selbstverteidigung geht es dabei überhaupt nicht. Weder bei dem einen noch bei dem anderen. Selbstverteidigung würde ich irgendwann separat machen lassen. Mein Großer war wirklich kein einfacher und hatte viele Probleme in der Schule und es gab sehr wohl die ein oder andere auch körperliche Auseinandersetzung aber niemals hat er irgendetwas eingesetzt, was er im Judo gelernt hat!!!! Und das ist eine der Grundregeln gewesen!
Ganz sicher glaube ich aber, dass es ihm in einer wirklich brenzligen Situation (egal ob er sich verteidigen müsste oder ob er mal irgendwo stürzt) helfen würde und auch schon geholfen hat. Er wollte mal über eine Absperrung springen und ist mit dem Fuss hängen geblieben. Er hat völlig aus dem Reflex wie im Judo gelernt abgerollt. Sonst wäre er direkt aufs Gesicht/die Stirn geknallt, weil er die Hände selbst nicht mehr wirklich zum Abstützen auf den Boden bringen konnte.
Und für das Selbstbewusstsein ist es allemal gut! Und selbstbewusste Kinder sind schlechte Opfer

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