Naja, Angst hat sie nicht. Sie "fühlt sich alleine nicht wohl", kann ich ja auch verstehen, mir ging es als Kind genauso.
Aber wie gesagt, an manchen Tagen habe ich den Nerv nicht dazu, besonders wenn es spät ist und sie schlafen sollte.
Das sage ich ihr auch, besonders wenn ich abends noch etwas arbeiten muss. Manchmal versteht sie es, manchmal nicht.
Und auch an den Tagen wenn ich nicht arbeite, möchte ich doch auch MAL ne ruhige Minute mit meinem Mann verbringen, ohne dass die Kinder dazwischenquäken.
Oh Gott, das hört sich alles so lieblos an. Ihr kennt mich nicht und es ist auch schwer, eine Situation exakt zu beschreiben. Es kommt eben immer auf die ganze Erziehung an. Im Grunde läuft es super, ich habe eine liebevolle, verständnisorientierte Erziehung und war und bin immer sehr an der Selbstzufriedenheit meiner Kinder interessiert. Von daher klingt der Satz mit der Elternzeit in vielen Ohren auch etwas bitter, kann ich auch verstehen. Aber es ist keinesfalls so, dass ich den Kindern das Gefühl gebe, überflüssig oder ungeliebt zu sein. Das würde ich garnicht übers Herz bringen.
Und eben das ist mein Konflikt.
Normalerweise gehört Konsequenz zum Alltag dazu und wird bei mir auch stark durchgezogen. Natürlich liebevoll und erklärend.
Aber in dem Schlaffall hier fällt es mir schwer, weil ich eben weiß, dass sie ein Problem damit hat. Sie will einen weder ärgern noch aufregen, und dennoch kann und möchte ich mich nicht jeden und jeden Tag dazulegen. Es ist doch ok, wenn ich zweimal die Woche auch mal Zeit für mich und meinen Mann habe. Und trotzdem tut es mir leid,wenn sie dann weint. Ach Mann...

Ach so...wegen der Sache mit meinem Mann. Wir bringen die Kinder abwechselnd ins Bett. Er sieht die Kinder kaum und möchte daher mit am Abendritual teilnehmen. Ach ja, Abendritual ist auch nicht das Problem, wir haben seit Jaaahren das gleiche und das wird auch strikt eingefordert von ihr.
Dazu gehört eben auch das "Zusammen einschlafen"...nur jetzt mag ich so langsam nicht mehr....