Caitlin hat kurz vor ihrem Geburtstag 2 Mini-Zwergkaninchen bekommen. Herzenswunsch.
Meine Einschätzung: ein Hase allein geht eh nicht, Du musst mindestens zwei einplanen, die brauchen einen Partner. Also entsprechend mehr Bewegungsfreiheit.
Wir haben zwar einen Riesengarten, aber um vor allem mir das organisatorische einfacher zu machen, sind sie auf dem Balkon, jetzt aber schon in der Wohnung. Wir haben sie jetzt drinnen zum Überwintern eingestellt, damit sie sich auch gut an uns gewöhnen können.
Caitlin hat feste Aufgaben: Sie muss Wasser- und Heu-Pegel überprüfen und sie morgens und nachmittags füttern.
Morgens ist ihr meist das Kuscheln wichtiger, und Conor übernimmt viele Fütterungen, das ist richtig süß.
Einigermaßen artgerechte Tiere sind sehr aktiv und hopsen auch viel durch die Gegend, so furchtbar interaktiv sind sie aber nicht.
Aber sie sind ziemlich sauber, sie suchen sich eine Käfigecke als Klo aus und machen dann auch nur dort hin. Mit einer Hasen- oder Katzentoilette kann man das gut bewerkstelligen und muss nicht immer gleich den ganzen großen Käfig säubern.
Die Kinder füttern ihnen morgens auch ein paar Kräuterstengel, dass ist total süß. Morgens sind die Hoppel halt sehr neugierig, wissen, dass bald Frühstück kommt und dann auch umso mutiger. Und vor allem für Conor ist es toll, wenn Flecki oder Rosi zu ihm kommen und ihm Kräuter oder Möhrengrün aus der Hand futtern. Das ist für ihn eine geniale Übung, auch mal ruhig zu sein und sich etws zu bremsen.
Sie machen Arbeit. Du brauchst zwingend zwei (ist dann aber auch umso süßer).
Aber wir haben alle mit ihnen sehr viel Spaß.
Wenn man ihnen noch Laufraum in der Wohnung einräumt, wenn sie drin sind, hat man mit ihnen viel Spaß, wenn sie alles erforschen oder wie die Wilden über die Couch flitzen.
Ich würde den Kindern realistische Aufgaben stellen, die sie machen sollen.
Eine Freundin hat empfohlen, gar nicht mal nach Zwergkaninchen, sondern auch ruhig nach größeren Hasen zu gucken, die sind schon allein durch das Körpergewicht nicht so empfindlich gegen wohlmeinende Kinderhände, die manchmal zu grob festhalten. Den Tipp fand ich gar nicht schlecht.
Aber Caitlin verliebte sich sofort in ihren Flecki und dann war es auch ganz schnell entschieden und so sind wir bei den Minis gelandet.
Ich denke, Hasen, die irgendwo im Hof oder Garten geparkt sind, sind auch nicht so nahe wie Hasen auf einem großen Balkon oder in der Wohnung und damit verlieren Kinder schnell das Interesse.
Wir haben bei uns viele Füchse, daher werden sie auch nur zu Stippvisiten in den Garten mitkommen, aber dort nicht dauerhaft wohnen. Sie sollen für die Kinder auch "erreichbar" sein.