it's 4 families

Autor Thema: Elternbriefe...  (Gelesen 1226 mal)

Bubi

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Elternbriefe...
« am: 12. September 2011, 13:36:46 »
Ja...wir gehören leider zu der Sorte wo öfters mal ein Eintrag im Elternheft ist.  Ab und zu (2-3x im Schuljahr) kommt auch mal ein Elternbrief. So wie letzte Woche.
Ich weiß ja nun, das ich das Elternheft unterschreiben soll und meinen Mund halten soll, weil es für die Leherin nach dem Eintrag sozusagen erledigt ist und keiner weiteren Diskussion bedarf...(man kriegt eh kein Recht)
ABER wozu sind denn bitte Elternbriefe?? Klingt komisch, das ich das JETZT frage, weil mein Sohn ist ja nun in der 4. Klasse. Aber wie gesagt, letzte Woche kam einer. Und der war mal sowas von nichtssagend. Das war wie ein Formular, wo man ankreuzen mußte als Lehrer,was das Kind falsch gemacht hat. Auswhlmöglichkeiten, gab es 4. Bei uns war das Kreuz bei: Verstoß gegen abgesprochene Regeln und Vereinbahrungen. Der Lehrer muß dann noch den Namen des Kindes eintragen, alles andere ist vorgedruckt und fertig.
Mag sein, das ich da nochmal speziell mit meinem Sohn drüber reden sollte,keine Frage. ABER ich hab mich echt gefragt was das soll? Gibt es diese Vordrucke für jedes Fach? Sone Art Prospekt-Ständer, wo man sich das entsprechende Formular raussucht und dann guckt, ob was entsprechendes draufsteht? Warum werden Elternbriefe vorgedruckt? Irgendwie erweckt das den Anschein, dass die Lehrer ganz gezielt auf manche Sachen achten um dann eins reinzuwürgen. Vor allem wüßte ich dann gerne mal gegen welche Regeln er verstoßen hat, damit ich drauf eingehen kann.

Wie ist das bei Euch? Auch so? Seh ich irgendwas falsch?
"Wir Frauen sind Engel, bricht man uns aber die Flügel, fliegen wir trotzdem weiter...auf einem Besen!!!"

zuz

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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #1 am: 12. September 2011, 14:16:16 »
Hallo Bubi,

vielleicht darf ich Dir das mal aus der anderen Perspektive erläutern ;)
Zunächst mal der grundsätzliche Sinn: Die Eltern sollen informiert werden, wenn irgendwas nicht so gut läuft in der Schule. Sie können dann entweder mit dem Kind reden (wenn sich dieses kooperativ zeigt und die Eltern eine Idee haben, was getan werden könnte) oder sie können beim Lehrer noch mal genauer nachhaken, was eigentlich los war. Jetzt stell Dir mal den Lehrer vor. Er hat ca. 30 Kinder, von denen vielleicht 10 pro Stunde Quatsch machen. Lass 5 davon dreimal hintereinander Quatsch machen, dann muss er schon 5 Zettel ausfüllen, Adressen raussuchen, das Ganze in Umschläge stecken, frankieren und kopieren (für seine Dokumentation). Macht locker ne halbe Stunde Arbeit - zusätzlich. Muss ein Lehrer nicht machen. Machen nur die engagierten, die etwas erreichen wollen bei den Kindern. Um es sich also etwas leichter zu machen und um nicht jedesmal nach einer Formulierung suchen zu müssen, nimmt er vorgefertigte Zettel. Außerdem hört es sich doof an, wenn man schreibt: X hat entgegen der Vereinbarung während des Unterrichts seinen Bleistiftspitzer ausgeleert. Da kreuzt man lieber nur "Regelverstoß" an - was genau passiert ist, können dann wie gesagt die Eltern vom Kind erfahren oder vom Lehrer.
Wenn Du also Gesprächsbedarf hast, wieso gehst Du dann nicht einfach in die Sprechstunde oder rufst während der Sprechstunde in der Schule an?  Dann lässt sich sicher klären, was genau passiert ist und was Du nach Meinung des Lehrers tun sollst. Was Du dann machst, kannst Du dann immer noch selbst entscheiden. Da Du offenbar einen engagierten Lehrer hast, wird er nichts gegen einen Anruf/Besuch haben.
Und mal ganz grundsätzlich: Er/sie will Dir nichts "reinwürgen". Versuch mal, es aus seiner Sicht zu sehen: Er will einen reibungslosen Unterricht und er will, dass Dein Kind sich nicht selbst im Weg steht. Gar nicht so verkehrte Ziele, oder? Wenn Ihr Euch als Partner und nicht als Feinde seht, helft Ihr beide Deinem Sohn bestimmt besser ;)


Solar. E

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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #2 am: 12. September 2011, 14:28:34 »
Also solche Elternbriefe kenn ich überhaupt nicht  ???. Normalerweise wird was ins Hausaufgabenheft eingetragen. Falls das nicht reichen sollte, wird ein Gesprächstermin anberaumt, was sowohl auf Elternwunsch als auch auf Wunsch des Lehrers geschehen kann. (Kam bei uns aber bisher nicht vor).

Ich würde da definitiv erst mal das Kind befragen, ob es sich das erklären kann und mit dem Lehrer sprechen (wenn man mit dem nicht reden kann, ist das natürlich blöd  :-\)

@zuz
Na ja, ich versteh dich irgendwo schon. Lehrer, 30 Schüler, Unruhe und und und.

Aber ich bin der Meinung, dass so ein nichtssagender Zettel nur für Unruhe sorgt bei Eltern und Kind und ich denke, dass man als Lehrer, wenn der Vorfall denn so wichtig ist sich durchaus die drei Minuten Zeit nehmen sollte, ins Heft zu schreiben, was gewesen ist. Wieso hört sich das Beispiel mit dem Bleistiftspitzer doof an? Wenn das so gewesen ist, dann ist es doch genau das, was ich als Mutter wissen muss!

Und Einträge ins Heft gibts ja durchaus auch, also wieso mal Formular und mal Heft? Wenn ich als Mutter genau weiß, was los war, kann ich mich aktiv mit meinem Kind auseinandersetzen. Aber wenn da nur Regelverstoß steht, kann ich das nicht wirklich, wenn das Kind nix sagt. Ja und damit ist dann doch auch dem Lehrer nicht weitergeholfen!

Bubi

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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #3 am: 12. September 2011, 14:47:02 »
Ich versteh eben nur nicht, warum man Elternhefte haben muß und dann zusätzlich mal noch so Zettel kommen.
Mein Sohn meinte, er hätte einen Ball gefunden (war im Sport) und seine Lehrerin meinte er sollte den wegbringen. Hat er getan, hat sich aber auf dem Weg wohl noch mit einem Mitschüler unterhalten und war dann wohl etwas langsam. Seine Sicht der Dinge.
Ich bin bei solchen Dingen wohl ein bißchen komisch, weil das schon seit der 1.Klasse so geht. Immer nur er. Hat er aber was und kann mir sagen, wers war, dann kann das nie und nimmer so gewesen sein, dann war er wohl tollpatschig und unaufmerksam...
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zuz

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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #4 am: 13. September 2011, 12:03:53 »
Bubi: Wenn Du das nicht verstehst, dann frag doch einfach? Ich denke mal, sie hatte zu viel damit zu tun, ständig ausführlich was in die Hefte zu schreiben (@solar.e: Schau, Bubi hat immerhin 2 Zeilen gebraucht, das zu schreiben, ohne zu überlegen. Mag nicht viel klingen, aber bei 10 Vorfällen wär das schon fast ne Seite, und überlegen, wie man das formuliert, müsste man dann auch noch. Da macht man eben lieber nur ein Kreuzchen) und hat deshalb zusätzlich diese Zettel eingeführt.
Geh doch einfach zu der Lehrerin und frag sie, warum es diese Zettel gibt. Sag ihr, dass Dein Sohn sich ungerecht behandelt fühlt, dass Du natürlich nur seine Sicht kennst und dass Du gern auch ihre Sicht kennen lernen würdest. Sag ihr dazu, dass Du nicht davon ausgehst, dass sie ungerecht IST (vergiss für den Moment, dass es Dir so vorkommt), dass Dein Sohn es aber eben so wahrnimmt. Dagegen kann sie ja erstmal nichts sagen. Betone, dass Dir auch an einer gemeinsamen Lösung gelegen ist und frage sie (das kommt eh immer gut), wie Du denn reagieren sollst, wenn so ein Zettel kommt. Kannst auch sagen, dass Dich das verunsichert. Vielleicht hat sie sich einfach keine Gedanken gemacht, wie das bei Dir rüberkommt. Auf die Art zeigst Du ihr, wie es ankommt, ohne sie anzugreifen. Wer weiß, vielleicht löst sich alles in Wohlgefallen auf. Wenn nicht (wenn sie Deinen Sohn wirklich auf dem Kieker hat), hast Du ihr zumindest gezeigt, dass Du Dich für Dein Kind engagierst, dass Dir nicht alles egal ist. Glaub mir, allein das kann schon viel bewirken.

Liebe Grüße,
zuz

Solar. E

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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #5 am: 13. September 2011, 12:46:00 »
@zuz

Also wie gesagt, ich versteh das schon, dass der Lehrer alle Hände voll zu tun hat und daher Abläufe optimieren muss. Ich krieg aus der Verwandtschaft mehr als genug davon mit.
Aber: sorry, ich finde nach wie vor, dass genau der Zettel echt null bringt und im Gegenteil kontraproduktiv ist. Dann kommen nach 10 solcher Vorfallzettel 10 Eltern und jeder fragt nach, was denn nun gewesen ist. Und ein Gespräch dauert mMn ja dann wohl länger als fünf Minuten, wenn es was bringen soll. Wo ist denn dann der Aufwand größer? Oder macht man das, weil man hofft, die Eltern nehmen zur Kenntnis, dass was gewesen ist, aber fragen nicht weiter nach? Das kanns ja irgendwo auch nicht sein!

Und wenn wirklich ständig was ins Heft geschrieben werden muss, dann besteht da für mich eh Bedarf an einem Lehrer-Eltern-Gespräch.

zuz

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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #6 am: 13. September 2011, 13:06:29 »
@solar.e? Findest Du wirklich, dass das nichts bringt? Ich dachte immer, oft reicht es einfach, wenn die Eltern wissen, wenn in der Schule was vorgefallen ist. Manchen reicht das, dann ist es gut. Je nachdem was war, muss es auch nicht immer ein Feedback geben, finde ich (Wenn z.B. ein Kind keine HA macht reicht es, wenn die Eltern darüber informiert werden. Es ist dann ihre Sache, was sie daraus machen. Außer sie wissen prinzipiell nicht, wie sie das organisieren sollen, dann können sie ja nachfragen). Wem es nicht reicht, der kann ja nachfragen - den interessiert es dann aber auch wirklich, das ist ja leider nicht bei allen der Fall. Somit kommen eben nicht 10 Eltern nach 10 Zetteln ;).
Ich gebe Dir Recht, dass bei häufigen Vorfällen Gesprächsbedarf ist - wie gesagt, leider wird der nicht immer angenommen. Wobei Binus von 2-3 Mal im Jahr sprach - da reicht dann eigentlich ein  Zettel. Man muss ja nicht alles aufbauschen. Aber wie gesagt, an ihrer Stelle würde ich einfach mal das Gespräch suchen.

Solar. E

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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #7 am: 13. September 2011, 13:54:29 »
Sorry, zuz, bin jetzt schon zwei Mal rausgeschmissen worden und mein Text ist weg  :P ich schreib später noch was dazu  :)

Honigbluete

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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #8 am: 13. September 2011, 14:12:55 »
Ich kenne solche Briefe eigentlich nur, wenn es eine Klassenkonferenz gibt. Das steht dann aber da mit drin, ebenso die Vorfälle, die zu diesem Brief geführt haben. Steht da wirklich nur drin, Ihr Kind hält sich nicht an Regeln? Nichts weiter?
So würde ich es dann als reine Information verstehen, dass etwas vorgefallen ist (wahrscheinlich nicht nur einmal) und der Lehrer möchte, dass die Eltern darüber informiert sind.

Was mir aber auffällt ist, dass du sehr negativ über den Lehrer redest, dich sehr unwohl fühlst und das Gefühl hast, dass dein Sohn (und damit auch du) ungerecht behandelt wird. Hast du die Möglichkeit, mit einem anderen Elternteil aus der Klasse zu reden? Passiert das denen auch, kriegen sie mit, dass dein Sohn speziell öfter als andere ermahnt wird bzw. ungerecht behandelt wird oder ist es eher deine Wahrnehmung?  Auch wenn er jetzt das letzte Jahr dort ist, wäre es schön, wenn du etwas gegen diese negative Haltung gegenüber der Schule etwas tun könntest! Gerade dein Sohn wird davon profitieren...

Solar. E

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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #9 am: 13. September 2011, 14:37:28 »
So, alle guten Dinge sind drei, hoffentlich klappts jetzt  :)

Zuerst mal: Es geht jetzt nicht darum, dass da ein vorgefertigter Zettel benutzt wurde (auch wenn ich das unlogisch finde, wenn es auch ein Heft für Einträge gibt).
Ich finde, dass im konkreten Fall der Zettel nix bringt, wenn da nur "Regelverstoß" draufsteht. Denn bei mir impliziert das: Es ist was vorgefallen, was wichtig genug ist, mich drüber zu informieren. Aber wenn ich nicht genau weiß, was war, dann kann ich den Lehrer auch nicht darin unterstützen, dass es nicht wieder vorkommt. Also frag ich nach. Das bedeutet am Ende mehr Aufwand für beide Seiten, als wenn da z.B. gestanden hätte"Hat wiederholt im Unterricht trotz Verbots die Stifte gespitzt und den Dreck verstreut". Mit letzterem kann ich zu Hause arbeiten und dem Kind ne entsprechende Ansage machen, ohne dass ich mit dem Lehrer nochmal Rücksprache halten muss.

Klar, wenn zehn den gleichen Mist machen  S:D ist das doof, zehnmal das gleiche schreiben zu müssen und es ist einfacher, zehn Zettel zu verteilen mit Kreuzchen an "Regelverstoß". Aber mal ehrlich, wenn das so wenig konkretisiert ist, dann drängt sich mir da der Verdacht auf, dass dann gehofft wird, dass da nicht zehn Rückfragen kommen (die aber eigentlich bei der Sachlage kommen müssten).

Was anderes ist es, wenn da steht "macht seit... keine HA mehr", denn das ist eine konkrete Ansage, mit der ich was anfangen kann. Zu ergründen, warum das so ist und was man mit oder ohne Hilfe des Lehrers tun kann, ist ja erst der zweite Schritt.

zuz

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« Antwort #10 am: 13. September 2011, 17:21:47 »
Solar.e: Ich kann Deine Sicht durchaus verstehen, dass das vielleicht doch sinnvoller wäre. Aber worum es mir v.a. ging war nicht, ob das nun gut ist oder nicht welche Zettel/Hefte benutzt werden. Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass es nicht böse gemeint sein muss, wenn die Lehrerin einen solchen Zettel heimschickt. Vielleicht ist es etwas ungeschickt so, aber nicht gleich böswillig. Das wollte ich eigentlich sagen ;).
Von daher würde ich, wie gesagt, einfach mal das Gespräch suchen.
Honigbluete:  s-daumenhoch

Solar. E

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« Antwort #11 am: 13. September 2011, 17:26:40 »
Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass es nicht böse gemeint sein muss, wenn die Lehrerin einen solchen Zettel heimschickt. Vielleicht ist es etwas ungeschickt so, aber nicht gleich böswillig. Das wollte ich eigentlich sagen ;).


Na da sind wir uns doch absolut einig.  :)

~Netti~

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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #12 am: 13. September 2011, 22:38:54 »
bei uns gibt es keine elternbriefe und schon gar keine vordrucke. wenn mein sohn in der grundschule etwas "angestellt" hatte, dann stand in seinem hausaufgabenheft *bitte rufen sie mich an, wenn möglich heute zwischen 15 und 17 uhr*
naja und da hab ich den lehrer eben angerufen und es wurde besprochen, was los war.  :)

Bubi

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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #13 am: 14. September 2011, 18:09:43 »
@Honigbluete: Das mit der negativen Einstellung kann hinkommen. Ich mag die Schule nicht sonderlich.Liegt aber daran, dass er wie gesagt schon von Anfang an ein schwarzes Schaaf dort war. Mein Sohn ist nicht einfach, das weiß ich. Aber in sämtlichen Gesprächen, die wir bis dato hatten, wurde immer "verlangt" das wir ein Schäfchen aus ihm machen. Er sitzt nicht still. Er plappert dazwischen, macht andere Sachen wenn er fertig ist mit seinen Aufgaben, wühlt zu lange in seiner Tasche nach Büchern, Heften usw...Die schulischen Leistungen sind gut, es wurde auch überlegt ihn eine Klasse höher zu stufen, weil sie dachten er sei unterfordert. Dann durfte er Deutsch in einer höheren Klasse machen und das klappte wunderbar. Er kam mit der Lehrerin zurecht, mit den Kindern, war begeistert weil er dort Anschluß fand und die alle Guten Tag zu ihm gesagt haben. Die Lehrerin hat mir auch nix negatives berichtet. Er macht dort fleißig mit und paßt auf, macht sogar freiwillig die Hausaufgaben der KLasse mit, obwohl er das gar nicht brauchte. Das war im vorletzten Schuljahr. Dann hieß es aber, er soll nicht springen, weil er in Mathe nicht ganz sooo gut sei und so blieb er in der 2. Klasse, ging aber weiter zum deutsch in die 3. KLasse. Zum Schuljahreswechsel sollte er auch weiter in die 4. KLasse gehen, das ging aber aus Krankheitsgründen einer Lehrerin und damit verbundener Klassenaufteilung nicht mehr und er machte zum 2. Mal deutsch im 3. Lehrjahr. Und schon gings wieder los mit der Unruhe. Er fand das dann auch langweilig und hat deutsch etwas hängen lassen.Er hatte keine schlechteren Noten, aber zB fehlte auf einmal die Fantasie in seinen Geschichten, die Betonung beim lesen und wie gesagt die Unruhe. In Mathe holte er dafür sehr gut auf. Ist mittlerweile sein Lieblingsfach. Ich selber hab den Eindruck, er wird dort nicht richtig gefordert. Dauernd krieg ich Einträge, er hätte dazwischengerufen, zu lange gekramt, zu langsam gegangen,...
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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #14 am: 15. September 2011, 11:54:55 »
Hm, ok, das erklärt natürlich einiges. Offenbar provoziert er ja permanent wegen dieser Unterforderung. Vielleicht kannst Du ja mal mit der Lehrerin sprechen, ob er nciht eine Sonderaufgabe bekommen kann. Mal so als Ideen: Eine Art Jahresbericht schreiben, in dem wichtige gemeinsame Klassenprojekte festgehalten werden. Er schreibt die Texte dazu, andere steuern vielleicht Bilder oder Fotos bei, am Ende wird es für alle kopiert und an die Eltern verkauft. Oder für die Bücher der Schulbibliothek Zettel mit kurzer Inhaltsangabe und Kommentar schreiben, ob das Buch gut ist und warum.

LG zuz

Bubi

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Antw:Elternbriefe...
« Antwort #15 am: 15. September 2011, 14:01:57 »
Das ist ne gute Idee Zuz. Ich hatte ja am Montag mit seiner KLassenlehrerin nach dem Elternabend gesprochen. Das ihm langweilig ist, hab ich jetzt mal von mir aus geschlußfolgert und daher, dass er es teilweise schon geäußert hat. Aber sie selber meinte eben auch, das er immer zügig mit seinen Aufgaben fertig ist.Unter jeder Arbeit ist noch was drunter gemalt. Dafür hat er ja auch Zeit. Ich schau mir das ja jetzt erstmal noch an. Im Oktober fährt er ja auch zur Klassenfahrt.Vielleicht wäre ein Termin mit ihr danach gar nicht so schlecht.
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« Antwort #16 am: 15. September 2011, 18:30:29 »
Na dann viel Glück :)

 

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