Autor Thema: Einschulung ohne Empfehlung...ENTSCHEIDUNG Seite 3  (Gelesen 8497 mal)

blondchen

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Einschulung ohne Empfehlung...ENTSCHEIDUNG Seite 3
« am: 11. Mai 2012, 10:19:43 »
... hat jemand schon mal sein Kind einschulen lassen gegen den Rat der Lehrerinnen?
« Letzte Änderung: 23. Mai 2012, 10:54:06 von blondchen »
Es geht nicht darum, wie schön ein Satz formuliert ist, sondern wie ehrlich er gemeint ist !



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Meph

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Antw:Einschulung ohne Empfehlung...
« Antwort #1 am: 11. Mai 2012, 10:22:24 »
Hat Paul die Schulreife durchs gesundheitsamt attestiert?

Wenn ja würd ich es riskieren, sind ja nur wenige tage und dazu steckt er in einer ausnahmesituation.

Wir haben uns bei Freya dagegen entschieden, weil es ja nun mehr als ein paar tage wären ;) und bei uns deutlich geworden ist, dass die schule uns nur eines zeigen wollen würde: wir haben es ja gesagt!

Gibt es bei euch sonst noch eine alternative schule?


Sanne73

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Antw:Einschulung ohne Empfehlung...
« Antwort #2 am: 11. Mai 2012, 12:10:24 »
Wir lassen nicht einschulen, gegen den Rat der Lehrerinnen... (aber entsprechend Rat der Erzieherinnen, eigenem Gefühl und Wunsch unserer Tochter). Gesundheitsamt war ebenfalls pro Einschulung.

Edit: Vielleicht wäre es gerade wegen der besonderen Situation gar nicht so unklug, doch noch ein Jahr zu warten?
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lotte81

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Antw:Einschulung ohne Empfehlung...
« Antwort #3 am: 11. Mai 2012, 12:30:42 »
Gegen den Rat der Lehrerin hätte ich (wie bei Freya auch) immer die Bedenken, dass man dann in eine Position kommt, sich "beweisen" zu müssen....
Kommt evtl. aber auch auf die Gründe der Lehrerin an und ob sie komplett abrät oder, ob sie es nur empfiehlt...und ggf. auch auf die schule/Lehrerin selber...Aber prinzipiell würde ich mich nicht wohl fühlen in der Situation.
Gibt es ggf. eine alternative Klasse an der Schule oder eine andere Schule, an der ihr noch nachfragen könntet?


blondchen

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Antw:Einschulung ohne Empfehlung...
« Antwort #4 am: 11. Mai 2012, 13:22:53 »
Pauls Defizit hat nichts mit der jetzigen Situation zu tun, ich denke auch nicht das es ein Entwicklungsdefizit ist, sondern einfach ein Charakterzug von ihm..

Natürlich muss man daran arbeiten.

Die offizielle Schuluntersuchung haben wir erst nächste Woche und ich hoffe, das die nicht durch die Schule beeinflusst sind.

Hier ist es eben so, das eine Art Probeunterricht in kleinen Gruppen stattfindet mit 2 Lehrerinnen. Die Kinder müssen dort kleine Aufgaben erfüllen.
Paul hat sich gweigert ein selbstporträt zu malen (er sagt, er kann das nicht), er kann aber sehr gut und detailliert malen.
Ausserdem hat er in einem singspiel nicht mitgemacht. Das war mir klar, denn solche spiele mochte er noch nie, egal wo :-)

Alle anderen Aufgaben hat er super und schnell gelöst.

aber alleine seine Verweigerungshaltung in diesen 2 Punkten sagt aus, das er nicht schulreif ist !?

ich habe schon fleissig rumtelefoniert, aber es gibt keine alternative......

die Schule hatte vorgeschlagen in in eine vorklasse zu schicken, gibt es in der kreisstadt etwa 16km von hier.
ich hab dort angerufen. der alte direktor sagt, laut gesetzt dürfen die nur schulpflichtige kinder nehmen, wobei er ausnahmen zum wohl des kindes machen würde.
Aber er hat einen neuen Nachfolger. Dieser sagte dann zu mir, er hält sich ans hessische Schulgesetzt, also kein Platz für kannkinder...

Es gibt also nur die Möglichkeit einschulen über den Kopf der Lehrerinnen, oder noch 1 Jahr Kindergarten.
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Meph

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Antw:Einschulung ohne Empfehlung...
« Antwort #5 am: 11. Mai 2012, 13:28:49 »
hat er beantwortet, WARUM er sich nicht selbst gemalt hat?

Manchmal liegt es an ganz blöden formulierungen.

Mal bitte ein Bild von Dir

ist was andere als

Mal Dich bitte auf das Papier!



Ich bräuchte schon ein grosses papier um draufzupassen  S:D




Vielleicht ist es auch hilfreich die Lehrerin nochmal um ein Gespräch zu bitten.
Einfach auch um nochmal eine beidseitige Standortbestimmung zu machen und GEMEINSAM nach einer Lösung zu suchen

blondchen

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Antw:Einschulung ohne Empfehlung...
« Antwort #6 am: 11. Mai 2012, 13:42:26 »
er sagt er kann sich nicht malen... wobei er vor einigen wochen im kindergarten ein tolles bild von sich gemalt hat.

er kann schon, nur manche dinge traut er sich nicht zu oder wenn er nicht will, dann will er eben nicht.

montag suche ich das gespräch mit seinen erzieherinnen und mittwoch warte ich die schuluntersuchung ab....


und ich hoffe auf viele erfahrungen :)
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BiDi

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« Antwort #7 am: 11. Mai 2012, 14:47:51 »
oder wenn er nicht will, dann will er eben nicht.
DAS kann aber eine Quelle ständiger Konflikte werden. Ein Merkmal von Schulreife ist definitiv, das Kinder auch Sachen tun, auf die sie nun gar keine Lust haben. Laut meiner Söhne besteht die Schule mindestens! zur Hälfte aus Sachen, auf die sie keine Lust haben. Sie machen sie trotzdem und wenn sie das nicht täten, hätten wir alle ein ziemliches Problem für die nächsten 9 - 12 Jahre.
Ich halte 'Keine Lust, mache ich nicht' übrigens nicht für eine Charaktereigenschaft, sondern für einen Lernprozess (bzw. keine Lust zu haben und es trotzdem zu tun).

Und ganz besonders vorsichtig wäre ich, wenn die Lehrerinnen aufgrund dieser Verweigerungshaltung von einer Einschulung abraten. Egal, was Paul in der Schule tun wird (oder nicht) - es wird sofort der Stempel kommen: 'Wir haben es ja gleich gesagt!'.

Wieso soll Paul denn dieses Jahr unbedingt in die Schule?

Grüsse
BiDi
 

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Bettina

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« Antwort #8 am: 12. Mai 2012, 14:19:16 »
Quinn hat auch Sachen, wo er sagt, dass er das nicht kann oder nicht will. Hätte Paul die Sachen machen müssen, die Quinn hat machen müssen, hätte er wahrscheinlich uneingeschränkt schulfähig attestiert bekommen. Quinn musste lediglich einen Menschen malen. Hätten sie gesagt, dass er sich selbst malen soll, hätte er wohl auch gesagt, dass er das nicht kann.

Mit der Verweigerung ist natürlich so eine Sache .... ich habe Quinn schon gesagt, dass er nicht alles können muss, aber er muss es versuchen. Er hat auch mal gesagt, dass er etwas nicht verstanden hat oder hat gesagt "ich kann das nicht" .... hat es dann aber doch gemacht.

@BiDi: Wenn mein Kind im Juni 6 werden würde, würde ich erwarten, dass er in die Schule kommt .....


...... grrr, ich muss aufpassen, dass ich mich nicht wieder zu sehr über diese unterschiedlichen Stichtage und Regelungen aufrege  :P s-:).


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blondchen

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« Antwort #9 am: 12. Mai 2012, 14:56:12 »
richtig @bettina. ich denke wenn er 2 tage früher geboren wäre, hätten die das nicht thematisiert.

natürlich soll paul lernen auch dinge zu tun, die er nicht mag oder sich nicht zutraut. das weiss er und da reden wir auch drüber.

und natürlich soll er nicht *unbedingt* eingeschult werden.
aber für mich spricht mehr für eine einschulung als dagegen.

stand heute bei mir ist, das ich denke, ok, dann eben nächstes jahr, wobei ich die kosequenz für ihn immer noch nicht wirklch toll finde, aber auch nicht wirklich abschätzen kann.

montag werde ich im kindergarten noch mal sprechen und am mittwoch ist ja die richtige schuluntersuchung
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liadan

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« Antwort #10 am: 12. Mai 2012, 17:08:18 »
Gegen die Empfehlung einer Fachkraft (!) würde ich mein Kind nicht einschulen lassen.

Ob eine Lehrerin das wirlich beurteilen kann anhand der wenigen Situationen, kann ich nicht beurteilen, aber ich denke sie wird Erfahrungswerte haben und immerhin muss sie dieses Kind dann in der Schule "lenken" und "führen", wenn dann noch der Druck hinzu kommt, mithalten zu müssen, dann kann ein Kind meiner Meinung nach, unter Umständen dann eben schnell das nachsehen haben, was schnell verweigert. Soviel Zeit haben die Lehrkräfte eben nicht, gezielt auf die Schwächen eines einzelnen Kindes einzugehen. Es sei denn, es ist eine Miniklasse aber da die Klassen ja  meist zwischen 25-30 Schülern haben (so kenne ich das eben) wird es eben schwierig werden können. Sie hat eben keine Zeit 10 Min auf ein Kind einzugehen damit es mitmacht, die Schul-Stunde hat ja nur 45 Minuten und da sind dann eben noch 25 oder mehr Kinder die Aufmerksamkeit brauchen.

Mein Sohn ist ein Extremverweigerer aber er MUSS in die Schule weil der Stichtag hier halt 31.09 ist. Wenn auch nur einer der was zu sagen hat (damit die Entscheidung treffen könnte!) mir sagen würde, er würde ein weiteres Kindergartenjahr empfehlen würde ich mein Kind definitiv nicht einschulen, lieber soll er sich dann ggf. ein paar Monate langweilen als in der Schule einen beschissenen Start zu haben, was ihm unter Umständen die komplette Schulzeit verfolgt.

Meiner Meinung nach gehört nämlich mehr dazu wirklich schulreif zu sein als innerhalb des Stichtages geboren worden zu sein und vielleicht schon ein wenig schreiben und lesen zu können oder rechnen. Konzentrationsfähigkeit, Ruhe, das versuchen Dinge auszuprobieren und nicht eben gleich ohne es probiert zu haben zu verweigern und viele Dinge mehr die sich eben nicht mal so nebenher feststellen lassen sondern sich erst dann kristalisieren wenn man das Kind über einen längeren Zeitraum beobachtet.

Aber wir haben gar nicht die Wahl! Dafür haben wir endlich den Termin für die Schuleingangsuntersuchung und ich hoffe das die Dame die das macht auch der deutschen Sprache mächtig ist (was ich da schon gehört habe von anderen die hier zur Untersuchung war da schlag ich nur die Hände über den Kopf zusammen, u.a. das die Dinge den Kindern falsch vorsagt und die Kinder sie dann verbessern weil sie nicht weiß wie man die Dinge ausspricht , DAS finde ich geht gar nicht).
« Letzte Änderung: 12. Mai 2012, 17:14:45 von liadan »
 

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lotte81

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« Antwort #11 am: 12. Mai 2012, 19:47:54 »
Gegen die Empfehlung einer Fachkraft (!) würde ich mein Kind nicht einschulen lassen.


Das sehe ich nicht ganz so eng...auch Lehrer gibt es unterschiedlich gute oder welche mit unterschiedlichen Einstellungen....
Nur,d ass diese Lehrerin eben genau Pauls Lehrerin wird, würde mit zu denken geben, blondchen.
Wobei die Frage natürlich ist, wie "eng" sie ihre Empfehlung formuliert hat und wie sie sonst noch so drauf ist....
Wegen des Verweigern an sich: Hättet ihr in unserer Grundschule z.b. keinen Spass mit und das würde vermutlich wirklich zum Dauerkampf werden  :-\ Unser Direktor hat beim Infoabend SEHR konsequent betont, dass bei ihnen nicht mit Kindern diskutiert wird ums Arbeiten  :o Da kann ich mir schon vorstellen, was das für ein Typ ist  :P
In anderen GRundschulen dagegen geht es ja noch recht locker zu  :-\
Ich kenne Paul nicht, insofern kann ich natürlich absolut nicht beurteilen, ob er schulreif ist.... Wobei ich Juni geboren echt komisch finde als Kannkind  ??? hier müsste er dann definitiv gehen...der ist er bei der Einschlung schon eine ganze Weile 6  ???
Und was mich auch wundert: Wieso ist das überall mit den kannkindern so ein Theater? Hier gehen die Kannkinder, wenn die Eltern es wollen und fertig...Extra "Tests" etc gibt es da gar nicht so weit ich das mitbekommen habe  ???

Ich würde wohl nach der Schuluntersuchung noch mal mit der Lehrerin reden....


Merja

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« Antwort #12 am: 13. Mai 2012, 18:15:02 »
deutschen Sprache mächtig ist (was ich da schon gehört habe von anderen die hier zur Untersuchung war da schlag ich nur die Hände über den Kopf zusammen, u.a. das die Dinge den Kindern falsch vorsagt und die Kinder sie dann verbessern weil sie nicht weiß wie man die Dinge ausspricht , DAS finde ich geht gar nicht).

Das ist vielleicht ein Mißverständnis. Es war eine der Einschulungstests bei uns dass die Dame Worte vorsagte und dabei Vokale falsch sagte und die Kinder mussten das erkennen und verbessern. Es ging darum, dass die Kinder ähnlich klingende Vokale voneinander unterscheiden können.
Mit Tochter (7 Jahre) und Sohn (Julibaby 2012)

liadan

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« Antwort #13 am: 13. Mai 2012, 20:49:40 »
deutschen Sprache mächtig ist (was ich da schon gehört habe von anderen die hier zur Untersuchung war da schlag ich nur die Hände über den Kopf zusammen, u.a. das die Dinge den Kindern falsch vorsagt und die Kinder sie dann verbessern weil sie nicht weiß wie man die Dinge ausspricht , DAS finde ich geht gar nicht).

Das ist vielleicht ein Mißverständnis. Es war eine der Einschulungstests bei uns dass die Dame Worte vorsagte und dabei Vokale falsch sagte und die Kinder mussten das erkennen und verbessern. Es ging darum, dass die Kinder ähnlich klingende Vokale voneinander unterscheiden können.

Ne, die Dame konnte laut Aussage meiner Bekannten auch so nur gebrochen deutsch sprechen,. Was an sich ja ok ist, aber eben für mich nicht als Ärztin, welche die Schultauglichkeit prüft und mit den Kindern redet wenn die Kinder gar nicht wissen was die Dame von ihnen will, weil sie nicht richtig deutsch  kann.  ;)
 

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M-e-l

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« Antwort #14 am: 14. Mai 2012, 05:44:24 »
Guten Morgen!

Habe ich jetzt richtig verstanden, dass dein Sohn im Juni 6 wird?
Das hat mich jetzt so irritiert, dass ich gegooglet habe, weil mir nicht bekannt war, dass ein Kind, dass im Juni 6 wird, überhaupt Kannkind ist, eigentlich sind Kinder doch dann immer schulpflichtig.
Und den frühesten Stichtag den es in Deutschland gibt, ist der 30.6., woraus sich für mich ergibt, wenn er im Laufe des Junis 6 wird, ist er kein Kannkind, sondern schulpflichtig, ganz egal wo ihr wohnt.
Wenn ich es falsch verstanden habe, sorry......


Zur eigentlichen Frage. Ich würde nicht gegen den Rat der Schule einschulen, weil ich nicht denke, dass die aus reiner Willkür von einer Einschulung abraten.
Ich vertraue darauf, dass dort erfahrene Menschen sitzen, die zum einen wissen, was grade an ihrer Schule im Schulalltag verlangt wird und die viele, viele, viele Kinder in Lernsituationen erlebt haben und so das Arbeitsverhalten und die Bereitschaft eines Kindes beim "Probeunterricht" ganz gut einschätzen können.
Prinzipiell.... natürlich gibt es solche und solche, aber wenn die Begründungen für dich nachvollziebar sind, würde ich persönlich das auch so annehmen.

Außerdem glaube ich, wie viele andere hier auch, dass in einem Fall, wo die Schule ganz eindeutig dagegen ist und das Kind auf Elternwille eingeschult wird, es tatsächlich leichter Probleme geben kann und man sich womöglich die ganze Grundschulzeit lang vorhalten lassen kann, dass es an der Sturheit der Eltern liegt, wenn etwas nicht klappt (was natürlich auch nicht sehr professionell ist, von Seiten der Schule).

toki

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« Antwort #15 am: 14. Mai 2012, 10:26:49 »
...
« Letzte Änderung: 24. Oktober 2014, 11:25:02 von toki »
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Bettina

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« Antwort #16 am: 14. Mai 2012, 11:08:55 »
Mist, ich hab mich vertan, Paul ist ja Anfang Juli. Mensch wegen 2!!!! Tagen so einen Aufmarsch zu machen .....
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moni

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« Antwort #17 am: 14. Mai 2012, 11:14:49 »
ich würde in bestimmten sachen nicht auf den rat der lehrer hören. da kommt es ganz auf das mama bauchgefühl an.

torben würde sich in einigen sachen auch verweigern. aber deswegen, weil er unheimlich schüchtern ist. die lehrer würden ihn sofort zurückstufen.

nur lässt die schüchternheit nach ca. 14tagen nach. das können die lehrer ja aber nicht wissen.

ich finde es anmaßend von pauls lehrerinnen in so zu beurteilen ohne eine andere meinung gehört zu haben.

Bettina

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« Antwort #18 am: 14. Mai 2012, 11:21:29 »
Und ein Kind, das keine Lust auf Kreisspiele hat und sie seit Jahren im KiGa verweigert, der wird es auch in einem Jahr nicht machen. Ich war auch so stur bei Sachen, die ich definitiv nicht wollte.
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« Antwort #19 am: 14. Mai 2012, 12:44:34 »
Und ein Kind, das keine Lust auf Kreisspiele hat und sie seit Jahren im KiGa verweigert, der wird es auch in einem Jahr nicht machen. Ich war auch so stur bei Sachen, die ich definitiv nicht wollte.
und ich denke, deshalb würde ich mit der Lehrerin reden...Es gibt sicher Kinder, die bleiben so. Das ist zwar evtl. auf Dauer anstrengend für den Lehrer, aber ist nun mal so.... und dann gibt es ggf. noch Kinder, die im Laufe eines Reifungsprozess doch zugänglicher werden was unliebsame Arbeiten betrifft....und um welche Art Kind es sich nun handelt können Mutter und  Kita sicher besser abschätzen....Für einen Lehrer in der kurzen Zeit , sicher schwierig...

Wegen 2 Tagen?  ???  Doof, dass ausgerechnet seine Lehrerin "dagegen" ist....
Allerdings finde ich eine "Rückstellung" wegen so einer "Kleinigkeit" (es ging ja nur um eine Aufgabe ) bei einem Kind das andernorts definitiv KEIN Kannkind wäre auch etwas merkwürdig  s-:)

Wobei ich grad lese, dass der Test von zwei Lehrerinnen durchgeführt wurde, nicht von SEINER Lehrerin...das finde ich schon einen unterschied...wenn es nur irgendwelche Lehrerinnen waren, werdet ihr mit denen ja evtl. gar nichts zu tun haben?
Wenn also alle anderen (Kita, Eltern und Schularzt) ihr uneingeschränktes OK geben würde ich es nicht von 2 Lehrerinnen abhängig machen, die das Kind nicht kennen und ggf. auch nie wieder sehen.


zuz

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« Antwort #20 am: 14. Mai 2012, 13:38:45 »
Ich finde es immer wieder Wahnsinn. Meine ist Ende Juli und ist hier nicht mal mehr Kannkind, sondern Musskind. Leider. Und bei Dir ist er noch nicht mal Kannkind. Das soll mal einer verstehen...
Was würde eigentlich passieren, wenn Ihr umziehen würdet?

Bettina

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« Antwort #21 am: 14. Mai 2012, 14:20:08 »
Die Stichtage haben sicherlich auch immer mit dem 1. Schultag zu tun. Bei uns ist dieses Jahr 1. September Einschulung. Los geht es dann am 3. September. Stichtag ist der 30.9., also alle Kinder, die bis dahin 6 werden sind Muss-Kinder. Das sind 3 Monate Unterschied und ein Kind muss wegen 3 Monaten Unterschied ein ganzes Jahr im KiGa bleiben.

Hier wurden sogar Kinder zur Schuluntersuchung und Kann-Kinder-Untersuchung eingeladen, die im Januar erst 6 werden  s-:). Diesem Kind wurde übrigens uneingeschränkt schulreif bescheinigt .... gegen die Auffassung der Erzieherinnen und der Eltern  ;D. Er wird nicht zur Schule gehen  ;)
« Letzte Änderung: 14. Mai 2012, 14:21:49 von Bettina »
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« Antwort #22 am: 14. Mai 2012, 14:27:20 »
hier sind die untersuchungen für alle kinder gleich.

nur die schuluntersuchung für die kannkinder ist etwa 2 monate später.

das in der schule ist allerdings auch nicht standard, sondern macht hier nur unsere schule


ich hab heute dann mit pauls direkter bezugsperson im kindergarten gesprochen, die war leicht sprachlos.
und sieht paul auch nicht noch 1 jahr im kindergarten. sie denkt das es einen enormen rückschritt bedeuten könnte
Es geht nicht darum, wie schön ein Satz formuliert ist, sondern wie ehrlich er gemeint ist !



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lisa81

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« Antwort #23 am: 14. Mai 2012, 15:50:10 »
@Bettina: Die Ferienzeiten variieren aber und der Stichtag bleibt ;)

Ich finde das ganze auch albern  s-:)
2. Juli wäre in so vielen Bundesländern ein deutliches "Muss"-Kind und da stellen die sich so an?
Ich würde es wohl auch davon abhängig machen, wie stark sich die Lehrer dagegen wehren und ob man in der Schule dann ggf. Probleme bekommen könnte.

Bei uns geht vorziehen wohl ganz gut, dafür gibt man Kindern, die kurz vor dem Stichtag geboren sind, lieber extra Förderung, als sie ein Jahr länger im KiGa zu lassen  s-:)
*2008,  *2010, *2015

Bettina

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Antw:Einschulung ohne Empfehlung...
« Antwort #24 am: 14. Mai 2012, 16:40:50 »
Also hier bei uns ist der 30.9. dieses Jahr ein neuer Stichtag.
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