Hallo Ahsoka,
Bei uns werden diese Tests erst in der dritten Klasse gemacht, allerdings denke ich, 2. Klasse ist besser.
Ich weiß ja nun nicht, welche Testverfahren bei Euch eingesetzt werden, aber in der Regel kann man da schon ganz gut Tendenzen erkennen und das besser in den Blick nehmen, bevor die ganz große Frust-Phase kommt. Denn im normalen Unterricht fallen einige Kinder gar nicht so auf, erstens, weil die Klassengröße es einfach nicht hergibt und zweitens, weil legasthene Erscheinungen in der ersten und zweiten Klasse noch locker mit Pfiffigkeit überspielt werden können, allerdings, wenn es dann ab der dritten schwieriger wird, kommt der große Zusammenbruch. Wenn man da zumindest schon mal ahnt, bei einzelnen Kindern auf Anzeichen achten zu müssen, kann man einfach schneller reagieren.
Suche von Schülern fürs Nachhilfeinstitut kann ich mir nicht vorstellen, denn Legasthenie und auch Dyskalkulie brauchen keine Nachhilfe, sondern qualifizierte Therapie. Und die ist dann auch wieder so kostspielig, dass man da nicht einfach irgendwelche Eltern anwirbt.
Ich denke mal, die Schule nutzt nur zu Recht die Möglichkeit, Probleme frühzeitig zu erkennen.
Hast Du denn das Gefühl, dass seine Unkonzentriertheit Einfluss auf seine Noten nimmt, bzw. Versagensängste die Konzentration beeinträchtigen?