it's 4 families

Autor Thema: Die Tochter meines Freundes (6 1/2)...  (Gelesen 1024 mal)

mone0805

  • Neugeborenes
  • *
  • Beiträge: 5
  • erziehung-online
Die Tochter meines Freundes (6 1/2)...
« am: 19. September 2011, 10:56:02 »
...wohnt seit dem 11.09.11 bei uns. Wir haben kurzfristig (Anfang/Mitte August) ja erst die Entscheidung der Mutter endgültig erfahren... Mein Liebster und ich sind seit gut 2 Jahren zusammen und erwarten jetzt auch ein gemeinsames Kind.

Nun zu meiner Frage: schon seit geraumer Zeit fängt die Kleine immer wieder an, dass sie Mama zu mir sagen will und jetzt ganz neu, dass ich jetzt ihre neue Mama bin... ich weiß immer nicht so wirklich, wie ich darauf reagieren soll...? Ich sag dann immer, ich bin deine Mone-Mama und das bin ich sehr gern, und Du weißt ja, wer Deine richtige Mama ist... ich möcht sie ja nicht zurückweisen, wenn sie dieses Gefühl hat und ihr "verbieten" mich so zu nennen, andererseits möchte ich auch die Mutter nicht vor den Kopf stoßen...

ich hab jetzt leider nicht die Zeit, mich hier durchs ganze Forum zu lesen, vllt. weiß mir jemand Rat oder hat mir den link, wenn das Thema hier schon besprochen wurde.

Lieben Dank!
newbielink:http://www.pregnology.com/pregnancy/04/30/2012 [nonactive] newbielink:http://www.pregnology.com [nonactive]

newbielink:http://lilypie.com [nonactive]

iphi

  • Gast
Antw:Die Tochter meines Freundes (6 1/2)...
« Antwort #1 am: 19. September 2011, 11:30:43 »
Wenn sie Dich Mama nennen will, dann lass das zu. Natürlich nur wen Du auch ihre Mama sein willst  ;)
Weil spätestens wenn Euer gemeinsames Baby da ist und später zu Dir Mama sagt, wird sie sich zurück gewiesen vorkommen.
Ein neues Baby ist ja eh immer schon ein "Eindringling".


zuz

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 2560
  • formerly known as zuznazne
Antw:Die Tochter meines Freundes (6 1/2)...
« Antwort #2 am: 19. September 2011, 12:08:57 »
Hm, ich hab da keine Erfahrung. Wie ist denn das Verhältnis zu ihrer richtigen Mama? Wenn ich das richtig rauslese, nicht so gut, oder? Haben sie Kontakt? Kann gut sein, dass sie einen vollwertigen Ersatz will. Aus dem Bauch heraus würde ich aber sagen: Das kannst Du einfach nicht sein, zumal sie ja schon recht alt ist. Das mit dem "Mone-Mama" find ich gut. Ich würde es glaub versuchen recht entspannt zu sehen. Schon ganz normal auf sie reagieren, wenn sie dich Mama nennt, aber immer mal wieder drauf hinweisen, dass Du die Mone-Mama bist. Wie gesagt, keine Profi-Meinung, nur mein spontaner Eindruck ;)

Jules

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 6050
Antw:Die Tochter meines Freundes (6 1/2)...
« Antwort #3 am: 19. September 2011, 12:20:25 »
Mama Mone oder Mone-Mama finde ich ganz schön.
Aber ich hätte glaube ich das Problem, dass ich ihr nicht vorschreiben wollen würde, wie sie mich nennt. Ich glaube, solche Namen kommen bei Kindern aus dem Herzen.
Da würde ich glaube ich lieber der leiblichen Mutter erklären, dass das bei ihr einfach so rauskommt, und sie das so sagen möchte, dass das aber ihre Rolle nicht mindern soll.
Gerade wenn noch ein Baby kommt, wird das für die Tochter dann komisch sein, wenn Du für das Baby die Mama bist und sie darf das nicht sagen!
Denn wenn sie bei Euch wohnt, dann bist Du ja für sie die Mama-Person in der neuen Familie.

Ich würde das Mama zulassen, nur das der leiblichen Mutter gegenüber erklären, dass die das nicht in den falschen Hals kriegen soll.
Du bist ja ihre "neue Mama". Kinder sehen das nicht so "geburtlich-verknüpft", sondern eher als Bezugsperson.

Im Englischen sagen die Kids übrigens "Bonus Mom". ;D
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
*George Bernard Shaw*
 

Honigbluete

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 4375
Antw:Die Tochter meines Freundes (6 1/2)...
« Antwort #4 am: 19. September 2011, 12:30:27 »
Eine Freundin von mir hat auch eine Stieftochter, die sie Mama nennt. Sie nennt auch den Parnter ihrer Mutter Papa, hat also je 2 Mamas und Papas. Meiner Freundin war das nie so richtig recht, aber sie hat sie gelassen...
Ich kann einerseits verstehen, dass du es nicht so wirklich möchtest (eher von dir aus oder wegen der leiblichen Mutter?), aber wenn es für sie wichtig ist, lass sie...

mone0805

  • Neugeborenes
  • *
  • Beiträge: 5
  • erziehung-online
Antw:Die Tochter meines Freundes (6 1/2)...
« Antwort #5 am: 19. September 2011, 13:27:07 »
Dankeschön für die Tipps!

Ich würd lügen, wenn ich sagen würde, dass mir das nicht gefällt  ;) Und ich will sie ja auch nicht zurückweisen, indem ich ihr das verbiete, also werd ich sie mich nennen lassen, wie sie es will  :)

@ zuz Du hast vollkommen Recht, ich will und kann ihr kein Ersatz für ihre Mutter sein, sondern jemand, auf den sie sich zu 100 % verlassen kann! Das Verhältnis zwischen den beiden ist schwierig...sie lieben sich, keine Frage, aber sie streiten sich ständig und die Mutter versucht immer "gute Freundin" zu sein und diskutiert alles bis aufs Blut aus, ohne konkrete Ansagen zu machen. Wie das mit dem Kontakt wird, weiß ich noch nicht so genau, da die Mutter jetzt ohne festen Wohnsitz ist und mit einem Kumpel durch D und das benachbarte Ausland in einem Bus tourt... wir werden sehen, wie oft sie die Kleine holt...

@Honigblüte das ist eher wegen der Mutter...klar, sie hat soviel Vertrauen zu uns, dass sie uns ihre Tochter anvertraut, aber auch Angst, dass sich ihr Kind von ihr entfremdet... ich möchte die Situation einfach so unkompliziert wie möglich halten.

@ iphi Ronja freut sich zum Glück sehr auf das Baby :D Das erste, was sie gesagt hat: dann bin ich endlich kein Einzelkind mehr! Und jeden Abend gibts ein Gute-Nacht-Küsschen auf meinen Bauch  :)

@ Jules eben, ich will ihr nicht vorschreiben, wie sie mich nennen soll, deshalb kam ich auf den Kompromiss mit Mone-Mama...aber ich werd sie einfach machen lassen und der Mutter das dann bei Gelegenheit erklären. Bonus Mom find ich gut  ;D
newbielink:http://www.pregnology.com/pregnancy/04/30/2012 [nonactive] newbielink:http://www.pregnology.com [nonactive]

newbielink:http://lilypie.com [nonactive]

Januar2012

  • Teenie
  • ***
  • Beiträge: 253
  • erziehung-online
Antw:Die Tochter meines Freundes (6 1/2)...
« Antwort #6 am: 19. September 2011, 16:50:07 »
Ich würde ihr erklären, dass es eine Mama gibt, bei der sie im Bauch war und dann halt dich, die jetzt bestimmte Aufgaben einer Mama übernimmt. Also ich würde ihr schon den Unterschied erklären und ihr dann aber auch sagen, dass du dich sehr freust, wenn sie dich so mag. In ihrem Alter dürfte sie verstehen, dass du nicht ihre leibliche Mutter bist. Da bei euch auch Nachwuchs unterwegs ist, würde ich das auch direkt nochmal thematisieren. Also das du für das Kind die "Bauch-Mama" bist und sie eine andere Bauchmama hat. Dabei ist es dann aber sehr wichtig, dass du beide Kinder immer gleich liebhaben wirst. Weil Liebhaben nicht davon abhängig ist, ob man die Bauchmama ist oder nicht.

Je nach dem, wie das Verhältnis zur leiblichen Mutter ist, würde ich diese informieren über euer Gespräch und ihr mitteilen, dass du der Kleinen nicht verbieten wirst, dich Mama zu nennen. Das du ihr aber sehr wohl den Unterschied erklärt hast und dich nicht in Ihre Rolle als Mutter drängen willst.

Alles Gute euch 4en

zuz

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 2560
  • formerly known as zuznazne
Antw:Die Tochter meines Freundes (6 1/2)...
« Antwort #7 am: 19. September 2011, 19:10:42 »
@Januar: Das klingt toll!  :)

mone0805

  • Neugeborenes
  • *
  • Beiträge: 5
  • erziehung-online
Antw:Die Tochter meines Freundes (6 1/2)...
« Antwort #8 am: 20. September 2011, 09:54:24 »
Super Januar, danke!
newbielink:http://www.pregnology.com/pregnancy/04/30/2012 [nonactive] newbielink:http://www.pregnology.com [nonactive]

newbielink:http://lilypie.com [nonactive]

 

NACH OBEN