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Autor Thema: Bilinguale Grundschule  (Gelesen 2357 mal)

Tini

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Bilinguale Grundschule
« am: 24. August 2011, 12:40:49 »
Meine Tochter geht ja nicht in unserem Ort in den KiGa, sondern in der Nachbargemeinde. Damit sie mit ihren KiGa-Freundinnen in die Schule gehen kann und da ihre Großeltern und ihr Vater auch dort wohnen und weil die Schule einen sehr guten Ruf hat, würde ich sie gerne dort einschulen lassen.

Nun ist es so, dass die Schule eine von 3 bilingualen Schulen im Saarland ist. Und auch nur über diese Schiene hat sie überhaupt eine Chance, in diese Schule zu kommen. Wäre das nicht der Fall, wäre es ziemlich unwahrscheinlich, da die Schule mit Kindern aus der eigenen Gemeinde ausgelastet genug ist. Aber auch für den bilingualen Zweig ist für nächstes Jahr schon eine sehr starke Nachfrage.

Ich würde gerne mal wissen, ob jemand von Euch Erfahrung in dem Bereich hat. Hier gibt es mittlerweile an vielen Grundschulen ab der 1. Klasse Französischunterricht, aber im bilingualen Bereich werden ja ganze Fächer jeweils zweisprachig unterrichtet....

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #1 am: 24. August 2011, 17:06:51 »
Du machst Dir da jetzt noch drüber Gedanken? Soweit ich mich erinnere, sollte Deine Tochter nächstes Jahr zur Schule kommen. Gestern war hier in der Schule der erste Elternabend für die Vorschulkinder. Dort ging es auch ums Thema Einschulungsuntersuchung und welche Tests gemacht werden etc..

Für mich hört sich das jetzt an, als wenn Du Deine Tochter noch gar nicht angemeldet hast. Daher schreibe ich das hier. Soll Deine Tochter nächstes Jahr zur Schule gehen, solltest Du Dich dringend mit einer der Schulen in Verbindung setzen. Denn dort werden die Untersuchungen sicher auch jetzt starten.
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Tini

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #2 am: 24. August 2011, 17:23:24 »
Ich hab sie ja jetzt an der Schule angemeldet bzw. vormerken lassen.

Im Kindergarten wurde mir vor den Ferien von der Leiterin gesagt, dass die Eltern aller Kinder in der Gemeinde angeschrieben werden (auch die Kann-Kinder) und man dann die Kinder anmelden kann, dass ich mir da aber jetzt noch keinen Kopf drum machen soll, das wäre ja jetzt noch zu früh. Ich hab dann doch schon extra früher angerufen, weil hier im Forum einige (wenn auch aus anderen Bundesländern) ihre Kinder schon im Frühjahr für das nächste Jahr angemeldet haben und weil wir ja im anderen Ort wohnen und ich nicht sicher war, ob hier die Kann-Kinder auch angeschrieben werden (vermutlich dann eher nicht).  Ich hab heute mit der Leiterin und einer Erzieherin nochmal drüber gesprochen und die waren beide total überrascht, dass ich jetzt schon tätig geworden bin, es sei doch noch ein Jahr Zeit. Und genauso überrascht waren die, dass es jetzt schon fast "zu spät" sein soll. Irgendwie auch merkwürdig, die müssen doch Erfahrungswerte haben!

Ich glaube, meine Bekannte hatte ihre Tochter auch letztes Jahr so kurz nach den Sommerferien für dieses Jahr hier im Ort in der Grundschule angemeldet. Aber ich weiss auch nicht mehr genau wann. wobei sie es "leichter" hatte, weil sie ein Muss-Kind hat, die werden ja eh angeschrieben.

Ok, angesichts dessen, dass ich sie ja im anderen Ort anmelden will, was man ja genehmigen lassen muss, war ich vielleicht spät....

Mich würde trotzdem freuen, wenn jemand noch was zum bilingualen Unterricht sagen kann. Die Leiterin sagte mir heute nachmittag, soviel sie weiss würden Fächer wie Sport, Musik, aber auch Sachkunde zweisprachig unterrichtet. Trotzdem bin ich irgendwie sehr unsicher.....Sprache ab der 1. Klasse super, aber überfordert die Kinder eine richtige Zweisprachigkeit nicht mehr als sie nützt?
« Letzte Änderung: 24. August 2011, 18:14:15 von Tini »

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moni

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #3 am: 25. August 2011, 07:53:11 »
bei uns gehen die schulanmeldungen erst im frühling los.

die untersuchungen sind auch ein halbes jahr vorher.

der sprachtest war schon aber der hat ja nichts mit der schule zutun an der das kind angemeldet wird.
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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #4 am: 25. August 2011, 08:48:11 »
Also hab ich das richtig verstanden, dass dann eher "lockere" Fächer zweisprachig unterrichtet werden oder wird komplett zweisprachig unterrichtet?
Was meint denn deine Tochter?


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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #5 am: 25. August 2011, 09:27:15 »
Ich finde das muss man ganz stark abhängig machen vom Kind...
Wie schätzt man sein Kind ein?
Ist es lernwillig, denn lernen muss es da ja zwangsläufig schon mehr..
Hat es Spass an Sprache generell?!
Wie kann es mit Enttäuschung umgehen - nämlich wenn es vielleicht anfangs nicht so viel versteht oder mitbekommt...

Desweiteren: Welche Fächer werden bilingual unterrichtet, wie sieht es da mit der Benotung aus?!

Ab wann käme dann eine zweite Fremdsprache generell dazu? Im Saarland ist das mit dem Englisch ja nochmal anders geregelt, oder?!
Schafft sie das dann später oder wird ihr das eventuell zu viel...

Das würde ich alles bedenken - und ich habe 2 Jahre lang an der weiterführenden Schule Englisch Bilingual gehabt - fürmich war das zu dem Zeitpunkt nichts - jetzt, wo ich Englisch kann, wäre das weniger ein Problem - aber damals Englisch im Anfang zu haben und dann noch Geschichtsuntericht darauf - das war mir persönlich zu viel und ich mag Sprachen!

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #6 am: 25. August 2011, 11:04:48 »
Bei uns läuft halt viel über den KiGa. Die Leiterin und die Direktorin sind ganz dicke. Es gibt auch eine Kooperation zwischen der Grundschule und den Kindergärten im Ort. Aber wenn Du auch bei der Schule angerufen hast, sollten Dich Dich auch berücksichtigen.
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Tini

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #7 am: 25. August 2011, 12:49:56 »
Also nach dem Erstkontakt mit der Schule hier im Ort bin ich - trotz aller Bilingual-Bedenken - zumindest skeptisch, ob ich mich mit der Schule hier wohlfühlen würde  :-\. Ich habe dort angerufen (die Nummer, die halt im INternet stand!) und mir wurde nur ganz schroff mitgeteilt, wenn ich meine Tochter an einer anderen Schule anmelden wolle, müsse ich dafür einen Antrag stellen (ach nee  s-:)), auf meine Nachfrage, wo ich die Formulare herbekomme, fragte mich der Mann (Konrektor??), ob die andere Schule mir da noch nichts geschickt hat, ich könne aber auch bis ca. 14.00 vorbeikommen und die Formulare abholen. Dort angekommen finde ich raus, das Sekretariat befindet sich im Rathaus und hat nur bis 11.30 täglich geöffnet. 2 Lehrer, die im Lehrerzimmer saßen und sich bei offener Tür unterhielten, ignorierten mein Klopfen und dass ich halb im Zimmer stand, störte sie nicht. Als ich am Elternsprechzimmer klopfte, machte eine Lehrerin auf und fauchte mich direkt an, ich solle mich ans Sekretariat im Rathaus wenden. Ja, die Schule macht gleich einen richtig "tollen" Eindruck. Ok klar bin ich voreingenommen, die andere Schule ist halt eine kleine Gemeinde-Schule, sehr modern, sehr schön eingerichtet, freundlich und diese hier im Ort naja......

@redheart
Die Leiterin des KiGa meinte, dass auf jeden Fall Kunst, Sport und Musik zweisprachig ist, Sachkunde teilweise. Ich meine, damit könnte ich schon leben, aber ich hab halt eben die Befürchtung, dass es zu viel wird, immerhin müssen die Kinder ja erstmal lesen, schreiben und rechnen lernen und dann gleich noch in 2 Fremdsprachen?

Ich glaube, meine Tochter weiss gar nicht, was das heisst, wir haben noch gar nicht drüber gesprochen. Im Kindergarten ist ja auch eine französische Erzieherin, die im Alltag mit in den Gruppen ist. Und meine Tochter hat eine echte Begabung dafür, sagen auch die Erzieherinen im KiGa. Sie singt den ganzen Tag französische Lieder, hat ein tolles Sprachgefühl und es macht ihr auch Spaß. Aber das kann man mit der Schule ja nicht so vergleichen.

@Mause
Das ist eben auch so ein bisschen meine Befürchtung, dass es ihr zu viel wird. Wobei ich denke, dass es in der Grundschule anders gehandhabt wird als auf der weiterführenden Schule. Und im letzten Jahr gab es an der Schule auch nur den bilingualen Zweig, gar keinen "regulären". Das heisst doch auch, dass es gut angenommen und von den Eltern mitgetragen wird. Und das Projekt gibt es jetzt schon einige Jahre dort.

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redheart

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #8 am: 25. August 2011, 13:07:07 »
Ich bin in die Fremdsprachenwelt auch über singen etc. eingestiegen und wenns Spass macht, warum nicht?
Zumal sie ja dann eben die schwierigen Sachen nicht zweisprachig hat...


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lotte81

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #9 am: 25. August 2011, 13:09:01 »
Hast du mal gefragt, wie gut ein Kind denn in der Sprache schon sein muss? Ich kenne das bilinguale nur vom Gymnasium und da wurde dann ganz normal in der Sprache unterrichtet.... Selbst bei Kunst, Musik, Sachkunde und Sport sollte sie ja schon verstehen was gesagt wird...
für mich wäre also in erster Linie interessant, ob die Kinder denn alle neu mit der Sprach umgehen lernen oder ob es alles Kinder sind, die schon zweisprachig aufgewachsen sind  oder im bilingualen Kiga waren oder in Sprachschulen ??? :-\
Ich glaube ich würde mich gegen die Bilinguale Schule entscheiden, weil ich es schon als "sehr viel fürs Kind" empfinde.... wo du aber in jedem fAll noch mal nachhaken solltest ist bei dem Punkt, wie vertraut die Mitschüler denn in der Regel mit der Fremdsprache sind....

Ach so, und was heisst bilingual? An weiterführenden Schulen wird dann ja wirklich nichts übersetzt.... sprechen die evtl an der Grundschule dann anfangs in 2 Sprachen? Oder wird z.b. in Musik dann auf der Fremdsprache gesungen? Oder wird auch nur in der Fremdsprach gesprochen?Wenn es eher ums spielen und singen geht, was in der Fremdsprache abläuft finde ich es schon was anderes, als wenn auch alle Erklärungen etc nicht auf deutsch kommen
Ich würde wohl mal einen Tag dort "schnuppern" gehen....


Tini

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #10 am: 25. August 2011, 13:16:03 »
@lotte
Da es eine reguläre staatliche Grundschule ist, in die alle Kinder des Ortes gehen, nehme ich mal an, dass nicht alle eine fremdsprachliche Vorbildung haben. Sonst hätten ja alle Kinder aus dem Ort, die vorletztes Jahr eingeschult worden sind, das haben müssen. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Im Herbst ist die Infoveranstaltung, zu der wir auch eingeladen werden. Da wird das hoffentlich genau erklärt. Mir ist einiges auch noch nicht so ganz klar, wie das genau ablaufen soll. Klar ist nur, dass die bilingualen Kinder mehr Unterricht haben.

So wie ich die Leiterin des KiGa verstanden habe, werden die Fächer aber jeweils zweisprachig unterrichtet

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Erna

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #11 am: 25. August 2011, 16:07:14 »
Hm,
also hier in NRW sind die Termine ab November und wir werden automatisch eingeladen. Jetzt finde ich das noch sehr früh, man weiß doch gar nicht immer, wie weit die Kids bis dahin sind!

LG
Erna
Du kannst Dir nicht immer aussuchen, was im
Leben passiert,
aber du kannst Dir aussuchen, wie du damit umgehst.

Man kann lieben, ohne glücklich zu sein und man kann glücklich sein, ohne zu lieben. Aber lieben und dabei glücklich sein, das wäre ein Wunder.

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #12 am: 25. August 2011, 21:04:53 »
Hallo!

Mein Sohn besucht die bilinguale Stufe eines Gymnasiums. Das heißt...in den ersten beiden Jahren hat diese Klasse erhöhten Englischunterricht im Gegensatz zu den Regelklassen. Ab der 7. Klasse wird Erdkunde, ab der 8. Klasse Geschichte und ab der 9. Klasse Politik in englischer Sprache unterrichtet. Nur diese drei Fächer plus der normale Englischunterricht finden in Englisch statt, bis zum Abitur. Alles andere in deutscher Sprache.

Ich weiß jetzt nicht, ob Dir das weiter hilft. Ansonsten einfach melden!  ;)
Tristan Alexander *07.02.2001, 53cm, 4040g, 23.16h
Ida Sofie * 29.01.2007, 50cm, 2500g, 4.53h

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« Antwort #13 am: 26. August 2011, 20:59:56 »
Ach so! Ich hatte jetzt eine andere Vorstellung und dachte, dass es einen "normalen" Zweig gibt und einen billingualen und du als "von ausserhalb kommend" darfst nur in den billingualen.... OK, wenn das billinguale für alle gilt, wird es sicher machbar und spielerisch sein.... sprich doch mal mit anderen ELtern, die dort sind?!? Oder geh wirklich mal einen Tag schauen.....manchmal darf man das ja....

Hier laufen die ANmeldungen übrigens Dienstag  :o wir hatten sogar schon einen ELternabend...aber: falls sich was anderes ergibt, man doch umzieht oder eine Ganztagsschule bracuht darf man ja trotzdem noch ummelden bis zum Sommer..... Eine Bekannte musste ihre Tochter z.b. noch 3 Tage vor SChulbeginn in den SOmmerferien noch ummelden, da sich was bei ihr kurzfristig geändert hatte...


Tini

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #14 am: 26. August 2011, 21:12:48 »
@lotte
Du hast das schon richtig verstanden, so ist es dieses Jahr auch wieder, aber letztes Jahr (betrifft also die, die jetzt in die 2. Klasse kamen) gab es tatsächlich nur einen bilingualen Zweig und gar keinen "normalen", ich schätze mal, weil die überwiegende Mehrheit der Eltern ihre Kinder im bilingualen Zweig unterbringen wollte.

Hier scheinen die Anmeldungen auch schon gelaufen zu sein, finde es allerdings doch merkwürdig, dass die Kann-Kinder, also zumindest die, die bis ca. Ende August nächstes Jahr 6 werden, gar nicht angeschrieben wurden. Ich kenne doch einige, die ihr Kind "vorzeitig" einschulen, gerade wenn die Kinder so kurz nach dem Stichtag geboren sind. Und scheinbar scheint das in der Nachbargemeinde zum einen später zu geschehen und zum anderen werden dort wohl wirklich auch Kann-Kinder angeschrieben. Wenn man dann so wie wir hier keine anderen Leute kennt, von denen man das mitbekommt, ist man echt aufgeschmissen..... den ich hätte wirklich nicht gedacht, dass 1 Jahr vor der Einschulung hier schon die Anmeldefrist ist. Ich wäre normalerweise davon ausgegangen, dass es im Herbst losgeht......

Ich habe heute mit der Sekretärin der Schule hier am Ort telefoniert und die war irgendwie auch wieder so unfreundlich und zickig. Sie meinte, ich muss meine Tochter hier in der Schule anmelden und kann dann einen Ausnahmeantrag stellen. Komischerweise sagte die Sekretärin der bilingualen Schule, dass wir uns zwar mit der Schule hier im Ort in Verbindung setzen müssten, aber anmelden sollen wir dann eben nur in der Schule, wo wir hinwollen. Ich hab echt etwas Schiss, dass die Schule hier am Ort Stress machen wird, die können ja auch durchaus verweigern, dass meine Tochter im anderen Ort in die Schule geht, z.b. weil die zahlenmäßig im kritischen Bereich sind oder so. Wobei wir ja eine gute Argumentation haben mit dem bilingualen Zweig..... ich rufe MOntag auf jeden Fall nochmal die Sekretärin unserer Wunsch-Schule an, die war supernett und sehr informativ........
« Letzte Änderung: 26. August 2011, 21:15:29 von Tini »

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« Antwort #15 am: 26. August 2011, 22:58:15 »
@Julia
Vermutlich ist da ein Unterschied zwischen Grundschule und weiterführender Schule.

Aber mir gehts vor allem darum, mal Erfahrungen anderer Eltern zu hören/lesen, wie klappt das? Ist es empfehlenswert? Was gibt es für Schwierigkeiten?

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lotte81

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #16 am: 27. August 2011, 07:56:40 »
ich schreib jetzt mal wie ein Gastschulverhältnis hier laufen würde (kann ja überall anders sein): Du meldest dich bei deiner Ortsansässigen SChule an, gibst aber gleichzeitig einen Brief mit ab mit dem Wunsch nach "Befreuung von dieser"... ob das dann genehmigt wird, entscheidet dann deine ortsansässige Schule. Die müssen auch nicht zwingend zustimmen (wobei es hier gemacht wird, wenn das Kind z.b. auf eine Ganztagsschule soll und die gibt es im Ort nun mal nicht - oder wenn es auf eine "Sonderschulform" soll...also Waldorf bilingual gibt es hier nicht - weiss also nicht, ob da zählen würde  ;))...andere Anträge werden zu 99% abgelehnt. Viele ELtern wollen ihr Kind z.b. hier nicht unbedingt zur "Brennpunktschule" schicken, obwohl sie im Einzugsgebiet leben ...oder das Kind wohnt auf der ortsgrenze und die nicht im Ort liegende ist eigentlich dichter... da wird dann in der Regel nicht genehmigt, dass das Kind eine andere SChule bescuhen darf!Habe schon erlebt, dass ELtern sich dann eine Tagesmutter in der Nähe ihrer Wunschschule gesucht haben oder eine Mutter hat sich mit samt ihrem Kind einfach bei einer Tante "angemeldet", die in der Nähe ihrer Wunschschule lebt  :o Teils müssen die ELtern also echt kreativ werden  :-\ wobei cih die Schulen schon verstehe: Würde man es immer erlauben, würden hier einige Schule "ausbluten", weil keiner mehr hin will  :-\
Einfach weil alle Schulen um ihre Schüler kämpfen müssen....
GEnehmigt deine SChule dann diese Befreiung steht die die ANmeldung an einer anderen Schule frei....

ich denke also , dass die unfreundliche Sekretärin schon recht hat (zumindest läuft es hier so)...wie schwerwiegend der Wunsch nach einer bilingualen SChule wiegt und ob er ein Gastschulverhältnis rechtfertigt ist vermutlich einfach davon abhängig, ob deine TOchter grad zufällig das Kind ist, was zum Trennen der Klassen fehlt - oder eben nicht  ;)

Ach so: Kann Kinder werden hier auch nicht angeschrieben! Beim ELternabend wurde uns gesagt, dass die ANmeldungen der Kann Kinder im Februar sind (wobei sich die ELtern da bis zu dem Sommerferien entscheiden können....so ganz verstehe ich es nicht)


Tini

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Antw:Bilinguale Grundschule
« Antwort #17 am: 27. August 2011, 08:29:08 »
@lotte
Danke für Deine Erklärung. Das scheint wohl überall anders zu sein. Ich bin halt so unsicher, weil mir die Leiterin unseres KiGa gesagt hat, ich soll auf gar keinen Fall an 2 Schulen anmelden, dann wäre das Thema direkt erledigt für den Leiter der bilingualen Schule. Ich werde mich da aber nochmal absichern, wenn das Prozedere halt so ist, dass ich hier anmelden und dann den Antrag auf "Ausnahmegenehmigung" (so heisst das hier wohl) stellen muss, dann mach ich das natürlich.

Ansonsten ist es hier wie bei Euch. Nur weil ein Kind im anderen Ort in den KiGa geht, dort Freunde hat oder Großeltern dort wohnen, wird nicht mehr als Grund anerkannt. Eine Kollegin hat mir gerade gestern erzählt, dass eine Bekannte von ihr aus solchen Gründen ihr Kind in einem anderen Stadtteil von SB anmelden wollte und die örtliche Schule das nicht genehmigt hat. Irgendwo auch verständlich. Ich glaube aber, dass es eben geht, wenn die Schule das nicht bietet, was man möchte, eine andere Schule aber eben schon. Wir haben im Ort eine Waldorfschule, ich denke mal, das wird dann wohl so ähnlich laufen wie in unserem Fall.

"Ausbluten" würde die Schule hier im Ort wohl nicht, zumindest ist mir nicht bekannt, dass sie einen sooo schlechten Ruf hat. Ich denke, wir haben da auch noch Möglichkeiten, kreativ zu sein. Mein Ex meinte gestern, ich soll erwähnen, dass ich eh vorhabe in den Ort zu ziehen (was ich tatsächlich auch wollte, aber dort gibt es keine bezahlbaren Wohnungen) und abgesehen davon wohnen ja seine Eltern eben in dem Ort, wo wir einschulen wollen. Mich und/oder meine Tochter woanders anmelden finde ich heikel, da ich ja hier Wohngeld bekomme und da wohl einige Probleme entstünden, wenn meine Tochter plötzlich offiziell woanders wohnt. Aber verstehen kann ich Eltern teilweise schon, wenn sie zu solchen Mitteln greifen.
« Letzte Änderung: 27. August 2011, 08:32:01 von Tini »

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kruemel35

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« Antwort #18 am: 28. August 2011, 09:51:47 »
Ich bin zwar schon einige Jahre aus dem Sekretariat raus, aber bei uns in NRW werden Kann-Kinder grundsätzlich nicht angeschrieben. Davon abgesehen, hast du für 2012 kein Kann-Kind.
Wenn jemand bei uns in eine andere als die "normalerweise vorgesehene" Schule will, dann wird an der Wunschschule ein Antrag gestellt, und der geht dann zur eigentlichen Schule, die schreiben ihre Meinung dazu und geben den Antrag an den Schulträger weiter.
Du wirst es sehr gut und vor allem Wasserdicht begründen müssen. Liegt die Schule so rein zufällig in dem Ort, wo deine Arbeit ist?

Meph

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« Antwort #19 am: 28. August 2011, 10:00:40 »
kruemel, doch, tinis tochter ist kann-kind... anderes bundesland.


blondchen

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« Antwort #20 am: 28. August 2011, 10:44:55 »
kannkinder werden hier angeschrieben, die anmeldung fpr kannkinder2012 haben wir schon hinteruns.... nachmelden ist wohl eher schwierig bis nicht möglich
Es geht nicht darum, wie schön ein Satz formuliert ist, sondern wie ehrlich er gemeint ist !



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Tini

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« Antwort #21 am: 28. August 2011, 10:50:42 »
@kruemel
Es ist richtig, was Meph sagt. Hier im Saarland ist der Stichtag der 30.6., somit ist meine im Juli geborene tochter ein Kann-Kind. Hatte das Thema letztens schon mit Erna, die ja auch in NRW wohnt und Ihr habt dort ja einen viel späteren Stichtag. Total paradox eigentlich.....

Ansonsten denke ich schon, dass ich eine gute Begründung habe, weil die Schule, in der sie eingeschult wird, eben bilingual ist, was die Schule hier im Ort nicht ist. Ich arbeite einen Ort weiter, d.h. ich kann meine Tochter auf dem Weg zur Arbeit bequem in der Schule abliefern. Wobei wir es hier im Ort noch bequemer hätten, die Schule liegt max. 10 Fußminuten, nur ein paar Querstraßen entfernt von unserer Wohnung! Das wäre also kein wirklich schlagkräftiges Argument.

Ich bin echt mal gespannt, was da rauskommt. Ich frage mich, was ist, wenn der Antrag abgelehnt wird, ich dann meine Tochter nochmal zurückstellen lasse (das müsste ja problemlos gehen bei einem Kann-Kind) und es im übernächsten Jahr dann nochmal versuche? Würde das dann wieder abgelehnt? Wobei ich das auch nicht wirklcih gerne machen möchte, da ich denke, jetzt noch 2 Jahre KiGa sind einfach zu lang!
« Letzte Änderung: 28. August 2011, 10:53:33 von Tini »

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« Antwort #22 am: 28. August 2011, 10:51:53 »
kannkinder werden hier angeschrieben, die anmeldung fpr kannkinder2012 haben wir schon hinteruns.... nachmelden ist wohl eher schwierig bis nicht möglich

D.h. die müssen dann ein Jahr später eingeschult werden?

Das fände ich wenig prickelnd, aber da hier die Kann-Kinder nicht angeschrieben werden, hoffe ich einfach mal, dass das mit dem Nachmelden hier auch so nicht gilt.

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« Antwort #23 am: 28. August 2011, 11:22:49 »
na ja kannkinder sind ja eh nicht vorgesehen für das jahr 2012 sondern werden dann sicher regulär für 2013 angeschrieben. warum fragst du nicht einfach in der schule nach?
Es geht nicht darum, wie schön ein Satz formuliert ist, sondern wie ehrlich er gemeint ist !



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« Antwort #24 am: 28. August 2011, 11:55:16 »
Ich rufe eh nochmal in der einen Schule an, in die ich sie einschulen lassen will.

Abgesehen davon finde ich schon, dass auch Kann-Kinder angeschrieben werden sollten. Gerade die, die so bis Ende August geboren sind.

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