huhu,
ich kann deinen Fabian echt gut verstehen. Mir ging es in der Kindheit ähnlich (Trennung der Eltern, wechselnde Partnerschaften meiner Mutter, viele Umzüge).
Wichtig ist jetzt, dass er merkt, dass du für ihn da bist. Predigten oder Verbote bringen da gar nichts. Sie bewirken eher das Gegenteil, nämlich,, dass Fabian sich noch weiter von dir entfernt.
Du sagst, dein jetziger Freund schläft Fernsehverbot vor. Meiner Meinung nach absolut der falsche Weg und du hast vollkommen Recht, da es nichts bringt. Rede bitte mit ihm darüber und findet einen gemeinsamen Weg. Fabian wird ihn wahrscheinlich nie als Vater sehen und sehr patzig auf Verbote seinerseits reagieren. Denk immer daran: DU bist die Mutter, DU bestimmst wo es mit der Erziehung lang geht. Sprich dich da bitte unbedingt mit deinem Freund ab.
Diese Interessenlosigkeit kenne ich auch gut. Bei mir lag es an den Depressionen, die ich hatte. Ich wusste einfach nichts mit mmir anzufangen. Ihn zu etwas zu zwingen ist meiner Meinnung nach der falsche Weg, da damit nicht die Ursache geklärt wird. Eine Depression wäre in Fabians Fall das nächstliegenste, muss aber auch keine sein. Sollte aber abgeklärt werden, ob oder ob nicht.
Wie die anderen schon geschrieben haben: Sucht eine Familienberatungsstelle auf, die verweist euch gegebenenfalls an weiterführende Stellen (Psychologe ect.)
Und wegen der Vergesslichkeit: mach ihm da keine Vorwürfe oder "schimpfe" mit ihm. Er macht es ja nicht mit Absicht. Versuche mit ihm Lösungen zu erarbeiten, die ihm helfen, sich Dinge besser zu merken. Überdenkt evtl. euren Tagesablauf und versucht so viel wie mgl zu ritualisieren. So geht es ihm in Fleisch und Blut über und er vergisst es nicht mehr.
Und das mit der Fensterscheibe wird er nicht vergessen haben. Er hat sich sicherlich nur geschämt es dir zu erzählen und hatte Angst, dass er Ärger bekommt. Rede mit ihm und versuche ihm kalr zu machen, dass solche Dinge nunmal passieren. Dass sie nicht schön sind und man es sicherlich auch hätte vermeiden können, aber so etwas passiert eben. Dadurch lernt er, sich dir anzuvertrauen und kommt zukünftig mit solchen Dingen gleich zu dir

Liebe Grüße