Autor Thema: Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?  (Gelesen 6097 mal)

Sammylein

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Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« am: 10. Februar 2013, 08:33:10 »
Hallo ihr!
Jetzt muss ich mich auch mal mit ner Frage an euch wenden, vielleicht hat ja wer den ultimativen Tip....

Mein Sohn ist eigentlich ein sehr umgängliches Kind und macht im Großen und Ganzen wenig Probleme.
Das einzige Familienmitglied, dass wirklich leidet, ist mein Dackel.
Ich schaffe es seit etwa 1 1/2 Jahren nicht, das Kind vom Hund fernzuhalten. Bzw. das möchte ich auch gar nicht, aber ich möchte erreichen, dass er sie nicht an ***, Pfoten und Haaren zieht. Und er soll sie beim Fressen in Ruhe lassen.
Mein Hund ist supergeduldig und bisher ist auch nichts passiert, aber sie fängt inzwischen an zu Knurren, wenn er beim Fressen in ihre Nähe kommt. Und ich mache mir wirklich Sorgen, dass es mal eskaliert und sie nach ihm schnappt  :-X.
Was ich schon versucht habe?
Ihm Alternativen bieten: Er darf sie gerne streicheln, aber muss lieb sein. Endet meistens so, dass er erst streichelt und sie dann mir diabolischem Grinsen in meine Richtung doch quält.
Ihm erklären: Er hört aufmerksam zu, sagt verständig "mhm...." und geht zum Hund und zieht ihn am ***...
Konsequent "Nein" sagen: Auch nach eineinhalb Jahren ohne Konsequenz.
Schimpfen: Er läuft zum anderen Elternteil und erzählt, er wäre grad wegen dem Hund geschimpft worden.....Hat er gestern z. B. auch mit seinen Schleichtieren nachgespielt. der Gorilla hat den Hund gestreichelt undAnton hat ihn geschimpft. Es beschäftigt ihn also schon....
Anbrüllen (ja, auch das, weil ich gestern echt Angst hatte, das war mal wieder ne Situation beim Fressen, in der ich zu langsam war, bei mir ist langsam Walfischalarm, ich kann nicht mehr durch die Wohnung hechten...l): Wir lagen uns beide weinend auf dem Sofa in den Armen....

Ich bin echt verzweifelt und hab Angst, dass was passiert. Und dem Hund könnte ich in dem Fall echt keine Schuld geben. Ich glaube, die hasst mich, weil ich das Kind in die Familie gebracht hab.
Ach ja, sie ist übrigens neun und seit Welpenalter bei mir. War für sie also schon eine extreme Umstellung.....

Jetzt her mit euren Ratschlägen bitte!



ѕтιηє

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #1 am: 10. Februar 2013, 09:20:53 »
oh ja, ich kenne das  :-\ :-[

bei uns kam der "neue" Hund (nach nem halben Jahr ohne einen Hund) da war der Kleine 2,5 Jahre (von 0-2J hatten wir aber auch schon einen Hund)... es war echt schlimm :-[
er hat ihn zu den bei dir genannten Dingen auch noch getreten... :-[

also erstmal das Gute: kurz bevor er 3 wurde, war es einfach ( zumindest fast) vorbei!! einfach so!! oder es hat dann doch alles gefruchtet?! :D :D

was ich gemacht habe? Gleiches wie du... :-\

hab zudem immer versucht im Vorfeld Situationen zu vermeiden / zu entschärfen  :-\ also Kind weg vom hund oder Hund weg vom kind...
z,B. wenn der Hund frißt, mit dem Kind ein Buch schauen oder zumindest bewusst ins Wozi gehen...
oder zus dem Hund zuschauen (von Ferne) also der Hund bekam nur zu fressen, wenn ich Zeit fürs kind hatte...
Kind fütterte übrigens immer den Hund...

dieses "Vorschauen" mache ich heute noch... grad wenn wir vom kiga heimkommen, darf der Hund uns nicht begrüßen (schieb in schnell in Wozi) weil es sonst IMMER eskaliert  ??? :-\ Kind müde und Hund schleckt ( :-() auch immer über die Backe (andere Baustelle beim Hund  :-( )

den hund auf den PLatz schicken und Kind MUSS ihn dort ihn Ruhe lassen... so als Rückzugszone; machst du bestimmt auch oder?

als Konsequenz hat hier übrigens auch nichts effektiv gefruchtet :-X also von wegen, mehr schimpfen usw.  :-\
es war glaub echt ne Sache der Zeit :-\

Zitat
Endet meistens so, dass er erst streichelt und sie dann mir diabolischem Grinsen in meine Richtung doch quält.
das hat mich auch rasend gemacht... ich hab es auch immer so empfunden  :-\ aaaber es ist glaub echt "nur" ein Testen der Reaktionen (von Mama und Hund) und die Reaktionen war einfach bei uns für das Kind wohl immer interessant  :P
die sonst recht ruhige Mama konnte auf einmal ausflippen uns wütend werden  8) :P

viel Geduld weiterhin   :)
nach meiner Theorie hast es auch bald geschafft... :-* :-*



Bettina

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #2 am: 10. Februar 2013, 10:09:57 »
Er provoziert dich und nutzt es aus, dass du da reagieren musst. Ignorieren kannst du es ja nicht. Ja, ich hätte auch Angst, dass mal etwas passiert.

Es muss die Möglichkeit für den Hund geben, sich wohin zurück zu ziehen, wo er sicher ist. Wo er zu 100% vor dem Kind sicher ist. Und wenn es sein muss mit einem Türschutzgitter, so dass du die Tür offen lassen kannst, der Hund so "Kontakt" halten kann, aber dein Sohn nicht an sie heran kann. Und diese Zone würde ich konsequent durchsetzen.

Machen würde ich es genauso, wie wir es mit den Steckdosen, dem Herd und anderen Tabu-Zonen gemacht haben, ein einfaches NEIN oder FINGER WEG, evtl. auch LASS DAS und eine Distanz herstellen. Und mit jedem Ignorieren diese Distanz vergrößern. Das hieß bei uns z.T., dass ich das entsprechende Kind bis in den nächsten Raum gebracht habe. Ohne groß Bohei, nur diese Ansage. Im Anschluss würde ich den Hund in die "Schutzzone" bringen, ein Leckerchen geben und normal zum Tagesgeschehen übergehen. Wenn Junior kommt, irgendwas kurz spielen oder ihn in das, was du gerade tust, mit einbeziehen. Sprich Aufmerksamkeit für Hund in Ruhe lassen.

Wenn du dann aus der Schutzzone irgendwas holen musst oder sonst wie dran vorbei kommst und die Lage gerade entspannt ist, sprich Kind spielt irgendwo oder so, dann würde ich einfach das Gitter öffnen. Ich würde dann auch mit dem Hund nix reden, sie nicht heraus rufen oder so, sondern ihr  einfach nur die Möglichkeit eröffnen, dass sie heraus kommen kann, wenn sie will. Aber Kind darf nicht hinein. Auch nicht, wenn die Tür offen ist. Geht er hinein, dasselbe Spiel wieder: Distanz vergrößern, Tür schließen, Leckerchen für den Hund und dann nix mehr. Hat sie vorher geknurrt, kein Leckerchen. Irgendwann wird sie anfangen und einfach in ihre Zone gehen, wenn sie sich bedrängt fühlt.

Gibt es denn irgendwas, was dein Sohn mit dem Hund macht, was du förderst? Forderst du ihn auf, sie zu streicheln? Oder darf er Leckerchen geben? Würde ich alles streichen. Aus dem einfachen Grund, weil du deinem Sohn vermittelst "Finger weg vom Hund" und dem Hund vermittelst "ich hab das im Griff, ich schütze dich vor Übergriffen" und beides beugt vor, dass etwas passiert. Hat dein Sohn das verstanden und akzeptiert die Tabu-Zone Hund, dann kann das natürlich nach und nach aufgeweicht werden.

Also das wäre meine erste Einschätzung so aus der Ferne.
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starlet

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #3 am: 10. Februar 2013, 10:13:53 »
hachja doofe situation...

meine mutter hat einen hund, er ist 11. kannte auch nur ältere kinder als er damals zu uns kam. meine schwester war da schon 6 und er wurde von uns nie geärgert.

emir dagegen schon und tyson hat ihn halt auch schon geschnappt, so nachdem emir 100mal versucht hat  sein auge anzufassen oder sonstwas.

meistens geht der hund dann von alleine und verkriecht sich in seinem haus, da darf auch keiner ran.

hat dein hund einen rückzugsort, wo auch keiner hinkann?
andererseits auch doof, dem hund irgendwie beizubringen sich dort zu verstecken. mhh

das mit dem schnappen von tyson finde ich aber ehrlich gesagt nicht "sooo schlimm". so merkt emir jedenfalls wirklich das er zu weit gegangen ist! weh tuts ja auch nicht, es ist halt ein signal und emir hat so gelernt das er mit dem hund eben nicht alles darf!

ansonsten ist denke ich auch eine gute bindung wichtig. emir darf die leine halten, er darf ihm leckerli geben etc.

beim fressen ist es echt gefährlich, das ist ja für die hunde das schlimmste. ich würde auch ablenken


Sammylein

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #4 am: 10. Februar 2013, 10:45:55 »
*seufz*
Danke für die Rückmeldung... Liegt vermutlich daran, dass mein Kind die Klamotten von deinem trägt  S:D.

Ich hoffe ja auch, dass es einfach so vorbei geht. Aber hab Angst, dass vorher was passiert  :-[.
Platz als Rückzugsort probier ich auch. Mit dem Ergebnis, dass er sich auf den Hund schmeißt. Hab auch so nen faltbaren Kennel, aber den akzeptiert der Hund leider nicht so. Vielleicht sollte ich das nochmal forcieren.
Kind füttern lassen geht hier übrigens gar nicht, da regt sich der Dackel erst recht auf....

Ich glaub ürigens auch, dass er einfach genau weiß, dass er meine volle Aufmerksamkeit kriegt, wenn er auf die Paula los geht.... Aber ignorieren ist in dem Fall einfach keine Option  :'(.

*es ist nur eine Phase* sing......

Ah, Bettina meldet sich auch noch. Hm. Meinst wirklich ganz als Tabuzone? Ich hab halt jetz immer versucht mit Alternative Streicheln.
Türgitter geht übrigens auch nicht, da sitzt der Hund dahinter und nervt konsequent  S:D.
Streicheln darf er sie (als Alternative) und draußen darf er mit ihr Ball spielen. Das geht auch ganz gut, Ball gibt es nur draußen und sie fühlt sich nicht bedrängt. Fressen siehe oben bekommt sie auch nix von ihm, weil sie sich eben so tierisch aufregt.
Danke auch dir für die Antwort!

@Starlet: Hm. Stimmt, Leine darf er draußen auch halten. Wobei das vielleicht keinegute Idee ist, wegen Kontrolle über den Hund.
Aber so läuft er draußen super und ich kannn die Richtung vorbeben, weil der Hund gehorcht, im Gegensatz zum Hund  S:D S:D.


Bettina

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #5 am: 10. Februar 2013, 11:20:55 »
Wie verhält sich denn euer Hund, wenn er zu Hause ist? Liegt der mal wo auf seinem Platz? Einfach so entspannt?. Dann würde ich diesen Platz in die Tabuzone verlegen. Faltbaren Kennel finde ich ungeeignet. Das ist zu klein und er kann nicht weg, wenn dein Sohn zum Kennel geht. Seinen gewohnten Platz an neuer Stelle schmackhaft machen, fände ich persönlich einfacher. Geht dein Hund auf seinen Platz, wenn du ihn dahin schickst? Dann würde ich das machen, bzw. sie immer wieder dahin bringen, wenn sie am Gitter sitzt. So lange bis sie total genervt ist, von dem hin und hergelaufe. Wenn sie auf dem Platz ist, bekommt sie ein Leckerchen .... immer mal so zwischendurch. Es darf nicht berechenbar sein. Am Anfang noch jedesmal, wenn sie hingeht (wenn du es ihr sagst), dann als Belohnung, wenn sie sich von allein dort aufhält. Sie wird sich dran gewöhnen. Den Kennel .... würde ich da rauslassen, wenn sie den schon als negativ empfindet.

Ich würde deinem Sohn Streicheln nicht mehr als Alternative anbieten. Nicht in dem Moment, wo er sie gepiesackt hat. Da würde ich konsequent Distanz aufbauen.

Angenommen du sitzt auf dem Sofa, hast den Hund bei dir (oder umgekehrt das Kind) und das Kind kommt zu dir (oder umgekehrt der Hund), dann wären das Situationen, wo ich Streicheln erlauben würde. Am besten mit dir in der Mitte. Aber auch da würde ich es nicht forcieren, sondern nur zulassen. Also nicht auffordern zum Streicheln. Wenn sie sich ignorieren ist das ja gut. Einfach entspannte Atmosphäre. Wenn dein Sohn sie geärgert hat und du ihn dann als Alternative zum Streicheln aufforderst, dann hast du den Hund schon nicht mehr entspannt. Das kann der nie wirklich als schön empfinden, weil er da sicherlich schon in hab-Acht-Stellung ist, weil er direkt davor schon geärgert wurde.
« Letzte Änderung: 10. Februar 2013, 11:23:15 von Bettina »
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schwalbe

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #6 am: 10. Februar 2013, 12:44:03 »
wie groß ist denn der Dackel?
Ich finde einen Rückzugsraum den der Hund immer aufsuchen kann das A und O. Und bei einem kleinen Dackel würde ja schon eine große Katzenklappe (die Klappe kann man ja auch weg lassen) in einen ruhigen Raum reichen. Oder ein Gitter wo eben der Hund durchpasst aber nicht das Kind.
"Hund frisst" und "Kind" passt für mich nicht zusammen. Mein Sohn darf dem Hund zwar unter meiner Aufsicht das Futter in den Napf tun, aber wenn der Hund frisst (egal ob Hundefutter oder Kauknochen) darf er an dem Hund gar nichts machen. Da war ich von Anfang an streng und Eliah weiß das. Trotzdem lasse ich ihn gerade in so einer Situation nicht aus den Augen und greife noch ein bevor der Hund auch nur in die Verlegenheit kommt zu knurren...

Wird schon werden. Dein Sohn wird ja älter und dann vielleicht auch vorsichtiger...
« Letzte Änderung: 10. Februar 2013, 12:46:35 von schwalbe »
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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #7 am: 10. Februar 2013, 20:07:24 »
komischerweise ist unser Hund das einzige Thema wo mein Sohn nie auf Kravall gebürstet war s-:) ;D :P

halt dich mal an Bettinas Tipps, ich mus das ja jetzt nicht wiederholen ;)

ich hatte das knurr-Problem anfangs auch als die Älteste klein war.

Seit ich die Decke des Hundes konsequent zur absoluten Tabu Zone erklärt hab und dem Hund dauerhaft das Gefühl vermittle, dass er sich auf mich verlassen kann, dass ich dafür sorge, dass man ihn in Ruhe lässt hat er nie mehr wieder geknurrt.
 :)


ich fordere die Kinder NIE auf, den Hund zu streicheln oder so. Wenn sie sich übern Weg laufen und das machen isses ok, aber ich würde nicht noch gezielt die Aufmerksamkeit auf das Tier lenken!

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Sammylein

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #8 am: 10. Februar 2013, 21:22:29 »
Huhu!
*lach* Ich stell mir grad vor, wie der Dackel in der Katzenklappe hängen bleibt. Die alte Dame ist leider nicht die Schlankeste  ;D  ;D ;D
Momentanes Gewicht von 11 kg für nen Normalschlagdackel. 9 wären sehr gut, 8,5kg ideal.

@Bettina: Sie hat den Kennell glaub ich nicht wirklich negativ besetzt, es ist halt nicht "ihr" Platz. Und der ist von nem Toller geerbt. Ist also nicht wirklich klein.... Sie hat ihren Kudde, den sie sehr liebt oder sie liegt unten am Sofa. Drauf schafft sie leider nicht mehr  :-[.
Ich denke, am wohlsten fühlt sie sich im Kudde.
Entspannt ist sie eigentlich auch nur richtig, wenn wir zwei alleine sind. Das tut mir so leid, weil ich auch merke, dass sie total gestresst ist. Sie war wie gesagt für lange Zeit mein Ein und Alles, wir zwei gegen die böse Welt. Und jetzt läuft sie irgendwie nur noch mit  :'( :'(.

Ich glaube, die Idee mit dem Gitter und Kudde auf der jeweils anderen Seite (bietet sich bei uns zwischen Essbereich und Wohnzimmer an) ist ne gute Idee. Das werd ich mal forcieren und sie einfach mehr schützen.
Auf den Platz schicken geht gut, sie hat einen recht guten Grundgehorsam und ne ganz gute Bindung zu mir (bild ich mir ein).

Sie kriegt halt schon mit, dass ich eben die Situation nicht immer im Griff habe. Ich bin einfach oft viel zu langsam......

@Katzenklape: Fällt aus, da Mietwohnung im 7. Stock.

Wie würdet ihr das mit dem Füttern machen? Parallel Hund und Kind? Dann bettelt der Hund nicht beim Kind und Kind ist grad abgelenkt? Oder old school, der Hund kriegt zum Schluss?

Ach manno, ich bin ja jetzt auch nicht ganz unwissend, was Hundeverhalten angeht, aber beim Eigenen bin ich völlig betriebsblind.....


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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #9 am: 10. Februar 2013, 21:36:08 »
unser Hund bekommt abends nach dem gassi-gehen. Sprich idR sind da alle Kinder schon im Bett


wenn er am Tisch bettelt (der is 14 der Kerl, hat NIE am Tisch was bekommen, bildet sich aber JEDEN Abend aufs Neue ein, HEUTE könnte es ggf anders laufen 8)) bzw er steht dann halt neben den Kindern oder so rum, jaulen oder so macht er nicht, dann schick ich ihn konsequent weg und verbiete den Kindern auch konsequent, sich da einzumischen.

Wenn sie am Ende hundetaugliche Reste haben dürfen sie dem Hund die dann manchmal bringen, in sein Futternapf.
Sie müssen ihn aber beim Fressen in Ruhe lassen. Weil das gut klappt bestehe ich nicht unbedingt drauf, dass sie weg müssen, sie dürfen also daneben bleiben und zuschauen, würde ich aber befürchten, dass sie den Hund stören könnten, müssten sie den Raum wo der Hund frisst auf jeden Fall immer verlassen!
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schwalbe

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #10 am: 10. Februar 2013, 22:33:31 »
ehrlich gesagt füttern wir unseren Hund total unabhängig von unseren Mahlzeiten. Er bekommt halt morgens und abends seine Portion. Dann, wenn ich Zeit dafür habe das mit Eliah zu machen und die 2 min dabei zu bleiben, bis der Napf leer ist. Das hat mit unserem Essen nicht viel zu tun und ein Hund der beim Essen bettelt gehört für mich raus geschickt. Vor allem, wenn er ohnehin schon 20 % Übergewicht hat...  :P

Ich kann gut verstehen, dass es nicht immer ganz einfach ist, so eingeschliffene Probleme in den Griff zu bekommen. Schön finde ich, dass du beiden gerecht werden willst. Dem Kind  und dem Hund.
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Sammylein

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #11 am: 11. Februar 2013, 07:55:26 »
@Betteln: Das hatte ich supergut im Griff, als wir noch alleine waren. Schuld ist mein Schwiegervater, der wegen seiner Demenz nicht mehr weiß, dass ich ihm das vom Tisch füttern vor zehn Sekunden verboten habe...
Und mein damals einjähriger, der es halt superlustig fand, dem Hund Butterbrot hinzuwerfen.

Ichhab schon fünf mal Blut untersucht, wegen V. a. Cushing und so, aber es waren immer "nur" die Triglyceride zu hoch.
Meine Kollegin nennt sie BBP. Die Butterbrotpaula.
Sie ist einfach nur fett.... Na ja, kennst die Studie, wo sie das vergleichen mit den Besitzern und den Hunden und dem Gewicht? Hm. Da fallen wir wohl auch voll rein.... Und die Risiken sind mir durchaus sowohl bei Hund als auch bei mir bewußt.....


Bettina

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #12 am: 11. Februar 2013, 08:11:02 »
Betteln und vom Tisch füttern: Ein Grund mehr, den Hund in einer Schutzzone unterzubringen. Auch wenn es vielleicht erstmal für uns heftig ist mit Gitter oder so (das ist unsere Vorstellung), aber sie wird es zu schätzen wissen und viel weniger Stress haben. Da bin ich sicher.

Wenn sie so über Tag ab und an was bekommt, musst du das halt auch von der normalen Futterration abziehen. Damit kannst du ihr auch den Platz schmackhaft machen. Lass sie es sich "erarbeiten", das Futter. Je nachdem, was sie zu fressen bekommt, kann die Belohnung ja das ganz normale Futter sein. Extra Leckerchen sind meistens nur extra kalorienhaltig.

Füttern grundsätzlich kannst du ja, wenn dein Sohn schläft oder anderweitig beschäftigt ist. Aber so wie du es schilderst mit sie hat Stress und so, geh ich mal davon aus, dass sie ohnehin nicht wirklich entspannt fressen kann, wenn der Kleine da unterwegs ist. Das wäre also alles Situationen, die ich streichen würde. Also Hund-Kind-Situationen.
« Letzte Änderung: 11. Februar 2013, 08:14:29 von Bettina »
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Sammylein

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #13 am: 11. Februar 2013, 08:53:59 »
*Gitter kaufen fahr*


Brombeere

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #14 am: 11. Februar 2013, 10:19:05 »
Wenn wir essen, muss der Hund auch draußen warten. Es ging auch übers Betteln hinaus, sie hat immer Sachen geschnappt, die gar nicht für sie bestimmt waren, aber halt auf Nasenhöhe herumhingen - und das konnte man nun weder Hund noch Kind vorwerfen. Anfangs ausgesperrt, inzwischen verzieht sie sich freiwillig vor die Tür. Und die "Krümelmahlzeit" hinterher fällt oft genug reichlich aus... Und ihren Futterplatz haben wir auch verlegt, so dass sie da alleine sein kann. Es gehört aber oft zum Abendritual von Papa und Tochter, vor dem Zähneputzen dem Hund zu Fressen zu geben, und dann ab zum Zähneputzen und Hund in Ruhe lassen.


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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #15 am: 11. Februar 2013, 10:25:52 »
Schuld ist mein Schwiegervater, der wegen seiner Demenz nicht mehr weiß, dass ich ihm das vom Tisch füttern vor zehn Sekunden verboten habe...
Und mein damals einjähriger, der es halt superlustig fand, dem Hund Butterbrot hinzuwerfen.

nee nee, schuld bist dennoch du ;)

wenn du ja um das Problem weisst, dann ist es ja an dir, dem vorzubeugen...in dem Falle hiesse das: Hund während dem Essen aus dem Raum raus...Dann können weder Kind noch Schwiegervater ihm was geben ;)


würde mein Hund richtig penetrant betteln würde ich ihn auch während des Essens raus werfen ;)
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Sammylein

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #16 am: 11. Februar 2013, 10:58:58 »
@Nachti: Neeee, neeee.... Schuld sind alle anderen!!!!  S:D S:D S:D S:D

Hab sie jetzt übrigens zum Frühstück in ihren Kennell geschickt und dem Kind mehrmal verständlich gemacht, dass der Hund da Ruhe hat.
Ging erstaunlich gut.
Nur will er sie da jetzt auch immer reinschicken...  s-:) s-:) "Wauwa Babyhaus! Rein!!!"
Und die Paula ist sowas von entspannt und anhänglich heute  :o :o. Als ob die mekt , das was im Busch ist.... Wahrscheinlich ist sie einfach noch fertig vom gestrigen Tag...

Das Abnehmen nehmen wir in Angriff, wenn die Situation sich hier entspannt hat. Das schaff ich selber nicht, dass ich an so vielen Fronten konsequent bin.... Obwohl... Wenn ich r/d-Futter nehm und das als Leckerchen... mit nem hungrigen Hund... Hmmmmm... *überleg*


Bettina

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #17 am: 11. Februar 2013, 11:01:10 »
Obwohl... Wenn ich r/d-Futter nehm und das als Leckerchen... mit nem hungrigen Hund... Hmmmmm... *überleg*

 ;)

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hallihallo

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #18 am: 11. Februar 2013, 14:07:14 »
 ;D ;D einen übergewichtigen Hund .....und das bei deinem Beruf S:D

Wir haben hier zum Glück selten die Situation,das unsere Maus zu grob ist,aber es ist auch schon vorgekommen,das sie an den Haaren gezogen hat oder auch mal "getreten" hat. Mir geht da dann aber wirklich die Hutschnur hoch,wenn sie nach zwei,drei Aufforderungen den Hund nicht in Ruhe läßt. Also als erstes meckern,dann Hund befreien und als dritte Variante (bisher einmal gemacht) hab ich ihr auch mal in den Haaren gezogen.Sie war kurz entsetzt,hat dann geweint und sich trösten lassen.Hab ihr dann natürlich gesagt,das das doch blöd ist,wenn man an den Haaren gezogen wird und ob sie das gerne mag. Und seitdem ist es auch deutlich weniger geworden bzw. krieg es schnell unterbrochen.
Im anderen Fall mecker ich natürlich auch mit dem Hund,wenn sie sie (aus Versehen) umgeschubst hat. Gleiches Recht für alle S:D

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #19 am: 11. Februar 2013, 15:42:34 »
Ach manno, hackt doch nicht so auf meiner armen dicken Paula rum  S:D S:D ;D ;D.

@Hallihallo: Als ich noch "aktiv" im Beruf war und sie den ganzen Tag den Hund vom Chef geärgert hat, war sie fast perfekt....
Jetzt liegen wir grad beide faul zu Hause rum und verwandeln uns ins Walfische...
Und ich kam mir selber schon immer doof vor, wenn ich die Leute wegen dem Übergewicht ihres Hundes ansprechen musste  s-:) s-:) s-:). Andererseits kam ich glaub ich auch immer besser durch, als mein Chef oder seine Frau, die da auch kein Verständns zeigen können....

@Mittagessen: War nicht so entspannt. Glaub, so nehm ich ab, weil ich nicht zum Essen komme...
Hund in den Kennel geschickt und Kind vom Kennel abgehalten. Aber ich hab durchgehalten  S:D. Nur hab ich noch immer Hunger.... s-:).


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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #20 am: 11. Februar 2013, 15:48:47 »
Ja, so ein bissl "Bewegung" tut allen gut  ;D
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kleinJonas

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #21 am: 15. Februar 2013, 13:14:53 »
ich finde es gaanz toll, das du das überhaupt mitkriegst. die meisten merken erst das irgendwas schief läuft wenn der hund schon zugeschnappt hat...
wir haben es bei uns so gemacht, das kira (unser hund) ihren platz hat, wo jonas nicht hindarf. damit sie auch immer eine möglichkeit hat sich zurückzuziehen wenns ihr zuviel ist. es hat bestimmt 2 jahre gedauert bis jonas das gecheckt hat, anfangs hat er sich immer mit zu kira in den korb gelegt :)
wenn dein dackel beim fressen schon knurrt dann lass dein kind nicht mehr mit in den raum wo gefressen wird (das dürfte bei euch wie bei den meisten hunden ja nur eine sache von sekunden sein :) ) vl ist es auch sinnvoll deinem hund euer kind schmackhaft zu machen... jonas zb füttert kira immer. ich mach das fressen fertig, lass kira absitzen und jonas stellt ihr den napf hin-natürlich immer alles unter beobachtung!!! was ich euch sonst noch nahelegen kann, ist einen GUTEN hundetrainer zu rate zuziehen, der euch vl auch noch ein paar tipps geben kann...
vl kannst du mit deinem sohnemann und seinen schleichtieren diese situationen ja auch mal nachspielen, das er merkt wie sich euer hund fühlt... ich weiß nich in wie weit die kids das schon wirklich verstehen... aber ihm verständlich machen das der hund, wenn er keine möglichkeit zur flucht hat, angreifen wird wenn er seine ruhe haben will...
ich hoffe für euch ihr findet eine lösung mit der alle zufrieden sind.

Sammylein

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #22 am: 17. Februar 2013, 06:52:27 »
Hallo ih Lieben!
Wollte mal ein Update geben....
Nachdem es die ersten zwei Tage recht gut lief und mir den Hund richtig dankbar war, dass ich auf sie aufpasse, ist jetzt alles noch stressiger.
Anton findet die Tabuzonen erst so richtig interessant. Den Kennel hat er nie angeschaut, jetzt benutzt er ihn ständig als Zelt, v. a., wenn er meine Aufmerksamkeit möchte.
Er wirft sich ständig ins Körbchen, ob mit oder ihne Hund drin.
Und der Hund ist auch viel spannender.... Und wird noch mehr gequält...

Paula ist inzwischen auch völlig angespannt, den ganzen Tag. Die rennt meisten nur blaffend, mit hoch aufgerichteter Rute durch die Gegend und kann sich nicht beruhigen. Beispiel Fressen... Das schafft sie gar nicht mehr, ihren Napf zu leeren. Sie geht hin und frisst, dann geht sie und guckt, wo Anton ist, wenn sie sich halbwegs sicher fühlt, kommt der nächste Happen. Und wenn sich Anton auch nur bewegt, ist sie schon in Habacht-Stellung.
Das mit den Tabuzonen kapiert sie auch nicht, weil ich ihr da keine Sicherheit vermitteln kann. Ich bin oft einfach zu langsam. Ich kann nicht den ganzen Tag nur aufpassen, was das Kind macht. Will ich ganz ehrlich auch in der Wohnung nicht. Beispiel kochen. Ich in der Küche, Paula im Kennel, Anton am Spielen. Puh, ich froh, kann Gemüse schnibbeln. Dann seh oder hör ich aus dem Augenwinkel, dass er sich schon wieder angeschlichen hat und sich in den Kennel wirft. Da schafft er es halt erst mal rein, bevor ich ihn wieder raus zieh.
Für den Hund ist es auch mehr eine Strafe, wenn sie in den Korb muss. Das schaff ich nicht, das positiv zu besetzten, ohne wieder ne brenzlige Situation zu schaffen. Leckerchen gehn ihr in der Erziehung schon immer am Popo vorbei. Sonst motivier ich mit nem Ball, aber das kann ich in der Wohnung mit Kind auch nicht machen, den wüerde sie gegen Wnton sofort verteidigen und schnappen....

Langsam bin ich echt verzweifelt...

Eine Idee ist noch, unser Arbeitszimmer abzusperren mit Gitter, da soll Anton eh nicht rein. Und dort auch Hundespielzeug, Kennel etc. aufzubauen.
Aber ich habe Angst, dass sich Paula da noch megr ausgesperrt fühlt. Sie sucht halt immer meine Nähe...

Liebe Grüße,
Sammy


Bettina

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #23 am: 17. Februar 2013, 08:04:57 »
Sorry, ich bin total krank und nur kurz da.

Ich würde das mit dem Arbeitszimmer machen. Dass sie deine Nähe sucht ist ja klar, denn du bist die sicherste Möglichkeit, deine Nähe ist der größtmögliche Schutz. Sie sucht nicht deine Nähe, weil sie dich so gern hat, sondern weil sie sonst nirgends sicher ist.

Warum machst du dir und euch denn so einen Stress mit dem Futter? Kannst du sie nicht füttern, wenn er schläft oder nicht da ist oder einfach die Tür zu machen? Oder fütter sie, wenn ihr selbst auch beim Essen sitzt, du ihn in die Badewanne steckst oder sonst was. Das muss doch möglich sein?
« Letzte Änderung: 17. Februar 2013, 08:52:51 von Bettina »
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schwalbe

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Antw:Wie schütze ich meinen Hund vor meinem Kind?
« Antwort #24 am: 17. Februar 2013, 13:31:05 »
Habt ihr denn keine Türen? Wenn sich die Situation jetzt so zuspitzt, würde ich Hund und Kind nur unter Aufsicht zusammen lassen.
Dass das Kind während du kochst in den Hundekennel krabbeln kann ist in meinen Augen echt gefährlich. Und dass der Hund sich beim Fressen bedrängt fühlt ist noch viel gefährlicher. Da würde ich die Türe zu machen, damit der Hund seine Ruhe hat und basta.
 
Wenn der Hund doch mal in Bedrängnis kommt und zuschnappt, dann haben alle ein Problem. Das Kind, die Eltern und der Hund.
zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen, Wurzeln und Flügel (Goethe)

 

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