Autor Thema: Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos  (Gelesen 7268 mal)

biber000

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        Guten abend,
        ich bin völlig fertig. Ich weiß einfcah nicht mehr weiter.

        Mein Kleiner wird im Dezember 3 und steckt ganz schlimm im Trotzalter.

        Ich fühle mich so hilflos und weiß nicht mehr wie ich reagieren soll.

        Er hat immer wieder Trotzanfälle, wegen Nichtigkeiten ( klar aus seiner Sicht wegen ganz wichtigen Sachen).

        Z.B. wir essen alle am Abendbrottisch . Mein Sohn nimmt seinen Teller und beschließt im Wohnzimmer zu essen. Ich sage NEIN, gegessen wird am Essenstisch. Er rastet aus, schreit , will ins Wohnzimmer... ich versuche es im zu erklären, aber er kann garnicht mehr zuhören. Sein Kopf ist zu, er fängt an zu Hauen treten , beissen....
        ich schimpfe und sage wenn er sich nicht wieder an den Tisch setzt zum essen, nehme ich ihm sein essen weg. Er sagt, nimm das essen weg ( er will sofort die Konsequenz) . Ich nehme sein Essen weg, er schlägt mich. Ich sage , wenn du weiter schlägst muß du auf dein Zimmer.... er schlägt weiter und brüllt, bring mich auf mein Zimmer.... ich bringe ihn in sein Zimmer, er schrei, nein ich will wieder runter.... er schlägt aber weiter.
        Dann fange ich leider an gemein zu werden, stell ihn in die hinterste Ecke im Zimmer und schließe die Türe zu.
        Dann tobt er komplett, schreit titt gegen die Tür und rastet immer weiter aus.
        Nach 1-2 min gehe ich wieder rein und versuche ihn zu beruhigen, aber er schlägt wieder und sagt, Mama geht raus....
        ich bin hilflos und lasse ihn wieder im Zimmer zurück.... das Spiel kann 30-40 min dauern, bis ich wieder an ihn ran komme und ihn trösten kann oder er sich etwas beruhigt hat.

        Ich denke ich mache es komplett falsch, aber ich weiß mir einfach nicht zu helfen.
        Wenn ich versuchen will ihn statt in sein Zimmer zu bringen ihn nur beruhigen will, schlägt und tritt er nur....

        Er teste im Moment den ganzen Tag die Grenzen, es macht mich fertig.
        Er wird morgends wach. Ruft MAMA, ich gehe rein, wünsche ihm einen guten Morgen, er sagt, nein- mama geh raus.... ich gehe wieder raus und er schreit Mama nicht weggehen, komm wieder rein.
        Ich gehe wieder rein uund sage , komm wir gehen insBad Zähneputzen . Er schreit, nein ich will keine Zähne Putzen. Ich sage ok, dann gibt es heute keine Süßigkeiten, weil davon, wenn man die Zähne nicht putz sie kaputt gehen. Dann darf ich sie putzen.
        Ich will ihn anziehen, er schreit, nein will nicht anziehen...... so geht es den ganzen tag......



        Hilfe, bitte gebt mir Tips... ich weiß echt nicht mehr weiter.... mein erster Sohn hatte auch Trotzanfälle, aber nicht so , und den ganzen Tag....

   
 
 


hallihallo

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #1 am: 01. November 2013, 21:06:34 »
 ;D Sorry, das ich lache...,aber so war das bei uns auch. Wenn sie erstmal richtig in Rage war, dann war gar nichts mehr richtig. Mein Tipp in der Tischsituation: Schatz, ich kann mir gut vorstellen,das du lieber in der Stube essen möchtest (was ist da anders?), aber ich möchte gerne, das du sitzen bleibst und wir gemeinsam essen.....wir könnten ja den letzten Happen zusammen nachher im Wozi essen?

Also versuch den Wutanfall gar nicht erst aufkommen zu lassen. Verkauf ihm deine Ideen für seine und stell ihm schöne Dinge in Aussicht. Und wenn es doch passiert.....dann würde ich ihn nicht anfassen,wenn er um sich schlägt (ich hasse sowas auch wie die Pest,wenn ich sauer bin). Und last but not least.....es geht vorbei und man muss nicht immer stur auf sein Recht des Älteren beharren. Wir haben die Phase jedenfalls mit vielen Kompromissen gut überlebt....und sind jetzt schon in der nächsten S:D


biber000

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #2 am: 01. November 2013, 21:19:44 »
Hallo Hallihallo,
ja das hatte ich hier auch schon gelesen mit der Stube.. fand ich auch sehr gut.
Aber ich hab einfach das Gefühl er sucht diese Grenzen, den ganzen Tag lang....
Da gehen einem die Ideen aus.
Morgends : Ich will nicht aufstehen, will nicht Zähne Putzen, will nicht anziehen, Will keine Schuhe, will keine Jacke, will nicht in den Kindergarten, will nicht angeschnallt werden, will nicht im Kiga bleiben, beim Abholen... will Bonbons im Auto essen, Mittags , will nicht essen.... zwischendurch dann ein bischen mit dem Bruder streiten... abends will nicht Zähneputzen, ins BettVorlesen, Kuscheln........, will dies nicht, will das nicht!!!!

Es gibt doch von Uli Steil so was, wo der Pinguin mit einem Plakat rum läuft auf dem Steht: Ich bin dagegen!!!

Da muß ich immer wieder dran denken.....

Doch es ist soooo ansträgend.. er geht bestimmt schon seit einem halben Jahr so... mal weniger schlimm am Tag mal schlimmer.....

und immer wenn ich sage, z.B. wenn du nicht aufhörst zu schlagen , dann mußt du auf dein Zimmer... macht er trotzdem weiter ( es steht richtig in seinen Augen drin---- Mama sei Konsequent mit mir) --- er fordert es richtig....
ich verstehe nicht, warum kann der kleine Kerl nicht einfach aufhört zu hauen und alles wäre wieder gut......

hallihallo

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #3 am: 01. November 2013, 21:46:53 »
Wie konsequent bist du denn?
Also z.B. Zähneputzen...wir haben das einfach mal gemacht,das wir das eben mal haben ausfallen lassen. Als sie dann am nächsten Tag was süßes wollte, gab es das eben nicht, mit der Begründung, das die Zähne sich eben ohne putzen nicht erholen können vom Süßkram. Da ist sie dann ruckzuck ins Bad und hat geputzt.

Geht er schon in den Kindergarten?


Nipa

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #4 am: 01. November 2013, 22:04:31 »
Was bei meinem Sohn hilft ist, wenn er das Gefühl hat, dass ich seine Sorge verstehe.

Also er will ins Wohnzimmer, DU sagst nein:

¨Schatz, ich weiß Du willst im Wohnzimmer essen. Wir essen aber gemeinsam als Familie und das hier am Esstisch¨.

¨ Ich verstehe dass Du nicht gerne Zähne putzt, aber es ist sehr wichtig, damit Deine Zähne gesund bleiben¨

Ansonsten: Lass ihn mehr selbst machen.
Leg ihm die Klamotten hin, plan etwas mehr Zeit ein und bitte ihn sich selbst anzuziehen.



Sweety

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #5 am: 01. November 2013, 22:39:46 »
Mein Großer - jetzt 3,5 - ist auch so ein Zornwichtel.

Ehrlich, genauso. Ich bin immer ganz neidisch, wenn andere Mütter hier über ihre trotzenden Kinder schreiben, deren Trotz sich auf ein "Neiiiiiiiiiiiin!" beläuft. Ich glaube das und gönne es jedem, aber ich will auuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuch ;D ;D

Hier ist es dann auch so, dass ich versuche dazwischenzugrätschen, solange er noch ansprechbar und nicht in der Spirale drin ist.
Klappt nicht immer, wird aber langsam - quälend langsam - besser. Vor ein paar Monaten hatten wir noch Wutanfälle, die ohne Pause bis zu vier Stunden dauerten :-X :-X

Was hier geholfen hat, ist das von Nipa angesprochene Verhalten. Wir haben versucht, ihn mit ins Boot geholt.
Wenn's gar zu arg war, hab ich ihn in sein Zimmer gebracht mit der Ansage, dass das der richtige Platz zum Lautsein und Wüten ist. Also direkt nicht als Strafe verkauft. Meist kam er mir dann wild brüllend hinterher, ich hab ihn zurückgebracht und er blieb dann freiwillig. Der Geräuschkulisse, die dann kam, nach zu urteilen, hat er dann Armdrücken mit seinem Kumpel, dem Hulk, veranstaltet :-X ;D

Bei so Sachen wie Zähneputzen, Essen, dies nicht wollen und das nicht wollen hat sich hier bei uns eine Taktik ganz nachhaltig bewährt.
Ich hab ihn beiseitegenommen und gesagt, dass ich weiß, dass er mich hört und ich ihm was sagen will. Nämlich, dass wir das Anstehende schnell auf meine Weise oder langsam und mühselig auf seine Weise machen können. Mir ist's gleich, denn: GEMACHT WIRD ES.
Mein Spruch dazu in der Zeit (da war er auch so um den dritten Geburtstag herum): "Du kannst gerne weiterwüten - mir ist das egal. Dann muss ich dich eben festhalten und dir die Beine einklemmen... aber ich garantiere dir, am Ende hast du die Jacke an. Oder du hältst kurz still, wir ziehen sie gemeinsam an und du suchst dir dann eine Mütze dazu aus ;) "

Das war die Taktik, die ich irgendwann aus purer Verzweiflung probierte und mir eigentlich nicht viel davon versprach - aber die war am Wirksamsten.
Mir geht allerdings auch das Sirenengeheul zwar irgendwann auf die Nerven, aber es belastet jetzt nicht mein Mutterherz und wenn er sich - gerade seeeeeeeeeeehr beliebt - auf Schimpfworte versteigt, wenn ich nicht nach seiner Pfeife tanzen will, dann fühl ich mich da auch eher nicht getroffen und reagiere tiefenentspannt, was ihm meist direkt den Wind aus den Segeln nimmt ;)

Ich musste übrigens auch lachen beim Lesen - die Parallelen sind echt erstaunlich.

hallihallo

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #6 am: 01. November 2013, 22:54:05 »
Zitat
. Dann muss ich dich eben festhalten und dir die Beine einklemmen... aber ich garantiere dir, am Ende hast du die Jacke an. Oder du hältst kurz still, wir ziehen sie gemeinsam an und du suchst dir dann eine Mütze dazu aus

Das hab ich mal probiert...und bin kläglich gescheitert....ich hab sie dann ohne Jacke mitgenommen.
 Letzte Woche war sie kurz davor im 'Schlafanzug in die Kita zu gehen ;D S:D. Und ja....ich hätte das auch tatsächlich gemacht. Muss schliesslich zur Arbeit.

biber000

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #7 am: 01. November 2013, 22:56:33 »
Da bin ich ja froh, wenn mich mal jemand richtig verstehen kann.. Mein erster Sohn war eigentlich auch immer brav... .. Wenn halt mal ein neiiiiin Sager.

Ich versuche immer konsequent zu sein... Das heiß er kennt ja eigentlich die Reaktion schon vorher... Trotzdem muss er sie immer wieder testen.. Ich verstehe nicht warum.....
Deshalb denke ich das ICH was ändern muss... Denn ICH und er hängen einfach in der Spirale fest...
Zum Thema Jacke.. Da hab ich ihn auch weil er nur zeterte bei 3 grad  ! Aber mit dickem Pulli und nur 5 min. Fahrt ! Ins kalte Auto ohne Jacke gesetzt.....
Danach hat er sie freiwillig beim aussteigen angezogen..

Aber ich denke das ich es bei ihm nicht richtig mache... Er ist einfach dieser Typ mit dem Kopf durch die Wand und ich versuche ihn  zu brechen.... Es klappt nicht und ich denke es ist bei ihm der Fasche weg.

Werde es morgen mit nettem erklären nochmal versuche... Kann aber eigentlich nicht dran Glauben... Aber viellcht klappt es ja... Manchmal sind die einfachsten Tipps doch die besten.
 Danke das ich nicht alleine mit meinen Problemen dastehe und eure Hilfe habe

Manchmal hilft es schon drüber zu Klagen, und plötzlich läuft es wieder besser.



hallihallo

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #8 am: 01. November 2013, 23:09:45 »
Vermutlich ist er dir sogar sehr ähnlich? Da knallt es dann auch häufiger mal.....Ist bei uns jedenfalls so....ich war als Kind so stur,das meine Mutter mich sogar als 4 oder 5jährige im Hansapark vergessen hat (ich hab mich bockig auf die Steine gesetzt,weil ich noch zu den Indianern wollte). Und da ich sehr stur war, saß ich da auch immer noch als mein Verlust dann mal von meiner großen Schwester im Auto bemerkt wurde und sie mich geholt hat....mit schlechtem Gewissen 8) (wir sind dann doch nochmal zu den Indianern gegangen....). Und von ihrem Vater hat sie ihr gute Diskussionsfähigkeit und die, teilweise sehr beeindruckende, Logik warum dies oder das jetzt nicht geht s-:)

Achja....dafür liebe ich ja auch solche Themen....man weiß,, das man nicht alleine da steht mit seinem "Problem" ;)

Nipa

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #9 am: 01. November 2013, 23:16:14 »
Ich glaube bei so willensstarken Kindern ist einfach unheimlich wichtig dass sie sich verstanden fühlen.
Den Großen konnte ich mit Argumenten beeindrucken - das zieht beim Kleinen 0.
Er hat seinen Kopf und seinen Willen. Er lässt sich auch nicht mit ¨wenn... dann...¨kaufen.

Das einzige was bei ihm funktioniert ist ihm zu erklären dass ich ihn verstehe.
Dass ich aber eben deshalb nicht immer alles durchgehen lassen kann.
Körperkontakt hilft auch viel, denn letztlich ist er ein sehr sensibles Kerlchen was mit Kritik (so berechtigt sie ist) nur sehr schwer umgehen kann.

Also wie gesagt: In den Arm nehmen, sagen dass Du ihn lieb hast, dass Du weisst dass er es blöd findet.
Am besten auch seine Worte wiederholen, dann fühlt er sich verstanden und ernstgenommen.

Probier es aus. Ich habs in nem Buch gelesen und fand es am Anfang dämlich und kam mir auch affig vor,dass ich meinem Kind mein Nein dadurch verkaufe dass ich ihm seinen Willen zuspreche um dann zu sagen ¨ich versteh Dich, aber so machen wir es dennoch nicht¨- aber komischerweise klappt es.
Mein Mann hat das erst auch nicht verstanden, aber seit er es auch macht sind die Wutanfälle bedeutend kürzer.

Gelegentlich sage ich ihm auch, dass es jetzt einfach keinen Grund gibt sich aufzuführen und er dadurch jetzt nur was verpasst. Funktioniert aber erst seit kurzem...



biber000

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #10 am: 01. November 2013, 23:28:43 »
Stimmt es tut gut zu wissen das man nicht alleine ist.....
Hab ihr noch Ideen wie ich ihn von der Windel wegbekomme... Er weiß genau wann er muss.. Hat aber keinen Bock... Ob mit Unterhose Trainers oder Windel... Sein Kommentar... Will nicht auf Toilette gehen

Das gleiche mit warmen Mahlzeiten , er isst nur eine Hand Vol warme Lebensmittel... Kommentar.. Will nicht probieren.. S isst er meist trocknes Brot oder Brot mit Käse...
Hab ihn auch einmal ohne esen ins Bett gesteckt , obwohl er Gemüsesuppe mag , wollte er an dem Tag nicht probieren... Will, mag keine Suppe

Sweety

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #11 am: 01. November 2013, 23:33:02 »
Ich glaube bei so willensstarken Kindern ist einfach unheimlich wichtig dass sie sich verstanden fühlen.

s-yes

Und ja, sie testen ihre Grenzen und sie testen sie an der Person, zu der die Bindung am festesten ist. Ich hab mir also manchmal tatsächlich innerlich immer wieder gesagt: "Es ist ein Kompliment es ist ein Kompliment es ist ein Kompliment." ;D ;D

Sie gucken, wie weit sie gehen können bei uns, ob wir sie auch wirklich nicht hängenlassen, ob wir zu uns und ihnen stehen, ob sie nicht doch, wenn sie nur oft und vehement genug gegen die Wand rennen, mit dem Kopf am Ende auf die andere Seite gelangen...

Am meisten hat geholfen, dass ich in den meisten Fällen keinen Machtkampf draus gemacht habe. Gut, was ich oben geschrieben habe, klingt nach dem Gegenteil, aber das waren wirklich die Situationen, in denen ich nicht effektiv genug vorher eingegriffen habe und die Spirale schon soweit hochgeschraubt war, dass er kaum noch zu erreichen war. Da gab's dann eben die Holzhammermethode.

Berührung - ist hier nicht erwünscht. Er erträgt das in dem Moment nicht, außer er kommt von sich aus. Ich kann das absolut akzeptieren, denn ich bin genauso. Ich versteh ihn da. Wenn ich keine Lust auf das Gekeife habe, dann sag ich das auch so: "Spatz, das ist mir jetzt zu laut. Ich geh mal in die Stube/Küche/whatever. Wenn du fertig bist, komm doch einfach auch."

Bei solchen Sachen wie "Ich will aber dieses statt jenem!" ging auch schonmal "Und warum ist dieses besser?"
Auf der Basis ließ sich dann meist irgendein Konsens finden.

Was auf jeden Fall wichtig ist: erwarte keine schnellen Erfolge. Es gehört dazu, bei den einen mehr, den anderen weniger. Wir haben nun die "mehr-Kinder" abgekriegt.
Und gaaaaaaaaaanz wichtig in der Trotzzeit: choose your battles.

Uns Eltern bricht kein Zacken aus der Krone, wenn wir die Kinder mal "gewinnen" lassen und zwar ohne Trotzigkeit auf unserer Seite. Also kein pampiges: "Na dann geht halt ohne Jacke, wirst schon sehen..."

Unser Großer hatte auch mal so einen Anfall und wollte unbedingt in der Küche essen. Also bei uns wird im Wohnzimmer gegessen, weil die Küche einfach zu klein dafür ist ;)
Auf Verneinung ging es direkt los; da hab ich ihm erklärt, dass in der Küche kein Tisch ist und man ohne Tisch und Stühle ECHT nicht gut Suppe essen kann.
Aber wir können doch morgen Pizza backen und die in der Küche essen (also nicht "wenn du jetzt hier isst, DANN morgen in der Küche" - das fruchtet hier ebensowenig wie bei Nipa).
Hat geklappt und wir hatten auch noch Spaß beim Küchenbodenpicknick und werden das garantiert wiederholen.

Also warum nicht auch mal auf die Grillen eingehen? Nicht immer, das ist klar - aber manchmal profitieren alle davon, wenn man die ausgelatschten Pfade mal verlässt :)

Stimmt es tut gut zu wissen das man nicht alleine ist.....
Hab ihr noch Ideen wie ich ihn von der Windel wegbekomme... Er weiß genau wann er muss.. Hat aber keinen Bock... Ob mit Unterhose Trainers oder Windel... Sein Kommentar... Will nicht auf Toilette gehen

Das gleiche mit warmen Mahlzeiten , er isst nur eine Hand Vol warme Lebensmittel... Kommentar.. Will nicht probieren.. S isst er meist trocknes Brot oder Brot mit Käse...
Hab ihn auch einmal ohne esen ins Bett gesteckt , obwohl er Gemüsesuppe mag , wollte er an dem Tag nicht probieren... Will, mag keine Suppe


Wenn du irgendwann einen brauchbaren Tipp kriegst für die Kombi Windel und Essen - lass es mich wissen. Hier ist da auch absolut kein Land in Sicht. Naja, abwarten - ich hoffe noch auf ein Wunder ;D

Papa

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #12 am: 02. November 2013, 00:21:55 »
Meine Tochter kann das auch...
Du schreibst, Du bist konsequent. Ich wollte das auch sein, weil das immer als Wichtig genannt wird. Ich glaube aber inzwischen, das das so nicht richtig ist. Es führt nämlich (führte zumindest bei mir) zu zu vielen Machtkämpfen, die oft vermeidbar gewesen wären, wenn man etwas flexibler reagieren würde. Ich versuche mich seit einer Weile auch in der Übung, Verständnis zu zeigen, ihre Gefühle zu artikulieren (was mir nicht leicht fällt!) und den berühmten Ich-Botschaften. Es geht seitdem besser, und ich hab das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein.

Bei meinem Sohn läuft das (bis jetzt) alles sehr viel ruhiger ab. Er hat auch seine Trotz-Phasen, ist aber viel schneller wieder einzufangen.
Gruß vom Papa!

Tochter geboren 2008
Sohn geboren 2010

Sweety

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #13 am: 02. November 2013, 00:38:29 »
s-daumenhoch

Seh ich genauso. Konsequenz ist eine Lebenshaltung, keine standardisierte Abfolge starrer Wenn-dann-Ansagen.
Das meinte ich mit "choose your battles".

Lass dich nicht wegen jeder Kleinigkeit auf eine Machtprobe ein. Sei flexibel, finde neue Wege.
Wenn du so einen Trotzikofski hast wie ich, bleibt dann immer noch genug Material für Kämpfe ;)

Und guck mal, WANN es immer am schlimmsten ist. Schau dir euren Tagesablauf an. Ich konnte einiges von vornherein entschärfen, als mir bewusst wurde, dass mein Sohn in bestimmten Situationen einfach automatisch eher auf Krawall gebürstet war als in anderen.
"Nach müde kommt doof." Das ist hier quasi Gesetz.
Auch kann ich mich hier gerne mal von 17-19 Uhr auf Rambazamba einrichten. Da wird er langsam abgespannt und müd, ist aber noch zu aufgeladen, um schlafen zu können.
Wenn man sowas bewusst wahrnimmt, kann man diese Perioden entschleunigen und so von vornherein dafür sorgen, dass weniger Nährboden für Konflikte da ist.

hallihallo

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #14 am: 02. November 2013, 07:10:01 »
Zitat
"Nach müde kommt doof." Das ist hier quasi Gesetz.
Auch kann ich mich hier gerne mal von 17-19 Uhr auf Rambazamba einrichten. Da wird er langsam abgespannt und müd, ist aber noch zu aufgeladen, um schlafen zu können.
Wenn man sowas bewusst wahrnimmt, kann man diese Perioden entschleunigen und so von vornherein dafür sorgen, dass weniger Nährboden für Konflikte da ist.

Ist bei uns auch so. wenns ganz doof ist und ich noch Essen machen muss oder was wichtiges erledigen, dann darf sie schonmal 15 Minuten den kleinen König gucken. DAS lenkt definitiv ab ;D (was natürlich nicht heissen soll,das wir hier das Trotzkind ständig vor die Glotze setzen....die läuft bei uns eigentlich erst ab 20 Uhr)

dragoness

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« Antwort #15 am: 02. November 2013, 08:20:55 »
*
« Letzte Änderung: 05. November 2014, 20:19:03 von dragoness »

Hubs

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #16 am: 02. November 2013, 10:36:18 »
Versuch die Situation mal mehr aus seiner Sichtweise zu sehen. Er steht gerade im Kampf mit der Welt, die sich leider nicht immer nach seinen Regeln dreht. Er kommt da selbst nicht raus, er braucht Dich dazu. Wenn Du schimpft und ihn bestrafst, weiß er nur, dass Du sauer bist, aber nicht, wie er aus der Situation raus findet.

Gib ihm das Gefühl verstanden zu werden, versuche seine Gefühle für ihn zu beschreiben und gib ihm dann eine Alternative. Und ich würde sehr davon absehen ihn wegzuschicken wenn er wütend / traurig / verärgert ist. Genau das sind Momente in denen wir für unsere Kinder da sein müssen. Anstatt ihm wegzuschicken, biete ihm Trost an, zeig dass Du ihn, auch wenn er sich in der Situation vermutlich selbst nicht leiden kann, trotzdem liebst.
Hubs mit den beiden Buben *04/2009 *01/2012



How could anyone ever tell you, you were something less than beautiful?
How could anyone ever tell you, you were less than whole?
How could anyone fail to notice, that your loving is a miracle?

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #17 am: 02. November 2013, 11:11:58 »
Meine Tochter kann das auch...
Du schreibst, Du bist konsequent. Ich wollte das auch sein, weil das immer als Wichtig genannt wird. Ich glaube aber inzwischen, das das so nicht richtig ist. Es führt nämlich (führte zumindest bei mir) zu zu vielen Machtkämpfen, die oft vermeidbar gewesen wären, wenn man etwas flexibler reagieren würde. Ich versuche mich seit einer Weile auch in der Übung, Verständnis zu zeigen, ihre Gefühle zu artikulieren (was mir nicht leicht fällt!) und den berühmten Ich-Botschaften. Es geht seitdem besser, und ich hab das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein.

Bei meinem Sohn läuft das (bis jetzt) alles sehr viel ruhiger ab. Er hat auch seine Trotz-Phasen, ist aber viel schneller wieder einzufangen.

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #18 am: 02. November 2013, 11:57:08 »
aaaachjaaaa...Du beschreibst grad unseren 2. :P

das Positive vorweg: seit er 3 Jahre alt und im Kiga ist, geht es hier VIEL besser ! Ich erkenne mein Kind kaum wieder :)
Ja, er ist immer noch anstrengend, er ist einfach ein vorderndes Kind mit ein paar schwierigen Charakterzügen und das wird auch immer so beiben, aber mittlerweile kann man mit ihm umgehen.  (meistens S:D ;D) und wenn er doch mal nene Ausraster hat, sind sie schnell wieder vorbei immerhin :P

Bei uns hat übrigens die *ich-verstehe-dich-Methode* NULL funktioniert. Er wollte halt toben und bocken, der Grund war Nebensache und wenn man dann auch noch Verständnis zeigte, dann war aber alles aus S:D ;D

Es ist wie du sagst, es war als WOLLTE er unbedingt die direkte Konsequenz spüren.



Sweetys PlanB Methode hat bei uns schlussendlich am besten funktioniert (und war auch das Einzigste, was irgendwie ging)

Ich will keine Zähne putzen:
*Du kannst es dir aussuchen: entweder pack ich dich in den Klammergriff, halt dir den Kopf und die Arme und die Beine fest und putz dir die Zähne...das wird aber vermutlich unangenehm für dich- oder du hältst kurz still, ich beeile mich und am Ende darfst du selber noch...denn egal wie SIE WERDEN DEFINITIV GEPUTZT*

Selbiges mit der Jacke *es ist kalt draußen und die Jacke WIRD angezogen: entweder machst du schnell mit, dann gehts ruckzuck oder ich halt dich fest und bugsiere dich da rein, aber am Ende wird die Jacke an sein-deine Entscheidung WIE.

Und ja, ich kam mir 5-10x so vor als würde ich mein armes Kind misshandeln s-:)...Aber irgendwann wars dann vorbei *örghs*

Du willst nicht essen? Kein Thema, mir ist das gleich, iss halt nix ABER wenn wir alle fertig sind räum ich ab und dann ist das Essen hier für jeden vorbei und du gehst hungrig ins Bett.
Und ja, er hat an EINIGEN Abenden gehungert...mittlerweile weiß er das die Ansage kein Scherz ist und isst :P


Er hört unterwegs nicht? Alles klar, Kiwa, angeschnallt und fertig, da konnte er dann wenigsten sicher toben s-:)
*ich würde dich GERNE laufen lassen aber wenn du wegläufst und nicht hörst ist das gefährlich und ich möchte nicht, dass du unterm Auto landest, also musst du halt in den Wagen*

usw usw usw

Pampers hab ich letztlich auch den Holzhammer genommen
 :-\ ...ich bin sicher er würde sonst nach wie vor ne Windel tragen aus purem Trotz.

Hier war die klare Ansage: mit Pampers kein Kiga!

Er war zu dem Zeitpunkt allerdings ansich schon trocken...Er kam zu uns (also noch mit Pampers) und sagte *ich mach jetzt in die Pampers, ÄTSCH!* und hat losgepullert...Weil er wusste dass wir gerne hätten das er aufs Töpfchen geht.

Ich hab die Pampers dann irgendwann (gegen seinen Willen) ausgezogen und nicht mehr wieder angezogen und weil er sich geweigert hat zu sagen wann er muss (ich sags dir nicht!) hab ich ihn alle Stunde (gegen seinen Willen) aufs WC gesetzt.

Immer mit der Erklärung dass ich halt keine Lust hab jedes Mal die Hose frisch anzuziehen, wenn er mir aber versprechen würde bescheit zu sagen und freiwillig auf den Topf zu gehen, dann könnten wir das gerne ausprobieren.

Irgendwann so nach 3-4x hat er dann gesagt *ok, dann sag ichs dir eben beim nächsten Mal!*
Ich hab ihm dann versprochen, wenn es klappt, dann darf er von nun an immer selber entscheiden wann er aufs WC geht (Ausnahme bevor wir wegfahren).

Von da an ist er trocken (und stolz wie Oskar!)

36+3 -> 2940g / 37+4 -> 3320g / 38+5 -> 3660g

Binus

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #19 am: 02. November 2013, 12:05:15 »
Ich häng mich dran - ähnlich genervt, ähnlich hilflos.  ;)

Aktuell fand ich diese Lektüre ganz ansprechend:

http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2013/05/autonomiephase-trotzphase-warum-immer.html

Ob die dort beschriebene Methode greift - keine Ahnung, noch nicht probiert.

Bei uns ist es glücklicherweise oft so, dass mein Mann und ich uns ausgleichen, also manhcmal er den längeren (und ruhigeren...) Atem hat, und manchmal ich. So verhindert man den totalen Nervenzusammenbruch.  ;D


hallihallo

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #20 am: 02. November 2013, 19:05:14 »
Mal doof gefragt an die "ichziehdirdieJackeinjedemFallan" Mütter...: Haben sie die nicht wieder ausgezogen? Das würde hier nämlich passieren, sobald sie aus dem Griff wieder raus ist s-:)

Zitat
Versuch die Situation mal mehr aus seiner Sichtweise zu sehen. Er steht gerade im Kampf mit der Welt, die sich leider nicht immer nach seinen Regeln dreht. Er kommt da selbst nicht raus, er braucht Dich dazu. Wenn Du schimpft und ihn bestrafst, weiß er nur, dass Du sauer bist, aber nicht, wie er aus der Situation raus findet.


Dazu fällt mir meine kleine Nichte ein (zu dem Zeitpunkt etwas über 2 1/2 Jahre, die ....im Spiel vertieft, die Zeit vergessen hat. Meine Schwester sagte dann zu ihr, sie solle  jetzt das Buch weglegen und Zähne putzen kommen. Sie dann "Nein, jetzt noch nicht.Ich bin noch nicht fertig". MS: "Doch du machst das jetzt!" Sie: " Oh,mennoooo.....immer muss man machen was andere sagen.....das ist voll doof!" ;D

biber000

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #21 am: 02. November 2013, 21:50:46 »
Heute war es schon viel Besser :ja: vielleicht weil ihr mir wieder was Kraft gegeben habt.
Ich habe ihm besser zugehört... besser entdecken können was sein Wunsch ist, und auch mal 5 gerade sein lassen.

Heute kein großer Wutausbruch... ich bin so froh :-)

PS: Mein Zwerg zieht die Jacke dann auch wieder aus......

Miau °gaga°

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #22 am: 02. November 2013, 21:55:08 »
ich unterschreib bei hubs  s-daumenhoch





Sweety

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #23 am: 03. November 2013, 01:36:41 »

PS: Mein Zwerg zieht die Jacke dann auch wieder aus......

Hat meiner auch. Und da er und Nachtvogels Gleichaltriger seeeeehr ähnlich sind, er wahrscheinlich auch. Dann fing die Sülze eben von vorn an. Am Ende hatte ich den längeren Atem.

Hubs - das Konzept funzt bei Constantin nicht. Er will dann keine Nähe und kein Verständnis.  Er will es auch nicht, dass ich seine Bedürfnisse dann für ihn in Worte fasse.
Hab ich gemacht gegen jeden Instinkt, dass das bei diesem speziellen Kind nicht greift.
Er war - auch ohne Wutanfälle - von diesem Gelaber nur genervt.

Er will das nicht, es nervt ihn furchtbar... und ich kann's verstehen.
Mich nervt sowas auch gewaltig ;)

Hubs

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Antw:Trotz bei fast 3. jährigem.... ich fühle mich sooo hilflos
« Antwort #24 am: 03. November 2013, 05:23:20 »
Es muss keine Nähe sein, aber den Abstand erzwingen find ich absolut kontraproduktiv. Ein 3-Jähriges Kind wegzuschicken, weil es sich in den Augen der Erwachsenen falsch benimmt, finde ich falsch. Distanz, Abstand, Wegschicken als Strafe ist einfach nicht richtig!

Ein Kind das kein Verständnis möchte? Dazu braucht man kein großes Gelaber, dazu reicht meistens einfach nur eine beiläufige Bemerkung. Bei uns gibt es auch durchaus einige Momente da geht es nicht um Verständnis, da geht es nicht um eine Welt die sich in die falsche Richtung dreht sondern schlicht um die Auseinandersetzung. Diese mit der eigenen körperlichen Überlegenheit auszufechten finde ich ehrlich nicht gut. Das ist körperliche Gewalt! Was bringst Du denn dem Kind damit bei? Ich bin stärker also hab ich Recht? Wenn Du nicht folgst, wird es weh tun?
Hubs mit den beiden Buben *04/2009 *01/2012



How could anyone ever tell you, you were something less than beautiful?
How could anyone ever tell you, you were less than whole?
How could anyone fail to notice, that your loving is a miracle?

 

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