Autor Thema: Stuhlgangprobleme - brauchen dringend eine Lösung!  (Gelesen 5560 mal)

Barbarella

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Stuhlgangprobleme - brauchen dringend eine Lösung!
« am: 03. April 2012, 20:07:10 »
Hallo,

Clara ist seit einiger Zeit schon trocken, tagsüber und auch nachts.
Unfälle passieren nicht.
Also alles super.
Aber
das Kackamachen bereitet uns echt Kopfschmerzen.  :-\
Sie sagt, dass sie muss, tänzelt dann auch so dabei rum, wir rennen aufs Klo und dann sagt sie: "Nein, muss nicht".... das kann sich tausendfach wiederholen.
Ich denke es ist normal, dass man da irgendwann die Geduld verliert.
Denn manchmal muss ich zwei Stockwerke mit ihr rauf zum Klo hechten, um zu hören: "Nein, muss nicht".... mich dann wieder umdrehen, nachdem ich lieb gesagt habe: "Ok, dann musst du vielleicht später".... um dann wieder runter zu gehen und das Spiel fängt von vorne an.... dann ist man halt etwas gereizt und setzt das Kind wider Willen auf den Topf/Klo und ließt eine Geschichte, dann die zweite, dritte, vierte.... dann weint sie evtl. schon und sagt, dass sie nicht muss.... wir stehen auf und keine zwei Minuten später muss sie angeblich wieder.............  :(
Ich habe sie eine Zeit lang mit Videogucken "abgelenkt"...
War wohl ein Fehler, nur da war es recht stressig (Zeitdruck), sie war missgelaunt zusätzlich zum Druck, den sie ja hatte usw... manchmal machte sie dann aber auch tatsächlich, was mich natürlich beruhigte... Mit freundlich und fröhlich Buch dabei lesen klappt es jetzt meistens gar nicht mehr. Sie weigert sich, will halt nicht.
Immer nur Video gucken lassen kann ich sie auch nicht, denn in solchen Situationen, in denen sie dann nicht macht, hockt sie (oder könnte sie) eeeeewig gucken und das wollen wir nicht!! Gummibärchen als Belohung haben wir auch schon versuht... sie weiß, dass sie ohne Stinkermachen keine mehr bekommt und akzeptiert das auch!
Letztens hat sie dem Papa welche verfüttert, nachdem dieser sein Geschäft gemacht hat. Sie wollte nichtmal welche haben, weil sie eben weiß, dass sie es nur im Falle von.... bekommt!

So, lange Rede kurzer Sinn.
Habt ihr Tipps für Eltern, deren Nerven, was dieses Thema angeht, total strapaziert sind?

Vielen Dank schonmal!!!!


Ahja, so ein paar Dinge, die vielleicht noch wichtig sind:

-Windel fürs Kacka anziehen will sie auf keinen Fall... das ist was für "Babys" und Clara ist ja schon ein "großes Mädchen"  :P Ich schlage ihr das immer wieder vor - erfolglos.

-Der Stuhlgang ist auch eher normal, also nicht hart...

-Druck macht ihr keiner.
Das führt dann halt im schlimmsten Fall dazu, dass sie tagelang nicht auf Toilette geht, zurückhält, Bauchschmerzen hat (sich vor Schmerzen krümmt), und absolut keinen Bissen mehr isst!!!

-Der Kinderarzt findet das normal, wir sollen sie lassen.
Aber es ist nicht normal, manche Tage sind wegen diesem Problem total am A., weil sie muss aber nicht will!!!

-Sie hat schon einige Male problemlos, ganz alleine und selbstständig Kacka auf das Töpfchen gemacht. Danach stolz "Mama, habe Stinker gemacht" gerufen und alles war wunderbar!!!!!!
Aber die meiste Zeit macht sie eben solchen Ärger!  :(

Meli83

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Antw:Stuhlgangprobleme - brauchen dringend eine Lösung!
« Antwort #1 am: 04. April 2012, 07:58:50 »
Das mit dem großen Geschäft geht länger. Meine wollten beide nach dem sie trocken waren zum Kacka machen immer eine Windel. Ging ne weile bis sie sich mal getraut haben es in die Toilette zu machen. Irgendwie haben sie Angst davor. Warum weis ich nicht. Aber das höre ich von vielen Eltern.  ;)


Fliegenpilz

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Antw:Stuhlgangprobleme - brauchen dringend eine Lösung!
« Antwort #2 am: 04. April 2012, 08:33:39 »
Kann sie sich selbstständig auf das Töpfchen setzen bzw. auf die Toilette gehen?
Dann würde ich einfach sagen: "Du musst, Du bist groß, da steht alles/Du weißt wie es geht" und nicht jedes Mal den Entertainer auf Toilette spielen, denn das hauptsächliche wird aus den Augen verloren.




dane_80

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« Antwort #3 am: 04. April 2012, 09:17:59 »
Ich hatte immer alles bereit in der Lernphase: Treppensitz bzw. Sitzring und Hocker, Buch daneben zum selber ankucken und Hose die leicht aufgeht.

Das Große Geschäft dauerte hier auch länger, auch weil die Position anders war als mit Windel. Da haben wir auch ein paar Tage zu Hause verbracht, dicht beim heimischen Klo.

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MammaMuh

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« Antwort #4 am: 04. April 2012, 09:37:51 »
Könnt ihr nicht einfach ein Töpfchen in der Etage haben, in der ihr euch immer aufhaltet? Dann müsst ihr nicht hetzen, es stresst dich nicht so, wenn sie doch nicht muss. Und sie hat die Möglichkeit alleine zu gehen.
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Barbarella

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Antw:Stuhlgangprobleme - brauchen dringend eine Lösung!
« Antwort #5 am: 04. April 2012, 10:28:32 »
Danke euch.
MammaMuh - das tue ich ja auch teilweise schon. Nehme den Topf mit usw... dann will sie aber auf die große Toilette...
Mir ist schon klar, dass sie nicht immer das haben kann was sie will, aber bei dem Thema bin ich echt bereit, ihr fast alles zu geben, Hauptsache sie tut es endlich!

Christiane - sie kann alleine gehen, das tut sie auch. Zum Pipimachen setzt sie sich alleine entweder aufs Töpfchen oder sie nimmt ihren Sitzverkleinerer, legt ihn selbstständig auf die Toilette, holt die Fußbank, zieht die Hose aus (ich achte zuhause immer darauf, dass sie etwas trägt, was sie selbst leicht ausziehen kann) und macht dann....
Alles kein Problem... wenn ich mal da bin, soll ich meistens sogar raus gehen, während sie macht  s-:)
Zum Großmachen soll ich aber mitkommen... tue ich das nicht, wird geweint - herzzerreißend... so richtig "trotzanfallmäßig"
Du hast ja so Recht mit dem Entertainer, aber das ist wirklich schwierig, wenn sie mich mit schmerzverzerrtem Blick (und sie leidet da ja wirklich!!!) ansieht und sagt "Mama, komm Du bitte auch mit"  :-\

Ich denke sie hat Angst, dass es weh tut, denn das sagt sie auch.
("Mama, das ist ganz schlimm, das tut so sehr weh")
ich verstehe aber nicht was da weh tun kann, denn der Stuhl ist wie schon gesagt nicht hart! Den Popo creme ich neuerdings auch immer schön ein, damit da auch ja keine geröteten Stellen sind, die brennen könnten oder ähnliches...
Mit der Windel hatten wir eigentlich auch niemals Probleme, bezüglich schmerzhaften Stuhlgangs..

Ich weiß echt nicht weiter... gestern Abend haben wir sie ins Bett gesteckt, nachdem sie den halben Abend auf und ab gehüpft ist und heute morgen musste sie auch schon mehrmals...

Aber ich glaube es ist keine schlechte Idee, es mal zu versuchen mit "du bist groß, du weißt wie es geht, es ist alles da, wenn du fertig bist, ruf mich"...
denn wenn ich mitkomme, tut sich ja eh nichts und so hat sie die Chance es alleine zu tun, bzw. zu versuchen.
Muss ich halt meine sensiblen Mamanervenverbindungen ausschlaten, wenigstens für einen Augenblick.


jaceny

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Antw:Stuhlgangprobleme - brauchen dringend eine Lösung!
« Antwort #6 am: 04. April 2012, 22:34:15 »
Völlig normal.

Hatte meiner auch :-) Als er knapp über nem Jahr war, machte er Stuhlgang auf'm Töpflein, aber kein Pippi.
Dann verlor sich das wieder zum Herbst/Winter.

Seit etwa Januar sind wir an der "Trocken-Phase". Erst war das Pipi dran, von alleine zog er sich die Windel aus "Ich bin groß!".
Fertig.
Nun seit etwa 2 Wochen kommt dann der Stuhlgang erst dazu!

Mei was wir für Kilometer zurück legen ohne Erfolg!
Seit etwa 3 Tagen klappt es.
Er meldet sich und geht auf's Klo - etwa 2-3x dann kommt auch Stuhlgang.
Davor pupst er oft nochmal und geht wieder vom Klo runter.


Das Stuhlgang-Trocken werden ist oftmal "schlechter" und langwieriger wie das Pipi machen.
Denn der Stuhlgang kommt von "Hinten" was nicht bewusst wahrgenommen wird, wie das Pipi vorne wo man's so schön sieht.
Man muss dennoch drücken - beim Pipi läuft's von alleine!


Als Kilian vor 4 Wochen etwa anfing, den Stuhlgang zu verheben, krampfhaft gab es nach 3-4 Tagen wenn er Bauch hart wurde ein Glycerin Zäpfchen.
Er hat es echt krampfhaft verhoben, er hatte einfach 'Angst' es rauszulassen.
Schrie auch "Bauch Aua""Popo Aua""Nein nicht raus"

Jetzt ist er denk ich einfach reif genug, von alleine. Er freut sich wie bolle auf's Abspülen und erzählt es ganz stolz.


Es ist einfach ein psychischer Reifunsprozess was die Kids da durchmachen. Wenn sie es einmal verstehen "Aha wenn ich das auf'm Klo mach, was nicht weh tut sondern einfach drückt, dann ist das Bauch Aua Gefühl auch weg!"


Du bist nicht alleine mit deiner Tochter, wir hatten das auch durch! Ich musste auch immer dabei sein, er drückte und weine aber es kam nichts.
Er traute sich nicht - und war zugleich von sich selbst glaub enttäsucht/überfordert.

Einmal hab ich gesagt "Mensch Kilian, wenn du net musst dann ruf auch nicht".
Tja -> Er machte dann Aha in die Unterhose im Kinderzimmer vor Angst!
Na prima, ich hätt mich Ohrfeigen können!
Einfach konstant mitrennen ... manchmal total nervig und vorallem Zeitinensiv, ich find es hat sich gelohnt.

Unsrer ist nun komplett trocken, bis auf Nachts!

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Antw:Stuhlgangprobleme - brauchen dringend eine Lösung!
« Antwort #7 am: 05. April 2012, 11:15:49 »
Ich würde das ganze einfach nicht mehr zum Thema machen,das reizt die ganze Stimmung noch mehr.Wir hatten das Problem mit unserer großen auch und das ganze 2 1/2 Jahre lang  :-[ ich war teilweise echt am Ende.Bei ihr war es auch eine extreme Kopfsache,weil sie immer dachte,es tut weh und je mehr sie sich den "stinki" zurück gehalten hat,umso größer wurde er und umso fester und dann ging nichts mehr. Unser KA hatte damals u.a. ein Buch empfohlen,das hat eine Mama geschrieben,die die gleichen Probleme damals hatte bei ihrer Tochter.Das heißt:Nathalie und Stinki.Ich kann dir das gerne schicken zum leihen,aktuell brauchen wir es nicht.Sollte es nicht besser werden bei euch,meld dich einfach ;)




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zuz

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Antw:Stuhlgangprobleme - brauchen dringend eine Lösung!
« Antwort #8 am: 05. April 2012, 12:01:48 »
Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass Ihr in einem ziemlichen Machtkampf gelandet seid  :-\. Du sagst, Du bist bereit, fast alles zu tun, damit es endlich klappt - und genau das weiß Deine Maus! Und versucht sie, für sich das Beste da rauszuholen - mit Erfolg.

Einiges würde ich ganz ändern: Video beim Geschäft würde ich ganz streichen, auch Gummibärchen als Belohnung. Irgendwie fühlt sich das für mich nicht richtig an. Entweder ein Kind darf Süßes oder eben nicht, das sollte nicht an Bedingungen geknüpft werden. Denn ganz ehrlich: Es mag als Anreiz gemeint sein, aber letztlich ist es eine Strafe, wenn es keine gibt. Und das würde ich bei dem Thema vermeiden, das baut nämlich auch Druck auf. Ein Buch anschauen sollte eigentlich ja reichen zum Entspannen.

Das mit dem "Mama muss mit" würde ich in kleinen Schritten abbauen. Sag ihr, dass Du EINMAL mitkommst. Muss sie dann nicht, dann hat sie sich eben getäuscht, auch ok. Muss sie dann nach 2 Minuten wieder, würde ich es ein wenig rausziehen: Wir warten mal noch 5 Minuten. (Und dann 10, 15...) bis sie weiß, wann sie wirklich muss, denn sie scheint ja kein echtes Gefühl (mehr?) dafür zu haben. Schlimmstenfalls geht eben mal was in die Hose. Gar nicht so schlecht, denn daraus lernt sie dann, wann sie wirklich muss. Das würde ich ihr auch sagen, dass eben notfalls mal die Hose dreckig ist und dass das völlig ok ist.

Wenn Du dann unbedingt mit musst, sag ihr, sie soll schon mal ins Bad gehen, sich ausziehen, hinsetzen, Du kommst dann nach. Wenn das klappt, würde ich sagen: Probier es mal allein, ruf mich, wenn Du mich wirklich brauchst. Auf die Art kann sie Stück für Stück loslassen.
Evtl. kannst Du es auch ein wenig spielerisch angehen. Mal abzählen, wer mitkommen muss. Mama, Papa, Teddy - oh, es hat den Teddy erwischt! Der geht heute mal mit (das geht aber nur, wenn sie auch dazu bereit ist, wenn sie sich dann nicht ernst genommen fühlt, dann ist das schlecht. Aber bei manchen hilft sowas).

Und das mit dem Zurückhalten: Das würde ich ihr erklären, warum das schlecht ist. Und um den ersten Bann zu brechen, könnt Ihr ja ein wenig nachhelfen. Vaselinezäpfchen oder, wenn Dir das zu arg ist, zumindest Vaseline nehmen. Ihr das groß verkünden, dass das unglaublich gut hilft. Außerdem zusätzlich Trockenpflaumen, Birnensaft, halt so stuhlauflockerndes Zeugs. Dann wird es mit dem Zurückhalten eh schwerer. Wenn sich das einmal wieder etwas eingespielt hat, dann ist ja auch der Druck weg und dann sollte es ohne solche Hilfsmittelchen wieder gehen.

Gute Besserung!

Tigger2212

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« Antwort #9 am: 05. April 2012, 19:04:54 »
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« Letzte Änderung: 11. September 2015, 11:48:00 von Tigger2212 »

Barbarella

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« Antwort #10 am: 05. April 2012, 20:21:48 »
Vielen lieben Dank euch allen!

Eigentlich ist das alles so einfach... es klingt jedenfalls so..
sei so, tue dies, und schwups, das Problem löst sich auf...

Zuz, das Gefühl hat sie sicher nicht verloren.
Aber sie bekommt immer mehr das Gefühl, wie sie es zurückhält!  :-\
Wenn wir früher diesen "Kampf" jeden zweiten Tag hatten, so sind wir heute bei alle drei, bzw. vier (letztens sogar 5!) Tage angelangt! Das gefällt mir so gar nicht!!  :(

Eure Worte (zumindest die meisten) sind auch das, was ich mir immer vorgenommen habe.
Ich weiß nicht, was in diesem Fall dazu führt, dass ich nicht pädagogisch wertvoll handeln kann... Vielleicht kann ich sie nicht so "leiden" sehen? :-\
Solche Art von Belohnung, wie ich es mittlerweile praktiziere, war nie in meinem Sinne und doch habe ich es eingeführt.
Videogucken ist hier eigentlich auch noch absolute Seltenheit und doch habe ich es eingeführt.
Usw. usf.
 :(

Ich muss zusehen, dass ich mich und meine Reaktion in den Griff bekomme, anderenfalls wird dem Kind wohl keiner helfen können.

Zuz - danke für die Tipps mit den Trockenpflaumen etc... das haben wir tatsächlich auch schon vor einigen Tagen begonnen, wenn auch mit etwas anderen Lebensmitteln, aber die von dir genannten werden wir sicher auch mal probieren zumal sie ganz gerne Trockenobst mag.
 

Edit: Pe, habe dich ganz vergessen - Vielen Dank!!
Ich werde gleich mal nach diesem Buch googeln!
Was für Tipps habt ihr von eurem Arzt denn noch bekommen?
Und wie hat sich das Problem bei euch gelöst?
Wie lief es "zum Schluss"? Und jetzt? Hat sie noch Schwierigkeiten??
« Letzte Änderung: 05. April 2012, 20:24:59 von Barbarella »

Christina

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« Antwort #11 am: 06. April 2012, 01:00:58 »
3 bis 5 Tage sind viel zu lange, aber das weißt Du ja selber.
Selbst wenn ihr Stuhl weich ist, wird sie aufgrund der Menge, die sich da über Tage angestaut hat, Schmerzen haben, und da beginnt dann wahrscheinlich der Teufelskreis "Stuhlgang tut weh, also verhindere ich den Stuhlgang solange es geht" immer von vorne.
Ich würde zunächst einmal versuchen, die Verdauung durch Milchzucker, Birnensaft oder ähnlich Förderliches anzuregen.
Das macht es ihr vielleicht leichter, auf Toilette zu gehen und sie lernt, dass Stuhlgang nicht wehtun muss.
Sollte das nicht klappen, würde ich nochmal mit dem KIA sprechen.

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« Antwort #12 am: 06. April 2012, 07:51:32 »
@Barbarella wir waren sogar in einer Kinderklinik, um organisch alles auszuschließen.

Ich glaube bei uns war es noch sehr viel schlimmer,da der Stuhlgang Tennisball groß und steinhart war,sie hing an mir und weinte vor Schmerzen und Angst  :-[ Diagnose war dann Obstipation(chronische Verstopfung).Alles eine Kopfsache.
Damit sie wußte,das der Stinki nicht weh tut,hatten wir Movicol bekommen und das brachte langsam Linderung.
Das Buch war dann der Durchbruch,ehrlich.Unser KA legte mir aber auch ans Herz,DIE Sache nie zur Sache machen und zum Alltag,einfach ignorieren,wenn sie kommt und sagt sie muß.War für mich Anfangs echt schwer,aber dann mit der Zeit ging es und sie merkte,das sie keine Aufmerksamkeit mehr in der Sache bekam.Nach 2 1/2 Jahren hat sich das endlich eingespielt.
Auch heute (sie ist jetzt 7 Jahre) kommt es mal vor,das sie nicht gehen will,sprech ich sie drauf an,wenn sie mal wieder über Bauchweh klagt,dann kommt:Mama ich war doch gestern erst  s-:)
Ich erkläre ihr dann,das sie jeden Tag gehen muß und das Thema ist für mich erledigt.

Also als Tip für dich,solange der Stuhlgang bei euch noch relativ weich ist,mach es wirklich nicht zum Thema,ich weiß das ist schwer,aber das ist der erste Weg bei euch.
Das Angebot wegen dem Buch steht,meld dich wenn du Hilfe brauchst.






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« Antwort #13 am: 06. April 2012, 10:39:18 »
Ohje, wenn sie so lange einhält ist das wirklich nicht gut und so ein Kreislauf ist fies. Dann tuts wirklich weh, und irgendwann muss man wirklich zum Arzt. Auch wenn sie Trockenpflaumen isst: viel trinken ist soooo wichtig. Gerade bei aufquellenden Sachen, sonst machen die alles noch härter.

Sohni bekam dann außer der Reihe mal reinen Apfelsaft. Ich hab das nie mit dem Stuhlgang verbunden, nur erklärt dass der sonst schlecht wird und heute weg muss. Das erste Glas auf nüchternen Magen morgens. Und dann gabs in der Lernphase morgens ein Glas Saft, viel Vollkorn und viel Bewegung.
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Fairydust

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« Antwort #14 am: 06. April 2012, 21:25:50 »
Und ich würde nochmal versuchen, dass sie auch aufs Töpfchen geht, wenn das Klo weit weg ist. Ich kenne das noch von meinen. Wenn sie noch zum Klo laufen mußten, dann mußten sie nicht mehr. Kaum wieder beim Spielen, mußten sie wieder. In dieser Phase hab ich sie dann einfach da wo sie waren, sofort auf den Topf gesetzt.
Wenn die Toilette in der Nähe ist, einfach schnell helfen, dass sie schnell auf dem Klo sitzt, ohne sich viel zu bewegen. Am besten den Sitzverkleinerer auf dem Klo lassen und ihr schnell die Hose runterziehen und draufsetzen.







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« Antwort #15 am: 09. April 2012, 13:53:09 »
Barbarella, du hast mein volles Mitgefühl  :-[
Wir haben das seit über einem Jahr und immer wenn wir denken, jetzt hat es sich gebessert, geht es wieder von vorne los. Der Unterschied ist, dass meine Tochter nicht gut kneifen kann. Das bedeutet, dass in "guten"  s-:) Zeiten, spätestens alle halbe Stunde das in der Hose ist, was sie nicht mehr wegkneifen konnte.

Und ja, irgendwann WIRD es zum Thema. Ehrlich gesagt glaube ich, dass man entweder NErven wie Drahtseile braucht oder irgendwann nachgibt. Da kann man sich vornehmen was man will. Aber einem Kind zuzusehen, wie es sich selbst quält, das hält doch keiner auf Dauer aus. (Und ich die Massen an vollgesch.... Unterhosen auch nicht  :-X )
Ich kann es nur von uns berichten. 1-2-3 Unfälle am Tag, kein Problem. Neue Hose an und fertig. ABer wenn ich meinem Kind ansehe, dass es auf Toilette muss, wir nicht mehr reden/spielen können, weil sie nicht mehr stehen oder sich konzentrieren kann und sie sich dann weigert, auf Toilette zu gehen (oder sie geht, setzt sich 2s drauf, "kommt nix"), dann kann ich nicht mehr ruhig bleiben.
Wir hatten Tage, da hab ich das Gefühl gehabt, ich habe den ganzen TAg auf dem Klo verbracht. Ich bin immer wieder geduldig mit, habe ihr Gesellschaft geleistet, es kam nichts. Wieder raus, nach 5min nochmal, .......... Das kann ich gut gelaunt ein paar Tage, aber nicht Monate. Und wenn dann noch ein kleines Kind dazukommt, das sich beschwert, dass es ständig auf den kalten Fliesenboden geschleppt wird und irgendwohin, wo es nicht sonderlich viel anfassen darf  s-:) , dann wirds auch nicht besser  :-\
Irgendwann hab ich auch gesagt, ich gehe nicht mehr mit. Aber für mich hat sich auch das falsch angefühlt. Sie hat ganz offensichtlich gelitten, hatte Angst vor SChmerzen. Da lässt man sein Kind ja auch nicht allein. Und ich glaube wirklich, dass es grade in der Anfangszeit durchaus sein kann, dass das Gefühl trügt, oder der wirkliche Drang so schnell wieder aufhört, dass er auf dem Klo weg ist - und wiederkommt, sobald man wieder am Spielen ist  :-\

zuz, was du schreibst, klingt super. Und über eine gewisse Zeit kann man das sicher auch so machen. Aber wenn es wochenlang nicht geht, sucht man doch nach anderen Lösungen  :-\
1 Gummibärchen pro erfolgreicher Sitzung (bei trockener Hose) hat bei uns ne Weile funktioniert. Anfangs gabs nen Aufkleber und bei 5 eine Belohnung, aber das hat sie nicht richtig verstanden.
Wahnsinnig schlimm finde ich die Lösung gar nicht, weil es eben auch dazu führt, dass man selbst icht mehr so hilflos ist und besser ruhig bleiben kann. Nur kann es ja keine Dauerlösung sein  :-\

"Dann geht es mal in die Hose": Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das passiert, nicht komplett. Ein Problem ist ja das Gekneife und so einfach kommt es dann nicht mehr raus.  :-\

Ich trau mich kaum es zu schreiben, aber die Phasen werden kürzer. Pipi ist immer noch oft drin, weil sie einfach nicht gehen WILL, aber da bin ich zuversichtlich. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr bald entspannter damit umgehen könnt. (Ich glaube ehrlich gesagt nicht mal, dass es was ändert, aber fürs Kind ist es sicherlich besser und für euch natürlich auch)

@Pe: Was habt ihr dann gemacht, wenn sie meinte, sie muss?

♫ Pe ♫

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« Antwort #16 am: 09. April 2012, 21:14:14 »
@lisa sie sagte ja nie das sie muß,sie tänzelte rum,sprach sogar mit dem Stinki  ??? weil sie einfach wirklich Angst hatte,was mir auch echt weh tat beim zukucken  :-[ und so wie du beschreibst,man kann einfach nicht ruhig bleiben,das ist auch so.Wenn man das mal solange mitmacht,dann sind die Nerven blank und man keifert auch mal zurück  :-[ ich hab sie dann in den Arm genommen und wir haben beide gedrückt,aber sie hat es einfach nicht zugelassen.Dann MUßTE ich still sein,anders ging es nicht mehr und je weniger ich auf ihr Getrippel eingegangen bin,umso weniger hat sie sich hoch gepuscht und ich wurde ruhiger.
Ich wollte sie nie alleine "leiden" lassen,hab es fast zwei Jahre auch nicht,bis mir dann wirklich der KA ans Herz legte,sie zu lassen und das tat mir weh,aber alle mußten da durch :-[ der Stuhlgang war ja auch schon weicher durch das Movicol,aber die Angst das es weh tut war da,aber wir haben es geschafft,wenn auch vom Kopf her noch was geblieben ist  :P
Unser KA sagte damals:Einen guten Schließmuskel hat sie aber wenigstens s-:) und das bestättigte sich auch,da sie ein Abführzäpfchen 2 std!! zurück halten konnte .Ich war echt am Ende,mit den Nerven.
Sie ist jetzt 7 Jahre und auch heute verdrückt sie sich den Stuhlgang gerne mal.Damit kann ich aber sehr gut jetzt umgehen und sie muß dann auf Toilette,ob sie will oder nicht,so Sprüche wie:Ich hab doch gestern schon,ziehen bei mir nicht mehr.Mit dem Pipi machen genau so,das verhebt sie sich bis auf den letzten Drücker,da turnt sie rum,rutscht auf dem Stuhl hin und her,einfach total nervös,aber sie muß dann gehen und heute versteht sie das ja auch besser wie damals( da war sie 1 1/2 Jahre wo das anfing)

Ich drücke jedem wirklich die Daumen für Besserung,wer das mitmacht,das ist einfach nur furchtbar,körperlich wie auch psychisch,für alle.




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lisa81

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« Antwort #17 am: 09. April 2012, 21:31:21 »
Also hast du gar nicht reagiert? Keine Frage, ob sie muss, kein zur Toilette schicken..?


Oder hast du sie konsequent auf Toilette geschickt? Sorry, ich würde es gern genau wissen und habs noch nicht ganz verstanden.

Manchmal geht es hier gar nicht, sie nicht anzusprechen. Gestern wieder. Sie hat mir mit nem scharfen Messer eine Gurke geschnitten, dann merkte man, sie muss. Da KANN ich sie nicht einfach weitermachen lassen, das ist dann echt gefährlich, sie ist ja total unkonzentriert.
Dann fällt sie ständig, schüttet Becher aus, .... Spielen ist gar nicht möglich. So sehr ich es versuche, ich kann ihr nicht minutenlang zusehen, wie sie vor dem Spiel steht und nicht in der Lage ist, ihre Figur zu bewegen!  :-[
Und wenn ich nichts sage, muss ich halt ständig die Sch.. (haha, im wahrsten Sinne..) wegmachen. Das scheint sie nicht zu interessieren oder sie überspielt es. Wobei mir das im Grunde lieber ist, als die Qualen, wenn sie gut kneifen könnte  :-\

In meinem Arm hing sie auch schon  :-\ Zum Glück ist es bei uns eben meist nur die Angst vor den Schmerzen, weil ihr Schließmuskel definitiv NICHT besonders gut ist  :P :-\

Unser KiA meinte, konsequent auf Toilette setzen, wenn sie muss und 5min sitzen lassen. Nicht als Strafe, deshalb auch jedesmal.
Aber dafür muss ich Strafen oder meine körperliche Überlegenheit einsetzen. Das können wir beide nicht dauerhaft  :-[

Ich werfe jetzt konsequent dreckige Unterhosen in den Müll (also Pipi und kleinere Schmierereien nicht, aber auskratzen tu ich nix mehr  :-X ), kaufe halt die billigsten. DAS stört sie, seitdem ging nichts mehr daneben. Aber so wars auch bei Gummibärchen und Aufklebern, eine Weile hielt es, dann wars wieder egal  :-\

Fairydust

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« Antwort #18 am: 09. April 2012, 21:36:16 »
Wir hatten das bei Kjell auch lange, bei ihm ging das große Geschäft auch ständig in die Hose, mehrmals täglich. Und er hat weichen Stuhlgang  :P Eine Weile hab ich das mitgemacht, aber dann MUSSTE er wieder eine Windel anziehen. Das hat das ganze entschärft, irgendwann klappte es dann, ist aber noch gar nicht so lange her. Im Herbst hat er noch eine Windel anbekommen, wenn er auswärts zum Spielen war.







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« Antwort #19 am: 09. April 2012, 21:44:26 »
@lisa ich hab zu ihr dann gesagt,sie soll auf Toilette gehen,ich bin aber auf das Thema nicht eingegangen,so meinte ich das.Konsequent ignoriert,den einen Satz gesprochen und gut wars.War schwer für mich auch,sie ja sonst dann alleine zu lassen,aber anders gings einfach nicht mehr   :-\ Ich mußte sie ja nicht fragen ob sie muß,das hat man gesehen.Wie bei deinem Beispiel mit dem Gurke schneiden,völlig richtig,so hätte ich auch reagiert.Ihr das Messer aus der Hand nehmen und sagen, sie soll auf Toilette gehen,punkt.
Was mich anfangs auch immer nervte und auch heute immernoch kommt:"Ich muß aber nicht". s-:) da bin ich schier explodiert,heute läßt mich das kalt,ehrlich.Und so schlimm das für nicht betroffene klingt,dieses konsequente ignorieren, ist doch das beste und wirksamste für alle.




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« Antwort #20 am: 09. April 2012, 22:34:45 »
oh ja "Ich muss nicht"  s-:)

Wie lang hat es dann noch gedauert? Im Grunde handhaben wir das so, dass sie eben gehen muss. Aber immer wieder diese extremen Rückfälle  :-\ Und genau dann weigert sie sich auch am heftigsten zu gehen. Jetzt reicht zum Beispiel ein kurzer Kommentar und sie geht, keine Diskussion. Aber jetzt geht sie auch meist allein.

Immerhin schön zu lesen, dass es wohl doch Wirkung zeigt auf lange Sicht. Ehrlich gesagt hab ich mich in den schlimmsten Phasen gefragt, ob ich sie wirklcih ständig schicken soll. Denn irgendwie ist das Problem ja, dass es eigentlich eine SElbstverständlichkeit werden sollte und SIE muss es ja fühlen, SIE soll ja entscheiden, wann sie geht  :-\

*allesnureinePhase*  s-:)

@Fairydust: Den SChritt haben wir auch einmal gemacht. Sie war etwa 2-3 Monate trocken, dann kam der erste Rückfall. Erst Pipi, dann eine dreckige Hose, die nächste.... Nach 2 oder 3 Wochen waren mein Mann und ich fertig, wir waren nur noch am Dreck wegmachen und sie aufs Klo schicken. Dann haben wir sie auch wieder zur Windel überredet, weil es die Situation entschärft hat. Ich würde es auch heute wieder tun. Das ging ein paar Monate, irgendwann wars so, dass sie fast immer ging und plötzlich wieder nicht. WEnn wir dann gefragt haben, ob sie nicht mal zur Toilette gehen will, kam nur "Ich hab doch eine Windel an"  S:D  Und genau aus dieser "Bequemlichkeit" wollten wir ja raus. Also haben wir mit dem Thema endgültig abgeschlossen.
Aber wie gesagt, ich würde es jederzeit wieder auf EINEN Versuch ankommen lassen, weil man einfach die Sache entspannt.

Fairydust

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« Antwort #21 am: 10. April 2012, 08:43:54 »
Wir hatten auch das Problem, dass Kjell in die Windel gemacht hat, wenn er eine an hatte. Aber ich hatte absolut keinen Nerv auf die Sauerei. Bei uns war der Kindergarten der Durchbruch. Da hatte er die Windelslips an. Und die Erzieherin hat ihn regelmäßig aufs Klo gesetzt. Und da blieb er lange freiwillig drauf sitzen. Hier zu Hause ist er drauf, wenn da innerhalb von 15Sekunden nichts kam, wieder runter. Bei ihm hat es lange gedauert, bis er verstanden hat, dass man immer wieder aufs Klo gehen muß. Für ihn war das eher was einmaliges: Ich war schon, jetzt muß ich nicht mehr. Wir haben dann nach und nach die Windelzeit pro Tag reduziert, aber unterwegs gabs immer eine an.







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« Antwort #22 am: 10. April 2012, 09:01:36 »
@lisa so richtig besser wurde es,da war sie dann zwischen 3 1/2 und 4 Jahren  :-X sie war ja schon im Kiga und auch dort hab ich das Problem geschildert,das wurde super aufgenommen und sie hat irgendwann dann mal einen Stinki ins Klo gemacht dort.Sie hat sich mittlerweile so unter Kontrolle,das sie immer nachmittags geht.Ist mir auch recht so,die Toiletten in der Schule laden ja nicht wirklich zum großen Klogang ein  :P

Versuch du in den heftigen Rückfällen trotzdem ruhig zu bleiben,das macht sie sonst zu nervös und sie blockiert komplett.Ein elendiger Teufelskreis kann das sein  :-[
Mal doof gefragt,macht ihr die Hose dann sauber,zieht sie ihr aus oder muß sie dabei helfen?

@Barbarella wie sieht es bei euch denn aus? Hat sich das alles ein wenig gelegt?
« Letzte Änderung: 10. April 2012, 09:03:09 von ♫ Pe ♫ »




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« Antwort #23 am: 10. April 2012, 10:54:54 »
@Lisa: Ok, so schlimm hatten wir es nie. Also ich bin schon auch mit, wenn es gefordert wurde. Aber eben nicht sofort, sondern wir haben ausgemacht, wenn sie ruft, komme ich. Das hat funktioniert.
Ich habe sie auch NIE zur Toi geschickt. Immer nur gefragt, ob sie muss. Und sie zur Not die Hose selbst wechseln lassen (sie hat mal eine Zeit ein Machtspiel draus machen wollen, das woltle ich nun nicht mitspielen).
Aber wie gesagt, mehr als 2, max. 3 Unfälle am Tag hatten wir auch nie, es hat dann einfach geklappt. Wie ich bei 6 am Tag und über Wochen reagiert hätte, wer weiß  ;). Aber ich denke einfach, es kann nicht gut sein, wenn es so komplett ausartet, dass das Thema dauernd im Mittelpunkt steht  :-\. Dann würd ich lieber noch mal auf Windeln umsteigen.

lisa81

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« Antwort #24 am: 10. April 2012, 14:26:30 »
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« Letzte Änderung: 11. August 2013, 20:59:20 von lisa81 »

 

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