Autor Thema: Schwimmen lernen  (Gelesen 4042 mal)

Fairydust

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Schwimmen lernen
« am: 03. April 2012, 19:39:05 »
Wer hat seinen Kindern das Schwimmen selbst beigebracht?
Ich würde gern beide Kinder gleichzeitig zu einem Schwimmkurs anmelden, aber das gestaltet sich etwas schwierig. Es gibt kaum Kurse, die zu Zeiten stattfinden, wo ich auch kann. Der einzige ist vor den Sommerferien, drei Wochen lang Mo-Fr 18Uhr und da ist es noch unklar, ob Kjell mitmachen darf, weil er erst 4Jahre ist und nicht 5.
Gestern waren wir im Schwimmbad und haben mal versucht, den Kindern die Bewegungen zu erklären, mit dem Ergebnis, dass Kjell das schon ganz gut kann und der Bademeister ganz erstaunt war, wie "gut" Kjell das schon macht. Bei Ronja ist das etwas schwerer, sie läßt sich von uns kaum was erklären. Bei Kjell kann man sagen "Du machst das jetzt" und er macht, bei Ronja funktioniert das nicht, sie macht dann gar nichts mehr.  Jetzt hab ich mal ein wenig im Internet gesucht, bin aber noch nicht so richtig fündig geworden, ich suche nach Anleitungen, wo das gut kindgerecht erklärt ist, was man am besten wie in welcher Reihenfolge übt. Damit die Kinder nicht demotiviert werden, weil man etwas schlecht erklärt.







Bettina

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« Letzte Änderung: 03. April 2012, 19:41:54 von Bettina »
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schwalbe

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« Antwort #2 am: 03. April 2012, 19:44:18 »
Hi,
als ich ca 4 war, hat mein Vater mir das Schwimmen beigebracht. Vorher auch meinen älteren Geschwistern. Ich kann mich heute noch gut dran erinnern, weil es einfach etwas war, das er nur mit mir gemacht hat, ist eine meiner frühesten echten Kindheitserinnerungen.
Ich wäre ehrlich gesagt nie auf die Idee gekommen, dass es dafür so richtige Kurse gibt, dachte irgendwie, die wären eher für Kinder, die sich schon selbst über Wasser halten können.
Hm, hilft dir jetzt wohl auch nicht weiter, aber es ist einfach so eine schöne Kindheitserinnerung, die musste ich einfach los werden.
LG, Schwalbe
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« Antwort #3 am: 03. April 2012, 19:46:58 »
Mein Vater hat es mir ebenfalls selbst beigebracht... öhm, indem er mich an den Füßen gehalten hat und ich vorne paddeln musste wie ne Irre, um nicht unterzugehen S:D S:D Pädagogisch nicht sehr wertvoll, aber ich habe keinen Schaden davon getragen und ich meine sogar mich zu erinnern, dass ich das ganz lustig fand ;) Aber ob das der richtige Weg ist, wenn Ronja eh schon nicht so richtig mitmachen will, ist wohl fraglich...





Bettina

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« Antwort #4 am: 03. April 2012, 20:02:54 »
Mein Großvater hat es versucht, aber wirklich schwimmen gelernt hab ich dann in einem Kurs  ;).

Ich selbst bin keine gute Schwimmerin, ergo werde ich es meinen Kindern nicht beibrigen. Mein Großer hat von meinem Mann und in der Schule gelernt. Mein Mann schwimmt sehr gut, leider geht er mit den Kleinen kaum bis gar nie ins Schwimmbad  :-\.
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Fairydust

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« Antwort #5 am: 03. April 2012, 20:27:30 »
Bettina, danke für die Links, aber sie beantworten nicht meine Frage. Bei mir geht es nicht darum, ob Schwimmkurs oder nicht. Am liebsten hätte ich halt beide gleichzeitig in einem Kurs. Aber ich hab wenig Hoffnung.
Deshalb wüßte ich gern, WIE man am besten das Schwimmen erklärt. Mit was man anfängt usw.







satti

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« Antwort #6 am: 03. April 2012, 20:42:19 »
aaaaaalso ich sag einfach mal wie anna das im schwimmkurs hätte lernen sollen,leider ist sie wie deine tochter und nimmt recht wenig an wenn sie darin keinen sinn sieht....udn da sie gerne taucht udn sich iwi über wasser halten konnte hatte sie da keinen drang zum schwimmen lernen  :P

am einfachsten ist es wohl wenn sie schon rad fahren können-natürlich ohne stützräder  ;) hat was mit der koordination zu tun.....

zuerst haben sie die beinbewegungen geübt mit einem schwimmbrett an dem sie sich fest gehoben haben,eben wie ein frosch-kannst sie laufend begleiten und sie "führen" zu hause musste sie über einem hocker liegend die bewegung trocken üben

dann hatten sie schwimmscheiben und übten mit zuert je arm 3 stück die armbewegung und dann mit immer weniger scheiben,geht auch rechtbgut mit ner schwimmnudel unter den achseln...

und der schwimmlehrere sagte lieber länger mit ner schwimmhilfe üben und die bewegung sitzt gut als wenn man zu früh ohne was übt und sie huddeln dann nur noch....


aber mit 2 kinder das allein selbst zu tun stell ich mir schwer vor  ;D
also bei 2 annas wäre ich weggelaufen  S:D
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« Antwort #7 am: 04. April 2012, 08:23:50 »
Bin ja nicht allein, mein Mann hilft mir ja  :) Und Kjell hat zwar nicht viel Ausdauer, aber dafür übt er fleißig die Bewegung. Bei Ronja werden wir sehen.

Hab bei youtube das hier gefunden. Kennt ihr noch mehr "Tricks" zum erklären?

http://www.youtube.com/watch?v=MXvEL_rITSA

Ronja kann sehr gut Fahrrad fahren, macht aber die Bewegung der Beine nicht richtig, Kjell kann noch nicht Rad fahren, kann die Bewegung aber gleich beim ersten Mal. (wobei ich bei ihm denke, dass er Fahrrad fahren könnte, wenn er mal richtig üben würde)







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« Antwort #8 am: 04. April 2012, 10:12:32 »
Viel Erfolg dabei. :)

Ich habe meiner Tochter die groben Bewegungen auch gezeigt und sie hat das auch recht schnell gekonnt. Aber die "Feinarbeit" habe ich die Schwimmlehrerin erledigen lassen. Sowas geht bei uns beiden nicht gut, da sind wir zu ungeduldig miteinander. ;) Und meine Tochter reagiert dann auch schnell so wie deine Ronja.




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« Antwort #9 am: 04. April 2012, 10:18:31 »
Florian war ein paar mal mit dem Freund meiner Schwester (=ehem. Schwimmtrainer) zum Baden. Alle Übungen haben nix gebracht.... dann hab ich es wieder mit ihm versucht... keine Chance!

Bis vor ca. einem halben Jahr, da waren wir wieder in ner Therme baden und Florian meinte plötzlich: "Mama, ich glaube jetzt kann ich es!" Ich muss dazu sagen, dass wir davor garantiert 3-4Monate nicht mehr waren!
Tja, ich meinem Sohn also die Schwimmscheiben ausgezogen und er ist tatsächlich losgeschwommen! :o :D

Meine Erfahrung deshalb: das Geld für nen Schwimmkurs kann man sich sparen! Einfach immer wieder mit Schwimmbrett, Schwimmnudel und Co üben und irgendwann - wenn der Zeitpunkt für die Kinder stimmt!!! - klappt es von ganz alleine.



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« Antwort #10 am: 04. April 2012, 10:22:04 »
Wir versuchen es und versuchen es, aber es klappt nicht. Liam kann die Bewegungen schon lange und sehr gut! Mit Schwimmhilfe alles kein Problem aber sobald man die Schwimmhilfe weg macht verkrampft er, dreht sich, bewegt sich nicht mehr  :-(

Selbst beim Halten....Sobald man nur noch mit einer Hand hält oder eine Hand unter dem Bauch hat um ihn von unten zu stützen verkrampft er, dreht sich zu einem hin und fängt blöd zu kichern an  :-(

Meine Eltern haben es mir beigebracht, indem sie eine Hand unter den Bauch getan haben und mich so von unten gestützt. die Schwimmbewegungen haben wir Liam mit Schwimmflügeln beigebracht, indem wir seine Beine dementsprechend geführt haben und er vom Beckenrand uns beim Schwimmen zugeschaut hat.

Es klappt mit Poolnudel, es klappt mit Schwimmbrett, mit Schwimmflügel,Schwimmscheiben und theoretisch auch mit Schwimmgürtel,solange er vernünftig schwimmt. Beim Gürtel verkrampft er aber auch und dreht sich.

Auch wenn ich Schwimmkurse ganz ganz schrecklich finde und grundsätzlich niemals einen wollen würde werd ich es wohl mit Liam aufgeben und ihn hinschicken  :-(

Auch wenn ich nicht glaube,dass er es dort lernt,denn sein problem ist weder die Motorik, noch Angst vor Wasser, sondern sein typisches blödes kichern und verkrampfen,wenn er sich etwas nicht zutraut (war beim Fahrrad, beim Skifahren, beim Rollerfahren usw schon immer genau das gleiche Verhalten, nur dort zog es sich nie so lange wie beim Schwimmen)

Wüpsste ich,dass er es wirklich einfach noch nicht kann wäre das ok aber so ärgert mich das schon und da bin ich dann auch zu ungeduldig

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« Antwort #11 am: 04. April 2012, 10:44:07 »
@ Scarlet: Aber vielleicht funktioniert das in einer Kindergruppe ganz gut, wo eben niemand schon von vornherein von seinem Verhalten genervt ist. Ich drücke euch jedenfalls die Daumen, dass es so oder so klappt. :)




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« Antwort #12 am: 04. April 2012, 10:57:22 »
Ich war gar nicht von Anfang an genervt, im Gegenteil,am Anfang war ich total begeistert, dass es so gut klappt und hab auch ziemlich viel Geduld rein gesteckt (wir sind ja sehr oft im Schwimmbad) aber es wird einfach mit der Zeit immer schlimmer.
Selbst die Großeltern haben es jeweils schon mal mit ihm probiert und meine Mama hat die absolute Engelsgeduld, auch der Schwiegervater....

Beide ganz ruhig und unvoreingenommen,ohne uns dabei, aber Liam lässt sich kein bisschen darauf ein. Er sagt sich von Anfang an ich kann es nicht und so benimmt er sich auch.

Und seine Meinung zum Schwimmkurs: "Ich geh da eh nicht ins Wasser! Ich kann nicht schwimmen"

Andere Kinder motivieren ihn nicht. Er war noch nie jemand,der etwas schaffen wollte,weil andere Kinder das schon können, im Gegenteil.

Aber ich werf 80€ raus in der Hoffnung,dass es doch klappt  s-:)

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« Antwort #13 am: 04. April 2012, 11:15:24 »
Ich meinte nicht, dass du von Beginn des Schwimmen lernens an genervt warst, sondern eher inzwischen. Ähm, verstehst du, was ich meine? Also, wenn du jetzt mit ihm schwimmen gehst. *Knoten im Hirn hab*

Aber Liam scheint in der Beziehung ja ein harter Brocken zu sein... Wobei sich meine Tochter auch nicht in allen Dingen von anderen Kindern motivieren lässt.

Und wenn ihr ihn einfach mal komplett damit in Ruhe lasst? (Vermutlich habt ihr das schon ausprobiert, oder?) Irgendwann wird er es sich vielleicht zutrauen. :-\




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« Antwort #14 am: 04. April 2012, 11:41:14 »
Ja, haben wir auch schon ausprobiert.
Ich werd's auch nicht mehr probieren, er soll ab Mai in den Schwimmkurs gehen und dann mal sehen, ob das hinhaut....

Ich fände es schon echt übel, wenn er mit Schulbeginn noch nicht schwimmen könnte  :-\

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« Antwort #15 am: 04. April 2012, 11:48:02 »
Hm, vor allem, wenn er es eigentlich kann und sich nur nicht wirklich traut. Vielleicht hilft der Schwimmkurs ja... Sonst schick ihn doch mal mit meiner befehlsgewohnten Tochter ins Wasser. S:D ;D




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Solar. E

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« Antwort #16 am: 04. April 2012, 11:51:50 »
Bei uns geht/ging gar nix ohne Kurs. Nicht weil wir den Kindern nicht zeigen könnten wie es geht, sondern weil es bei uns einfach am besten klappt, wenn eine "fremde" Person den Kindern vermittelt wie es geht. Mit uns wird rumdiskutiert anstatt einfach das zu machen, was wir sagen, bei der "fremden" Person ist es umgekehrt  s-:)

@scarlet
Ich denke bei euch muss einfach der Knoten platzen und der Kurs ist eine Super-Chance dazu, finde ich!  :)

scarlet_rose

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« Antwort #17 am: 04. April 2012, 11:53:15 »
Eben! Wenn er kann aber sich nicht traut ärgert mich das aber alles gut Zureden hilft einfach nicht....
Vielleicht hilft ja der Schwimmtrainer....da kann ihm keiner helfen uneigennützig macht er immer gut mit bei allen gestellten Aufgaben.

Mal sehen.
wenn das nicht hilft muss deine Tochter ran  S:D

@Solar.E:
Ich hoffe es!
Beim Skifahren und Fahrradfahren ging es immer recht schnell, wenn er mal gemerkt hat, dass es klappt aber beim Schwimmer nicht....er mag kein Wasser im Gesicht. naja, irgendwie muss es klappen und da alles nichts geholfen hat greife ich zum letzten Mittel,welches ich je ergreifen wollte :(
« Letzte Änderung: 04. April 2012, 11:56:31 von scarlet_rose »

bella1979

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« Antwort #18 am: 04. April 2012, 12:01:20 »
Mein Sohn hat im September einen Schwimmkurs angefangen, da ist er gerade 4 geworden.
Der erste Kurs ging bis kurz vor Weihnachten und ich war mit dabei, es war ein Wassergewöhnungskurs mit einem Elternteil.
Nach Neujahr ging der Kurs dann ohne Eltern weiter, am Anfang ahben die eigentlich genau das selbe gemacht, wie mit den Eltern; am Beckenrand hangel, Krokodil auf den Stufen, Strampeln, Beckenrand springen, tauchen,...

Die letzten Wochen wurde erst etwas intensiver Schwimmen gelehrt, die Bewegungen halt zum Brustschwimmen etc. Der Kurs endet jetzt kurz nach Ostern und wir werden auch keinen weiteren machen, denn in meinen Augen sind in unserem Kurs zu viele Kinder, zu wenig Schwimmlehrer. Ca 15 Kinder + 2 Lehrer. Das würde ganz sicher bestimmt noch ein Jahr dauern, bis die alle ihr Seepferdchen machen! Deshalb nehmen wir dann bald einmal die Woche Privatunterricht in unserem Hallenbad.  :) Da ist dann ein Lehrer für max 2 Kinder zuständig, in der Regel dauert es dann nicht mehr lange, bis sie wirklich schwimmen können.  ;)
Und Benjamin möchte das auch wirklich von sich aus, es geht ihm im Kurs auch zu langsam voran, deshalb habe ich es auch schon mal mit ihm alleine probiert, aber das ist echt so schwierig, warum, keine Ahnung!  ;)

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« Antwort #19 am: 04. April 2012, 12:23:44 »
@scarlet
Wenn er kein Wasser im Gesicht mag, habt ihr es schon mal mit einer Schwimmbrille probiert?

Meine Tochter hat drei Kurse gemacht und hatte immer noch kein Seepferdchen. Sie hatte auch die Einstellung "Kann ich sowieso nicht". Dementsprechend hörte sie immer nach zwei Zügen auf und ging unter. Außerdem traute sie sich nicht, vom Beckenrand zu springen ohne Hilfe. Ring tauchen dagegen war nie ein Problem.
Dann waren wir mal in Urlaub in einem CenterParc. Dort gab es das Angebot, das Seepferdchen zu machen. Ich hab ihr gesagt: "Wenn du das absolut willst, dann probier es!" Hatte aber meine Zweifel, die ich für mich behalten habe  s-:)
Am ersten Tag sagte ich ihr: "Spring mal vom Beckenrand!" "Neeeeeeiiiiiiin!!!!!" "Liebes Kind, wenn du das schon nicht machst, brauchen wir über den Rest gar nicht reden!" Das Kind stieg aus dem Wasser, ging an den Rand, hüpfte los und stellte erstaunt fest: "War ja gar nicht so schlimm, Mama  ???" ;D
Dann ließ ich sie einfach in Ruhe. Am letzten Tag kam sie wieder an, dass sie das Seepferdchen machen wolle. Ich hab zu ihr gesagt, dann geh mal zum Bademeister und frag ihn ob du es machen darfst. Mein Kind (welches sonst nie mit ihr unbekannten Leuten redete) ging schnurstracks ohne weiteres Wort hin, meldete sich dort an und schwamm auf Anhieb die 25 Meter durch - obwohl vorher nie mehr als zwei Züge drin waren. Ich hab nur so  :o geschaut und sie war sooo stolz - und wir auch  :D

scarlet_rose

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« Antwort #20 am: 04. April 2012, 12:43:18 »
Oh Solar das klingt ja klasse  :o
Kaum zu glauben,dass sie das dann einfach so macht  :o

Genau so muss bei Liam auch der Knoten platzen  :-\
Schwimmbrille hilft nichts, ihn stört nicht das Wasser in den Augen sondern grundsätzlich im Gesicht (so war er schon immer, seltsamerweise eine richtige Wasserratte,aber sobald Wasser in sein Gesicht kommt verkrampft er).

Das Problem ist ja, dass die Kleinen ihre "kann ich nicht-Haltung" bestätigt bekommen,indem sie untergehen, weil sie es nicht richtig machen  s-:)
Aber einmal untergehen führt hier zu riesen Drama....

Der Schwimmlehrer muss also nicht mehr Schwimmen beibringen, sondern den Knoten zum Platzen bringen  s-:)

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Antw:Schwimmen lernen
« Antwort #21 am: 04. April 2012, 13:45:18 »
Diesen Knoten zum Platzen bringen kann man ja leider nicht, das muss von alleine kommen.

Meine Tochter war ja immer schon eine Wasserratte, aber eher vorsichtig. Im letzten Sommerurlaub ging es auf einmal und sie hat alles völlig furchtlos gemacht - inklusive Köpfer vom Rand und Kunsttauchen. ;D

Ach ja, @ Scarlet: Mir ist gerade eingefallen, meine Tochter mochte das auch nie, wenn man sie nur am Bauch gehalten hat (wenn sie also auf meiner Hand/ meinen Händen lag). ??? Vielleicht ist des Rätsels Lösung ja wirklich eine komplett neutrale Person in Kombination mit anderen Kindern. Die müssen ja gar nicht als Ansporn her, aber manchmal erklären Kinder besser. Meine Tochter hat einem deutlich älteren Mädel im Schwimmkurs das Tauchen beigebracht. ;) (Die Große konnte das absolut nicht.)




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« Antwort #22 am: 04. April 2012, 16:05:01 »
@scarlet
Der Knoten wird platzen, da bin ich mir sicher  :D

Die Frage ist dann nur, wann das der Fall sein wird - und die Zeit bis dahin kann nervig sein s-:). Da kann ich bei meinem großen Sohn ein Lied davon singen. Dem kann man viele Dinge x-mal erklären und er kapiert es einfach nicht. Und dann, wenn man ganz entnervt ist oder anfängt, sich Sorgen zu machen - dann macht er die Dinge urplötzlich so, als hätte er sie immer schon so gemacht!

Da braucht man Geduld - auch wenn es schwerfällt. s-druecken

 

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