Ich würde da gar nicht groß drüber reden. Meine müssen auch nichts probieren, was sie nicht wollen. Ich mag das selbst auch nicht. Und meine Kinder essen viele Sachen, die ich selbst nicht esse. Also kann das keinen so großen Unterschied machen.
Ich tu immer von allem was auf den Teller. Wenn ich weiß, dass sie etwas nicht mögen, dann tu ich halt nur wenig drauf. Auch auf Gemaule und Gemecker vorher geh ich überhaupt nicht mehr ein. Quinn ist der größte Mauler und Meckerer, den man sich vorstellen kann, aber er ist der, der fast immer einen Nachschlag nimmt. Auch von den Dingen, die er angeblich nicht mag.
Thure ist etwas mäkeliger als Quinn, aber auch nicht sehr. Beide essen auch rohe Zwiebeln, essen gerne Pilze, nehmen rohe Champignons mit in den KiGa als Frühstück. Ebenso Paprika, Tomaten, Gurke. Auch im KiGa essen sie fast alles. Gerade bei Thure hab ich immer und immer wieder einfach etwas mit auf den Teller getan. Wenn er sagt, er will das nicht, dann sag ich, dass er es nicht essen muss, dass ich es aber drauf tu, damit er es probieren kann, wenn er möchte. Bislang haben sie alles irgendwann probiert.
Extra gekocht wird hier auch nicht. Nachtisch gibt es eher selten, aber den gibt es dann auch, wenn sie nicht so viel gegessen haben. Zumindest, wenn sie nicht gegessen haben, weil sie es nicht mochten. Ich bin nie zum Essen gezwungen worden, auch nicht zum Probieren und fand das gut so. Werde ich auch bei meinen Kindern nicht machen. Meine Großmutter wurde zum Essen gezwungen .... deshalb hat sie das bei uns nie gemacht.