Autor Thema: Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert  (Gelesen 4285 mal)

Bomelo

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Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« am: 25. September 2013, 10:16:59 »
Die Erzieherin unseres Sohnes bat mich heute morgen um ein kurzes Gespräch. Es ging um folgendes:

Er ist ein "Halbtageskind" bis 14 Uhr. Gegen 12 Uhr essen diese Kinder einen Imbiss (Rohkost, Obst, kleine Brote). Die Tageskinder (bis 17 Uhr) bekommen um 12 Uhr eine warme Mahlzeit. Im Juli musste ich am Nachmittag auf eine Beerdigung und hatte keine Betreuungsmöglichkeit für ihn. Also ließ ich ihn bis 17 Uhr im Kiga und er war damit auch Essenskind. Alles lief gut - ihm machte das nix aus. Nur essen wollte er dort nicht. Was aber daran lag, dass es Nudeln mit Tomatensoße und Gurkensalat auf einem Teller (!) gab. Wir haben das unangerührte Essen mit nach Hause bekommen und ich muss sagen, ich hätte diese Pampe auch nicht essen wollen.

Jedenfalls fragt er wohl seit diesem Tag sehr oft, ob er heute essen gehen muss und ist immer ganz glücklich, wenn er erfährt, dass er Imbisskind ist.

Die Erzieherin wertet dieses Verhalten nun wie folgt: er wäre ein Kind, das lange braucht, um Veränderungen zu akzeptieren. Wenn er regelmäßig dort essen würde, dann wäre das kein Problem mehr und ich soll ihn doch bitte ein- oder zweimal die Woche bis 17 Uhr dort lassen, damit das zur Regelmäßigkeit wird. Spätestens in der Grundschule muss er ja auch dort essen und da sollte er das können.  Außerdem sollen wir ihm im Alltag viele Möglichkeiten geben, Neues zu probieren.

1. Ich sehe keinen Sinn darin, mein Kind länger dort zu lassen, zumal ich aktuell und voraussichtlich die nächsten zwei Jahre zu Hause sein werde. Und warum MUSS mein Kind freudig im Kiga essen? Bis zur Schule sind es noch 2 Jahre, da kann sich doch noch viel tun.

2. Es ist auch eine Geldfrage. Einmal die Woche Tageskind würden pro Monat schon 40 EUR mehr ausmachen. Gerade jetzt, wo ich bald nur noch Elterngeld kriege, viel Geld für uns.

3. Das Baby kommt bald. Gerade da will ich nicht, dass mein Großer sich abgeschoben fühlt. Nach dem Motto "jetzt ist das Baby da und ich muss dann länger bleiben".

4. Wir sind jeden Tag unterwegs. Montag Kinderturnen, Dienstag Logopädie, Mittwoch Fußballtraining, Donnerstag und Freitag meist Spielverabredungen, Verwandtschaftsbesuche oder eben Pflichttermine (wie z. B. Arzt, etc.)  . Und ich bzw. wir haben nicht den Eindruck, dass sich unser Sohn schwer mit Veränderungen tut. Im Gegenteil, er ist eigentlich sehr offen und geht auch z. B. auf Spielplätzen offen auf fremde Kinder zu.

Alles in allem finde ich das Gespräch heute recht merkwürdig und weiß nicht so genau, was ich davon halten soll.

Würdet ihr jetzt wirklich schon zwei Jahre vor Schulbeginn anfangen, das Essen im Kiga zu "üben"?

Sorry, wurde etwas lang ....  s-:)
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minimuck

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #1 am: 25. September 2013, 10:22:03 »
nein, würde ich nicht.
klingt für mich eher etwas "übermotiviert" seitens der erzieherin -
und dein standpunkt genau richtig.
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priyatoxin83

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #2 am: 25. September 2013, 10:26:40 »
Ich habe gelernt, die Gespräche mit den Erziehern etwas "lockerer" zu sehen. Ich finde es ja gut, dass sie die Kinder gut beobachten und denen viel auffällt, aber manchml habe ich das gefühl, sie machen aus etwas, was kein Problem ist, ein Problem. Warum? Keine Ahnung!
Ich würde an deiner Stelle nach Gefühl handeln und vorallem nach dem, was das Kind will. Rede mit ihm über diese Situation. Vielleicht will er ja auch gar nciht mitessen und länger bleiben. Dann ist das Thema eh schon durch, weil es ist nichts schlimmer, als ein Kind, was sich unwohl fühlt im Kiga.

Solar. E

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #3 am: 25. September 2013, 10:37:05 »
Würdet ihr jetzt wirklich schon zwei Jahre vor Schulbeginn anfangen, das Essen im Kiga zu "üben"?

Nö, würde ich nicht. Nicht, wenn es "nur" um den angeführten Grund geht.

Klar mag es sein, dass die Erzieherin in dem Punkt recht hat, dass dein Sohn sich mit Veränderungen schwerer tut als andere Kinder in seinem Alter. Aber wie du schon sagst, in zwei Jahren tut sich da ohnehin noch einiges. Und ich gebe zu bedenken, dass gerade wenn er sich da schwerer tut, ich es nicht wirklich für sinnvoll halten würde, wenn er zweimal die Woche warm und den Rest der Woche was anderes isst. Ich finde da Kontinuität viel wichtiger - und ich hätte ehrlich gesagt auch keine Lust, zweimal in der Woche mit dem Kind Diskussionen ums Essen zu führen, weil er ja eigentlich gar nichts Warmes will und daher lieber gar nicht als warm isst. Das ist doch Blödsinn (für den du dann auch noch sinnlos zahlen sollst!).

Und dann finde ich es ehrlich gesagt allgemein noch ziemlich doof gelöst bei euch in der Einrichtung. Die Abholzeit 14 oder 17 Uhr hat doch eigentlich nix damit zu tun, was es um 12 (also zwei Stunden vorher!!!) zu essen gibt. Bei uns bekommen alle Kinder, die nicht um 12 Uhr abgeholt werden, warmes Mittagessen und es ist im Anschluss völlig egal, ob das Kind erst zur Schließzeit um 16:30 oder früher abgeholt wird.
Aber gut, das nur am Rande, dass du da keinen Einfluss drauf hast, ist klar :)

~Netti~

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #4 am: 25. September 2013, 10:42:52 »
Äh .... nee, würde ich ganz sicher nicht.  ??? Ich finde es auch einen eher seltsamen Rat der Erzieherin.

Bomelo

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #5 am: 25. September 2013, 10:51:35 »
Ok, vielen Dank. Dann steh ich mit meiner Meinung ja nicht alleine da.

Habe der Erzieherin zugesagt, mir die Sache zu überlegen und mit meinem Mann zu besprechen und nächste Woche Bescheid zu geben.

Ich denke, wir bleiben bei der aktuellen "14-Uhr-Imbiss-Kind"-Regelung.

@ Solare: ja, finde diese Einteilung auch ziemlich doof. Ich finde, man müsste die Wahl haben, ob das Kind dort warm essen soll oder eben nicht, auch wenn es um 14 Uhr abgeholt wird. Aber für uns ist das so ok. Wir kochen immer abends, das ist unsere gemeinsame Familienmahlzeit. Ich koche immer so, dass ich noch Reste für den nächsten Tag habe. Er isst dann um 12 Uhr den Imbiss, zu Hause dann (meist) noch Reste vom Vortag und abends koch ich dann wieder.

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #6 am: 25. September 2013, 10:54:16 »
bei uns war das so, dass praktisch jedes kind im kiga essen konnte, wenn es länger als bis 12:30 uhr blieb. (ok bei uns geht es nur bis 14 uhr) aber halt auch kinder, die um eins abgeholt werden, können warm mitessen.

Fliegenpilz

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #7 am: 25. September 2013, 10:57:32 »
Klingt ein wenig so als wenn sie Plätze füllen müssen, damit keine Plätze und somit auch Stunden gestrichen werden S:D

Hrefna

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #8 am: 25. September 2013, 11:00:18 »
Herrschaftszeiten, was für ein Blödsinn.
Da würde ich mir echt gar keine Gedanken machen, geschweige denn, mich genötigt sehen, mein Kind nun dort zu Mittag essen zu lassen und an zwei Tagen erst um 17 Uhr abzuholen.

(Hier ist es übrigens genau umgekehrt: Seit die Große einmalig im Kiga essen durfte, will sie immer dort essen und dann auch länger bleiben. Spricht eindeutig sowohl gegen meine Kochkünste als auch gegen mein Nachmittagsprogramm. ;D)

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #9 am: 25. September 2013, 11:01:10 »
Nö, warum solltest Du?
Jetzt hätte er einmal dort essen sollen, ausgerechnet da gabs was, was er so nicht mochte, und daraus schließen sie, dass er sich mit Veränderungen schwer tut? Blödsinn.

Solange ihr es nicht braucht, macht es so wie es für euch passt.
Danke ihr für den Hinweis und sage höflich, dass das für euch nicht in Frage kommt und es auch weiterhin eine Ausnahme (wie im Falle der Beerdigung) bleiben wird. Wenn er da einen Tag mal nicht isst, verhungert er ja nicht gleich.
Und wie das in 2 (!) Jahren in der Schule aussieht, steht ja auf einem ganz anderen Blatt.

In diesem Sinne: Mahlzeit  ;D
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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #10 am: 25. September 2013, 11:37:44 »
Ich würd mich da auch nicht drauf einlassen, einfach weil ich da wie du keinen Sinn drin sehe.



Sweety

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #11 am: 25. September 2013, 11:52:05 »
Nein, würde ich auch nicht tun.

Ihr entscheidet, wo ihr euer Kind essen lasst. Und in der Schule ist auch keiner gezwungen, das zu essen, was angeboten wird.
Sollte es euch bzw. eurem Sohn gegen den Strich gehen, dann wird eben eine andere Lösung gefunden.
Sollte das überhaupt zum Problem werden.

So wie es aussieht, würde ich den Rat wohl links rein und rechts wieder rauspfeifen lassen und freundlich, aber bestimmt den Vorschlag abschmettern ohne mich auf eine Diskussion über die Gründe einzulassen.
Ihr habt darüber nachgedacht und euch dagegen entschieden. Punkt.

Hubs

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #12 am: 25. September 2013, 11:59:55 »
Angenommen er hat Schwierigkeiten mit Veränderungen. Selbst das wäre absolut kein Grund ein Kind ganztags im KiGa zu lassen. Ich seh da keinen Zusammenhang. Und was mich immer komisch aufstößt ist, dass sich ein 4-Jähriger schon mal benehmen soll wie ein Schulkind, denn in zwei Jahren muss er's eh machen /  können. In diesen 2 Jahren entwickelt sich das Kind ja noch und lernt auch auf völlig natürlichem Wege Dinge, die es mit 4 einfach noch nicht kann.

Machen sie es denn an diesem einem Vorfall fest, dass er Schwierigkeiten mit Veränderungen hat? Evtl. hat er tatsächlich im KiGa etwas mehr Probleme als in Deiner Gegenwart, wenn Dinge anders laufen als gewohnt. Ich würde an Deiner Stelle, da nochmal nachfragen.
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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #13 am: 25. September 2013, 12:08:28 »
Ich würde es auch nicht tun.
Allerdings würde ich dies der Erzieherin auch so erklären, wie du es hier getan hast - vielleicht auch mit einem "mag sein, dass er sich mit Veränderungen im Kiga schwerer tut, mit anderen Veränderungen ist er aber bisher immer gut zurecht bekommen" Außerdem sind es eben auch noch 2 Jahre bis zur Einschulung und du könntest es dir ja auch nochmal anders überlegen, aber derzeit siehst du halt einfach keine Notwendigkeit.
Diskutieren würde ich es aber nicht, nur einmalig erklären.

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #14 am: 25. September 2013, 12:31:37 »
Würde ich auch nicht machen. Für mich klingt das alleine auch weniger nach "er kann nicht gut mit Veränderungen umgehen" als nach "er würde sich nur dran gewöhnen mittags öfter mal nix zu essen, weil er es nicht mag"  ;D
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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #15 am: 25. September 2013, 13:32:37 »
Äh .... nee, würde ich ganz sicher nicht.  ??? Ich finde es auch einen eher seltsamen Rat der Erzieherin.

Sehe ich ganz genauso.

zuz

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #16 am: 25. September 2013, 18:16:01 »
Ich würde mal nachfragen, ober ihnen aufgefallen wäre, dass er sich auch in anderen Situationen schwer mit Veränderungen tut. Und ihr dann versprechen, das im Auge zu behalten.
Ansonsten: Kann ich nur den Kopf schütteln. Ist bestimmt auch eine, die in der letzten Urlaubswoche schon immer um 6 aufsteht, weil sie das ja dann währender Arbeitszeit eh auch machen muss  s-:) :P

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #17 am: 26. September 2013, 08:31:25 »
Ich stimme da dem allgemeinen Tenor zu..und: ich würde auch die Sache mit der Pampe auf dem Teller ansprechen..natürlich nicht so..aber eben freundlich und mit dem Hinweis dass er es vielleicht eher gegessen hätte wenn man den Salat extra gemacht hätte - das finde ich auch total eklig wenn alles auf einen Teller gepampt wird - und das Auge isst nunmal mit..da haben bestimmt noch mehr Kinder Probleme mit..

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #18 am: 26. September 2013, 09:43:54 »
Nein !!!

und wozu auch.
ich hab hier auch so einen schlechten esser. schon im kindergarten war es sehr ähnlich wie bei euch. er musste allerdings des Öfteren zum essen da beiben, da ich ja berufstätig war.
mittlerweile geht er in die zweite klasse und bis vor kurzem musste er auch da 2-3 mal wöchntlich über mittag bleiben.
das verhalten hat sich da nicht geändert,obwohl er fremdes essen ja lange gewohnt ist.
ich habe jetzt jobtechnisch einiges geändert zum wohle meines kindes.
und er geht nur noch einmal in die Woche in der schule essen, weil dann Nachmittagsunterricht ist.
ich finde nicht, das ein Kind das unbedingt muss, wenn es anders möglich ist
Es geht nicht darum, wie schön ein Satz formuliert ist, sondern wie ehrlich er gemeint ist !



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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #19 am: 26. September 2013, 09:49:59 »
...
« Letzte Änderung: 08. November 2014, 12:08:47 von Martina »
Ohne

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« Antwort #20 am: 26. September 2013, 20:07:40 »
Bei uns ist das warme Essen freiwillig.
Klingt jetzt auch doof...

Also seit September haben wir Ganztagsbetreuung, die Kinder die da angemeldet sind, kriegen warmes Essen. Wo das schon mal da ist, hat man es den Eltern der VÖ-Kinder (7.30-13.30) angeboten, dass ihre Kinder das auch bestellen können.
Wer das nicht will, gibt wie bisher seinen Kinder eine entsprechend ausreichende Menge Essen mit. Bei uns gibt's ansonsten kein Essen vom KiGa, es sei denn, es ist einmal im Schaltjahr gesundes Frühstück angesagt.
Ooooder, und das lieben die Kinder natürlich besonders: es hat jemand Geburtstag und bringt Muffins mit  ;D
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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #21 am: 26. September 2013, 20:45:18 »
Wir haben auch so eine unpraktische und merkwürdige Organisation im Kindergarten, was sich aber bald ändern wird.
Zum eigentlichen Thema: Aus dem Verhalten bei einem Mal essen so etwas abzuleiten, finde ich auch übers Ziel hinaus geschossen. Meine Kinder essen dreimal die Woche in der Kita, mal gern, mal ungern - hängt vom Essen ab. Wie zuz schrieb: Ich würde höchstens mal nachfragen, ob dieses Verhalten schon in anderen Situationen aufgefallen wäre und ansonsten mich nicht unter Druck setzen lassen. Auf keinen Fall würde ich ihn jetzt zum Mitessen "zwingen", wenn weder Ihr noch das Kind es will oder braucht. Und ganz richtig, in 2 Jahren kann sich da viel ändern.
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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #22 am: 26. September 2013, 21:05:00 »
Zur eigentlichen Frage: Nein, ich würde ihn nicht länger im KiGa lassen.

Zur Thematik "er tut sich schwer mit Veränderungen, weil er das warme Mittagessen dort nicht mag" - was hat denn hier das eine mit dem anderen zu tun?

Unser Sohn mag das warme Mittagessen im KiGa auch nicht. Da er das Glück hat noch einen alten Vertrag zu haben, muss er kein warmes Essen nehmen (und wir somit nicht bezahlen), wenn er bis 14:00 bleibt, sondern darf "snacken" (= ich gebe ihm das Essen - Brote, Rohkost und Obst) von zuhause mit für den Tag (oft hole ich ihn inzwischen schon um 12:00 vor dem Essen, da die Große um 12:10 Uhr Schulschluss hat und ich dann mittags koche). Vorteil für mich ist natürlich auch eindeutig, dass ich es sehr spontan handhaben kann, ob er bis 12:00 oder 14:00 bleibt. Er ist meines Wissens nach das einzige Snackkind, aber das scheint ihm nichts auszumachen.
Und ich würde nicht behaupten, dass er sich schwer mit Veränderungen tut, er ist auch zuhause nicht mäkelig beim Essen (woanders schon ;D).
Mäusekind: 11/2006 -  Wenn aus Liebe Leben wird, hat das Glück einen Namen.
Kleiner Muck: 03/2008 -  Ein bisschen Mama, ein bisschen Papa und ganz viel Wunder.

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Antw:Hm - bin nach Gespräch mit Kiga etwas irritiert
« Antwort #23 am: 26. September 2013, 22:17:16 »
Sanne: Weil er noch Tage, wenn nicht Wochen später immer noch fragt, ob er heute da essen muss  ;). Nicht, weil er es nicht mochte.
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