Autor Thema: Hätte dem KiA auffallen müssen...  (Gelesen 3831 mal)

Milli

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Hätte dem KiA auffallen müssen...
« am: 24. September 2014, 07:08:21 »
bei den Vorsorgeuntersuchungen, das Hanno eine krumme Wirbelsäule hat? Seine rechte Schulter und Hüfte 2cm höher ist als die linke? Das er einen krummen kleinen Finger hat?

Das mit dem Finger ist uns im Sommer aufgefallen. Ist wohl angeboren. Ich kann ich gerade biegen, ohne das er schmerzen hat, aber Hanno hat ihn immer gebeugt und nutzt ihn nicht. Termin beim Orthopäden hat ergeben, das er komplett schief steht, siehe oben.
 
Ich will keine Vorwürfe erheben, mich interessiert nur, ob er das hätte checken müssen. Wir sind eh nicht die besten Freunde und wenn er es hätte entdecken müssen, wechsel ich den KiA. Das würde das Fass echt zum überlaufen bringen.



nicky

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #1 am: 24. September 2014, 07:30:02 »
Ich bin kein Arzt, aber ich bin schon der Meinung das es ihm hätte auffallen müssen.
Bei jeder U werden die Kinder doch unter anderem auch ganzkörperlich betrachtet?! Meine Tochter musste sich immer bis auf die Unterwäsche ausziehen und wurde von allen Seiten von oben bis unten angeschaut.

Ich weiß jetzt nicht ob 2 cm soviel ausmachen, kenne mich nicht aus, aber im Hüftbereich ist eine Schiefstellung doch bestimmt deutlich zu erkennen, wenn eine vorliegt?!
... so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein ...
... so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein ...








Samson

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #2 am: 24. September 2014, 08:42:33 »
Wenn es dir nicht aufgefallen ist, wo du dein Kind jeden Tag siehst, im Sommer in Badehose, beim massieren und kraulen, dann kann es einem Kinderarzt auch durchgehen.

Sollte nicht, kann aber und ist ja auch.

Ich würde den Arzt wechseln, denn jetzt wirst du eh kein Vertrauen mehr in ihn haben.

lotte81

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #3 am: 24. September 2014, 09:13:55 »
Nein, nicht zwingend. Das ganze muss nämlich nicht schon lange bestehen und nicht immer in der selber Deutlichkeit .... Klar, handelt es sich bei Schiefstellung darum, dass ein Bein 5cm kürzer ist, sollte es wirklich mal auffallen. Da gebe ich dir recht. ABER in der Regel liegt es eben an einer "schiefen" Hüfte. Also eine unechte Beinlängendifferenz.....  und die kann je nach Wachstumsphase da sein oder eben nicht. Mal stärker, mal schwächer...und durchaus je nach Körperhaltung auch ausgeglichen werden.

..... Bei meinem Sohn fiel dem Kinderarzt z.b. bei einer U auf, dass er einen Knick in der Wirbelsäule hat (wirklich massiv   :o....und da war er auch schon 5,5 Jahre alt....keine Ahnung wie lang der schon da war der Knick) und auch "schief" ist (Hüfte u Schulter)....wir sollten dann zum Orthopäden, der einen Keil verschrieb, weil ein Bein länger sei (der Unterschied war mit blosen Auge zu sehen im liegen)...den wollte mein Kind aber nicht tragen...also sind wir zur Osteopathin (arbeitet auch nach Dorn). Auch diese stelle eine heftige "Beinlängendifferenz" fest (allerdings keine "echte",sondern eben von einer schiefen Hüfte!)... und die hat uns eine Übung gezeigt noch nach 5min war das Kind gerade  ;)

Ich selber habe seit ich 19 bin chronische Lendenwirbelschmerzen. Ich bin von Arzt zu Arzt getingelt, hab wirklich Therapien hinter mir die zum Piepen waren...inkl Überweisung zum Psychologen... Dass ich "schief" bin hat keiner festgestellt. Und ich spreche von mind. 6 verschiedenen Ärzten und diversem Röntgen...oder es fiel zwar auf, wurde aber nicht als Problem erkannt..... Erst die Osteopathin hat das gesehen und meine seit 10 Jahren bestehenden Schmerzen in 45 min beseitigt  s-:)

Je nach Wachstumphase ist mein Sohn bis heute mal schief, mal nicht.....Also nur weil dein Sohn beim Orthopäden komplett schief war, muss das beim Kinderarzt nicht so gewesen sein... Oder er  hat es "ausgeglichen"...

Was den Finger betrifft: Evtl. ist es ja aufgefallen, aber als harmlos eingestuft wurden vom Arzt?

Nciht falsch verstehen, natürlich KANN es sein, dass dein SOhn etwas hat, dass ein Arzt hätte sehen müssen bei gründlichen Untersuchungen..... Ich kenne Berichte von Kinderärzten bei denen die U nur aus der Frage:Geht es dem Kind gut? besteht..... Das wäre natürlich Mist.....

Aber es kann eben acuh anders sein. Die Frage ist: Was für einen EIndruck hattest du bisher? Wie ging es dir bisher bei diesem Kinderarzt? Hast du Vertrauen? Untersucht er gründlich? Und die Hände schaut man scih ja als Arzt in der Regel nicht so an bei den Us...und wenn es dir als Mutter jetzt erst auffiel, war es ja vermutlich nicht so deutlich...Du siehst ihn ja immerhin jeden Tag und der Arzt vielleicht mal alle 2-3 Monate.

Würde unserem Arzt so was durch die Lappen gehen, würde ich nicht mit ihm hadern, denn ich sehe bei jeder Untersuchung wie sorgfältig er ist. Dennoch gehe ich davon aus, dass er nicht auf jedes Detail am Körper immer achtet, so lange ich nichts gezielt frage. Ich bin sehr zufrieden und habe absolutes Vertrauen, dass er seinen Job nach bestem Wissen macht und nicht schludert oder so..... Wenn dir seine Untersuchungen vorher schon "fahrlässig" erschienen, dann ist das natürlich was anderes....


Milli

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #4 am: 24. September 2014, 09:44:01 »
Danke für Eure Antworten :)

Ich U Heft steht extra :Skelettsystem
Unterpunkte ua: Brustkorb/Wirbelsaule ,Hüfte und Gliedmaßen, dort  wird nach Fehlbildungen gefragt.



lotte81

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #5 am: 24. September 2014, 09:55:45 »
Allerdings ist dann ja immer noch die Frage, ob es zur letzten U schon so massiv war (bzw ob es überhaupt schon ersichtlich war) oder nicht..... Da musst du nun beurteilen wie die Untersuchungen abliefen...war Schludrig und hat womöglich gar nicht groß untersucht? Oder hat er eine gründliche untersuchung vorgenommen und es war tatsächlich noch nicht zu sehen und kam erst im letzten Wachstumschub? Oder hat er untersucht, es sollte schon da gewesen sein und er hat schlicht keine Ahnung und ist ein schlechter Arzt (auch das soll es geben  ;) auch Ärzte sind nur Menschen und es gibt sicher auch verdammt schlechte Ärzte, genau wie es schlechte Lehrer oder Verkäufer gibt. Doof nur, dass es bei dem einen um Bananen geht und bei dem anderen im schlimmsten Fall um Leben)...
Allerdings klingst du so, dass du ihm da nicht mehr vertraust. Also gehe ich mal davon aus, dass du vorher schon mal unzufrieden warst oder seine Unterscuhungen angezweifelt hast...jedenfalls würde ich auch nicht mehr zu einem Arzt gehen, wenn cih kein vErtrauen habe und wechseln...dafür sind die Untersuchungen einfach zu wichtig


Milli

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #6 am: 24. September 2014, 10:09:41 »
Ich bin schon mehrfach mit ihm an einander geraten.

zum einen hat er mich bei hanno über die rotaimpfung nicht aufgeklärt, nicht einmal erwähnt. er findet sie unnötig. da hab ich ihm gesagt, das soll er doch bitte mich entscheiden lassen, gegen was ich meine kinder impfen lasse. Hanno hatte mit 7 Monaten rotaviren :P. ganz schlimm. und wenn dein kind selbst zum weinen zu schwach ist, ist es nicht mehr witzig.

zum anderen ist er der meinung, ich MUSS immer zuerst zu ihm kommen. Alex hat eine Fussfehlstellung und ist beim orthopäden. dort habe ich hannos Fussfehlstellung angesprochen und sie meint, wenn er in den KiGa kommt, soll ich hanno vorstellen bei ihr. Als ich meinem KiA bei der U davon erzählt habe, ist er ausgepflippt. das darf ich nicht, ich MUSS erst ihn fragen. er gibt mir adressen, wo ich dann hin MUSS.
dann fragte er, wohin wir gehen. als er den namen gehört hat, wurde er ganz kleinlaut und meinte, ich soll der orthopädin bitte nichts erzählen(die kennen sich privat :P).
Und er hat mir mit falschen aussagen einen hausarztvertrag für alex aufgeschwatzt. hab ich hinterher rausgefunden.

medizinisch hab ich bisher nichts zu klagen. er muss damit klar kommen, das ich eine eigene meinung habe und sachen hinterfrage ;)



zuz

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #7 am: 24. September 2014, 11:52:56 »
Also ob ihm das hätte auffallen müssen, dazu kann ich nichts sagen.
Grundsätzlcih versuche ich immer, mitzudenken, gerade vor Us zu schauen, ob irgendwas sein könnte, das dann anzusprechen usw. Eben weil ich davon ausgehe, dass Ärzten mal was durch die Lappen gehen kann. (Das soll jetzt auf keinen Fall heißen, dass Du das nicht tust, sondern nur, dass ich dem Arzt nicht unbedingt sofort böse wäre, wenn ihm was nicht auffällt!)
Zu den Meinungsverschiedenheiten: Da bin ich der Meinung, ich muss mit nem Arzt nicht befreundet sein. Das mit dem Hausarztvertrag z.B., dazu sind sie angehalten. Sicher gibt es welche, die sich nicht dran halten, aber letzten Endes entscheidest ja DU, ob Du unterschreibst. Und das mit den Fachärzten: Grundsätzlich halte ich das auch für sinnvoll, ich würde immer zuerst zum KiA gehen, mir eine Überweisung geben lassen. Die habe ich aber im Zweifel auch schon erkämpft, wenn ich das Gefühl hatte, die KiÄ wäre mit dem Problem überfordert. Ganz einfach deshalb, weil dann alles bei ihr zusammenläuft und sie den Überblick behält.
Du hast freie Arztwahl. Wenn er versucht, zu sagen, Du MUSST zu Arzt X, würde ich nicken, mich für die Info bedanken und dann selbst entscheiden, ob ich zu X oder Y gehe. Kein Grund zu streiten und auch keiner, den Arzt zu wechseln.
Ja, ich würde mir auch meinen Teil denken. Aber solange er medizinisch gut ist und einen guten Draht zum Kind hat, würde ich nicht wechseln.

Janny

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #8 am: 24. September 2014, 12:28:35 »
Lennard hat einen Situs inversus totalis ( alle Organe spiegelverkehrt im Körper )  und es ist vier Jahre lang KEINEM Arzt aufgefallen und wir waren mehrfach in Kliniken und bei verschiedenen Ärzten . Er hatte dadurch keine Beschwerden . Aber da hab ich dann auch geschluckt und gedacht es MUSS doch wenigstens einem Arzt mal aufgefallen sein , das das Herz z.B. rechts ist !?!?
Ich bin mir sicher wie noch nie , ich hab den Weg verstanden !

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rιcĸy

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #9 am: 24. September 2014, 14:05:35 »
So, die Physiotante mischt sich nun auch mal ein.
Ich stimme lotte81 zu, dass Dein Kind bei den U´s ganz anders usgesehen haben kann, da war er vielleicht gerade. Generell bin ich der Meinung, sollte echte Fehlstellungen, die so massiv sind, vom Kia gesehen werden, wenn er richtig untersucht. Aber bei den Kindern sind es oft eben keine echten Fehlstellungen. Echte Beinlängendifferenzen entstehen, wenn ein Bein bzw. ein Knochen im Bein weniger wächst als das andere Bein/ der andere Knochen. Komplett symmetrisch sind wir ja sowieso nicht, aber wenn es sich um mehrere cm handelt, dann wirds kritisch. Das passiert aber in der Regel nur, wenn sich ein Kind einen Knochen bricht und unglücklicherweise in der Wachstumsfuge, so dass diese vorzeitig verknöchert. Klar gibt es auch andere Gründe und Grunderkrankungen und bla, ich kenn mich nicht in allem aus und will hier auch nicht rumschwafeln. Aber Fakt ist: Unechte Beinlängendifferenzen gibt es sehr oft, wenn diese mit einem Keil oder einer Schuherhöhung unterlegt werden, wird es leider oft schlimmer (meine Erfahrung), und sowas kann eben durch Beckenschiefstellungen/-verdrehungen sehr oft auftreten. Kann aber eben auch mal wieder weggehen.
Wenn du kein Vertrauen zum Kia hast, dann wechsel, aber ansonaten such dir für deinen Jungen eine Osteopathiepraxis oder eine Physiotherapiepraxis, die auf Kinder spezialisiert ist. Dorn ist eine Möglichkeit, ich habs auch gemacht, arbeite aber ehrlich gesagt gar nicht mehr damit, jeder hat so seine Techniken :-)
@Janny: Ohne in dein Kind reinzugucken mittels Ultraschall oder Schichtröntgen kann man das nicht feststellen, denn das Herz ist ja nicht wirklich links, sondern mittig und hat nur einen kleinere Teil auf der linken Seite. Muss also beim Abhören nicht auffallen. Ich hab einen PAtienten, da ist das erst im Alter von über 50 aufgefallen. Also von daher nicht so schlimm ;). Wenns allerdings bei einem Ultraschall nicht aufgefallen ist, dass die Leber nicht da ist, wo sie hingehört, dann wäre das schon komisch s-:)

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #10 am: 24. September 2014, 14:13:50 »
Wechsel den Arzt. Wenn du kein Vertrauen hast, egal ob berechtigt oder nicht, wirst du mit keiner Diagnose zufrieden sein und jede Behandlung in Frage stellen und das sollte ja nicht unbedingt Sinn der Sache sein. Natürlich  muss man nicht befreundet sein und persönlich alles gut finden, aber ein Grundvertrauen muss da sein und das scheinst du grundlegend nicht zu haben.

Was dich stört sind, in meinen Augen, absolute Kleinigkeiten und das zeigt, dass das Misstrauen grundlegender Natur ist. Alles Dinge, über die man hinweg sehen KÖNNTE, aber nicht muss, wenn man sich schlecht aufgehoben fühlt.


Janny

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #11 am: 24. September 2014, 14:22:37 »
ricky - aufgrund mehrfacher Bauchschmerzen wurde öfter US gemacht . Ein Arzt wunderte sich ,das das Kind offensichtlich keine Milz hat  s-:). Hat sich dann sogar einen Vermerk in die Akte gemacht aber sonst nichts weiter ........ :-\
Ich bin mir sicher wie noch nie , ich hab den Weg verstanden !

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rιcĸy

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #12 am: 24. September 2014, 14:58:34 »
@Janny: Wow, und dann die Wunderheilung: der Junge hat doch eine Milz, praise the Lord. DAS ist dann aber wirklich extrem traurig, denn das hätte dann auffallen müssen und wenn der Arzt keine Milz findet, dann muss er eben auf die spiegelverkehrten Organe checken oder zum CT schicken. Naja, nun wisst Ihrs ja....;-)

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #13 am: 24. September 2014, 16:05:45 »
ich danke euch für die antworten :)

das es zur u vielleicht gerade nicht so ausgeprägt war, habe ich gar nicht bedacht.

@ ricky kriegst ne pn ;)



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« Antwort #14 am: 24. September 2014, 16:28:12 »
Das mit den Organen ist ja mal echt heftig....also so was..... Vor allem sich über eine fehlende Milz wundern, aber nicht mal 5cm nach links und rechts schauen, ob evtl. sonst noch was komisch ist  s-:)

@Milli: Das mit dem Keil wurde mir übrigens auch so erklärt, wie ricky es sagt... Es war also gut, dass mein SOhn in verweigert hat  :-\
Und ja, diese Schiefstellung der Hüfte ist wohl extrem verbreitet.... Laut Osteopathin haben das fast alle ihre Patienten, die wegen Rückenbeschwerden kommen.

Ansonsten würde ich dann wechseln, wenn ich mich unsicher und unwohl fühle.... an sich sind das zwar alles keine großen Dinge, aber oft ist e halt einfach ein Gefühl


Evchen

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #15 am: 24. September 2014, 20:47:42 »
Grundsätzlich sollte das einem KiA auffallen  :-\ Aber zum Finger. Mein Großer hatte etwas Ähnliches mit dem Zeigefinger (Getränke wurden immer mit gebeugten Finger gehalten usw.), wir bekamen vom KiA dafür Ergotherapie verschrieben und das hat letztlich dann auch seinen Erfolg gebracht.



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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #16 am: 24. September 2014, 21:09:06 »
Bei uns ist es der kleine Finger an beiden Händen, der ist gebogen wie ein s.  ( hat sein Papa und sein Opa aber auch)

Der kiä hat uns überwiesen ins spz,die sollten, als sie nach seinen sichelfüsschen damals geschaut haben danach schauen, und die meinten das sei nicht weiter schlimm.
Auch seine kleinsten Zehen sind über die anderen gebogen. Auch nicht weiter behandlungsbedürftig, jetzt vom ästhetischen mal abgesehen. DA es nur per op behandelt werden kann haben wir dankbar abgelehnt,dass kann B machen, wenn es ihn stört.

Also unserem ist es aufgefallen. Wie es normal sein sollte keine Ahnung


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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #17 am: 24. September 2014, 22:32:02 »
Ja der Keil im Schuh. Den habe ich nach 2 Wochen auch weggelassen, weil meine Knieprobleme dadurch nur schlimmer wurden. Ich fand es im Nachhinein schon witzig, dass man ohne zu vermessen einen halben cm mit bloßem Auge sieht als Arzt  s-:)

Vieles ändert sich auch. Eines unserer Kinder hat Knick-Senkfüße. Erst hieß es: Da warten wir noch ab, dann: Bitte beim Orthopäden vorstellen und Einlagen verordnen lassen (ich hielt das für unnötig, haben wird dann nicht gemacht) und nun heißt es: Man verschreibt keine Einlagen mehr, das kann man immer noch im Erwachsenenalter machen, wenn es denn Beschwerden macht. Also habe ich wohl instinktiv richtig reagiert. 

Jetzt zum konkreten Fall: Ist es Euch aufgefallen? Klar sollte ein Arzt da schon drauf geschult sein, aber wenn das Kind sich normal bewegt und es zur U vielleicht nicht so auffällig war, kann das natürlich sein, dass da was übersehen wird. Wenn bei Dir das Vertrauen zum Arzt aber weg ist, würde ich auf jeden Fall wechseln. Ich mache das hier auch immer vom Bauchgefühl abhängig, wobei wir mit dem Kinderarzt, trotz der unterschiedlichen Aussagen innerhalb von mehreren Jahren, sehr zufrieden sind und auch nicht wechseln werden.

Binus

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Antw:Hätte dem KiA auffallen müssen...
« Antwort #18 am: 26. September 2014, 19:01:56 »
Ohne eine Beurteilung des Arztes: du bist nicht zufrieden, wechsel ihn. Das bringt sonst nix, für beide Parteien nicht.


 

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