Autor Thema: Familie und das Thema Windel  (Gelesen 6769 mal)

*nova*

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Familie und das Thema Windel
« am: 07. April 2013, 20:59:14 »
Hallo,

so heute haben wir uns mal wieder dazu durch gerungen der Uroma einen Besuch abzustatten....und wie immer komme ich nach hause und ........ :-(

Schon seit Alenas zweitem Geburtstag kommt immer wieder die Frage auf, ob sie denn schon trocken sei....am Anfang noch neugierig und neutral....aber seit Alena die 2,5 Jahre hinter sich gelassen hat wird es immer gemeiner und nerviger.
Ist es denn so schlimm, wenn ein Kind mit knapp 3 noch nicht trocken ist? Ist es denn so ein Drama? Muss ich mein Kind denn jetzt aufs Klo zwingen und ihr die Faulheit austreiben?
Es nervt so! Immer das gleiche Thema. Ja, früher da waren sie alle mit 2,5 schon längst trocken. Alena sei doch nur zu faul. Jetzt ist sie doch schon 3.
Was soll ich denn machen? Sie stündlich aufs Klo schicken obwohl sie nicht will?
Ich bin ja eher so der Mensch der alles laufen lässt. Bis jetzt habe ich immer darauf vertraut dass wir den richtigen Zeitpunkt finden und das hat bis jetzt auch immer geklappt. Sie kommt von sich aus nicht wenn sie auf die Toilette muss, wenn ich frage ob sie muss bekomme ich ein nein. Wenn ich frage, ob sie auf die Toilette möchte um es zu probieren bekomme ich auch ein nein. Neulich  hat sie geflüstert, dass sie Angst hat.......

Jetzt mal ehrlich.....ist sie denn so ein Einzelfall? Ich komme mir schon wie eine Versagerin vor, weil ich angeblich zu unkonsequent bin  :(

Man das Thema geht mir so auf den Keks

~Netti~

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #1 am: 07. April 2013, 21:02:00 »
Links rein, rechts raus.  ;)

Mach es einfach so, wie DU es für richtig hältst. Mein Jared war mit 3,5 Jahren erst trocken.  ;)


*nova*

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #2 am: 07. April 2013, 21:05:12 »
Links rein, rechts raus.  ;)

Mach es einfach so, wie DU es für richtig hältst. Mein Jared war mit 3,5 Jahren erst trocken.  ;)


Ich versuchs....aber was ist wenn ich es tatsächlich falsch mache?

hectorundhilde

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #3 am: 07. April 2013, 21:08:11 »
ICh mag mich da Netti anschliessen!
Seit klar ist, das Hildchen im Sommer in den Kiga kommt, nerven beide Omas, das sie bis dahin trocken sein muss!

Ganz ehrlich, da pfeiff ich drauf! Wenn sie es möchte, geht sie mit mir oder Papa auf die Toilette, ich frage sie hin und wieder, wenn ich ihr ansehe, das sie ein "projekt" hat, oder sie sehr viel getrunken hat! Mal macht sie in die Toilette, mal möchte sie die Winel wieder um haben!

Lass dich nicht unter Druck setzen, und deine Maus auch nicht :-*



*nova*

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #4 am: 07. April 2013, 21:11:12 »
ICh mag mich da Netti anschliessen!
Seit klar ist, das Hildchen im Sommer in den Kiga kommt, nerven beide Omas, das sie bis dahin trocken sein muss!

Ganz ehrlich, da pfeiff ich drauf! Wenn sie es möchte, geht sie mit mir oder Papa auf die Toilette, ich frage sie hin und wieder, wenn ich ihr ansehe, das sie ein "projekt" hat, oder sie sehr viel getrunken hat! Mal macht sie in die Toilette, mal möchte sie die Winel wieder um haben!

Lass dich nicht unter Druck setzen, und deine Maus auch nicht :-*

Ja das ist bei uns auch Thema. Kindergarten :( Alena kommt nächste Woche in den Kindergarten und gerade für diesen Teil der Familie ein unding das sie noch eine Windel hat.

Ich frage mich halt, ob ich nicht vielleicht strenger mit dem Thema sein sollte

schwalbe

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #5 am: 07. April 2013, 21:13:34 »
hm, wenn du wissen willst, wie du dem Druck deiner Verwandtschaft ausweichen kannst:
nett und höflich bleiben ("nein, sie ist noch nicht trocken und Thema wechseln) und daruf vertrauen, dass du zwei Ohren hast. Eines zu dem´s rein geht und eines aus dem´s wieder raus kann.

wenn du wissen willst, ob du doch mehr Druck machen solltest, hm, ich muss gestehen, dass ich mir bei Eliah dazu auch schon so meine Gedanken mache. Ich bin mir aber auch fast sicher, er könnte es, aber er traut es sich nicht zu. Hm, ich habe beschlossen, das Thema auf den Sommer zu vertagen, aber der lässt gerade auf sich warten...
zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen, Wurzeln und Flügel (Goethe)

*nova*

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #6 am: 07. April 2013, 21:16:49 »
hm, wenn du wissen willst, wie du dem Druck deiner Verwandtschaft ausweichen
wenn du wissen willst, ob du doch mehr Druck machen solltest, hm, ich muss gestehen, dass ich mir bei Eliah dazu auch schon so meine Gedanken mache. Ich bin mir aber auch fast sicher, er könnte es, aber er traut es sich nicht zu. Hm, ich habe beschlossen, das Thema auf den Sommer zu vertagen, aber der lässt gerade auf sich warten...

ja ganz genau das gefühl habe ich bei alena auch. irgendwas sperrt sich in ihr. aber ich habe keine ahnung wie wir das überwinden können. ich dachte halt die zeit wird es schon richten.

Sonina

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #7 am: 07. April 2013, 21:25:50 »
zum Thema nervende Verwandschaft kann ich nix beitragen...  aber ich hab hier auch so ein Modell "Klo? Nein Danke!"  ;D

Eine Weile wollte er morgens von sich aus aufs Klo und hat auch sein großes Geschäft erledigt. Ich hatte mich schon gefreut... seit einiger Zeit aber geht in der Richtung wieder gar nix.

Iven weiß, wann er muss, verzieht sich dann ins Zimmer oder in eine ruhige Ecke, hockt sich hin, kackert in die Windel. Direkt danach kommt er und sagt: "Mama, Hose voll" und zieht schon dran....  ebenso wenn die Windel nass ist.
Wenns abends zum duschen/baden geht, kann er das auch ganz gut, sich erst mal ins Wasser zu stellen und laufen zu lassen, als hätte er nur darauf gewartet  s-:) ....  vorher aufs Klo? NÖ......
 ;D ;D ;D

Ich lass ihn einfach... der Sommer kommt irgendwann. Mal sehen, wie sehr ihn seine "Geschäfte" ohne Windel in der Unterhose stören....  S:D S:D S:D

Würde sich da jemand blöd einmischen, würd ich denk ich auch einfach auf Durchzug schalten....  ist doch mein Problem, wie lange ich Windeln kaufen udn wechseln möchte (muss).... bin da hart im Nehmen.  :P

Man muss sich schon wundern, warum wir an unseren Erwartungen festhalten.
Das Erwartete ist das, was uns in der Balance hält... aufrecht... ruhig.
Was wir erwarten, ist nur der Anfang.
Das, was wir nicht erwarten ist das, was unser Leben verändert.

hectorundhilde

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #8 am: 07. April 2013, 21:30:44 »
Meine Mutter hat unsere Kleine vor ein paar Wochen mal hochmotiviert vor der muckelig warmen Heizung aufs Töpfchen gesetzt, ihr ein Buch gegeben...und dann sass Madame da wirklich fast 1 Stunde (freiwillig) hat ihr Buch angeguckt, geblubbert, wieder Buch angeguckt...nur ins Töpfchen hat sie nicht gemacht ;D Scheint aber sehr gemütlich gewesen zu sein ;D



*nova*

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #9 am: 07. April 2013, 21:31:42 »

Eine Weile wollte er morgens von sich aus aufs Klo und hat auch sein großes Geschäft erledigt. Ich hatte mich schon gefreut... seit einiger Zeit aber geht in der Richtung wieder gar nix.

Iven weiß, wann er muss, verzieht sich dann ins Zimmer oder in eine ruhige Ecke, hockt sich hin, kackert in die Windel. Direkt danach kommt er und sagt: "Mama, Hose voll" und zieht schon dran....  ebenso wenn die Windel nass ist.
Wenns abends zum duschen/baden geht, kann er das auch ganz gut, sich erst mal ins Wasser zu stellen und laufen zu lassen, als hätte er nur darauf gewartet  s-:) ....  vorher aufs Klo? NÖ......
 ;D ;D ;D

Ich lass ihn einfach... der Sommer kommt irgendwann. Mal sehen, wie sehr ihn seine "Geschäfte" ohne Windel in der Unterhose stören....  S:D S:D S:D

Würde sich da jemand blöd einmischen, würd ich denk ich auch einfach auf Durchzug schalten....  ist doch mein Problem, wie lange ich Windeln kaufen udn wechseln möchte (muss).... bin da hart im Nehmen.  :P

Ja ganz genau so ist es bei uns auch! Alena ist auch schon mal ne ganze Woche fürs große Geschäft aufs Klo. Und dann hat es plötzlich wieder aufgehört. Und jetzt denkt sie nicht im geringsten dran sich zu melden.

Hach ich hätte nicht gedacht, dass das Thema trocken werden so ein Akt wird  :(

*nova*

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #10 am: 07. April 2013, 21:34:16 »
Also wenn ich Alena gegen ihren willen packe und aufs Klo setze und sagen würde sie soll machen dann würde sie schon machen, sie kann das schon steuern, aber irgendwie ist das ja auch nicht der Sinn der Sache?!
Andere würden jetzt sagen....manchmal muss man das Kind zu seinem Glück zwingen

Papa

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #11 am: 07. April 2013, 21:37:37 »
Nach allem, was ich gelesen habe, kann man den Zeitpunkt nur sehr begrenzt bestimmen, und er ist bei den Kindern sehr unterschiedlich.

Wir haben, als wir das Gefühl hatten, unsere Kinder sind an dem Thema "dran", Bilderbücher zum Thema Töpfchen gekauft. Da muß man natürlich auch auswählen, es gibt so unsagbar blöde Bücher zu dem Thema, aber auch ein paar ganz niedliche. Da wir viel Bücher angesehen und darüber gesprochen haben, kam dadurch das Thema Töpchen immer wieder mal vor. Es stand dann auch eines "zufällig" im Bad rum. Und irgendwann wollten die Kinder es dann probieren. Wir haben sie nicht gedrängt oder auch nur gefragt.

Übrigens war es im Kindergarten gar kein Problem, solange sie noch Windel hatten.
Gruß vom Papa!

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Januar2012

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #12 am: 07. April 2013, 21:42:15 »
Die Erfahrung mit zig Tageskindern hat gezeigt, dass das Kind individuell den richigen Zeitpunkt finden wird. Drängen, zwingen etc. kann man sich sparen. Im schlimmsten Fall verunsichert man das Kind und es sperrt sich komplett, bekommt eventuell sogar Ängste. Nicht um sonst ist es in den Kindergärten ja mittlerweile so, dass auch Kinder Ü3 gewickelt werden.

Ich würde versuchen, es positiv zu verknüpfen. Sie immer wieder ermuntern. Bilderbücher dazu anbieten. Und dann würde ich den Sommer mal abwarten. Sie eventuell im Garten nackig rumlaufen lassen, damit sie das Bewusstsein entwickeln kann. Die Zeit spielt da für euch und ich würde mich absolut von niemandem stressen lassen. Sei der Prellbock für deine Tochter und halte den Druck von ihr weg, dann wird das von ganz alleine. Viel Erfolg!




Schnecke261

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #13 am: 07. April 2013, 21:42:53 »
Sowas ist nervig. Kenn das leider auch weil mein Grosser erst mit 4 Jahren sauber wurde.....heute lach ich drüber und sag immer dass es später sicher nicht in seinem Lebenslauf auftaucht. Aber die Kommentare waren schon so dass man sich ein wenig zu blöd fühlte sein Kind sauber zu bekommen. 

Mein Kleiner wird in Kürze 3 da wird nun auch schon gefragt. Joa da bin ich nun entspannter. Wir binden das Töpfchen zwar schon fest (zumindest morgens und abends) mit ein aber mehr auch nicht. Ich denk aber wir versuchen es jetzt mal wenns wärmer wird. Und wenn er nicht will dann eben nicht. 

Mach doch ne klare Ansage wenns dich nervt. So uab ichs auch immer gemacht wenn ichs gar nicht mehr hören konnte dann war meist Ruhe!

Mein Allgemein-Tipp: auf sein eigenes Gefühl hören und danah handeln! 

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #14 am: 07. April 2013, 21:44:51 »
Du bist weder nicht streng genug, noch machst Du was falsch.

J.ist auch 3 und das Thema trocken werden ist im Moment weiter entfernt denn je...

Was soll ich machen? Er möchte einfach weder aufs Töpfchen noch auf die Toilette.
Ich werde einen Teufel tun und ihn zu irgendwas dahingehend zu zwingen.

Ich denke, wenn er, bzw. Deine Tochter soweit ist, geht das ganz problemlos.
 

*Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben:
  Die Sterne der Nacht
  die Blumen des Tages und
  die Augen der Kinder*   (Dante Aligheri)

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #15 am: 07. April 2013, 21:51:32 »
Ich denke, das Thema Verwandtschaft ist klar: Links rein recht raus...geht keinen was an....Dabei nett und höflich bleiben und alle Erklärungen zu früher ignorieren.zumal ich einfach glaube, dass da eh in 50 Jahren so einige Erinnerungen verschwimmen und nicht mehr so realistisch sind....und ob nu 2 oder 3 Jahre? WEr weiss das nach so vielen Jahren noch so genau  ;) Mein Mann lief auch angeblich mit 7 Monaten frei..... Anhand von Fotos waren es dann 10 Monate....die wir irgendwann "identifizierten"...Ach ja, 7 Monate oder 10? Sind ja nur 3 unterschied  S:D Wenn interessiert das nach 33 Jahren  ;D ;D ;D
Mein SChwager hat mit 4 Monaten im hochstuhl gesessen und vom Tisch gefuttert  ;)

Zum  Thema mehr Druck : Kommt sicher immer drauf an. Ich vermute mal, hätten wir einfach nichts gemacht und gewartet, wäre unser Sohn noch mit 5 mit Windeln rumgerannt. Er hat sich komplett nicht dran gestört, auch nicht, wenn sie voll waren.....Wir haben sie dann als er 3 Jahre und 2/3 Monate war einfach weggelassen, von UNS ausgehend und ein Geschenk in Aussicht gestellt, im Tausch (freiwillig rausrücken war nicht drin) und siehe da von heute auf morgen war er trocken....3  Monate vorher hat der gleiche Versuch "windeln weglassen"  noch zu 6 nassen Windeln binnen kürzester Zeit  geführt - da war er also definitiv nicht so weit.
"Sturheit" oder "Faulheit" unterstützen würde ich in dem Fall Windeln definitiv nicht, ein Kind aufs Klo zwingen geht aber auch nicht.....Im richtigen Moment (der mit 2 oder auch mit 4 sein kann!!!!) einen sChubs geben, halte ich nicht für verwerflich,alles andere aber für Unfug.....

Bei meiner Tochter hab ich übrigens alles genauso gemacht und sie war von selber schon ab 15 Monate regelmässig auf Toilette FREIWILLIG, von sich aus und sie hat es wirklich gemerkt!!! und mit 2,5 Tag und Nacht komplett trocken ohne einen Unfall (vorher sporadisch)


seemaedchen

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #16 am: 08. April 2013, 09:41:05 »
ok, zu Verwandschaft wurde ja schon genug gesagt.

Aber bei dem Punkt sie hat Angst vor der Toilette würde ich schon drauf eingehen. Sie fragen warum. Mit ihr hingehen. Sie soll dir zeigen was ihr Angst macht usw. Nicht mit Zwang, aber immer wieder nachhaken.
Unsere ist ja auch noch nicht Windelfrei.
Sie läßt sich aber besser auf die Tiolette setzten seit wir diesen Sitz mit den 2 Ringen (Kind+Erwachsener) haben. Da kann sie alleine drauf und wieder runter und es drückt nichts zwischen den Beinen. Sie sitzt einfach besser drauf als auf den Ringaufsätzen.

Dann hab ich letztens probiert die Windel einfach weglassen. Natürlich nach absprache mit der Maus. Und es hat sie total unter Stress gesetzt. Sie hat dauend gefühlt ob die Windel dort ist. Sie wollte dauernd zur Toilette. Als sie es dann beim spielen vergessen hat und es ging in die Hose war es echt schlimm.
Mein Fazit: sie ist noch nicht so weit. Sie merkt es einfach noch nicht vorher.
Ich setzt sie dem Streß erst mal nicht mehr aus.
Irgendwann wird es sicher ohne Streß gehen.

Aber einen Versuch war es Wert. So kann man abschätzen wie weit das Kind ist.

Wenn dein KiGa keinen Probleme macht würd ich es wohl öfter mal ohne Windel probieren. Aber Druck würde ich keinen machen.
2. IVF positiv am 21.12.09
09.09.2010 Anna-Lisa. Wir lieben dich.

Feb 13: spontan Schwanger
leider FG bei 9+4
Aug 13: IVF abgebrochen IUI negativ
Okt 13: IVF ein 4-Zeller => negativ
März 14: IVF ein 4-Zeller => negativ
August 14: IVF

Traumtaenzerle

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #17 am: 08. April 2013, 10:01:10 »
Ich habe ja irgendwann einfach bei manchen Dingen etwas geflunkert, wenn Nachfragen von bestimmten Teilen der Familie kamen.

Bei der Frage, ob sie denn jetzt endlich in ihrem Bett durchschläft, habe ich irgendwann aufgegeben zu erklären, dass sie in meinem Bett nächtigt und noch nicht zuverlässig durchschläft. Ich hatte einfach gemerkt, dass die Fragenden sich damit gar nicht auseinandersetzen wollten, sondern einfach hören wollten, dass es so ist. Also habe ich eben genickt und fertig.

Gleiches beim Thema Windeln. Irgendwie habe ich mich so durchgemogelt. Es gab keine Diskussionen mehr, die Fragenden waren nicht pikiert, ich nicht gestresst bzw. angenervt. Alles in Ordnung. Mag nicht jedermanns Fall sein, aber mir hat es geholfen. :)

(Meine Schwiegermutter war so ein Fall. Auch meine Großeltern. :-* Das ist gar nicht böse gemeint, aber sie kennen das alles ganz anders und es war für sie einfach im wahrsten Sinn des Wortes unvorstellbar, dass es auch anders gehen kann.)




Kinder sind nicht nur freundliche Lichtstrahlen des Himmels,
sondern auch ernste Fragen aus der Ewigkeit.
(Friedrich Schleiermacher)

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #18 am: 08. April 2013, 10:15:44 »
Links rein, rechts raus.  ;)

Mach es einfach so, wie DU es für richtig hältst.

genau ;)

die Oma meines Mannes is auch so ein *Herzchen* :P
aber das trifft mich nicht, sie darf gerne ihre Meinung haben, ich beherzige sie nur nicht ;D

Ich habe ja irgendwann einfach bei manchen Dingen etwas geflunkert, wenn Nachfragen von bestimmten Teilen der Familie kamen.

bei gewissen Leuten und zu gewissen Themen mach ich das auch...erspart ALLEN Ärger S:D
36+3 -> 2940g / 37+4 -> 3320g / 38+5 -> 3660g

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #19 am: 08. April 2013, 10:22:21 »
Das erinnert mich an die Diskussionen damals innerhalb der Familie um meinen Großcousin.
Er hat mit 3 1/2 noch Windel benötigt und einmal bei einer Familienfeier neben die Kaffeetafel in den Rasen geka....
Aber auch er ist trocken geworden.

Wir haben hier so eine Diskussionen mit dem Familienbett/der Schlafbegleitung.

Einfach weghören und sich selber sagen, daß die Zeit für einen arbeitet.







Ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage (schreibe) und tue, nicht für das, was Ihr versteht (lest) und daraus macht!!!

Karlanda

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #20 am: 08. April 2013, 10:29:14 »
Ich hab' jetzt alles nur überflogen, möchte aber kurz von unseren Erfahrungen berichten, da ich denke, da gibt es vielleicht Parallelen.

Ich war auch sehr lange sehr entspannt und fest davon überzeugt, dass mein Sohn eines schönen Tages vor mir stehen, seine Windeln verweigern und fortan auf die Toilette gehen würde.
Ich habe ihm keinen Druck gemacht und mich auch vom Umfeld nicht nerven lassen (wobei da - von höflichen Nachfragen einmal abgesehen - eigentlich auch keiner wirklich genervt hat). Als er dann aber auch die 3 1/2 überschritten hatte und noch immer nicht erkennen ließ, dass der Tag nahe war, an dem er auf seine Windeln freiwillig verzichten würde, hat es mich dann zunehmend selbst gestört.
Im Sommerurlaub - Sonne, Garten, Planschbecken... - sollten es sich dann quasi von selbst erledigen, aber ...es war mal wieder kein richtiges Planschbeckenwetter ...und unterwegs war es ja auch irgendwie so praktisch mit der Windel ...außerdem wollte das Kind nun einmal absolut nicht ohne seine Windel sein ...und ich wollte ihn doch eigentlich ganz ohne jeden Druck entwöhnen  s-:)
Dann kam uns der Verdacht auf einen Harnwegsinfekt zu Hilfe ;) - die Ärztin sah mich verwundert an, als sie hörte das er noch eine Windel hatte. "Wie sind sie denn an die Urinprobe gekommen?" fragte sie. "Na ja: Windel ab, Becher runter und Kind gesagt, es solle mal versuchen zu pieseln." - "Ja, aber dann kann er das ja! Wozu hat er denn noch eine Windel?!" - "Na, weil er nicht ohne will" - "???" ...an dieser Stelle kam ich mir irgendwie selber ein bisschen blöd vor ...s-:)
Zu Hause haben wir dann die Windel abgemacht. Er hat kurz protestiert und ich habe ihm gesagt, dass wir es heute auf jeden Fall versuchen werden. Es gab in den nächsten Tagen noch den einen oder anderen Unfall, aber es das ging wirklich schnell vorbei - es musste nur in sein Bewusstsein vordringen, dass er jetzt eben die Hose runterziehen musste. In den folgenden Tagen hatte er sogar riesengroßen Spaß daran, im Garten an jeden Strauch zu pieseln  s-:) ;D - er selbst war soooo stolz auf sich!
Fazit: Auch wenn ich es immer anders geplant hatte - ohne Zwang und ohne Druck, voll und ganz auf seinen eigenen "Zeitplan" vertrauend - er hat diesen Anstoß einfach gebraucht.
Ach, ergänzend muss ich noch sagen, dass die Windel im KiGa auch langsam zum Problem wurde. Zwar nicht von Seiten er Erzieher(innen), aber für meinen Sohn: Er war mittlerweile das älteste Kind mit Windel und hat sich damit selbst so unwohl gefühlt, dass er sich gar nicht mehr hat wickeln lassen :-[ - Da stellte sich mir dann schon langsam die Frage, was für ihn schlimmer war: Ein bisschen mehr Druck beim Toilettengang oder aber mit fast 4 Jahren mit vollen Windeln im KiGa zu sitzen :-\

Rumpelstilzchen

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #21 am: 08. April 2013, 12:23:40 »
Thema Windeln mit 3 Jahren oder mehr: Unsere beiden Großen waren in dem Alter auch noch nicht trocken. Der Kleine läuft jetzt in der Krippe, wenn sie drinnen sind, ohne Windel rum, es lässt sich auch ganz gut an, aber weit entfernt von trocken. Zuhause haben wir es noch nicht gemacht, 1. ist er ja nicht immer mit mir im Raum und ich kann ihn einfach nicht permanent im Blick haben (alles auf 3 Etagen verteilt), 2. sind wir viel unterwegs / draußen, 3. will er nicht. Ich hoffe auch auf den Sommer. Fragen der Familie kenne ich auch, bin da mittlerweile abgehärtet, nachdem wie gesagt die Großen auch lange gebraucht haben. Wie andere schrieben: Ohren auf Durchzug.

Wenn das Kind allerdings Angst hat, würde ich auch Alternativen testen, denn dann wird es ja sonst auch dann nicht aufs Klo wollen, wenn es schon könnte. Hab zum Beispiel mal den Tipp gehört, dass viele Kinder solche Treppchen mögen oder einen größeren Hocker und Angst davor haben, wenn die Füße in der Luft hängen (weiß ja nicht, wie das bei Euch ist).

@nova: Ich finde es in diesem Zusammenhang übrigens schön, dass Du selbst "gerne alles einfach laufen lässt"...ja wie willst Du denn dann von Deiner Tochter erwarten, dass sie gern aufs Klo geht?  ;)
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LILA

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #22 am: 08. April 2013, 12:55:41 »
Ich habe es angeboten, aber keinen Druck gemacht.

Und bei ganz nervigen Anfragen, würde ich die Uroma darauf hinweisen, dass ich sie ja auch nicht auf ihre Blasenkontrolle anspreche.  S:D ;D



Solar. E

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #23 am: 08. April 2013, 13:22:30 »
So lange es die Familie ist, die nur fragt und ihn nicht betreut: Links rein, rechts raus, nicken, "ja" sagen und gut  ;)

Bei einem meiner Söhne hat das Trockenwerden ja auch laaange gedauert - aber bei uns machte der Kiga Stress und torpedierte alles und DANN ist es richtig stressig und schwer für alle Beteiligten  :P

*edit*
Nach meiner Erfahrung gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Das Kind kann auf Toilette "auf Kommando" pieseln --> es hat schon die Kontrolle über den Schließmuskel. Dann kann man sanft "schubsen", wenn es die Windel nicht von alleine abgeben will. War so bei zweien meiner Kinder der Fall - wenn ich das bei einem nicht gemacht hätte, wäre der wahrscheinlich heute noch zu bequem, aufs Klo zu gehen  s-:)

2. Das Kind sitzt auf Toilette und es kommt nichts, weil es einfach nicht weiß, was es machen soll, weil das Gefühl noch nicht da ist. Und dann hat es keinen Sinn, was zu unternehmen. Das war bei meinem Sohn so (siehe oben) - bis der berühmte "klick" kam.
« Letzte Änderung: 08. April 2013, 13:29:54 von Solar. E »

Sanne73

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Antw:Familie und das Thema Windel
« Antwort #24 am: 08. April 2013, 13:38:40 »
Ich hab meine Kinder machen lassen - ganz lange war für sie das Thema Klo einfach überhaupt nicht interessant. Die Große hab ich in einem heißen Sommer - sie war schon älter als 3,5! - quasi gezwungen, ohne Windel zu sein (zumindest zuhause), das hat leidlich geklappt. Sie wurde dann krank und bekam die Windel wieder dauerhaft um. Es hatte mir aber gezeigt, dass sie grundsätzlich die Kontrolle hat, denn sie konnte mitunter sehr lange einhalten... Sie konnte sich aber noch überhaupt nicht von der Windel trennen. Mit 3 Jahren und 10 Monaten war es mir dann irgendwann zu bunt, ich hab ihr die Windel quasi weggenommen, da waren aber mehrere Situationen vorausgegangen, die gezeigt hatten, dass sie die volle Kontrolle hatte. Ab dem Zeitpunkt klappte es dann aber gut, nur im KiGa hat sie noch ca. 2 Wochen gebraucht, bis sie dort dann auch aufs Klo gehen wollte (vorher hat sie eingehalten oder in die Hose gemacht, sie war zu dem Zeitpunkt nur von 9-12 im KiGa). Nachts hat sie noch lange in die Windel gemacht, sie schlief einfach zu fest um es zu merken wenn sie muss. Ganz von alleine fing es dann mit 6 Jahren und 1 Monat an, dass sie nachts eine trockene Windel hatte oder auch von alleine wach geworden ist, wenn sie musste. Ich bin absolut froh, dass ich ihr die Zeit gelassen habe. Sie ist nämlich ein Typ Mensch, der unter Druck mal grad das Gegenteil macht.

Meinem Sohn hab ich auch die Zeit gelassen, die er brauchte. Mit 3 Jahren und 9 Monaten war es dann soweit, wir hatten vorher vereinbart, dass wir nun die Windel auslassen werden (1. Weihnachtsferientag) und ich war mir auch sicher, dass er die Kontrolle hatte. Es gab dann nur zwei Unfälle in den ersten Tagen zuhause und ansonsten klappte es super. Er ist auch nach gut drei Monaten nachts von alleine trocken geworden.

Es gibt übrigens einen simplen Grund dafür, warum die Kinder früher in einem jüngeren alter trocken waren: die hatten nämlich einen nassen Hintern, sobald sie in die Windel gemacht hatten - damals gab es noch keine Pampers & Co.! Sowas beflügelt sicherlich dazu, möglichst schnell seine kleinen und großen Geschäftchen nicht mehr in die Hose sondern ins Klo zu machen. Heutzutage aber wird die Windel höchstens warm, aber sicherlich nicht der Hinter nass, wenn Pipi drin gelandet ist.
Mäusekind: 11/2006 -  Wenn aus Liebe Leben wird, hat das Glück einen Namen.
Kleiner Muck: 03/2008 -  Ein bisschen Mama, ein bisschen Papa und ganz viel Wunder.

 

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