Elovan, ich schließe mich Minimucks Meinung 100% an.
Es ist tatsächlich
leider so, dass viele Therapeuten eine Therapie nicht vor dem 4.Lebensjahr beginnen wollen. Damit haben wir gerade arg zu kämpfen. Wieso: eine ganz einfache Antwort: keine Inkompetenz (obwohl auch hier natürlich schwarze Schafe zu finden sind, wir hatten diese Ehre im SPZ - keine 10 Pferde bringen mich jemals wieder in diesem Verein

, anderes Thema...ich shcweife ab...) aber auch keine aktuelle Weiterbildung. Nicht jeder Logopäd kann/möchte sich entsprechend weiterbilden. Dafür gibt es 10000 Gründe: kein Interesse, da man sich das Klientel aussuchen kann, kein Geld (eine solche Weiterbildung kostet nicht gerade weinig), keine Zeit oder ganz einfach weil sie mit kleine Kinder nicht gerne arbeiten (persönliche Präferenzen eben) etc. pp.
Aber Tatsache ist, dass bereits die kleinsten Mäuse therapiert werden können. Nicht stur durch "jetzt aber sitzen wir am Tisch und du wiederholst alles was ich sage", sondern eben spielerisch, mit viel Gestik, Mimik etc. Mir, nein, meinem Sohn hat Minimuck (dafür bin ich dir ewig dankbar, das weiß du auch, gelle?

) sehr geholfen. Er ist noch keine 4 und hätte ich bisher nur gewartet...ich weiß nicht, wie sich mein Sohn entwickelt hätte. Ich will es mir nicht mal im Ansatz vorstellen.

Es war und es ist noch eine "Qual" ihn so hilflos zu erleben, aber es geht langsam vorwärts.
Also lass dir bloss nicht einreden, es wäre nicht möglich! Ich drücke nur die Daumen, dass ihr die nötige Hilfe bekommt. Ich habe leider bisher kaum gute Erfahrungen machen können, wir kämpfen immer noch, da ich bisher außer eben dieser lieben Userin die in ihrer freizeit uns gute Tipps geben konnte, keine wirklich kompetente Logopäden finden konnte. Bisher, inzwischen habe ich jemand kontaktiert, die eine ähnliche Meinung wie oben geschrieben vertritt.
Ach, und ein guter Kinderarzt wird nicht diskutieren, wenn er nach einem gescheiterten Therapieversuch erneut ein Rezept verschreiben muss. Auf eine solche Divenhaltung eines Arztes verzichte ich (habe ich bereits) und suche jemand neues (habe ich auch). Der aktuelle Kinderarzt hört uns jederzeit zu, ruft uns bei Bedarf auch zu Hause an um uns unnötige Fahren zu ersparen, verschreibt ohne mit der Wimper zu zucken sämtlichen Therapierezepte: Logo und Ergo, schmießt sich ins Zeug, damit wir sonstige Förderungen so schnell wie möglich für unseren Sohn beantragen können etc.pp. Und vor allem sieht er in uns ernstzunehmende Gesprächspartner, denn letztendlich verfolgen wir das gleiche Ziel: unseren Sohn helfen sämtliche Defizite aufzuholen. Außerdem kennen wir unser Kind besser, er muss unseren Sorgen und Beobachtungen vertrauen.
Meine persönliche Meinung und Erfahrung.

SPZ: ähm, sämtliche behinderte ode rvon Behinderung bedrohte Kinder werden behandelt.
Nicht altersentsprechendes Sprechen ist eine "von Behinderung bedrohte" Folge.

Wir hatten kein glückliches Händchen mit dem SPZ, aber das ist wirklich unglücklich gelaufen. Wir haben andere Institute vor Ort, so dass ich mit meinem Sohn entschieden mehr Auswahl hatten/haben. Letztendlich dauern solche Therapien eine Weile und ein gewisses Vertrauen zu dem Therapeuten sollte vorliegen. Wie geschrieben, mit wirklich auf dem aktuellstem Stand ausgebildeten Logopäden schaut es arg traurig aus...
