Autor Thema: Zitieren von Internetquellen in wissenschaftlichen Arbeiten  (Gelesen 5077 mal)

Once

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Frage:

1. Wie verweist ihr im Fließtext auf Onlinequellen? Gesamte URL? Autor? Stand?
--> Wie man die Quelle im Literaturverzeichnis angibt ist nicht das Problem. Aber bez. des Fließtextes erzählt jeder etwas anderes und so langsam dreh ich am Rad. Wie ist hier der aktuelle Stand? Wiki hilft mir nicht! Und nicht mal das Zitierregelwerk der Uni gibt Auskunft darüber.
2. Muss man bei (beispielsweise) Studien einer Organisation als PDF-Dateien oder E-Books ohne direkten Autor auf den Herausgeber (also zB die Organisation die die Studie gemacht hat) oder auf den Auftragsgeber verweisen? Gilt hier selbiges Vorgehen wie in Punkt 1?

Weiß das jemand? Ich muss in diesem Fall penibelst vorgehen.
« Letzte Änderung: 08. Februar 2012, 17:00:02 von Once »

redheart

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Antw:Zitieren von Internetquellen in wissenschaftlichen Arbeiten
« Antwort #1 am: 08. Februar 2012, 15:26:30 »
Oh man, wie mach ich das denn immer... Ich überleg mal.
Wobei nee meist macht das meine Word-Zitierung automatisch, aber das hilft dir jetzt nicht weiter, oder?

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ottili

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« Antwort #2 am: 08. Februar 2012, 15:30:27 »
Ich kenne es so, dass Internetquellen genauso angegeben werden wie Buchquellen.
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redheart

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« Antwort #3 am: 08. Februar 2012, 15:32:39 »
Ich glaube, dass ich die Haupt-URL mit Datum in die Klammer reinpacke...

PDFs gebe ich an, als wäre es ein Artikel/Buch...



Sorry, ich hab grad leider gar keine meiner Arbeiten hier...

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Once

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« Antwort #4 am: 08. Februar 2012, 15:55:56 »
hm...selbe Vorgehensweise wie bei Buchquellen geht ja (wie in Punkt 2 erwähnt) schon mal nicht es sei denn man nimmt immer des hrsg. und packt das in Klammern davor...oder dahinter?  ???Naja, beim  Ebook hingegen müsste es machbar und legitim sein.

edit: sorry mir verspringt immer die Maus in der Zeile. jetzt müsste es leserlich sein.

@redheart. das hilft mir bedingt. Es wird schon häufig gesagt, dass die URL mit in den Fließtext soll. Ich habe es früher auch so gehandhabt, dass ich nur die Haupt-URL eingebaut habe und (sofern möglich) den Autor angegeben habe + Stand...oder war es Abrufdatum? In Dissertationen und BAs von anderen Personen wird (allerdings als Fußnote, ich hingegen verweise direkt im Fließtext auf die Quelle) die komplette URL angegeben. Teilweise wird sogar nur die URL in Klammern angegeben. Und ich meine ich hätte das vor langer Zeit in der Schreibwerkstatt gehört, dass man die ganze URL angeben müsste. Ätz!

Für PDF's hätte ich jetzt gesagt: selbe Vorgehensweise wie bei anderen Onlinezitaten - hauptsache konsequent verfahren...? Und wie machst Du das im LV? Verweist Du dann wieder auf URL, Stand & Abfragedatum?
« Letzte Änderung: 08. Februar 2012, 16:56:11 von Once »

ottili

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« Antwort #5 am: 08. Februar 2012, 16:03:44 »
Ich würde eine Fussnote machen und dort die "Haupt"Internetseite (nicht komplette Quelle) angeben. Im Anhang dann komplette Quelle.

Bei PDF genau wie bei Büchern und im Anhang inkl Quelle. Dort ist ja in der Regel Autor und Titel bekannt.
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redheart

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« Antwort #6 am: 08. Februar 2012, 16:04:07 »
Auf jeden Fall im LV beide Daten, also Abrufdatum und das Datum, das auf der Homepage angegeben ist.

Ah PDF meinst du, wenn du gar keine Angabe für Autor o.ä. hast? Hmm..

Ich denk mal nach, resp. schaue, ob ich noch meine BA-Arbeit finde..

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« Antwort #7 am: 08. Februar 2012, 16:07:31 »
Achso ansonsten würde ich ja sagen, dass konsequent sein hauptsächlich wichtig ist, da du wahrscheinlich auch bei verschiedenen Arbeiten unterschiedliche Vorgehensweisen finden wirst. Eine verallg. Regel wirst du kaum finden...
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redheart

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« Antwort #8 am: 08. Februar 2012, 16:11:51 »
So, BA-Arbeit gefunden...

Und da ist nix mit www.xy.com s-:)


Ich hatte oft PDFs von Internetseiten, Handbücher u.ä. also nix wirklich mit Herausgeber. Das sah im LV so aus:

Zitat
Integrationsförderung des Bundes Jahresbericht 2009: Bundesamt für Migration. (2009). Abgerufen am 11. April 2011 von Bundesamt für Migration Website: http://www.bfm.admin.ch/content/dam/data/migration/integration/berichte/ber-integrfoerd-2009-d.pdf

Zitat
(Integrationsförderung des Bundes Jahresbericht 2009: Bundesamt für Migration, 2009)

Gilt ebenso für Websites.
Ich mach es aber immer mit dem automatischen Zitierungssystem von Word. Es gibt keinen einheitlichen Standard, jeder macht es irgendwie anders, hauptsache es ist stringent und die Quellenangaben deuten deutlich auf den Urheber hin.

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redheart

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« Antwort #9 am: 08. Februar 2012, 16:14:52 »
Und so sind Websites bei mir zitiert:

LV
Zitat
Wir über uns: UBS News. (4. November 2008). Abgerufen am 4. November 2008 von UBS-Website: http://www.ubs.com/1/g/about/news.html?newsId=157234

Fliesstext
Zitat
(Wir über uns: UBS News, 2008).

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SarkanaM

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« Antwort #10 am: 08. Februar 2012, 16:20:29 »
Ist das Standard im Fließtext Quellen anzugeben?

Auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen, das macht hier keiner.

Oder ist das unterschiedlich ob geisteswiss. oder naturwiss.?




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« Antwort #11 am: 08. Februar 2012, 16:22:47 »
Das ist dann auch nochmal sowas s-:)

Bei uns ist es Standard. Meine Schwägerin (Volkskunde) macht es mit Fussnoten.

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SarkanaM

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« Antwort #12 am: 08. Februar 2012, 16:25:38 »
Bei uns gibts nur LV.




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« Antwort #13 am: 08. Februar 2012, 16:27:56 »
Gar nix im Text? Wie bei KT? :o ;D

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Once

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« Antwort #14 am: 08. Februar 2012, 16:55:49 »
@Ottili & Sarkana: bei uns ist es absolut Standard!

Fußnote ist nicht erwünscht (obwohl ich diese pers. viel besser finde. Ich zitiere: "[...]Es ist möglich, wenn auch heute nicht mehr sehr gängig, die Literaturangaben mit Fußnoten vorzunehmen. Der Kurzbeleg im Text weist erhebliche schreib- und lesetechnische Vorteile (z.B. besserer Lesefluß) auf. Fußnoten sollten eher genutzt werden, um Anmerkungen oder Erläuterungen dort unterzubringen".

Wie es bei Naturwissenschaftlern aussieht weiß ich persönlich nicht. Aber es wäre doch schon ziemlich abenteuerlich so gar nicht auf die Herkunft zu verweisen. Das ist ja allein im LV gar nicht mehr nachvollziehbar...?

Danke redheart. Ich glaube so werd ichs auch machen, das scheint mir doch eine anschauliche Lösung zu sein. So eine URL im FLiesstext ist ohnehin scheußlich anzusehen.

« Letzte Änderung: 08. Februar 2012, 17:20:17 von Once »

redheart

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« Antwort #15 am: 08. Februar 2012, 17:00:28 »
Ja mit URL liest es sich echt merkwürdig...

Viel Erfolg beim Zitieren ;)

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Once

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« Antwort #16 am: 08. Februar 2012, 17:27:19 »
Ich hab doch noch einen Haken im FT gefunden:


(Integrationsförderung des Bundes Jahresbericht 2009: Bundesamt für Migration, 2009)

Hier gibst Du ja schon des Titels des Werks an. Was ja auf wieder ungewöhnlich ist. Aber wahrscheinlich besser als den Namen der Organisation oder des Ministeriums

Zitat
Ich mach es aber immer mit dem automatischen Zitierungssystem von Word.
? --> wo find ich das?

Doppeledit: ich schreib nur noch Kaudawelsch, verklicke mich ständig und der Bildschirm verschwimmt allmählich vor meinen Augen. Zeit Feierabend zu machen.

Und danke!
« Letzte Änderung: 08. Februar 2012, 17:30:21 von Once »

redheart

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« Antwort #17 am: 08. Februar 2012, 17:43:12 »
Titel oder einfach die Überschrift ;)

Welches Word hast du?

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Mondlaus

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« Antwort #18 am: 08. Februar 2012, 19:29:27 »
Kommt ja auf den Zitierstil an, aber ich nehme da auch immer Autor bzw Organisation und Jahr, in der Bibliography taucht dann auch die vollständige URL auf, inclusive das Datum, an dem es aufgerufen wurde.
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« Antwort #19 am: 08. Februar 2012, 19:37:52 »
das Problem hat ich bei meiner Bachelorarbeit leider auch. Aber ich durfte es mit Fussnoten machen. Und im Literaturverzeichnis habe ich dann den Namen der website, URL und wann ich sie abgerufen habe. Wenn es einen Autor gab, dann den auch noch dazu.

Das ganze im Text fänd ich jetzt doof.

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« Antwort #20 am: 08. Februar 2012, 19:41:57 »
Ich kenne es wie Mondlaus, genau das wollte ich auch gerade schreiben.

Bei Artikeln im Fließtext in Klammern erster Autor und Erscheinungsjahr (Mondlaus et al., 2012) und dann hinten im Verzeichnis zitiert als vollständige Autorenliste (bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen gibt es ja meist mehrere beteiligte Autoren), Journal, Ausgabe des Journals, Jahr, Seiten, evtl. Titel des Artikels - Reihenfolge eigentlich egal, Hauptsache Autoren vorne.

Bei Internetquellen wie zB. Bundesministerien im Fließtext in Klammern (Quelle: Bundesministerium der EO-Zitate) und dann hinten im Verzeichnis die gesamte und genaue (!) URL zum pdf oder sonstigen abgespeicherten Artikel. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob und wie man Internetquellen zitieren darf, die sich ändern könnten - also wo man das Datum braucht, um zu beweisen, dass der Text zu der angegebenen Zeit diesen Inhalt hatte. Wenn man bei Beiträgen von Ministerien als Beispiel bleibt, dann schreiben die evtl. eine Zusammenfassung als veränderlichen Beitrag auf die HP, aber verweisen dann auf einen feststehenden Artikel, der gespeichert bleibt. Und den muss man dann zitieren.

Was das Zitiertool in Word angeht, das geht glaube ich nur in Verbindung mit einem Referenzmanager-Programm. Soweit ich das kenne, hat das Word nicht automatisch. Aber ist auch schon eine Weile her, seit ich solche Tools in Word benutzt habe...

Once

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Antw:Zitieren von Internetquellen in wissenschaftlichen Arbeiten
« Antwort #21 am: 08. Februar 2012, 20:07:27 »
und wie sieht es mit Seitenzahlen aus (zB bei PDF's) gebt ihr die ebenfalls an?

@mondlaus & Lali: wirklich so: (Quelle: Bundesministerium für Kaudawelsch)? Mehr nicht? Und mit dem "Quelle:" davor? ...ich glaub das würden sie bei uns monieren. Das tatsächliche Wort ("Quelle") wird (bis jetzt) in meiner Arbeit nur bei uneigenen Grafiken  und ähnlichen Darstellungen verwendet.

Ich hab auch mal probiert mich an RefWorks heranzutasten. Fand das aber unheimlich kompliziert und war dann zu ungeduldig für den ganzen Fummelkram.

kann man eigentlich irgendetwas NICHT falsch machen?

@sunshine: pm!

Lali

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Antw:Zitieren von Internetquellen in wissenschaftlichen Arbeiten
« Antwort #22 am: 08. Februar 2012, 20:32:14 »
Hm, ehrlich gesagt, habe ich noch nie das Wort "Quelle" davor geschrieben, wenn Du mich so fragst. Das war blöd von mir ausgedrückt oben...

Die Zitiererei ist glaube ich sehr fach-abhängig. Wie gesagt, allein die Tatsache etwas zu zitieren, was nicht als pdf irgendwo fest gespeichert bleibt, ist für mich ein absolutes No-Go. Aber ich bin auch naturwissenschaftlich unterwegs. Bei jemandem, der Philosophie untersucht, ist es vielleicht wichtig, eine aktuelle Meinung zu verarbeiten, die sich nach zwei Jahren komplett gewandelt hat?

Seitenzahlen bei pdfs ganz klares JA! Wie oben gesagt: Autorenliste, Journal, Ausgabe des Journals, Seitenzahlen, Jahr, evtl. Titel des Artikels.

redheart

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« Antwort #23 am: 08. Februar 2012, 23:20:26 »
Quelle:
Nein


Seitenzahlen
Ja :)


Hauptsache du machst es einheitlich und die Quellen sind klar dem LV zuzuordnen

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Sweetkofski

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Antw:Zitieren von Internetquellen in wissenschaftlichen Arbeiten
« Antwort #24 am: 09. Februar 2012, 00:04:13 »
Bin ja Dozentin an der Uni (gerade in Elternzeit  8) ) … übrigens unter anderem auch für die Seminare 'Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten' in unserem Fachgebiet zuständig gewesen  :)


Fließtext, allgemein die Harvard-Zitierweise genannt, ist immer mehr im Kommen.

In einigen Fächern wird aber traditionell noch nach deutscher Zitierweise mit Fußnoten gearbeitet.

Grundsätzlich ist beides korrekt, man muss es nur komplett konsequent machen, also nicht mal so, mal so!
Zudem würde ich mich immer an den Gepflogenheiten des Faches orientieren.


Kleine Unterschiede gibt es jedoch auch innerhalb der Zitierweisen, d.h. es gibt verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten (z.B. Autor Jahr: Seitenzahl) oder auch (Autor Jahr, Seitenzahl).

Habt ihr denn keinen Leitfaden für das wissenschaftliche Arbeiten bei euch am Institut/ Fakultät in dem EURE Standards dargelegt werden?



Zu deiner Frage:
Internetquellen
im Fließtext, falls kein Autor identifizierbar ist:
(Bundesministerium für xy JAHR: ggf. Seitenzahl). … Seitenzahl immer dann wenn irgend möglich, also auch bei pdfs.
 
im LV dann komplett wie von Lali beschrieben UND WICHTIG immer das Datum des letzten Abrufs hinter die genaue! URL  schreiben.


Kannst du einen Autor ausmachen, dann behandelst du die Quelle im Text so als sei es eine normale gedruckte Veröffentlichung, im LV dann eben mit kompletter URL und Datum.


Hinweis:
Herausgeber im Fließtext eigentlich nie, sondern den Autor!

Beispiel: Du möchtest aus einem Artikel zitieren, der in einem Sammelband herausgegeben wurde (verschiedene Artikel mit unterschiedlichen Autoren in einem Buch), dann nutzt du in der Quellenangabe IMMER den Autor!

Im Fließtext kann man anhand der Zitation nicht erkennen, ob es ein Sammelband oder eine Monographie ist.

Im LV dann:

Autor 2012: Der lustige Weg des Lebens, in: (Hrsg.): Die Geschichte des Lebens. Der Weg zum Glück, S. 71-83.

-> Hier immer die Seitenzahlen des kompletten Artikels angeben.



 

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