Autor Thema: wie verhalten am Zebrastreifen....  (Gelesen 6582 mal)

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wie verhalten am Zebrastreifen....
« am: 02. Dezember 2011, 08:52:05 »
Hallo,

erstmal die Frage..wenn Eure Kinder am Zebrastreifen stehen und ihr laßt sie alleine rübergehen.Ein Auto steht schon und ein anderes kommt zwar noch etwas entfernt an.
Warte ihr bis das andere Auto da ist und steht oder sagt ihr los hopp hopp schnell rüber??

Wir hatten heute morgen die Situation das Lukas sagte nee ich warte auch bis das andere steht,denn es war ja auch noch dunkel.Nur hinter dem was schon stand war dann einer und der fing wie ein irrer an zu hupen ..das erste Auto fuhr auch gleich wieder los und er meinte mich da anzumachen warum ich mein Kind nicht schnell rüberschicken würde  :-(.
Boa ich war auf 180  s-motz.... :-[
Ich muß noch dazusagen das Lukas vor ein paar Wochen am Zebrastreifen sogar fast überfahren wurde,weil einer einfach weiterfuhr obwohl die anderen da standen  :-[
Man Lukas geht in die erste Klasse und gerade Kinder in dem alter können Entfernungen auch noch sehr schlecht doch einschätzen...er stand da heute morgen wie ein häufchen Elend  :-[....
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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #1 am: 02. Dezember 2011, 09:08:18 »
Wir haben bei uns zwar keinen Zebrastreifen aber einen Weg wo die Kinder die Strasse überqueren können. Morgens und Mittags steht dort eine Verkehrshelferin und stoppt die Autos.

Jule winkt die Autos meist weiter weil sie nicht gehen möchte wenn da ein Auto steht. Ich finde das ok so. Sie geht zwar noch nicht alleine aber wenn wir zusammen unterwegs sind lasse ich sie entscheiden wann wir gehen können.

Hier ist es auch schon öfter passiert das auf der einen Seite zwar ein Auto angehalten hat aber der Gegenverkehr einfach weiter gefahren ist. Oder halt ein Auto hält an und wird dann von einen Auto dahinter überholt.

Ich finde die Verkehrssituation hier sehr schlimm, die meisten fahren viel zu schnell und leider Gottes sind es meist die Eltern die ordentlich Gas geben.




myja78

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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #2 am: 02. Dezember 2011, 09:13:11 »
Also bei uns ist es so, das die Kids das sogar von der Polizei so beigebracht bekommen, das sie warten sollen, bis die Straße KOMPLETT frei ist oder eben am Zebrastreifen die Autos auf BEIDEN Seiten angehalten haben.
Wir haben hier nen Zebrastreifen, da bin ich schon mehr als einmal fast überfahren worden, selbst jetzt noch, wo mitlerweile ein beleuchtetes Schild drüber hängt und am Rand so blau weiß gestreifte, reflektierende Poller stehen :-\

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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #3 am: 02. Dezember 2011, 09:16:12 »
Also wenn ich als Autofahrer am Zebrastreifen anhalte und sehe, dass ein Kind wartet, bleibe ich stehen, bis das Kind drüber gelaufen ist.

Und selbst wenn ich da verärgert oder genervt bin, bleib ich stehen!


Wir selbst laufen nutzen kaum einen Zebrastreifen, aber wenn dein Sohn Angst hat, soll er ruhig warten, bis ALLES steht.
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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #4 am: 02. Dezember 2011, 09:21:29 »
myja78-ja genauso wurde es Lukas auch gesagt und deshalb wartet er ja auch und dann kommt so ein Blödmann  :-(.

"Katja"-etwas weiter stehen bei Uns auch Verkehrshelfer,nur halt nicht an dem Zebrastreifen...Tja gestern stand die Polizei da,weil sie ja auch weiß wie es da ist..nur heute nicht  :P.
Letzte Woche am Zebrastreifen hatten wir auch wieder sowas,war aber schon nach der Schule..alle hielten an wir gehen los und was macht die eine fährt aufeinmal wieder los  genau vor uns :o .Das ist so oft dort...auch das keiner anhält  :-X

Cookie-ja so seh ich das auch...wir als Große würden ja vielleicht auch schnell rüberhuschen..nur halt die kleinen "Großen" noch nicht  :-[
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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #5 am: 02. Dezember 2011, 09:23:56 »
Solange er nicht einschätzen kann wie weit das andere Auto entfernt ist und selbst warten will, würde ich warten bis frei ist oder beide Autos halten und dann rüber gehen. Lieber einen Moment länger warten und die Fahrer schimpfen lassen.

Alternativ könntest du ihm zusätzlich z.B. anhand eines Baumes, bestimmten Hauses oder so zeigen, ob ein Auto noch weit genug entfernt ist, dann ist es vielleicht einfacher für ihn das einzuschätzen. Solange er das aber nicht, würde ich warten (lassen).
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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #6 am: 02. Dezember 2011, 09:26:20 »
Natürlich warte ich bis das andere Auto steht  :o ??? Was ein Depp....echt....ALs ob die 10Sek in morgens umbringen....Ich kann doch nicht einfach davon ausgehen, dass das andere Auto schon hält...was wenn es das nicht macht  ??? dann muss er noch länger warten, weil wir angefahren auf der Strasse liegen und er Zeuge ist  :P
Hier am Zebrastreifen passiert auch ständig was...obwohl da wirklich morgens viel los ist, eine Bushaltestelle direkt dahinter etc.... man sollte also meinen, dass die Autofahrer extra gut aufpassen und langsam fahren  :-X
Und wir wohnen hier noch fast dörflich und der Streifen ist in ner 30er Zone direkt vor der Abbiegung zur Spielstrasse und nur 5m von einem Kiga weg....
wir müssen da aber zum GLück morgens nicht lang und laufen hier relativ ruhig mit kaum Verkehr


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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #7 am: 02. Dezember 2011, 09:38:39 »
Definitiv würde ich meinen Kindern immer beibringen, dass sie warten bis BEIDE Autos stehen. Was ist denn, wenn da ein Depp am Steuer sitzt und einfach das Halten verpennt??? Ne, niemals sollte ein Kind gehen, wenn es ein Auto kommen sieht. Die Kleinen können weder Geschwindigkeit noch Abstand abschätzen, sodass nur ein stehendes Auto ihnen wirklich Sicherheit gibt.

Vielleicht kann man den Kindern noch beibringen, dass sie Augenkontakt zu dem Fahrer suchen, der schon steht. Dann weiß dieser, dass das Kind definitiv über die Straße möchte.. Ich selber habe mich schon öfter geärgert, weil an einem Zebrastreifen Jugendliche/ Mütter standen und quatschten. Ich habe gehalten, gewartet, gewartet und mir dann denken müssen, dass sie gar nicht gehen wollten. Sowas würde vielleicht erklären, warum der eine Autofahrer sich heute Morgen so unpassend verhalten hat.




Solar. E

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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #8 am: 02. Dezember 2011, 09:44:46 »
Es kommt drauf an wie breit die Straße ist. Wenn es eine breite Straße ist, wo in der Mitte noch ne Insel ist, dann seh ich zu, dass erst auf meiner Seite die Autos stehen, gehe in die Mitte und dann das Gleiche nochmal.
Ist das aber nicht der Fall, wartet man logischerweise, bis alles steht. Beim nächsten Mal weißt du's und kannst dem ne passende Antwort geben.  ;)
Deinem Sohn kannst du dann passenderweise gleich erklären, dass ER sich an die Regeln halten soll und er damit nichts verkehrt macht - dass andere sich aber nicht unbedingt dran halten und er sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen lassen soll. Für Leute, die sich nicht an Regeln halten, ist die Polizei da.
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myja78

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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #9 am: 02. Dezember 2011, 09:51:37 »
[...], dass ER sich an die Regeln halten soll und er damit nichts verkehrt macht - dass andere sich aber nicht unbedingt dran halten und er sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen lassen soll. Für Leute, die sich nicht an Regeln halten, ist die Polizei da.
 :)

Das sehe ich auch so und dabei fiel mir ein was meine Elter dazu noch immer sagten - das Auto ist stärker, ob du Recht hast oder nicht, bringt dir nix, wenn der Autofahrer sich nicht an die Regeln hält, denn im Zweifelsfall ist der Fußgänger der, der leidet. Also selbst wenn die Ampel grün ist immer schauen, ob die Autos stehen bleiben und so eben auch am Zebrastreifen
Finde es aber schon übelst wie sich manche Autofahrer in der Nähe von Schulen und Kindergärten verhalten - und leider sind es oft selber Eltern :-X

Giraffe

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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #10 am: 02. Dezember 2011, 10:03:03 »
ihr habt doch alles richtig gemacht - ich finde es furchtbar, wie manche autofahrer drauf sind. und das bei kleinen kindern! ich meine, so eilig kann es doch nicht haben.

uns ist nach dem kindergarten mal was nettes passiert, da lief eine kindergartenfreudin meines sohnes ganz nah zum straßenrand (ihre mutter war mit den 2 geschwistern beschäftigt) und blieb dann stehen (dort ist auch ein zebrastreifen), denn sie darf noch nicht alleine über die straße und weiß das auch. und es hielten dort drei autos und warteten, weil sie eben dort stand und nichts weiter tat, also weder vor, noch zurück ging. ich fand das ganz toll von den fahrern, das sie so reagiert haben, ohne hupen, ohne stress, einfach respekt vor einem kleinen kind, bei dem man nicht weiß, wie es reagieren wird...

ich finde, im straßenverkehr sollten alle beteiligten zusammenhelfen, nur passiert das leider nicht immer. 
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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #11 am: 02. Dezember 2011, 10:25:04 »
Hab jetzt nicht alles gelesen. Wir hatten im März im KiGa einen Informationsabend mit einem Verkehrspolizisten. Der sagte, dass er mit den Kindern NIE das Überqueren der Straße am Zebrastreifen oder an der Fußgängerampel übt. Einfach aus dem Grund, weil dort die meisten Unfälle passieren. Das Kind soll warten, bis die Straße komplett frei ist oder bis ALLE Autos stehen. Letzteres ist fast nie der Fall, weil irgendeiner es immer furchbar eilig hat, oder der Hintermann sieht nicht, warum der Vordermann angehalten hat (Kinder sind eben kaum zu sehen, wenn noch ein Auto vor einem steht), und überholt... Die Kinder bekommen auch beigebracht, die Autos, die anhalten, weiterzuwinken. Das klappt tatsächlich besser, wenn das Kind an einer Stelle die Straße überquert, wo kein Zebrastreifen ist. Ich habe meiner Tochter verboten, einen Zebrastreifen ohne Erwachsenen zu überqueren.
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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #12 am: 02. Dezember 2011, 10:46:43 »
Die Kinder bekommen auch beigebracht, die Autos, die anhalten, weiterzuwinken. Das klappt tatsächlich besser, wenn das Kind an einer Stelle die Straße überquert, wo kein Zebrastreifen ist.

Das find ich super, das merk ich mir!  :D

Ich hab hier ja mal nen Thread gehabt, weil ich mich bei uns über die Verkehrserziehung durch die Polizei aufgeregt habe. U.a. ging es darum, dass die den Kindern beibringen, sich an den Straßenrand zu stellen und den Arm rauszuhalten und damit zu signalisieren, dass sie die Straße überqueren wollen, auch da wo kein Zebrastreifen ist  :-( Begründung war ganz lapidar, wer die Hand raushält, rennt zumindest nicht einfach blind drauflos. Ja, ist irgendwo was dran, aber trotzdem - der Autofahrer weiß doch gar nicht wirklich, wie er auf sowas reagieren soll. Am Zebrastreifen anhalten, klar, aber wenn da keiner ist?
Ich für meinen Teil fahre im Schrittempo am Kind vorbei. Denn es nützt ja nix wenn ich das Kind rüberlasse und es rennt in den nicht anhaltenden Gegenverkehr. Im Gegenteil, dann bin ich womöglich noch mit schuld  :-[

Na ja, das war eh so einer, der so aufgetreten ist nach dem Motto "Ich bin die Stimme des Gesetzes".  s-:) Und dann erklär mal deinem Kind, dass du nicht mit dem einverstanden bist was der nette Polizist da erklärt hat. (Nächstes Jahr hab ich wieder ein Vorschulkind, dann seh ich den wahrscheinlich wieder  s-:))

jewa

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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #13 am: 02. Dezember 2011, 11:06:56 »
Wir haben hier auch einen Zebrastreifen und was ich da schon alles gesehen habe.  :-X
Ich bin froh, dass meine Kinder den nicht nutzen müssen, weil sie zur Schule schon auf der richtigen Straßenseite wohnen.
Generell kriegen die Kids aber hier beigebracht: Anhalten, Zeichen geben, Blickkontakt und dann wenn das Auto steht halt rüber gehen.
Hab dann aber auch schon gemerkt, dass die Kinder so "unsicher" sind, dass die wirklich 3 Minuten stehen und Handzeichen geben, bis dann endlich ein Auto kommt, dass sie anhalten können.
Na ja, besser so als umgedreht, aber seither weiß ich, dass die Grundschüler "es einfach noch nicht ab-/einschätzen können".
Hab mir auch schonmal überlegt, hier die Autofahrer auf ihr Verhalten nett hinzuweisen; laut Bußgeldkatalog ist es nämlich kein "kleines Verkehrsdelikt", sondern wird richtig heftig bestraft...
Beim ADAC hatte ich ja mal nachgefragt, ob die nicht mal (war ja die Zeit nach den Sommerferien) in einem Artikel darauf hinweisen können.
Hab aber leider eine "Absage" gekriegt; für einen richtigen Artikel ist kein Platz (ADAC finanziert sich über Werbung, also muss davon scheinbar mehr drin sein, als Artikel.  :-[, lediglich für die Rubrik von dieser Rennfahrerin könnte man es "mal" vorsehen...  :-\).


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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #14 am: 02. Dezember 2011, 11:22:11 »
Wir warten auch immer, bis die Autos richtig stehen! In der "Innenstadt" gibt es 2 Zebrastreifen mit Mittelinsel, da gilt das jeweils für die Straßenseite, die wir überqueren müssen. Auf dem Zukünftigen Schulweg gibt es eine Querungshilfe, allerdings ohne Zebrastreifen. Dort hält Lukas die Hand raus, wenn er rübergehen will und wartet, bis das Auto hält und der Fahrer ihn gesehen hat. Wenn kein Auto kommt, geht er natürlich so rüber...
@Sanne73 spannend, denn ein kürzerer Schulweg würde Lukas ohne irgendwelche Hilfen über die Straße führen... Werd das mal überlegen und ansprechen, denn der kürzere Weg ist gleichzeitig auch noch der sicherere, abgesehen von der Überquerung der normalen Straße, da er überall Bürgersteige hat, was der andere nicht hat...



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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #15 am: 02. Dezember 2011, 11:30:31 »
Ich habe es meinen Kinder auch so beigebracht, dass sie erst gehen dürfen, wenn die Autos alle angehalten haben. Lieber einmal ein hupender Idiot als ein angefahrenes Kind. Alleine ist Felix ja auch noch gar nicht unterwegs, aber er darf und soll schon selber entscheiden, wann wir zusammen über die Straße gehen.
Aber hier kommt es auch schon vor, dass ungeduldige Autofahrer am Zebrastreifen hupen oder einfach wieder anfahren, wenn es ihnen nicht schnell genug geht. Dann sage ich zu meinem Sohn: "Tja, das war halt ein Trollo.  :-( Manche Erwachsene sind so. Du hast aber alles richtig gemacht.  :)"

Bettina

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Antw:wie verhalten am Zebrastreifen....
« Antwort #16 am: 02. Dezember 2011, 11:35:48 »
Die Kinder bekommen auch beigebracht, die Autos, die anhalten, weiterzuwinken. Das klappt tatsächlich besser, wenn das Kind an einer Stelle die Straße überquert, wo kein Zebrastreifen ist.

Das find ich super, das merk ich mir!  :D


Sowas mach ich nie! Also weiterwinken. Auch in der Fahrschule hab ich noch gelernt auch als Autofahrer niemanden weiterzuwinken oder rüber zu winken. Es gibt ja vielleicht noch mehr Gefahrenquellen oder ein anderes Kind oder eine andere Person geht dann in dem Moment rüber, wo mein Kind das Auto weiter winkt  :-\.

Ich sagen meinen, dass sie von der Bordsteinkante/Gehwegkante zurück treten sollen, wenn sie nicht gehen wollen. Genauso wie sie ein Stück vor dem Überweg warten sollen bis ich da bin. Dann ist für alle klar, auch die Autofahrer, dass die Kinder noch nicht rüber gehen wollen. Wann und ob sie dann weiter fahren oder ob sie noch andere berücksichtigen müssen ist ihre Sache.

Und wenn einer blöd kommt, hupt etc., dann erst Recht zurücktreten und warten bis die weg sind. Weiß ich (oder mein Kind) ob so ein Trollo nicht noch überholt? Ich bin sehr froh, dass es hier eine Ampel gibt. Und selbst da sage ich den Kindern immer, dass sie schauen sollen, ob das Auto auch anhält, weil auch ein Autofahrer nur ein Mensch ist, der mal ein Rotlicht übersehen kann. Absicht will ich da nicht mal unterstellen.
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« Antwort #17 am: 02. Dezember 2011, 11:42:35 »
Weiterwinken - wenn Kinder das tun okay (sie sind ja noch nicht strafmündig) - aber als Erwachsener solltet ihr das NIEMALS machen - passiert dadurch, bzw. in dieser Situation ein Unfall seid ihr mit Schuld!
Ist z.B. auch immer ein Thema beim Kutschfahren - wir überlassen da den Autofahrern selbst, ob sie vorbeifahren oder nicht, denn winkt man einen vorbei und es kommt von vorne irgendwo doch noch in Idi... angerast, oder ein Fußgänger quer gerannt dann ist man definitv mit Schuld :P

Solar. E

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« Antwort #18 am: 02. Dezember 2011, 11:53:38 »
@Weiterwinken: Stimmt auch wieder, da habt ihr recht.  s-nachdenken

Mich nervt halt bei uns die Situation total, so dass ich nach ner sinnvollen Alternative suche. Vom Bordstein wegtreten find ich jetzt auch sinnvoll.

Was mir gerade auch auffällt, was mich nervt: Wenn ich mit meinem Kind unterwegs bin und ein Auto hält an und winkt UNS als Fußgänger rüber. Den MUSS ICH dann weiterwinken und werd dann natürlich angeschaut. Aber ich möchte unbedingt, dass mein Kind lernt, dass es nur dann gehen darf, wenn frei ist. OK, das ist bei uns auf dem Land bei den zu querenden Straßen auch kein Problem. Wenn da drei Autos nacheinander kommen, dann ist das Verkehrsaufkommen schon hoch  ;D

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« Antwort #19 am: 02. Dezember 2011, 13:56:31 »
Ich bin sehr froh, dass es hier eine Ampel gibt. Und selbst da sage ich den Kindern immer, dass sie schauen sollen, ob das Auto auch anhält, weil auch ein Autofahrer nur ein Mensch ist, der mal ein Rotlicht übersehen kann. Absicht will ich da nicht mal unterstellen.

Wenn ein Kind aber wartet, bis das Auto steht - oder bei mehreren Richtungen alle Autos stehen - dann springt die Fußgängerampel schon wieder auf rot, wenn das Kind gehen will. Das ist der Grund, weshalb der Verkehrspolizist das Überqueren nicht an Ampeln übt.

@ Weiterwinken
Naja, wenn ein Auto anhält, um das Kind rüberzulassen, dann heißt das noch lange nicht, dass das zweite Auto aus der gleichen Richtung auch anhält, weil es nämlich oft das Kind gar nicht sehen kann. Gibt ja auch viele Trollos, die aus einem anderen Grund halten, weil sie quasi rechts ranfahren wollen und dabei das Blinken "vergessen" (aus Sicht des Hintermannes). Weiterwinken in Verbindung mit Zurücktreten halte ich hier für die beste Lösung. Das Kind darf sich einfach nicht darauf verlassen, dass alle Autos halten, nur weil eins angehalten hat, daher die Empfehlung des Verkehrspolizisten zum Weiterwinken und erst dann die Straße überqueren, wenn kein Auto mehr kommt.

Warum hafte ich bei einem Unfall, wenn ich einen Autofahrer weiterwinke, der gar nicht hätte halten müssen? Ich spreche von außerhalb des Zebrastreifens.
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« Antwort #20 am: 02. Dezember 2011, 14:13:33 »
Wir warten
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« Antwort #21 am: 03. Dezember 2011, 17:52:14 »
Sanne, wenn du einen Autofahrer weiterwinkst, kann dieser das auch so verstehen nach dem Motte die Straße ist frei - steht aber z.B. ein kurzes Stück weiter ein Kind, auf das er noch nicht geachtet hat und das du u.U. auch übersehen hast, das läuft los (weil das Auto hatte ja gehalten) und der Autofahrer fährt in dem Moment wieder an, weil du ihm das ja signaliesiert hast - dann kannst du dir ausrechnen was passiert :-\
Klar, sind solche Situationen sehr sehr selten, aber wenn es zu einem Unfall kommt, KANN es sein, das du eine Mitschuld bekommst.

Uns wurde das speziell beim Lehrgang für den Kutschschein auch nochmal gesagt, das man NIE einen Autofahrer vorbeiwinken soll, da man dann bei einem evtl. folgenden Unfall eine Mitschuld bekommen würde - das mußten sie dort leider selbst schon erleben :-\

Ich trete lieber vom Bordstein zurück und evtl. schüttel ich noch mit dem Kopf (manche Autofahrer machen ja so eine Geste, das sie einen über die Straße winken).

Jasmin - meintest du mich? - Sorry, war gestern Nami nimmer on und heute hab ich es auch nicht eher geschafft :-[

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« Antwort #22 am: 03. Dezember 2011, 17:54:01 »
ne ;D
Ich meinte: Wir warten bis alle Autos stehen :)
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« Antwort #23 am: 03. Dezember 2011, 17:59:51 »
Okay ;D - versuch das mal in der Großstadt, da wartest du dann aber ein bissel s-:) oder eben an unserem Zebrastreifen, den hasse ich, ich überquer die Straße meist auch an anderer Stelle :P

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« Antwort #24 am: 03. Dezember 2011, 19:23:17 »
Ich bin sehr froh, dass es hier eine Ampel gibt. Und selbst da sage ich den Kindern immer, dass sie schauen sollen, ob das Auto auch anhält, weil auch ein Autofahrer nur ein Mensch ist, der mal ein Rotlicht übersehen kann. Absicht will ich da nicht mal unterstellen.

Wenn ein Kind aber wartet, bis das Auto steht - oder bei mehreren Richtungen alle Autos stehen - dann springt die Fußgängerampel schon wieder auf rot, wenn das Kind gehen will. Das ist der Grund, weshalb der Verkehrspolizist das Überqueren nicht an Ampeln übt.

An der Ampel warten wir auch nicht, bis alle Autos stehen, aber ich bringe den Kindern bei trotzdem nach den Autos zu schauen und aufzupassen  :).

Das mit dem weiterwinken haben wir in der Fahrschule so gelernt. In beide Richtungen, dass man niemanden weiterwinkt oder Fussgänger auch nicht rüberwinkt genauso wie man sich nicht auf winkende Leute verlässt, sondern selbst gründlich schaut.

Ich kann, wie myja geschrieben hat, immer signalisieren, dass ich nicht gehen will. Ich muss niemanden weiter winken.
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