Autor Thema: Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt  (Gelesen 943 mal)

Fliegenpilz

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 39814
  • Von damals bis zur Unendlichkeit!
Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« am: 28. November 2016, 10:06:09 »
Wann war es bei euch so weit, dass ihr mit euren Kindern vom Kinderarzt zum Hausarzt gewechselt habt - und wieso?

Unsere große Tochter mag den Kinderarzt hier gar nicht, sie war aus Bonn richtig verwöhnt - geht aber hin, wenn es denn mal sein muss. Fühlt sich aber nicht wohl.
Unserer kleinen Tochter ist es egal.

Jetzt überlege ich in wie weit es noch Sinn macht weiterhin einen Kinderarzt zu konsultieren und ab wann auch unser Hausarzt, ein Herz, eine Seele, ein Goldstück, für unsere Kinder passend wäre.
Dabei dann die Überlegung:
Eigentlich sind unsere Kinder fast nie krank bzw. bei gewissen Dingen gehen wir eh ausschließlich zu Fachärzten, da wäre also der Hausarzt genauso überflüssig wie der Kinderarzt.
Unsere Kleine ist in Behandlung beim Kardiologen, Pneumologen, HNO.
Unsere Große ist in Behandlung beim Osteopathen und in der Augenklinik.
Dazu natürlich der Zahnarzt halbjährlich.

Vergesse ich irgendwelche Kinderkrankheiten, die uns jetzt noch heimsuchen könnten und ggf. bei einem Kinderarzt besser aufgehoben sind als bei unserem Hausarzt?

Unsere Große war in den letzten zwei Jahren nur zur Vorsorge (einmal) und zur Abholung einer Verordnung (Logopädie) beim Kinderarzt, so wie Impfungen.
Unsere Kleine hatte ebenfalls eine Vorsorgeuntersuchung, Abholung einer Verordnung (Logopädie), so wie die Impfungen - dazu einmal einen schweren MagenDarm-Infekt.
Gut, die Verordnung bekomme ich nur über den Kinderarzt - aber da wir uns in den letzten Zügen befinden werde ich dies ja auch nicht länger benötigen bzw. bin ich mir sicher, dass er auch eine weitere Folgeverordnung noch ausstellen würde falls nötig.

Und sonst?
Irgendwie ein komisches Gefühl sie vom Kinderarzt zu nehmen - und ich kann es nicht einmal erklären wieso.


Drops

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 3123
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #1 am: 28. November 2016, 10:15:15 »
Ich bin mit der großen ende letzten jahres zur hausärztin gewechselt.  Sie ist recht sensibel und öffnet sich daher nur schwer bei ärzten.  Da ich hier in der gegend nach unserem umzug niemanden passenden gefunden habe nehme ich sie jetzt mit zu meiner hausärztin die sehr nett ist. 
Ein ergorezept hab ich dort auch ohne Probleme bekommen.


dasmuddi

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 1041
  • erziehung-online
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #2 am: 28. November 2016, 10:31:05 »
ich war mit M zur Behandlung ihres Bänderrisses auch beim Hausarzt, der hat noch die Fachrichtung Sportmedizin und da fühlten wir uns besser aufgehoben

nun hat sich M dort sehr wohl gefühlt ich denke wir werden dort hin wechseln wenn sie es möchte
sie muss sich dann aber bewussz werden das er ein Mann ist und sie dann auch untersuchen darf grad wenn sie mal wieder eine Nierenbeckenentzündung hat
und ob sich meine Tochter dann von einem Mann untersuchen lassen möchte, das weiss ich nicht
aber da kann ich nur von meinem Kind sprechen




Bambam72

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 3200
  • Ronaldo wer? Ahh, Noel! ;-)
    • Mail
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #3 am: 28. November 2016, 10:33:48 »
Ich war mit Noel auch schon ein paar Mal bei meinem Hausarzt. Vor allem wegen Husten, Grippe etc. etc.
Unser Glück ist, dass mein Hausarzt gleichzeitig noch Schularzt ist und von daher eine Ahnung hat, wie Kiddies ticken und v.a. in Bezug auf kinderspezifische Krankheiten, Impfungen etc. (obwohl wir diese bisher immer vom KiA haben machen lassen).

Wenn du Vertrauen hast zu deinem HA, dann würde ich wechseln und vor allem drauf hoffen, dass der HA ggf. von sich aus eine Überweisung macht zu einem Kinderarzt/Spezialisten, falls er selber nicht weiterkommt. Aber da du ja auch vom Fach bis, wirst du da sicher auch ein Auge drauf haben  ;) :D

schwalbe

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 2856
    • Tierärzte Ochsenhausen
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #4 am: 28. November 2016, 10:43:38 »
Musst du denn komplett wechseln?
Für "normale Sachen" gehen wir mit dem 6jährigen zum Hausarzt. Spezielle Sachen (er bekommt z.b. Einmal im Jahr einen Ultraschall von der Niere) lassen wir trotzdem vom Kinderarzt machen. Keiner der Ärzte hatte da bisher Einwände.
zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen, Wurzeln und Flügel (Goethe)

Pedi

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 8941
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #5 am: 28. November 2016, 11:04:37 »
Ich gehe mit allen drei Kindern zum Hausarzt. Lediglich die Vorsorgeuntersuchungen finden beim Kinderarzt statt. Wir haben hier aber eine tolle Gemeinschaftspraxis die sich wirklich sehr viel Mühe mit Kindern geben und auch alles ganz genau abklären. Die Impfungen lassen wir auch dort vornehmen, sowie beim Großen  das jährliche Hautkrebsscreening (er hat eine Auffälligkeit, daher ist das notwendig).

Nun sind wir aber bisher (schnell auf Holz klopf) von Kinderkrankheiten verschont geblieben.
Ach, wegen der Ergo bin ich mit dem Großen natürlich noch beim Kinderarzt. Die Kinder machen das ohne Probleme mit.  :)
 




*Unser Sternenmädchen wurde am 24.02.14 in der 19. SSW still geboren.Wir werden dich nicht vergessen!

luisekusch

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 3903
    • Mail
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #6 am: 28. November 2016, 11:19:35 »
Die U-Untersuchungen lass ich beim Kia machen, die anderen Sachen kläre ich beim Hausarzt ab.

Fliegenpilz

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 39814
  • Von damals bis zur Unendlichkeit!
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #7 am: 28. November 2016, 11:24:27 »
Danke für eure Antworten, danke!


@dasmuddi
Sehr guter Einwand (Mann / Frau) - und bestimmt nicht zu vernachlässigen.

Für uns selbst: Wir haben fast ausschließlich männliche Ärzte. Die goldene Ausnahme ist die Kinderzahnärztin - aber ich bin bei ihrem Mann in Behandlung, damit das auch ja wieder ausgeglichen ist, haha!


@schwalbe
Da unsere Große den Kinderarzt nicht mag steht für mich derzeit die Frage im Raum: Neuen Kinderarzt suchen oder ggf. direkt zum Hausarzt wechseln?
Der Hausarzt wäre ja einfach dauerhaft für die nächsten Jahre, der Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt stände dann ja aber bald auch irgendwann wieder im Raum.

Sowas wie Ultraschall der Nieren wäre hier ein Gang zum Nephrologen - daher frage ich mich ja: Gibt es noch etwas wofür wir akut den Kinderarzt brauchen würden?
Bei "richtig akut" wäre ja eh die Notaufnahme die erste Anlaufstelle, nicht einmal der Kinderarzt bzw. Hausarzt.

schwalbe

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 2856
    • Tierärzte Ochsenhausen
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #8 am: 28. November 2016, 12:36:51 »
zwischenrein einen anderen Kinderarzt würde ich wohl nicht suchen. So klein sind deine Kinder ja nicht mehr (bei einem Säugling wäre das anders). Ich glaube in dem Alter gibt es kaum mehr so wirklich Kinderspezifische Krankheiten. Selbst die "klassischen Kinderkrankheiten" wie Masern, Mumps ect kommen doch auch bei Erwachsenen vor.

OT: muss man für ein Ergo-Rezept zum Kinderarzt? Bei Eliah hat der Hausarzt das problemlos ausgestellt, aber er ist auch privat versichert.
zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen, Wurzeln und Flügel (Goethe)

Fliegenpilz

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 39814
  • Von damals bis zur Unendlichkeit!
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #9 am: 28. November 2016, 12:42:31 »
Es gibt auch genug Hausärzte, die dies ausstellen - jedoch würde unser Hausarzt das nicht machen. Daher wäre das etwas wofür ich weiterhin einen bzw. den Kinderarzt konsultieren muss.

Aber unsere Kleine hatte Logopädie schon vor über einem Jahr, brauchte genau eine Heilmittelverordnung und danach war das Thema beendet.
Unsere Große befindet sich nun in der zweiten Heilmittelverordnung, ebenfalls Logopädie - laut Logopädin wird es das aber auch gewesen sein.

Andere Verordnungen brauchten wir bisher nie und ich denke auch nicht, dass da noch etwas nachkommen wird!?

KardaMom

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 1520
  • erziehung-online
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #10 am: 28. November 2016, 12:52:07 »
Wir sind noch bei unserem Kinderarzt, da wir mit dem auch sehr zufrieden sind. Wir waren aber auch schon manchmal mit den Kindern beim Hausarzt, weil der näher ist und unkomplizierter zu erreichen. Da der auch nett ist, hatten wir auch schon mal überlegt zu wechseln. Was bei uns bisher dagegen sprach: unser Kinderarzt hat gerade bei schulischen/kinderpsychologischen Themen sehr viel Ahnung, gute Ideen und viele Kontakte. Also auch in der Richtung, dass er uns nicht nur – wie der Hausarzt – z.B. ein Rezept für Ergo oder eine Überweisung zum Psychologen ausstellen könnte – sondern auch insofern, dass er einschätzen kann, welcher der vielen Therapeuten vermutlich am besten zu unserem Kind passt oder was wir uns besser gleich sparen können. Wenn wir das nicht mehr brauchen, werden wir den Wechsel auch ernsthafter in Erwägung ziehen. Die U- und J-Untersuchungen machen wir auch beim KiA – würde die ein Hausarzt auch machen?

Solar. E

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 7845
  • ♥♥♥♥♥ + *
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #11 am: 28. November 2016, 13:03:34 »
Also bei uns ist es mal so, mal so. Meist hat es praktische Gründe, wenn wir zum Hausarzt gehen, denn die Öffnungszeiten unseres KiA sind nicht mehr so wirklich schülerkompatibel  s-:)
Also klar, die Us haben wir dort gemacht. Aber wenn man was abgeklärt haben will oder zur Vorsorge, hilft nur, das Kind von der Schule zu befreien, einen der raren Nachmittagstermine zu ergattern oder auf die Ferien auszuweichen. Daher bei akuten Dingen meist zum Hausarzt. Oft kommen die Kinder ja auch von der Schule heim und haben dann erst was. Und wenn dann eben eh nur noch der Hausarzt da ist, bleibt uns ja nichts übrig. Meist braucht man ja einfach "nur" einen Arzt und keine Notaufnahme.

Mit akuten Dingen waren wir auch schon ewig nicht mehr beim Arzt, weil das was die Kinder haben (MD oder Fieber/Erkältung) meist ohnehin am besten mit zu Hause bleiben und Ruhe halten kuriert werden kann. Klar, wenn ich merke, es geht nicht anders, weil man AB braucht oder einfach nicht sicher ist, ob der Husten nicht doch ne Bronchitis ist, dann muss es halt sein und dann geh ich zu dem, der als erstes greifbar ist.



Und sonst?
Irgendwie ein komisches Gefühl sie vom Kinderarzt zu nehmen - und ich kann es nicht einmal erklären wieso.



Ich denke schon, dass man das erklären kann.  :) Wenn irgendwas ist, bleibt doch immer die Frage im Hinterkopf, hätte der KiA vielleicht doch was anders oder besser gemacht.
Und du nimmst sie ja in dem Sinne nicht weg, indem ihr einfach nicht mehr hingeht. Die Option bleibt dir ja trotzdem.

Fliegenpilz

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 39814
  • Von damals bis zur Unendlichkeit!
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #12 am: 28. November 2016, 13:08:34 »
Ah - mir fällt noch eine Frage ein:
Darf bzw kann der Hausarzt auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen bzgl. des Kindes? Also dieses bekannte "Kind-Krank"?

Brauchte ich zwar in achten Jahren und bei zwei Kindern erst ein einziges Mal ... aber sollte ja abgeklärt sein im Vorfeld, oder?

Honigbluete

  • Dino
  • *******
  • Beiträge: 10660
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #13 am: 28. November 2016, 13:54:59 »
Was ist mit den Vorsorgeuntersuchungen? Kann die auch der Hausarzt machen?
Wir haben totales Glück, einen super netten und gut erreichbaren Kinderarzt zu haben, daher stellt sich mir die Frage nicht.
Mir geht es wie KardaMom, unser Kinderarzt hat halt die Kinder-und Jugendtypischen Dinge gut auf dem Schirm, gerade in Bezug auf schulische und psychische/emotionale Belange.
Wegen normaler Erkrankungen kann man natürlich zum Hausarzt gehen...



Fliegenpilz

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 39814
  • Von damals bis zur Unendlichkeit!
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #14 am: 28. November 2016, 13:59:06 »
Bei unserer Großen steht noch die U11 aus - die wäre ja mit 9 bis 10 Jahren, sprich in genau frühstens einem Jahr.
Das könnte dann quasi noch ein einzelner Besuch beim Kinderarzt für sie sein?

Die J-Untersuchungen macht auf jeden Fall unser Hausarzt, das habe ich dort im Wartezimmer schon mitbekommen. Da sprechen wir ja auch schon von Teenagern!

In Bonn hatten wir auch den top Kinderarzt. Ein Goldstück, am Anfang bin ich sogar noch (wegen unserer chronisch kranken Tochter) immer die Strecke von hier bis nach Bonn gefahren. Durch einen Notfall landete ich dann hier in der Kinderarztpraxis ... ich selbst mag den Arzt, unsere kleine Tochter ebenfalls. Aber unsere Große halt gar nicht, - und jetzt während bester Gesundheit mache ich mir doch Gedanken wie es gerade für sie weiter geht bzgl. Ärzte ... quasi schon mal vorsorgen für den Fall des Falles!

Unser Kinderarzt in Bonn war bzw. ist Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Neuropädiatrie & Psychotherapie. Das hat unser hier nun ansässiger Kinderarzt nicht zu bieten, der ist einfach "nur" Facharzt für Kinderheilkunde. Nicht mehr und nicht weniger.
Für alles Fachspezifische (s.o.) suchen wir ja so oder so Fachärzte auf.
« Letzte Änderung: 28. November 2016, 14:02:34 von Fliegenpilz »

Pedi

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 8941
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #15 am: 28. November 2016, 14:37:55 »
Mein Mann hat letzte Woche ohne Probleme die "Kind krank" Bescheinigung bekommen. Das war innerhalb von zwei Minuten erledigt :)
 




*Unser Sternenmädchen wurde am 24.02.14 in der 19. SSW still geboren.Wir werden dich nicht vergessen!

Hrefna

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 3021
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #16 am: 28. November 2016, 14:39:28 »
Wir gehen zum Hausarzt und zum Kinderarzt.

- Zum Hausarzt gehe ich ausschließlich wenn ich die "Kindkrank"-Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber brauche (ja, er kann die ausstellen).

- Bei allen Erkrankungen, bei denen ich einen wirklichen medizinischen Rat brauche (also alles was über einfache Infekte hinausgeht) gehe ich zum Kinderarzt. Ganz einfach aus dem Grund, dass Kinder eben nunmal keine kleinen Erwachsenen sind, auch nicht mit 8, 10 oder 14.
Ich möchte einfach, dass sich jemand eine Meinung bildet, der es wirklich gelernt hat und ein Facharzt für Allgemeinmedizin ist einfach nicht in dem Umfang ausgebildet wie ein Kinderarzt. Die Inhalte der Facharztausbildung (inkl. Facharztprüfung) sind einfach viel zu unterschiedlich.
Ein Kinderarzt sieht über Jahre hinweg nur Kinder, hat einen ganz anderen Erfahrungsschatz auf den er zurückgreifen kann, weswegen ich auch bei Vorsorgeuntersuchungen immer zum Kinderarzt gehe. (Honigbluete, ja, viele - nicht alle - Allgemeinmediziner dürfen diese auch machen)

Als z.B. die Große dieses Jahr wiederkehrende Bauchschmerzepisoden hatte, wäre es mir nicht in den Sinn gekommen damit zum Hausarzt zu gehen.

Ich würde für Banalerkrankungen/Medikamentenverordnungen/Kindkrankschreibungen zu Eurem Hausarzt wechseln aber mir parallel auch einen neuen Kinderarzt suchen.

lotte81

  • Dino
  • *******
  • Beiträge: 17163
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #17 am: 28. November 2016, 14:43:57 »
Hier kommt es darauf an. Ich kenne LEute, die sind schon mit ihren Kleinkindern zum normalen Hausarzt und nur für die Us zum Kinderarzt o.ä. Diese darf ein Hausarzt wohl nicht machen...

Mein Hausarzt (der jetzt allerdings leider in Rente ist seit Jahresbeginn..einen neuen habe ich noch nicht  s-:) ) behandelt grundsätzlich erst Mal keine Kinder unter 14. Er meinte, dass er dafür nicht ausgebildet sei und die "Auswirkungen" mancher Krankheiten bei Kinder anders sind und er daher da den Experten (Kinderarzt) empfiehlt. Und das obwohl (oder vielleicht gerade weil?) er auch lange Zeit in der Kinderklinik gearbeitet hat....
Nichts desto trotz war ich mit beiden Kindern schon 2-3X bei ihm  ;)  und er hat es ganz toll gemacht und sich auch nicht verweigert. Es waren immer "Notfälle" in denen ich kein Auto hatte (Kinderarzt ist nur mit dem Auto erreichbar oder mit dem Bus verbunden mit umsteigen... mit einem kranken Kind also nciht sooo toll) ...der Hausarzt war dagegen nur ein paar Häuser weit weg. Er hat sich dann auch nciht verweigert und Medikamente verschrieben und war wirklich lieb mit den Kindern... dafür dass er sonst eher ein schweigsamer Typ ist  s-:)

Ich denke also, ich würde es so machen: Normalen Hausarzt , insofern er bereit ist Kinder zu untersuchen ... In der Regel machen Hausärzte das auch ab Grundschulalter...meiner war da eher die Ausnahme... und für "spezielle" Dinge wie Us oder so dann zum Kinderarzt, wenn notwendig ...ich denke, wenn der unsicher wäre, würde der eh weiterschicken?!

Derzeit gehe ich mit beiden Kindern noch zum Kinderarzt....da der aber wie gesagt nur mit dem Auto erreichbar ist und wir fußläufig im Umkreis 4 Minuten 6 "Hausärzte" haben, war ich acuh schon am überlegen, bei "simplen" Sachen wie Halsweh, Attest vielleicht auch dorthin zu gehen.... bin aber mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass das nur mit dem Großen geht, weil der unkompliziert ist....die Kleine hat beim letzten Halsabstrich 30min die halbe Praxis zusammengebrüllt und da war ich froh um unseren geduldigen Kinderarzt, der das stoisch ertragen und ausgesessen hat.


Fliegenpilz

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 39814
  • Von damals bis zur Unendlichkeit!
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #18 am: 28. November 2016, 14:48:41 »
Vielen Dank weiterhin, danke!

@Hrefna
Ja, das ist auch irgendwie der Gedanke in meinem Kopf "Es sind keine kleinen Erwachsenen", - und denke, dass die Ausschau nach einem anderen Kinderarzt ggf. gar nicht verkehrt ist.

Passt der Kinderarzt, dann brauche ich auch nicht zum Hausarzt wechseln mit den Kindern. So oft sind sie nicht krank bzw. so häufig sind sie nicht als Patienten in der Praxis anwesend.

schwarzesgiftal

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 7590
    • Mail
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #19 am: 28. November 2016, 14:56:28 »
Wir sind seit die kleine ca 1 Jahr alt ist bei einem Hausarzt mit beiden... ausser für die U Untersuchungen da waren wir bisher immer beim Kinderarzt.

Grund:
wir sind umgezogen und hatten anfangs kein Auto also sind wir wenn ihnen so mal was gefehlt hat einfach zum Hausarzt (gleich im Haus gegenüber ) :D
Unser Mausi 2006
Unser Schnecki 2008




“ I'd rather be hated for who I am, than loved for who I am not.”

~Netti~

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 52481
  • Pflichtbewußte Chaos-Moderateuse
    • Mail
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #20 am: 28. November 2016, 15:59:54 »
Ich noch nie beim Kinderarzt.  Erst als ich eine Verordnung für Ergo wollte vor zwei Jahren, musste ich zwangsläufig zur Kinderärztin.

Allerdings sind Kinderärzte hier auch alle relativ weit weg, so dass sehr viele mit ihren Kindern ganz normal zum HA am Ort gehen. Die Hausärzte machen hier auch alle U's.

Wolkenspringerin

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 6254
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #21 am: 28. November 2016, 22:50:06 »
Die U-Untersuchungen lass ich beim Kia machen, die anderen Sachen kläre ich beim Hausarzt ab.

Hier auch so. Allein schon deswegen das wir beim Hausarzt wesentlich schneller dran kommen.  :P

Emelie

  • Twen
  • ****
  • Beiträge: 511
  • erziehung-online
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #22 am: 29. November 2016, 06:24:14 »
Ich schließe mich Hrefna mal an. So handhaben wir das auch.
Außerdem geht A wirklich gerne zum Kia, sie fühlt sich dort wohler als bei unserem Hausarzt.

dasmuddi

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 1041
  • erziehung-online
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #23 am: 29. November 2016, 12:46:11 »
unser Sohn fühlt sich beim KiÄ total unwohl liegt wahrscheinlich daran , er ist knapp 1,85 m gross und kann über die Kinderärztin drüberweg gucken
unser Hausarzt ist der Vater seines besten Freundes und da passt die Basis
die grosse Tochter wäre noch mit 20 Jahren zur KiÄ gegangen 😂😂😂




Binus

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 3442
Antw:Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt
« Antwort #24 am: 29. November 2016, 22:02:30 »
Puh, Hrefna hat es wie immer in perfekte Worte gekleidet, spare ich mir einiges an Schreibarbeit.  ;)

Ich denke auch, dass es den Facharzt Kinderheilkunde zu recht gibt und dieses frühe Wechseln zum Hausarzt - allgemein gesprochen! - keine gute Idee ist.

Ich verstehe die Beweggründe, bei dir, Fliegenpilz, den Sympathiefaktor - der hat uns letztlich auch zum Wechseln des Kinderarztes bewogen. Und auch das Räumliche und Organisatorische ist wichtig. Da du ja anscheinend recht gezielt zu anderen Fachärzten gehst, würde bei dir der  Verzicht auf einen Kinderdoc sicher recht gut funktionieren. Wobei ich auch darauf achten würde, dass eine gewisse Kompetenz in Bezug auf Kinder vorliegt.
« Letzte Änderung: 29. November 2016, 22:04:43 von Binus »


 

NACH OBEN
Kontakt Impressum Datenschutzerklärung