Autor Thema: TV Tipp Quarks und Co Kindererziehung  (Gelesen 5615 mal)

SoNice

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TV Tipp Quarks und Co Kindererziehung
« am: 25. September 2012, 20:59:31 »
Jetzt gleich geht es bei #Quarks & Co ums Thema Kindererziehung!

lotte81

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« Antwort #1 am: 25. September 2012, 21:21:28 »
Danke  :) habs mal angeschaltet



lotte81

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« Antwort #2 am: 25. September 2012, 21:40:46 »
....verrückte welt  :o s-:)


Coney

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« Antwort #3 am: 25. September 2012, 21:43:37 »
....verrückte welt  :o s-:)

Wieso? Um was geht es?

lotte81

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« Antwort #4 am: 25. September 2012, 21:50:14 »
....verrückte welt  :o s-:)

Wieso? Um was geht es?
War kein wirklich langer Bericht, aber in dem Moment als ich den Satz geschrieben habe, ging es grad um den Schulstress, den Gymnasiasten heute haben, Englisch für Kleinkinder, Mathe im Kindergarten etc. .... Oh Mann.... wenn ich das so sehe, muss ich mit meinen Kindern am Wochenende einfach mal abgammeln und in Pfützen springen  :-\


Pedi

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« Antwort #5 am: 26. September 2012, 08:23:26 »

War kein wirklich langer Bericht, aber in dem Moment als ich den Satz geschrieben habe, ging es grad um den Schulstress, den Gymnasiasten heute haben, Englisch für Kleinkinder, Mathe im Kindergarten etc. .... Oh Mann.... wenn ich das so sehe, muss ich mit meinen Kindern am Wochenende einfach mal abgammeln und in Pfützen springen  :-\

 s-yes Das solltest Du!

 Ich finde es ist nicht mehr abzustreiten das der Druck der auf den Kindern lastet immer größer wird. Das tragische daran ist, dass die Eltern oft eine entscheidende Rolle dabei spielen nur damit die Kinder in der Zukunft mal mehr erreichen können.
 




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lotte81

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« Antwort #6 am: 26. September 2012, 08:38:04 »
Ich fand es letztens unheimlich erschreckend, als auf dem Spielplatz die Mutter eines 3jährigen schon von "Stress" sprach und "weil das Kind ja aufs Gymnasium muss" ...man hat ja heute keine Alternative mehr  :-\ :-\ :-\ Ist das wirklich so extrem? wer backt denn in Zukunft leckere Brötchen? Wer macht tolle Frisuren? Wer bedient im Geschäft mit einem netten Lächeln? Wer pflegt unsere alten Menschen liebevoll? Wer putzt unsere Fussböden und wäscht Wäsche? Wer baut mit Holz schöne Möbel? ....Alles Leute mit Abitur und Studium?
Und überhaupt: Muss man alle Möglichkeiten haben um glücklich zu sein?

Und: Hat man überhaupt immer ALLE Möglichkeiten? Ich denke kaum, dass ein Kind, in das die Eltern viel "Geld und Nerven" investiert haben, dmait es ein gutes Abitur macht, später realistisch sagen dürfte: Aber ich will viel lieber Schreiner werden als Anwalt.....
Man hat doch nie alle Möglichkeiten und wenn das Abitur wirklich bedeutet bis in die Dunkelheit zu lernen und im Kindergarten schon Englischkurse machen zu MÜSSEN (klar, es gibt sicher Kinder, die genauso Spass an Englisch haben, wie andere an Musik oder toben), dann weiß ich nicht, ob ich das wirklich eine gute Möglichkeit finde  :-X
Oder ist das alles übertrieben? Können Gymnasiasten auch heute noch mit Freunden abhängen, Parties feiern, bummeln gehen, ihren Schwarm heimlich beobachten und dabei kichern  ;D ..... meine Schulzeit ist nun ja noch nicht so lange her und wir hatten immer Zeit für beides: Schule und Leben...... Dabei kam vielleicht nicht der Jahrgangsbeste Abiturdurchschnitt raus, aber immerhin ein halbwegs gutes Abi

Ich finde es manchmal nur noch zum Kopfschütteln..... Wobei ich feststelle, dass es durchaus auch genug Eltern gibt, die da gegen steuern und keinen vermehrten Druck ausüben (nicht anders als vor 30 Jahren....klar, etwas "Stress" ist Schule sicher immer)
Ich vermute ja eher (oder hoffe), dass die Medien sich da immer Extrembeispiele rauspicken - der Grossteil der Kinder aber eine normale Kindheit hat  :-\


Honigbluete

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« Antwort #7 am: 26. September 2012, 08:59:07 »
@Lotte ich habe die gleichen Gedanken wie du, fürchte aber, dass das normale Mittelfeld langsam immer schmaler wird. Es gibt immer mehr Eltern, die schon früh Druck auf ihre Kinder ausüben, bzw vieles für ihre "wettbewerbsfähigkeit" tun, aber genauso gib es viele Eltern, denen es absolut egal ist, was die Kinder machen, weil sie es selbst nicht besser können.

Und Gymnasiasten im G8 haben definitiv wenig Freizeit, geschweige denn freie Zeit zum Lachen, blödeln und einfach rumhängen...



lotte81

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« Antwort #8 am: 26. September 2012, 09:12:54 »
Das mit dem G8 scheint echt ein riesiges Problem zu sein  :-\ Hoffentlich wird da noch mal gegengesteuert  :-\ Hier gibt es das bisher (so weit ich weiss ) nicht...wobei es ja schon seit Jahren eh um ein Halbjahr verkürzt ist...also G 8,5  :P ....Dadurch ist die Lernzeit vorm Abi verloren gegangen....Wir hatten "damals" vorm Abi noch ein paar Wochen frei und konnten die zum Lernen nutzen...der Jahrgang nach uns hatte schon das halbe Jahr verkürzt und hatte die Prüfungen dann quasi übergangslos vom normalen Unterricht aus.....Genau wie es z.b. auch beim B.A. und Master zu sein scheint  :-\
Ich fürchte ja, wir bekommen dadurch zwar sehr junge fertige Akademiker , aber immer weniger freiwillige Forschung und Interessen an Studienthemen....das bestatigen auch die Professoren hier, die das System sehr bedauern....ausserdem ist hier an der Uni seit dem Umschwung auf Master und weg von Magister und Diplom der Anteil von Depressionen, Burn out etc bei Studenten massiv angestiegen  :o
Ist doch super....dann haben wir bald lauter 22 jährige Hochschulabsolventen, die aber nicht arbeitsfähig sind, da schon komplett überlastet  s-:)

Das mit dem "Verschwinden" des Mittelfeldes kann natürlich sein  :-\ Und hier wird ja passend dazu auch die Mittelschule abgeschafft  s-:)


Coney

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« Antwort #9 am: 26. September 2012, 09:41:10 »


Meine kleine Schwester hat sich durch diverse weiterführende Schulen buchstäblich gequält, um eine "gute"  Ausbildung zu machen.

Letztes Jahr hat sie dann alles hingeschmissen und hat nun mit 20 Jahren angefangen, wonach ihr schon ganz lange ist: Sie lernt Industriemechanikerin! Ich finde es großartig.

Mir wäre es zwar schon wichtig, dass meine Kinder mal nach Möglichkeit nicht nur Hauptschule machen, weil ich halt oft mit erlebt habe, dass mit diesem Abschluss die Möglichkeiten wirklich sehr limitiert sind (ob nun gerechtfertigt oder nicht sei mal dahingestellt). Aber ganz sicher werde ich sie nicht zu etwas zwingen, das ihnen nicht liegt oder sie nicht möchten.

Bei uns stehen einem doch sowieso über den zweiten Bildungsweg alle Möglichkeiten offen, wenn sie später noch was machen wollen, können sie das. Mein Mann hat es nie bereut, nach seinem Realschulabschluss erstmal eine handwerkliche Lehre gemacht zu haben. Für sein Alter damals mit 16 war es genau richtig und auch heute profitiert er noch davon.

Pedi

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« Antwort #10 am: 26. September 2012, 09:53:32 »
@G8: Das ist ja wirklich so, dass ganz viele Schüler und auch die Lehrer darüber klagen das die Zeit nicht ausreichend sei. So sehe ich dafür auch keine Zukunft. Ich verstehe ja den Hintergrund (eben früher die Schule beenden und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen), doch geht dies zu stark zu Lasten der Schüler.
Man überdenkt  ja nicht einmal den Unterrichtsstoff. Es wird einfach nur die Zeit gekürzt um es zu lernen. Man könnte diesen auch mehr an die aktuelle Zeit anpassen.
Für meine Kinder wünsche ich mir nicht G8 :-\

@Mittelfeld: Denke ich auch, dass die Schere sich da immer weiter öffnen wird. Das Mittelfeld bricht weg und übrig bleibt der Rest. Auch mit einem Realschulabschluss kann man glücklich werden. Es muss nicht immer Gymnasium sein  :)
Ich habe nach der Realschule noch eine Wirtschaftsschule besucht und danach eine Ausbildung begonnen. Für mich war es gut so, denn auf das Gymnasium wollte ich nicht. Trotzdem habe ich ja einen guten Abschluss erhalten mit dem ich viele Möglichkeiten hatte.
Aber hier sind auch die Eltern gefragt. Viele geben den Weg vor und ein Abweichen kommt da nicht in Frage. Und nicht jeder setzt sich über den Willen der Eltern hinweg (was ich z.B. gemacht habe).
 




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« Antwort #11 am: 26. September 2012, 10:19:36 »
Das mit dem G8 scheint echt ein riesiges Problem zu sein  :-\ Hoffentlich wird da noch mal gegengesteuert  :-\ Hier gibt es das bisher (so weit ich weiss ) nicht...wobei es ja schon seit Jahren eh um ein Halbjahr verkürzt ist...also G 8,5  :P ....Dadurch ist die Lernzeit vorm Abi verloren gegangen....Wir hatten "damals" vorm Abi noch ein paar Wochen frei und konnten die zum Lernen nutzen...der Jahrgang nach uns hatte schon das halbe Jahr verkürzt und hatte die Prüfungen dann quasi übergangslos vom normalen Unterricht aus.....Genau wie es z.b. auch beim B.A. und Master zu sein scheint  :-\
Ich fürchte ja, wir bekommen dadurch zwar sehr junge fertige Akademiker , aber immer weniger freiwillige Forschung und Interessen an Studienthemen....das bestatigen auch die Professoren hier, die das System sehr bedauern....ausserdem ist hier an der Uni seit dem Umschwung auf Master und weg von Magister und Diplom der Anteil von Depressionen, Burn out etc bei Studenten massiv angestiegen  :o
Ist doch super....dann haben wir bald lauter 22 jährige Hochschulabsolventen, die aber nicht arbeitsfähig sind, da schon komplett überlastet  s-:)

Das mit dem "Verschwinden" des Mittelfeldes kann natürlich sein  :-\ Und hier wird ja passend dazu auch die Mittelschule abgeschafft  s-:)

Exakt. Mein Chef schüttelt nur noch mit dem Kopf. G8 ist der größte Unsinn überhaupt in der Durchführung.
Und auf der Uni geht's so direkt weiter. Keine Zeit mehr zum "studieren", um nach rechts und links zu schauen. Nur noch Module abreißen, schnell schnell fertig werden - um am Ende? Ja was? Völlig gestreßt, fertig und demotiviert dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen.  :-X




“In the age of information, ignorance is a choice.”

~Netti~

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« Antwort #12 am: 26. September 2012, 10:23:26 »
darf man seine ehrliche meinung schreiben?

das liest man doch hier bei eo auch immer. egal wann ich wo jemals geschrieben habe, dass meine kinder nicht studieren müssen, habe ich eine auf den sack gekriegt.
nach dem motto man sei dann auch selber schuld, wenn man im berufsleben ganz unten rumdümpelt und darf sich dann auch nicht beschweren, wenn man mit 5€ stundenlohn nach hause geht.

ich seh das ganze nämlich etwas anders. a) finde ich jeder mensch, der eine solide ausbildung hat sollte so entlohnt werden, dass er davon auch normal leben kann. und b) würden alle nur noch studieren und akademiker werden, hätten wir bald keinen mehr, der unsere brötchen bäckt oder der den müll abholt oder der unsere autos heile macht usw usw usw....

und da ist der punkt. dass man kinder fordert und fördert (was mir ja auch schon abgesprochen wurde) ist die eine seite, ÜBERforderung die andere.
ich will auch, dass meine kinder ihren weg gehen, aber nein, nicht im jeden preis. und ein 6-jähriger soll spielen und nicht jeden tag ein anderes hobby ausüben. mein sohn geht zur schule, freitags zur musikschule und einmal die woche zum kinderturnen. er hat HA zu machen und den rest hat er FREI. mein 11jähriger geht zum gym, 6. klasse, muss dementsprechend schon mehr lernen, keine frage, aber ich erwarte nun auch nicht in jeder arbeit eine eins. er hat montag AG (eine art erste hilfe kurs) dienstags fußball, mittwoch AG (kochen) ud freitag nochmal fußball. und DAS finde ich schon verdammt viel.

jeder wird wollen, dass die kinder im leben was erreichen und mal gut dastehen. ich will das auch. aber nein, nicht um jeden preis. meine tochter macht jetzt einzelhandel, ic war zwar dagegen  aber aus dem grund weil ich aus dem einzelhandel komme und weiß, dass es dort zur zeit einfach schlimm zugeht. trotzdem, wenn es ihr wunsch ist das zu machen, soll sie machen. weitermachen, wenn man es denn doch noch will, kann man hier in D ja zum großen glück immer. und wenn nicht, dann eben nicht.
ich finde den druck, der teilweise ja schon auf kindergartenkindern lastet, ganz grausam!

~Netti~

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« Antwort #13 am: 26. September 2012, 10:30:33 »
nochwas, ich kenne eine familie mit 3 kindern. der große jetzt 20, die töchter 15. ich hab schon immer den kopf geschüttelt, weil die eltern meiner bescheidenen meinung nach einen an der klatsche haben. die kinder standen schon als kleinkinder unter enormen druck. nicht nur, dass man sich nicht dreckig machen durfte, immer alles in den zimmern (im ganzen haus) 150%ig penibel ordentlich sein musste, nein die kinder mussten auch extrem lernen in der schule. und wenn ich sage extrem meine ich extrem. alle 3 mussten aufs gym. wenn in einem fach eine arbeit anstand, durften die kinder 2 tage lang vorher nicht raus und den ganzen nachmittag nix anderes machen als lernen. nix! bei einer 2 gab es schon ärger, bei einer 3 sind die voll ausgerastet. der junge ist jetzt in einer psychoklinik und die mädchen beide in therapie, weil sie im leben überhaupt nicht mehr klarkommen. 20 und 15 jahre alt und total kaputt.  :(

lotte81

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« Antwort #14 am: 26. September 2012, 10:44:47 »
Mit Hobbies halte ich mich grad lieber bedeckt  :-\ Da bin ich hier grad auch eher unglücklich mit...Mein SOhn kann derzeit einfach nicht genug bekommen und geht jeden Tag zu einem anderen Sport und findet so nicht mal Zeit sich zu langweilen, zu bauen..... Freunde treffen klappt zum Glück in der Regel  vorher oder nachher....Aber so sind seine Tage alle total gefüllt und ich denke mir: Mensch, der muss doch auch einfach mal hier sein und CD hören, lesen, malen...Langweile haben  s-:) Aber gut, es geht von ihm aus. Sicher nicht von mir....ausser das schwimmen - das ist auf meinem Mist gewachsen  ;) Alles andere will er mit GEwalt , weils eine Freunde da sind....
Wie seht ihr das? Ich bin da momentan so unsicher...auf der einen SEite merke ich , dass ihm die Auslastung durch den SPort gut tut und ich kann ihm ja keinen freien Nachmittag aufzwingen, auf der anderen Seite frage ich mich, ob so ein Dauerprogramm richtig ist (wobei es hier nicht um Forderung, Leistungsturnen etc geht,sondern um normale SAchen wie Tischtennis, Handball, schwimmen...OK, Gitarre noch...aber das will er auch nicht aufgeben und macht es gern)
Ich bin da in einer Zickmühle  :-\ Da es sein Wunsch ist
die Kleine macht derzeit NIX ..... die will ihre Ruhe, daheim bauen und malen und hat alle Hobbies erst mal gestrichen...auch auf eigenen Wunsch (naja, sie hatte bisher eh nur einen "Termin", aber der wurde ihr jetzt zu viel,also lassen wir es)

Aber ich finde diesen Druck, dem sich einige offensichtlich ausgesetzt fühlen schon bei Kleinkindern heftig...Na klar, fände ich diverse Dinge nun auch nicht erstrebenswert im Leben.... und ja, ich will dass sie die Chance haben, das zu tun, was sie wollen...ob das Philosophie studieren ist oder Archäologie oder ob sie (wie meine Tochter derzeit) Verkäuferin werden wollen....
Als ich damals begonnen habe Philo zu studieren habe ich (und meine ELtern) auch ungläubige Blicke geerntet....damit ist man doch nicht nützlich  s-:)

und das mit dem "WEitermachen" sehe ich genauso so!Keine Ahnung, ob das in 20 Jahren noch so ist....aber derzeit ist unser Bildungssystem doch durchlässig...nicht nur von oben nach unten, sondern auch umgekehrt.... und zweiter Bildungsweg etc gibt es auch noch..... Da muss man nicht schon mit 11 unter Stress geraten  :-\
« Letzte Änderung: 26. September 2012, 16:08:47 von lotte81 »


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« Antwort #15 am: 26. September 2012, 10:51:19 »
ich bin da ganz bei dir lotte. ich würde ihn übrigens lassen, wenn er von ihm kommt. wenn er da gerne überall hin will und es machbar ist, würde ich ihn lassen. aber von mir aus würde ich eben nicht erwarten, dass er so viele dinge macht. das ist doch ein großer unterschied wie ich finde. schwimmkurs müssen wir auch demnächst mal anpeilen. aber da kinderturnen bei uns total locker ist, kann man da hingehen oder auch nicht. wir zahlen den familienbeitrag im sportverein und wenn wir mal 3 monate nicht kommen ist das auch egal.  ;)

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« Antwort #16 am: 26. September 2012, 10:58:10 »
ich bin da ganz bei dir lotte. ich würde ihn übrigens lassen, wenn er von ihm kommt. wenn er da gerne überall hin will und es machbar ist, würde ich ihn lassen. aber von mir aus würde ich eben nicht erwarten, dass er so viele dinge macht. das ist doch ein großer unterschied wie ich finde. schwimmkurs müssen wir auch demnächst mal anpeilen. aber da kinderturnen bei uns total locker ist, kann man da hingehen oder auch nicht. wir zahlen den familienbeitrag im sportverein und wenn wir mal 3 monate nicht kommen ist das auch egal.  ;)
Die Sportsachen sind bei uns auch übern Verein .....da sehe ich es auch so, dass er eben dann geht, wenn es passt und wenn er mal keine Lust hätte , bleibt er eben daheim  ;)


Solar. E

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« Antwort #17 am: 26. September 2012, 11:05:48 »
@G8
Hier bei uns kann man beides machen, man muss sich eben die entsprechende Schule aussuchen. Wobei G8 nur verpflichtend im Ganztag angeboten wird, anders ist das nicht zu machen.
Aber wie Lotte schon schrieb ist G9 ja mittlerweile auch schon verkürzt.  s-:) Trotzdem haben wir für unser Kind eine G9-Schule gewählt, weil sie eben partout nicht Ganztag gehen wollte (und ich habe mein Berufsleben eben angepasst auf Halbtagsschüler, zumal die hiesigen Ganztagsschulen ohnehin in den Ferien komplett dicht sind).



@Mittelfeld: Denke ich auch, dass die Schere sich da immer weiter öffnen wird. Das Mittelfeld bricht weg und übrig bleibt der Rest. Auch mit einem Realschulabschluss kann man glücklich werden. Es muss nicht immer Gymnasium sein  :)


Das sehe ich im Grunde auch so. Nur was will man denn machen, wenn man keine vernünftigen Realschulen mehr findet?
Hier wurden die Hauptschulen abgeschafft und in Realschule plus umgewandet. Dazu gibt es neuerdings noch die Integrierten Gesamtschulen. Auf diesen sind allerdings die Plätze begrenzt und es ist nahezu unmöglich, dort einen Platz zu bekommen (gibt Losverfahren  s-:)). Quer einsteigen, weil man z.B. das Gym nicht schafft geht auch nicht, da es keine klassische Versetzung gibt, die Jahrgänge in sich geschlossen bleiben und allerhöchstens mal durch Wegzug was frei wird.
Also hat man im Grunde die Wahl zwischen Gymnasium und der Ex-Hauptschule. Und wenn man daheim einen ganz normalen Durchschnitts-Grundschüler hat, der keine eindeutige Gym-Empfehlung hat bzw. die nicht bekommen wird, dann überlegt man dann schon, ob man es nicht trotzdem probiert.
Ich find das ganz schön Mist, ich würd ihn auch gerne einfach in seinem Tempo machen lassen und mir keine Sorgen darüber machen müssen, ob wir die passende weiterführende Schule für ihn finden werden. Dabei ist er jetzt erst in der dritten Klasse und für meinen Geschmack noch ein Jahr zu früh eingeschult worden, wo ich auch nix gegen machen konnte. Doof.  :-[

mausebause

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« Antwort #18 am: 26. September 2012, 11:33:23 »
Lotte wenn er das will ist es ja ok, solange alles andere auch klappt und er nicht drunter leidet - das merkt man ja!
Aber ich werd z.B. auch gern mal spaßig angesehen, wenn die Frage kommt "und, was macht deine Tochter noch so nachmittags", nachdem sie mir 39576568 Aktivitäten ihrer Kinder aufgezählt haben und ich dann "nur" sage "einmal die Woche Musikschule"...
Sorry, aber ich finde, das reicht auch aus!  :P

Sweety

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« Antwort #19 am: 26. September 2012, 13:01:04 »
Also jetzt mal @Lotte, Netti und Nenita: Was ihr da schreibt, halte ich nicht nur für Blödsinn, sondern sogar für gefährlich, weil es diese durchaus wichtige und aktuelle Diskussion total verwässert.

Hallo? Es geht um Hobbies! Ein Hobby ist etwas, was man sich auswählt, was man freiwillig und gerne macht, was einen dann geistig entspannt, auch wenn - wie im Falle von Sport - der Körper schwitzt.
Ich hätte schon als Schulkind meiner Mutter einen Vogel gezeigt, wenn sie versucht hätte, meine Hobbies zu beschneiden.

Nur weil es im Verein an Regeln und einen Termin gebunden ist (damit möglichst alle auch was davon haben), hat das doch nichts mit Terminstress, Erwartungsdruck und Hastenichtgesehen. Also wirklich.

Ich rede hier übrigens ausdrücklich von Aktivitäten, die altersgerecht sind und von den Kindern selbst erwählt wurden, bzw. im Kleinkindalter, wenn die Eltern das noch auswählen, dass die Eltern dann eben auf die Signale des Kindes achten und auch mal was sausenlassen.
Ich rede ausdrücklich NICHT davon, Dreijährige zu Mandarinkursen zu peitschen und ich rede auch nicht von dieser unsäglich unausgegorenen und unstrukturierten G8-Sache.

Ich beziehe mich nur und ausschließlich auf Hobbies.
Und da sehe ich es als Elternteil als meine Verantwortung an, dass ich aufpasse, dass mein Kind sich nicht selbst überschätzt und zu sehr vollknallt mit Aktivitäten. Eine pro Tag maximal. Wenn für eine Sache auch außerhalb des Termins geübt werden muss, dann gibt es nicht noch mehr solche Sachen und wenigstens ein anderer Nachmittag bleibt dann frei von Vereinsaktivität. Vorerst.
Zeit mit Freunden: Ähem... umziehen eine Viertelstunden, Training 'ne Stunde, umziehen 'ne Viertelstunde. Ich weiß ja nicht, wo ihr so lebt, aber unsere Nachmittage sind länger ;D
Zumal wenn die Sportelei mit Freunden stattfindet.

Die Forderung nach Langeweile finde ich skurril. Muße zu haben hat NICHTS damit zu tun, sich zu langweilen. Letzteres ist ein Zustand, dem wir immer gar nicht schnell genug entfleuchen können.

Aber jetzt den Untergang des Abendlandes zu beklagen und vom Ende der Kindheit zu unken, weil Kinder freiwillig gemeinsam mit ihren Freunden Sport treiben und Spaß haben, finde ich... ehrlich finde ich da gar keine Worte für :-X


liadan

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« Antwort #20 am: 26. September 2012, 13:21:47 »
Bei allem Verständnis, LEIDER fängt der Druck mit Besuch der Grundschule an und LEIDER haben die Kinder keine Zeit sich individuell zu entwickeln weil sie funktionieren müssen und was soll man denn dann Eurer Meinung nach tun?

Jeder der auch nur ansatzweise ein wenig Hirn im Kopf hat wird ja sein Kind unterstützen damit ihm eben alle Wege offen stehen und wo fängt Druck im Elternaus an und wo ist das alles noch im gepflegten Rahmen?

Ist es Druck seinem Kind zu sagen Du darfst nicht eher spielen bevor die Hausaufgaben fertig sind oder soll man es einfach hinnehmen das Kind macht keine Hausaufgaben dann lassen wir es lieber spielen?

Es ist doch nunmal so das in unseren heutigen Gesellschaft nur Leistung und danach Aussehen zählen oder vielleicht auch umgekehrt, was bleibt einem denn dann übrig wenn man nicht möchte das das eigene Kind mal irgendwie unten bleibt oder gar H4 Empfänger wird?

Und ich sehe einen klaren Unterschied wenn ein Kind nicht kann weil es einfach nicht kann, dann nützt auch das ganze lernen nichts, aber wenn ein Kind kann aber nur nicht will dann muss man doch was tun weil man ansonsten ja danebensteht und zusieht wie das eigene Kind sich den Weg verbaut.

Natürlkich spielt hier das wie die Rolle aber Druck den gibt es schon ab der ersten Klassen, nein ich muss mich verbessern das fängt schon vorher an .... nämlich der Druck den man sich machen lässt indem  man ständig sein Kind mit anderen vergleicht und evtl. meint man würde sein Kind nicht richtig fördern weil es mit 5 noch nicht lesen und schreiben kann ...!  ??? :P
 

Heutzutage ist es so verdammt schwer dumm zu sein,  weil die Konkurrenz so gigantisch ist!

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« Antwort #21 am: 26. September 2012, 13:24:18 »
Sweety genau das meinte ich aber NICHT!  ;)
Ich rede hier eher von Aktivitäten bei denen die Eltern der Meinung sind dass die Kinder das tun sollen .. von selbst gewählten Hobbies die gern ausgeübt werden rede ich wiederum gar nicht - aber: wenn es nun täglich einen oder mehrere Termine gibt, dann finde ich persönlich das definitiv zu viel - gerade wenn z.B. noch die Schule anfängt und das Kind nur noch von Termin zu Termin hetzt - dann würde ich schon schauen, das Ganze ein wenig zu begrenzen, definitiv!

~Netti~

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« Antwort #22 am: 26. September 2012, 14:24:30 »
ich glaube ehrlich gesagt wir haben uns komplett missverstanden  :o :-\
ich rede eben nicht von hobbys, die altersgerecht sind und die die kinder gerne machen möchten  ???
ich weiß gar nicht was ich jetzt schreiben soll, ich hab was ganz anderes sagen und schreiben wollen.  ???
druck entsteht doch nicht durch ein hobby was ein kind auch noch gerne macht und wo es mit seinen freunden zusammen spaß hat.  ???

zu den nachmittagen: so lang sind unsere nicht. mein sohn kommt um 13:45 aus der schule. essen, HA machen, zum fußball geht er um vier, kommt um sieben zurück. dann is rum.
wenn er AG hat, dann kommt er um 16:45 aus der schule, muss dann noch HA machen/lernen und dann is rum. ich finde es ok, dass er einen tag in der woche (donnerstag) komplett frei hat.
« Letzte Änderung: 26. September 2012, 14:28:28 von ~Netti~ »

Sweety

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« Antwort #23 am: 26. September 2012, 14:29:40 »
Naja, aber so wirklich widersprochen hast du ja auch nicht, als sich düstere Gedanken gemacht wurden, weil das Kind zuviele Hobbies hat. Und das auch noch freiwillig ;D ;D

Ich käm auch nicht auf die Idee, mein Kind im Namen einer nebulösen Förderung zu völlig bekloppten Sachen zu schicken (und dank des geilen Elitebuches weiß ich ja nun auch, was es da alles für himmelschreienden Unsinn gibt) und dann auch noch gleich zu mehreren.

Hätte ich aber ein Kind, das von sich aus sagt: "Montag Fußball, Dienstag Schwimmen, Mittwoch Gitarre..." dann würden aus meinem Mund Hosiannarufe gen Himmel ertönen und ich würde ganz sicher nicht als Bedenkenträgerin fungieren :)

~Netti~

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« Antwort #24 am: 26. September 2012, 14:31:54 »
äh doch, ich hab gesagt ich würde ihn lassen, wenn er es gerne machen möchte. und das meine ich genau SO.  :)
ich darf mich zitieren?
Zitat
ich bin da ganz bei dir lotte. ich würde ihn übrigens lassen, wenn er von ihm kommt. wenn er da gerne überall hin will und es machbar ist, würde ich ihn lassen. aber von mir aus würde ich eben nicht erwarten, dass er so viele dinge macht. das ist doch ein großer unterschied wie ich finde.

Zitat
Hätte ich aber ein Kind, das von sich aus sagt: "Montag Fußball, Dienstag Schwimmen, Mittwoch Gitarre..." dann würden aus meinem Mund Hosiannarufe gen Himmel ertönen und ich würde ganz sicher nicht als Bedenkenträgerin fungieren
ich auch nicht, darum hat mein kind ja auch nur do frei.  ;)

aber ich dachte bei meinem geschreibsel auch eher an kleine kinder. nicht an 11-jährige. sondern an kinder, die mit 3 schon in rahmen von irgendwelcher förderung mo-fr sonstwohin geschleppt werden.  ;) wo ich einfach persönlich der meinung bin mal einen tag einfach nur im sandkasten spielen wäre vielleicht sinnvoller ;)
« Letzte Änderung: 26. September 2012, 14:34:56 von ~Netti~ »

 

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