Huhu,
ich hatte in meiner ersten Schwangerschaft einen Diabetes, diesmal liegen die Werte noch optimal, mal sehen, was noch kommt. Meine erste Tochter war 53 cm groß, 3500 Gramm schwer, also völlig im Rahmen.
Weil ich eben zur Zeit wieder ständig messe und regelmäßig beim Diabetologen bin, wollte ich nochmal nachfragen, vielleicht habe ich es ja nur falsch verstanden

Dein Nüchternwert lag bei 125? Der Wert nach einer Stunde bei 147? Das ist m.E. nicht mehr grenzwertig. In der Schwangerschaft gilt ein Nüchternwert ab über 90/95 als zu hoch, nach einer Stunde sollte man unter 140 liegen, nach 2 Stunden unter 120. Ich weiß, dass es unterschiedliche Abweichungen bezüglich der Werte gibt, aber so viel?
Was ich auch wichtig finde zu wissen (Shiri hat es ja schon angesprochen), meist gibt es zwischen der 28. und 30 Woche nochmal einen ziemlichen Hormon- und damit auch Blutzuckerschub

Da gehen die Werte oft nochmals stark in die Höhe, noch ein Grund, fleißig zu messen, auch wenn erstmal alles in Ordnung erscheint.
Ich kann dir auch nur raten, nochmal ein intensives Gespräch mit dem Diabetologen zu führen, wenn deine ersten selbstgemessenen Werte vorliegen. Sollte ein Gestationsdiabetes vorliegen und der insulinpflichtig sein, dann empfehlen die meisten Ärzte und Kliniken eine Einleitung am ET. Nicht nur wegen des Gewichts der Kinder und Unterzuckerung nach der Geburt, sondern auch, weil die Plazenta sehr schnell aufhören kann zu arbeiten. Schon deshalb würde ich persönlich sehr ernsthaft darüber nachdenken, ob ich nach ET noch lange auf natürliche Wehen warte, um zuhause zu entbinden. Zumindest eine tägliche Kontrolle, ob das Kind noch gut versorgt ist, wäre mir ganz wichtig

Inwieweit das eine Hebamme kann/macht, weiß ich gar nicht. Aber frag deine Hebi doch einfach mal, ob sie das unterstützen würde. Drücke dir jedenfalls die Daumen, dass deine BZ- Werte doch gut sind und du die Geburt so erleben kannst, wie du willst.