Autor Thema: Hund und Arbeiten?  (Gelesen 9018 mal)

Bradipa

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Hund und Arbeiten?
« am: 03. April 2012, 10:05:01 »
Wir wünschen uns einen hund. wir waren anfang des jahres in einem restaurant nebenan ein kleiner frischer Baby "mini-chuihuahua"

Mariella durfte ihn auchhalten udn streicheln die besitzer waren sehr nett! haben auch kinder und wir waren sie sogar schin 2 mal besuchen  ;) also sie sind wirklich nett!

seid dem redet sie immer von einem kleinen hund - sie hätte auch gerne einen kleinen "paul" der aber dann "schlamper" heissen soll  s-:) immer und immer wieder fängt sie davon an....

ich war ja schon immer dafür - ich bin mit tieren großgeworden und sie fehlen mir....Marius ist TOTAL dagegen...tiere sind in seinen augen nur zum essen  s-:) :P


nun ja jetzt ändert sich ja offentsichtlich unsere situation so das ich bald alleine entscheide ob tier oder nicht  :-\

was ich mich frage, jeder sagt, naja aber du bist ja arbeiten, was macht der hund dann alleine... nun sind doch aber nicht alle hundebesitzer arbeitslos und zuhause??? und eigentlich könnte ich den glatt mit zur arbeit nehmen...aber da hätte ich angst das es ihm zu stressig ist weil viele leute und nicht umbedigt ruhig...


ist es jetzt so unverantwortlich also nen hund dann den halben tag alleine zu lassen  :-\ ich meine ich kenne zig leute die das so machen ?! heisst natürlich nicht das es gut ist... wie macht ihr das mit euren hunden?



Nachtvogel

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #1 am: 03. April 2012, 10:17:25 »
also grundsätzlich sehe ich es wie du: wenn nur Arbeitslose Hunde halten dürften, das wär ja noch schöner :o  s-:)

ABER...wenn du dir nen WELPEN nehmen möchtest, das wird ohne Hilfe schwierig weil die können tatsächlich nicht so lange alleine bleiben, zumindest nicht, ohne wahrscheinlich die ganze Wohnung voll zu pieseln usw  ;)
Und gut ist es für so nen kleinen Zwerg auch nicht, so lange alleine zu sein :-\

Unser Hund bleibt ohne Probleme alleine, ziemlich egal wie lange.
Aber als Welpen wäre das noch nicht gegangen. Das ist auch Training und Übungssache und braucht Zeit, von heute auf morgen geht sowas nicht (zumindest nicht ohne grössere Schäden S:D)

Was arbeitest du? Inwiefern könnte der Hund mit? ...
Also DAS fände ich ja ne super Lösung eigentlich dann :)



Wobei ich ehrlichgesagt erstmal sehen würde, dass ihr euch in euer neues Leben einfügt und wenn dann alles wieder in ruhigen Bahnen verläuft und geregelt ist, DANN kann man mal sehen ob und wie sich das machen würde mit nem Hund.


Mitten in Umzug/Trennung/Lebensänderung....würde ich nicht auch noch nen Welpen stecken, das wird wahrscheinlich nach hinten losgehen :-\
Unterschätze die Arbeit und den Zeitaufwand für nen Welpen nicht...Und die Nerven die du brauchst S:D ;D
Und wenn der Kerl am Anfang nicht richtig sozialisiert wird, dann hast du danach wahrscheinlich für den Rest seines Hundelebens ein Problem.
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Bettina

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #2 am: 03. April 2012, 10:19:36 »
Ja, es ist unverantwortlich! Also ich finde, ihr solltet erstmal das Drumherum, also euch und die neue Situation "fertig" organisiert haben und bekommen und diese Baustelle wenigstens halbwegs klar haben und hinter euch, um dann die neue Baustelle Hund in Angriff zu nehmen.

Vielleicht könnt ihr in eurem Tierheim als Gassigeher mithelfen. Dann könntet ihr auch Erfahrungen mit unterschiedlichen Hunden machen und nicht auf das erstbeste Kindchen-Schema "reinfallen".

Ich finde Kinder mit Hunden toll. Keine Frage. Aber im Augenblick kommt so viel Neues und Veränderung in sich auf euch zu, dass es dem Hund gegenüber unfair wäre.
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Peperlchen

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #3 am: 03. April 2012, 10:31:55 »
Hallo,

ja, ich würde einen Hund nicht den halben Tag allein lassen!

Zudem würde ich mir auch in deiner derzeitigen Situation keine zusätzliche Arbeit ans Bein binden, sondern wirklich warten bis sich die Wogen geglättet haben und sich alles wieder eingespielt hat...  :-*

Bradipa

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #4 am: 03. April 2012, 10:37:27 »
also generell müsen wir uns erstmal sortieren soviel steht fest! aber mir geht das halt gerade durch den kopf und ich mag sowas immer gleich "klären" und wen sollte ich fragen wenn nicht euch  :-*
die züchterin von unseren "hundebekannten" haben etwa 2x im jahr einen wurf.... da bin ich für einen wurf im nachsten jahr (Frühjahr oder herbst) erstmal angemeldet... steh auf der liste.... ich denke bis dahin ist auch alles so weit in geordneten bahnen ... vorher mag ich mir das auch nicht zumuten.... frühjahr würde bedeuten das sie zum sommer die hunde abgibt, dann wäre also auch kitaschließzeit! und ich wäre eh 3-4 wochen zuhause! und die züchertin hat auch gesagt sie würde ihn wenn wir ihn haben möchten noch 2-4 wochen länger behalten wenn das mit den zeiten nicht 1:1 übereinstimmt das kann man ja auch nicht so planen...

meine mutter, schwiegermutter, schwägerin und beste freundin würden alle für "urlaubsbetreuung" "aufkommen.... auch die züchter machen sowas...aber wir werden eh erstmal keine weiteren urlaube haben wo man ihn nicht mitnehmen könnte... soweit hab ich schon gedacht.... wir hatten ja auch mal nen hund... ich weiß ja das es viel arbeit macht...

nicht das ihr denkt ich handel da jetzt unüberlegt und überstürzt! UND ICH will ihn halt auch,nicht nur mariella wegen.... die möchte nämlcih auch ein chamäleon  s-:) einen pascal ;) braucht rapunzel ja  ;D

@nachti: ich arbeite im call Center - sitze aber in einem "büro" mit 5 leuten also 4 leute teleffonieren fast nonstop ... :-\
nebenan nimmt auch eine ihren hund mit.... nen bolonka...


es wird definitiv einen hund geben .... ob nächstes jahr Sommer oder Herbst...oder auch erst übernächstes jahr wird man dann sehen...auch sollten wir uns zusammenraufen wäre das für mich durchaus denkbar das er dann zustimmen muss.... mag mich nicht mehr im allem überstimmen lassen...


mir ging es generell um die arbeitszeit...

Jasmin

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #5 am: 03. April 2012, 10:38:19 »
Ich nehme unsere Hündin mit ins Büro. Wäre das nicht gegangen, hätten wir uns keinen Hund genommen.
Und man muss sich im Klaren sein, dass ein Welpe wie ein Baby ist. Sehr sehr viel Arbeit und Nerven ;)
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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #6 am: 03. April 2012, 10:44:37 »
na wenn du ihn mit ins Büro nehmen kannst, wäre das doch super, wer hat schon so ein Glück?! :D
Dann wäre ja die Welpenzeit abgedeckt wo man ihn eben nicht mal ein paar Stunden alleine lassen kann...

Bis nächstes Jahr zu warten halte ich auch für sinnvoll, aber das siehst du ja selber auch.


Ferienbetreuung wäre auch abgedeckt...Alles super würde ich sagen ;)

Wegen der Rasse würde ich mich wirklich gut informieren, da gibt es vieles, was man falsch machen kann!




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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #7 am: 03. April 2012, 10:48:47 »
Rasse und Züchter würde ich noch mal genau hinterfragen.
Ihr habt die Rasse gesehen und euch verliebt, aber ist es auch vom Wesen genau das, was ihr wollt?

grundsätzlich würde ich auch keinen Hund von einem Züchter kaufen,der 2(!) mal pro Jahr werfen lässt....
Qualität steht vor Quantität und gerade bei so Moderassen wie einem Chihuahua wäre ich mehr als vorsichtig,was den Züchter angeht, da finde ich 2mal pro Jahr werfen (bei wie vielen Zuchthündinnen?) schon recht viel.

Zum Rest wurde ja schon viel gesagt, warten usw...

Wenn du ihn ins Büro mitnehmen kannst ist das perfekt, die wohl beste Lösung für alle, und ich denke in einem Call-Center, indem es stetigen Geräuschpegel und keine Plötzlichen Lärm-Attacken gibt wird es ein Hund aushalten, wobei ich einen weniger kleffrigen Hund da eher passend finde, so ein kleiner Kleffer kann gerade beim Telefonieren schon belasten  :-\

Bettina

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #8 am: 03. April 2012, 10:50:47 »
Wenn ich ein Büro für mich allein hätte, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, das auch mit Welpe gewuppt zu bekommen. In einem Call Center? Nen Welpen? Dann noch mit nem anderen Hund dabei, wo der Welpe dann immer hin will? Der Hund nicht mal dauernd rumlaufen kann? Zumindest kann ich mir das in den Call Centern, wo ich gearbeitet habe nicht vorstellen. Und so viel Erziehung bekommst du in einen Welpen nicht rein, dass der nach 3 Wochen 5 Stunden in nem Korb sitzt. Du musst ja auch telefonieren, was wenn der Hund in der Zeit etwas anstellt?

In ein  Büro finde ich persönlich noch mal Welten zu einem Call Center und würde es persönlich nicht machen. Ob er kläfft oder nicht, ist wohl Sache der Erziehung, aber ob da die Zeit und die Ruhe ist, in einem Call Center konsequent mit einem Welpen zu arbeiten, das wage ich halt zu bezweifeln.
« Letzte Änderung: 03. April 2012, 10:52:29 von Bettina »
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BiDi

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #9 am: 03. April 2012, 10:52:39 »
Meine Eltern hatten einen Hund, den konnte man erst für 5 Stunden alleine lassen, als er 3 Jahre alt war. Vorher war er vormittags bei Oma, als die nicht mehr konnte, hat meine Mutter ihn mit zur Arbeit genommen. Alleine ging nicht - er hat die ganze Strasse zusammengeheult und sich die Schnauze an den Türen blutig gestossen :(.

Und ich kenne eigentlich niemanden (und ich kenne viele Hundebesitzer), der einen jungen Hund über mehrere Stunden regelmässig alleine lässt. Entweder der Hund kommt mit zur Arbeit oder er ist in einer Hundetagesstätte.

Grüsse
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Bettina

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #10 am: 03. April 2012, 11:10:08 »
Hast du denn mit deinem Arbeitgeber darüber gesprochen? Weil nur weil jemand anderes seinen Hund mitbringen darf, heißt das noch lange nicht, dass du das auch darfst.
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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #11 am: 03. April 2012, 11:12:58 »
Wir haben nun 2 Hunde. Inzwischen bleiben sie problemlos allein, auch mehrere Stunden. Hund Nummer 1 hat uns allerdings viele Nerven gekostet, da er zu der Gattung "ich belle wenn ich allein bin" gehört.

Bradipa

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #12 am: 03. April 2012, 11:20:34 »
Thema Arbeit: es ist kein typisches call center :) ich arbeite im wohl besten call center der welt ;) wie gesagt wir sitzen da zu 5. in einem "zimmer" vovon aber nur 4 Telefonieren unser "assi" nicht... der andere hund ist nicht im gleichen raum!
Arbeitgeber fragen? also ganz im ernst...mein chef bringt seinen hund auch immer mit ;) das nen riesen tier... der ist aber nicht täglich im haus....nur 1mal die woche oder so... und mein Teamleiter also direkter chef ist ein schatz und würde mir das nie verbieten... er ermöglicht mir jetzt eine ganze menge...das wird er auch das weiß ich....obwohl ich das dann natürlich abklären müsste auch mit meinen kollegen... er ist froh das ich da bin ;)

thema alleien sein: ich frage mich halt auch, ihr schreibt das sie ERSTMAL nicht alleine bleiben konnten - kann man in der hinsicht einen hund nicht auch sowas anerziehen? von wegen wenn ich belle nimmt frauchchen mich schon mit? das jetzt ersntgemeint... ich meine vergleichbar mit nem kind, wenn ich heule bekomme ich was ich will...da muss ich ja gerade auch durch mit meiner trotzkopf :p

thema züchter: da werd ich mich schlau machen - aber also sie hat 10 Hündininnen also nicht eine oder zwei die da am dauerwerfen sind... zugegeben mit zuchthunden kenne ich mich noch gar nicht aus - hatten nen mischling aus nem hinterhaus damals der viel zu jung zu uns kam  s-:) das wusste ICH als 4 jährige natürlich nicht  ;) ich sehe halt nur den kleinen Paul, wie er sich auch immer auf mariella freut und auf sie abgeht....deren kinder sind schon "groß" 12 und 15 und er liebt mariella.... sicher habe ich die garanie bei nem anderen nicht....aber wo hab ich das?! das ja dann etwas was ich mir überlege....
ich muss ja auch gucken die tiere sind nicht billig, ich bekomme einen guten preis, aber es bleibt teuer... und wer weiß wie das in nächster zeit ausschaut... aber dann muss ich halt ein paar mützen und kleider mehr verkaufen  ;)

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #13 am: 03. April 2012, 11:24:12 »
Und man muss sich im Klaren sein, dass ein Welpe wie ein Baby ist. Sehr sehr viel Arbeit und Nerven ;)

Hier unterschrieb ich mal 100 %ig bei Jasmin. Wir haben ja jetzt einen Welpen wieder im Haus und ich muß 1-2 mal in der Nacht mit ihr raus. Dann fahre ich während der Mittagpause nach Hause um Gassi zu gehen und und und.

Man muß sehr konsequent in den 1. Monaten sein und seinen Hund erziehen. Dann hat man ein Leben lang was davon.

Auch ein wenig sollte man die Kosten nicht aus den Augen lassen. Da kommt auch monatlich was auf einen zu und dann noch die TA-Kosten für Impfungen etc.

Ein Vorteil hat es aber, Fee wird von Anfang an an das Alleinsein für gewisse Zeit gewöhnt. Wir haben diese Zeiten immer länger gehalten und sie schläft während dessen und jault nicht.

Ich denke auch, warum soll man sich keinen Hund als berufstätige Leute halten können.

An Urlaubsbetreuung sollte vorher gedacht werden, ob da jemand für da wäre.

Urlaub mit Hund ist aber noch viel schöner :)

Ann
« Letzte Änderung: 03. April 2012, 11:25:49 von Ann ♥ »

Fliegenpilz

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #14 am: 03. April 2012, 11:28:25 »
Ich finde, dass in die Situation generell kein Welpe reinpasst - auch nicht in einem oder zwei Jahren.

Der Welpe muss Abends spät nochmal raus, was machst du dann mit Mariella? Extra wecken? Alleine in der Wohnung schlafen lassen?
Morgens der Stress vor der KiTa/Arbeit, dass der Hund ausgepowert wird, wie bringt man Hundeschule & Unternehmungen der Tochter unter einen Hut? Tagsüber im Büro, danach dann im Auto, weil er nicht mit in die Schwimmhalle darf, die Sporthalle ebenfalls tabu ist?



Bettina

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #15 am: 03. April 2012, 11:31:20 »
Gutmütige Chefs sollte man trotzdem nicht überstrapazieren  ;). Deshalb hab ich gefragt.

Einen ausgewachsenen Hund mit Manieren und Grunderziehung mitzubringen ist auch nochmal ne andere Hausnummer als einen Welpen. Kannst du dich drauf verlassen, dass deine Kollegen dir nicht in die Erziehung reinpfuschen?

@allein bleiben: Geht es dir drum, dass er entspannt allein bleibt oder nur drum, dass er nicht bellt? Das sind auch nochmal zwei Paar Stiefel. Ein Hund, erst recht ein Welpe, kann auch ohne Kläffen und Jaulen unter Stress stehen.

Entspannt allein bleiben kannst du ihm natürlich beibringen, aber das brauch Zeit, viel Zeit und mit einem Welpen geht das vielleicht dann mal Stundenweise, aber nicht über mehrere Stunden, bzw. dauert das eben, bis es soweit ist.

Kläffen ist meistens anerzogen, allerdings gibt es natürlich Hunde, die dazu neigen.

Und was die Freude angeht, da ist die Freude eines Hundes etwas ganz anderes als die Freude eines Kindes und deine Freude an der Freude von beiden. Der Hund freut sich im Moment. Er sitzt aber weder irgendwo und freut sich auf ein, wann auch immer geschehendes Wiedersehen, noch gibt es überhaupt sowas wie Vorfreude. Er freut sich im Moment über deine Tochter, wie wahrscheinlich über jedes andere Kind auch, weil es für ihn gute Erfahrungen sind, die er mit Kindern verbindet. Ist deine Tochter weg, ist es für ihn auch kein Problem. Habt ihr aber einen Hund in eurer Familie, dann sieht das schon mal wieder ganz anders aus. Dann ist er einfach nur allein, wenn ihr weg seid. Und wie schon gesagt Vor-Freude gibt es in der Form bei Hunden nicht. Er weiß ja nicht, wann ihr wieder kommt. Das kann er lernen, aber nicht wissen, so wir ihr.

Und über die Rasse würde ich mich wirklich noch mal gut informieren. Auch von wegen Gesundheit und so. Und vielleicht doch die Überlegung, ob es nicht auch ein schon etwas älterer Hund sein darf, der z.B. allein bleiben über ein paar Stunden oder zumindest die einfachsten Hunde-Mensch-Zusammenleben-Regeln schon kennt. Ein Welpe ist da nicht immer die optimale Lösung.

Und Mariella würde sich sicherlich auch über einen anderen Hund freuen, wenn sie den kennenlernt und mit entscheiden darf.
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Nachtvogel

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #16 am: 03. April 2012, 12:12:59 »
Ich finde, dass in die Situation generell kein Welpe reinpasst - auch nicht in einem oder zwei Jahren.

Der Welpe muss Abends spät nochmal raus, was machst du dann mit Mariella? Extra wecken? Alleine in der Wohnung schlafen lassen?
Morgens der Stress vor der KiTa/Arbeit, dass der Hund ausgepowert wird

hm ja das stimmt allerdings.

Das ist zB DER Hauptgrund warum wir derzeit keinen Hund mehr bekommen, wenn unserer verstirbt!
Mit kleinen Kindern ist das kaum unter einen Hut zu bringen, jedenfalls wenn man alleine ist nicht. Zu 2. ist das wieder was ganz anderes ABER auch nur dann, wenn der Partner mitzieht
(meiner kann mit Tieren auch nix anfangen, sodass ich, was den Hund angeht da auch keine grosse Hilfe hab...Er geht zwar morgens raus mit ihm und derzeit auch abends weil ich nicht soll, aber das ist dann so ne *muss-Aktion*, 500m die Strasse runter und zurück. Ok bei unserem Hund der alt ist, aber für nen Junghund wäre es Quälerei!)

Mein Mann ist ja so alle 1-2 Monate für 3 Tage weg und die Tage sind echt stressig/ein Problem mit dem Hund dann.
Vor allem morgens. Hund muss raus, Kinder müssen fertig gemacht werden und Laura pünktlich im Kiga sein.
Das ist ein Ding der Unmöglichkeit (bzw nein aber ICH bin jetzt nicht so scharf darauf morgens um 6 Uhr 2 Kleinkinder zu wecken und mit dem Hund raus zu schleifen :P)
Also was passiert: Hund kommt nur einmal kurz umme Ecke :-\ (und wenn er Glück hat, Wetter gut ist usw gehe ich dann nochmal mit ihm und Elias wenn wir vom Kiga kommen, aber du bist ja dann arbeiten, da is ja nix mehr dann)


Abends auch...Kinder liegen im Bett und Hund muss raus...In unserem Falle machbar weil der Hund 13 Jahre alt ist und eh keine Runden mehr schafft. Also kurz auf die Nachbarwiese und fertig. Von da aus sehe ich die Haustüre und höre sogar die Kinder, würden sie rufen.
Aber mehr geht halt nicht, ich kann nicht ne halbe Stunde gassi gehen wenn zu Hause meine Kinder im Bett liegen.

Und genau das ist aber bei nem Welpen: der muss alle paar Stunden raus, Tag UND Nacht!
Das ist ja nicht nur ein Erziehungs-Ding. Das ist organisch einfach so...Genau wie bei nem Kleinkind...Darm und Blase kontrollieren können sie nunmal noch nicht sehr lange. Das kommt erst, und nicht nur durch Erziehung sondern auch einfach durch das körperliche Wachsen.

Bei einem Junghund ists mit *einmal um die Ecke* aber bei WEITEM nicht getan...Auch bei so nem Kleinen nicht, obwohl das oft absolut unterschätzt wird!


Fazit: derzeit wäre ein Welpe in unserem Haushalt absolut undenkbar! Mein Hund war halt vorher schon da und muss mit der Siutation leben, ist aber auch schon so alt, dass riesen Gassi-Runden von ihm nicht mehr gewünscht sind, insofern passt das einigermassen.

Aber bewusst in die jetzige Situation nen Junghund oder sogar Welpen würde ich NIEMALS nehmen!


Es ist ja auch so eine Sache: wenn ich mir nen Hund zulege dann tu ich das nicht nur, weil mein kind ode rich das grad so wollen, sondern WENN, dann ist mein Bestreben, dass es dem Hund auch gut geht und das ich alles dafür tu, dass der Hund artgerecht gehalten wird. Und dazu gehört auspowern, lange Spaziergänge TÄGLICH! und und und...

Klar KANN man in so ziemlich jeder Situation nen Hund halten, ob das aber für das Tier dann gut und schön ist, ist ne GANZ andere Sache :-\
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mausebause

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #17 am: 03. April 2012, 12:15:14 »
Ich sehe das wie Nachtvogel, wenngleich ich auch keine Hundeerfahrung habe - aber mal einen anderen Gedanken eingeworfen - WENN es denn ein Tier sein soll (wobei auch ich da erstmal die private Situation beruhigen wollen würde udn sich einspielen lassen), wieso nicht erstmal ein anderes, was weniger problematisch wäre?

Bettina

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #18 am: 03. April 2012, 12:18:16 »
Womit das Chamäleon wieder im Rennen wäre  8) ;D
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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #19 am: 03. April 2012, 12:27:24 »
Womit das Chamäleon wieder im Rennen wäre  8) ;D

 ;D ;D ;D Genau..zum Beispiel - da könnte doch Sweety als Chamäleon-Frauchen helfen.. S:D

Bettina

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #20 am: 03. April 2012, 12:28:50 »
Und zur Not gibt das sicher nen lecker Snack ab  8)
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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #21 am: 03. April 2012, 12:30:10 »
Und zur Not gibt das sicher nen lecker Snack ab  8)

 :o :o

Bettina

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #22 am: 03. April 2012, 12:31:39 »
..Marius ist TOTAL dagegen...tiere sind in seinen augen nur zum essen  s-:) :P

Naja, zumindest für einen Teil der Familie  ;D
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« Antwort #23 am: 03. April 2012, 12:32:03 »
..Marius ist TOTAL dagegen...tiere sind in seinen augen nur zum essen  s-:) :P

Naja, zumindest für einen Teil der Familie  ;D

Aaahhh...ja okay... ;D ;D ;D

Nachtvogel

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Antw:Hund und Arbeiten?
« Antwort #24 am: 03. April 2012, 12:39:59 »
also ICH fänd ja ein Chameleon auch cool 8)


es ist doch letztlich mit allen Tieren des selbe...

Beispiel Kaninchen:

wie oft hör ich nicht *ja naja aber SO viel Platz haben wir nicht, dass muss auch mit weniger gehen* oder *sind doch bloss Kaninchen, dass Tierliebhaber aber auch immer übertreiben müssen* s-:)

ja nee...ist einfach so: entweder ich hab die Rahmenbedingungen ein Tier so zu halten, wie es gut für das Tier ist oder ich hab sie nicht und kann das Tier eben einfach nicht halten, PUNKT!

Es käme doch auch kein Mensch auf die Idee sich ein Pferd in die Garage zu stellen weil *ich hab zwar keine Wiese und keinen Stall und lebe in der Grossstadt aber hey ich WILL doch aber nunmal ein Pferd*
 s-:)


Entweder es geht oder es geht nicht- da gibts keinen grossen Spielraum für Kompromisse!!!
Ein Tier ist kein Spielzeug, kein Ausstellungsobjekt und kein Ding zur Belustigung seines Halters (oder noch besser: des Kindes des Halters).
Das ist ein LEBEWESEN mit Gefühlen, mit Wünschen und Bedürfnissen und entweder kann und WILL ich die erfüllen oder ich kann mir betreffendes Tier nicht zulegen, so einfach ist das.
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