Autor Thema: hund erlegt Nachbarskatze....  (Gelesen 16596 mal)

kroete

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hund erlegt Nachbarskatze....
« am: 01. November 2014, 18:20:03 »
 :-[ :-[ :-[
tja, war ja ne ganze Zeit was ruhiger bei uns..

Mein Mann war gestern in unserm alten neuen Zuhause und wollte was ausmessen. Er hat unsern Hund mitgenommen ( Deutsch Drahthaar, Jagdtrieb, vom Tierschutz vor 3 Wochen übernommen ). Er wollte nur kurz was ausmessen und hat Napo deswegen mitgenommen und ihn kurz in den Garten gelassen. Nachbarskatze war anscheinend nicht schnell genug und war irgendwo im Garten bei uns wohl unterwegs...kurzum, Napo hat sie zweimal gewirbelt, mein Mann dazwischen, aber leider zu spät für die Katze.  Mein Mann hat es daraufhin dem Lebensgefährten der Nachbarin mitgeteilt. Es tut uns halt sehr leid für die Katze und für deren Besitzer, aber der Garten ist komplett mit nem blickdichten Holzzaun 1,80m hoch eingefriedet, weil wir ja immer schon Hunde hatten und daher den Garten gesichert haben.
Besagte Nachbarin rief gestern Nachmittag an, wäre ne Rassekatze gewesen, wir hätten nen blutrünstigen Köter, den wir nicht unter Kontrolle hätten,...kann verstehen, daß sie sauer ist und traurig, aber mal ehrlich, welcher Hundebesitzer geht vorher im Garten Patroullie bevor er seinen Hund in den Garten lässt?!
Egal, wir haben das der Versicherung gemeldet, wissen ja nicht, ob sie uns anzeigt oder sonstiges. Des lieben Friedens Willen, würde ich ihr gerne was schenken...nur was?! Sie ist alleinerziehend, 3 Kinder im Alter von 3-9 , hat noch ne Katze und nen kleinen Hund ( Mischung Mops, Pekinese ). Habt ihr ne Idee??
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LILA

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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #1 am: 01. November 2014, 18:43:58 »
Ich kann dich wirklich gut verstehen. Sowas ist wahnsinnig unangenehm, aber es ist euer Grundstück! Es ist eingezäunt! Mehr kannst du doch wirklich nicht machen. Und ich glaube nicht, dass ne Katze Rücksicht auf die Gefühle eines Vogels oder einer Maus nimmt.  :-[

Unser Hund hat auf unserem Grundstück mal ein fremdes Huhn zur Strecke gebracht. Ich war schockiert....aber letzten Endes ist das Instinkt.

Eine Versicherung zahlt das meines Wissens nicht. Dazu müsste ein Verschulden Vorliegen und das kann ich in diesem Fall wirklich nicht erkennen.

Ich glaube nicht dass du da mit nem "Präsent" irgendwas retten kannst. Ganz im Gegenteil.

Mit einem Deutsch Drahthaar habt ihr euch aber auch wirklich was vorgenommen.  :-*
« Letzte Änderung: 01. November 2014, 18:45:50 von LILA »




dragoness

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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #2 am: 01. November 2014, 18:52:36 »
Ich glaube auch, dass ein Geschenk das ganze nur schlimmer machen würde  :-[

Lass die Nachbarin mal etwas runterkommen, sicher ist sie dann immer noch traurig und geschockt, aber vielleicht wird ihr dann klar, dass ihr wirklich nichts dafür konntet. Es sind halt eben Tiere und genauso wie sie nicht verhindern konnte, dass ihre Katze in Euren Garten gegangen ist, sowenig könnt ihr was dafür, dass der Hund die Katze erwischt hat und so schlimm verletzt hat, dass sie gestorben ist.

kroete

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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #3 am: 01. November 2014, 18:55:30 »
ja, es ist echt unangenehm...es ist wohl 'Sachbeschädigung'.

Napo ist ein toller Familienhund, kommt auch mit unserer Katze klar. Natürlich lassen wir ihn nicht unbeobachtet mit der alleine, aber er weiß, dass Figaro einen 'höheren' Stellenwert hat. Das hat ihm der Hundetrainer schon am Anfang vermittelt, als er uns Napo gebracht hat.

Deutsch Drahthaar ist nicht einfach, wegen dem Jagdinstinkt. Also Spaziergang ohne Leine, davon muss man sich verabschieden. Napo wurde nie jagdlich geführt. Er ist 3Jahre alt, hat davon aber 2,5Jahre nur in einer Hundetagesstätte gelebt und war nur nachts zuhause. Herrchen nun gestorben, Frau hatte Angst vor ihm und hat dann den Hundetrainer gebeten, er soll ihm ein neues Zuhause vermitteln. Er ist daher noch seeeeehr verspielt, verschmust ohne Ende und muss noch einiges lernen. Der Hundetrainer nimmt ihn auch gegen Futtergeld, wenn wir wieder zum Wohnwagen düsen, Urlaub machen usw., weil sonst hätten wir uns niemals für diesen Hund entschieden. Das war ja auch der Grund, weswegen wir keinen neuen Hund wollten...aber wir sind echt froh, uns für Napo entschieden zu haben. Er tut den Kindern sehr, sehr gut und ist endlich mal wieder positiver Stress....mit Ausnahme der Nachbarskatze. Womit wir wieder beim Thema wären...
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kroete

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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #4 am: 01. November 2014, 18:58:48 »
wir ziehen ja erst Anfang nächsten Jahres um, solange hat sie Zeit zum runterkommen. Momentan sammelt sie Zuspruch auf Facebook :-( von wegen, manche Leute dürften keine Hunde halten, nicht in der Lage auf nen Drecksköter aufzupassen, usw.
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Nachtvogel

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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #5 am: 01. November 2014, 19:01:12 »
Mit einem Deutsch Drahthaar habt ihr euch aber auch wirklich was vorgenommen.  :-*

Wieso? Das sind herzensgute Tiere, Jagdhunde generell. Man muss halt nur wegen dem Jagdtrieb aufpassen.


In dem Falle trifft euch keine Schuld! Euer Grundstück ist eingezäunt, alles abgesichert, ihr habt nicht fahrlässig gehandelt.

Es ist halt richtig blöd gelaufen und traurig und dass die Nachbarin da im Affekt oder aus Wut/Trauer überreagiert, nun, es sei ihr verziehen glaub ich :-[

Mit nem Geschenk würd ich nicht auftauchen, ich glaub das ist Salz in die Wunde und ein Lebewesen kann man ja nun auch nicht mit ner Falsche Wein entschuldigen, das kann eigenltich fast nur nach hinten losgehen glaub ich :-\
Also ich wäre da vermutlich ziemlich entsetzt/sauer/verständnislos wenn der Besitzer des Hundes der grad meine geliebte Katze (und die der Kinder) zerlegt hat mit nem Straus Blumen um die Ecke käme :-X

Anzeigen wird sie euch nicht bzw wenn, dann habt ihr nix zu befürchten.

Ich würde mich nochmal in aller Form entschuldigen und auch deutlich sagen wie traurig und betroffen das auch euch macht.

Wenn sie aber nun weiter auf der *bösen* Schiene fährt würde ich aber auch deutlich sagen, dass euer Grundstück eingezäunt ist, euer Hund also nicht frei war und ihr im Endeffekt nichts dafür könnt, dass die Katze auf eurem abgesicherten Grundstück war.
Wenn es so eine teure Rassekatze war, dann hätte sie sie halt drinnen lassen müssen.

Wenn ich als Katzenbesitzer meine Tiere raus lasse, dann gehe ich ganz klar und bewußt das Risiko ein, das dem Tier was passiert, es überfahren wird, ein Hund sie erwischt,.........
Das ist einfach nunmal so :-\
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« Antwort #6 am: 01. November 2014, 19:05:20 »
ahja...nur mal so aus Insiderwissen heraus...Wenn es wirklich eine so teure Rassekatze vom Züchter war, dann hätte sie sie vermutlich nichtmal rauslassen *dürfen*. Fast alle Züchter (also seriöse Züchter teurer Tiere) schließen einen Schutzvertrag ab wo auch drin steht, dass das Tier nicht raus darf.
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kroete

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« Antwort #7 am: 01. November 2014, 19:11:17 »
es beruhigt mich, daß bisher jeder, der die Geschichte hört, so denkt. Ich war gestern echt total überfordert, als mein Mann das erzählt hat. Wir haben ihr bereits mehrfach gesagt, daß es uns leid tut, aber das interessiert sie grad nicht sonderlich. Sie kam gestern wg. Schadensersatz usw., das hatte für mich nicht unbedingt was mit Trauer zu tun, sondern mit grenzenloser Wut. Wir wollen uns wg. der Geschichte ja auch nicht verstecken, sondern haben ihr ehrlich gesagt, wie es war und nicht einfach die Katze verschwinden lassen.
Aber ich glaube, wenn die Katze meine Figaro gewesen wäre, und ihrem Hund zum Opfer gefallen wäre, würde ich auch irgendwie darauf warten, daß die Nachbarin nochmal kommt und sich entschuldigt, oder?? Wobei wir das ja schon getan haben....was meint ihr, soll ich da nochmal hingehen?
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LILA

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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #8 am: 01. November 2014, 19:18:15 »
Mit einem Deutsch Drahthaar habt ihr euch aber auch wirklich was vorgenommen.  :-*

Wieso? Das sind herzensgute Tiere, Jagdhunde generell. Man muss halt nur wegen dem Jagdtrieb aufpassen.

Ich habe selbst einen Jagdhund.  ;)
Ich habe ja nicht geschrieben, dass das keine lieben Hunde sind. Aber es gibt sicher leichtführigere Rassen.
Und ein Deutsch Drahthaar ist eine Herausforderung. Aber da das ganze über einen Hundetrainer lief ist Kröte da ja bestens beraten.  :)
« Letzte Änderung: 01. November 2014, 19:20:47 von LILA »



LILA

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« Antwort #9 am: 01. November 2014, 19:20:03 »
@Kröte: Dein Engagement in Ehren, aber wenn die über Facebook gegen Hundebesitzer wettert und jetzt völlig abdreht, dann glaub ich nicht dass du da viel tun kannst.  :-\



Hrefna

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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #10 am: 01. November 2014, 19:24:37 »
Puh. Das ist natürlich der denkbar schlechteste Start in eine neue Nachbarschaftsbeziehung.  :-[

Ist natürlich schlimm für die Familie, wohl insbesondere für die Kinder, aber das ist eben normales Freigängerrisiko bei Katzen. Wie will man das verhindern?

Ich denke, ich würde dort nochmal vorbeischauen und mit ihr reden, wenn die Wogen sich etwas geglättet haben in ein paar Tagen, und ihr vlt. auch schon Feedback von der Versicherung habt (sicher kein positives).

Hätte sie angemessen reagiert, also akzeptiert, dass es nicht Eure Schuld war, dann hätte ich vlt. wirklich über eine Kleinigkeit nachgedacht, die ich mal vorbeigebracht hätte, aber wenn sie jetzt so lästerlich abgeht, och nö. Finde ich etwas überzogen von ihrer Warte aus. Ich habe Verständnis für Wut und Trauer, aber der gesunde Menschenverstand sollte nicht komplett aussetzen, wenn man eine Verlustsituation bewertet.

(Ich könnte mich als Besitzer eines verstorbenen Tieres übrigens über einen Strauß Blumen freuen @ Nachti. Find ich nicht verkehrt, einfach eine lieb gemeinte Aufmerksamkeit. Ist doch klar, dass sowas nicht entschuldigt. Bei Beerdigungen im Familienkreis freue ich mich auch über Blumen.)

Bleibt nur zu hoffen, dass ihre zweite Katze etwas mehr auf Zack ist, wenn Euer Hund bald öfter in Eurem Garten auf der Pirsch ist.  :-\

jewa

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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #11 am: 01. November 2014, 19:25:22 »
So hart es klingt, die Nachbarn sind selbst schuld, wenn sie die teure Katze rauslassen (war es wirklich so ein teures Tier)? Und was sucht die Katze auf eurem Grundstück?

Ich kann die Wut/Trauer der Nachbarin total verstehen, deshalb würde ich jetzt auch kein "Salz in die Wunde streuen", lass ihr ein bissel Zeit, wieder zur Vernunft zu kommen.

Unser kleiner Dackel hat mal ein Küken verletzt, wir waren Gassi (unangeleint), das Küken schlüpfte durch den Zaun, der Hund wollte mit ihm spielen und hat ihm mit der Pfote auf den Schädel gestupst. Das Küken hat wohl nen ordentlichen Schädeldrall gehabt, keine Ahnung, ob es den Abend überlebt hat. Hätte ich nicht erschrocken gerufen, hätte es die Dame des Hauses nicht mal bemerkt. Aber so hat sie auch rumgebrüllt. Nur ganz ehrlich, das Küken ist durch den Zaun geschlüpft, genauso gut, hätte von oben ein Greifvogel in das Grundstück gekonnt.
Außer Geschrei kam jedenfalls auch nichts nach.

Seither bin ich aber immer vorsichtiger, denn mir ist es schon oft passiert, dass wir Gassi waren und aus der Wiese plötzlich eine Katze geflüchtet ist (unser neuer Hund ist doof, der kriegt das nicht unbedingt mit) die vorher auf Jagd und geduckt/unsichtbar war.
Mit jedem dem ich bisher gesprochen habe meinte, Katzen seien schneller als Hunde.

Keine Ahnung, bislang nicht ausprobiert und auch keine Lust drauf.

Ich denke aber nicht, dass was nachkommt (mit welchem Recht denn)?, wäre aber vorsichtig, dass sie keine schlechte Stimmung gegen euch macht und da würde ich dann schon eine entsprechende Grenze ziehen.
Was hetzt sie denn bei facebook auf?


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Jasmin

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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #12 am: 01. November 2014, 19:44:01 »
Hallo :)

Wir haben eine Rassakatze und sind vertraglich vom Züchter dazu verpflichtet worden, sie nicht ungesicherten Freigang auszusetzen. Ich kann mir nicht vorstellen, das das bei irgendeinem Züchter erlaubt ist. Somit stelle ich in Frage, ob es sich um eine Rassekatze gehalten hat bzw. wenn doch, dann sicher billig eingekauft.

Soviel dazu.

Ich habe 2 Kater und einen Hund. Ich liebe meine Tiere. Aber: wer seine Katze raus lässt, setzt sie nunmal Gefahren aus. Und mein Hund ist das gutmütigste Tier auf der Welt, unsere Leni lässt sich alles gefallen und reagiert auf Handzeichen. Aber ich lege für den Hund keine Garantie  ab, das wenn sie eine Katze in freier Wildbahn (das ist für mich auch der Garten) sieht und diese Katze vor ihr davon läuft, dass sie dann nicht auf die Jagd geht. Niemals nicht könnte ich das ausschließen. Es ist und bleibt ein Tier.

Zusammenfassend: Ist blöd für euch, es tut mir leid für eure Nachbarn, ein Tier verlieren ist immer scheiße. Schuld hat für mich keiner. Und ihr solltet euch da auch keine Vorwürfe machen lassen.
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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #13 am: 01. November 2014, 21:14:08 »
Echt? Sowas kann man vertraglich festlegen?
Ich kaufe ein Tier für 600 - 800€ und muss mir dann noch vorschreiben lassen wie ich die Haltung bewerkstellige und muss mich dann vertraglich festgelegt auf eine nicht so artgerechte Haltung einlassen?

Unfuckingfassbar! :o :o :o

Ist ja als wenn mir den einen teuren Sportwagen vor die Tür stelle und mir das Autohaus vorschreibt, dass ich aber nur innerorts fahren darf, weil das Risiko auf Landstraßen und Autobahnen zu groß ist. Und dann fahre ich mir den Motor kaputt, weil ich den Wagen nicht standardmäßig nutze :P

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« Antwort #14 am: 01. November 2014, 21:22:51 »
Das wußte ich auch nicht, hab mich damit allerdings noch nie beschäftigt. Meine Tante hat auf jeden Fall ihre Norwegische Waldkatze auch rausgelassen und das Viech war schweineteuer mit Stammbaum und wer weiß was alles.

Das ist richtig blöd gelaufen, ich verstehe auch, dass die Nachbarsfamilie traurig ist. Aber wer sollte dafür haften? Es war auf eurem Grundstück, eingezäunt, und es ist eine Freigänger-Katze gewesen. Traurig zwar, aber passiert eben leider.  :-\

Nachtvogel

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« Antwort #15 am: 01. November 2014, 21:23:11 »
Und was sucht die Katze auf eurem Grundstück?

ist die Frage echt ernst gemeint? ;D ;D ;D

Mir wäre neu, das Katzen was mit Grundstücken und Grenzen zu tun hätten S:D ;D


ich würde da jetzt echt erstmal Ruhe einkehren lassen und mal sehen wie sich das entwickelt (FB usw), evtl kriegt sie sich ja wieder ein. Aber ich glaube derzeit ist da ein vernünftiges Gespräch von ihrer Seite zu erwarten.

@Lila
hm, ich hatte ja auch so ein Kaliber, Weimaraner sind ja dem Deutschen Drahthaar ziemlich ähnlich. Und das war das umgänglichste, treudoofste Tier was es gab ;D

Unterfordert sein ist halt Gift bei nem Jagdhund (und die klein zu kriegen ist schon ne Hausnummer S:D- daher wäre ein junger Jagdhund bei mir derzeit ausgeschlossen) und den Jagdtrieb muss man halt auch bedenken bzw dementsprechend umsichtig sein.

Aber so vom Umgang find ich Jagdhund schon sehr *einfach* eigentlich, ich hab da mehr *Respekt* vor Hütehunden ehrlichgesagt.


Hätte sie angemessen reagiert, also akzeptiert, dass es nicht Eure Schuld war, dann hätte ich vlt. wirklich über eine Kleinigkeit nachgedacht, die ich mal vorbeigebracht hätte, aber wenn sie jetzt so lästerlich abgeht, och nö. Finde ich etwas überzogen von ihrer Warte aus. Ich habe Verständnis für Wut und Trauer, aber der gesunde Menschenverstand sollte nicht komplett aussetzen, wenn man eine Verlustsituation bewertet.


Ja, das sehe ich auch so. Ein bisschen erkennt man da dann glaub ich schon so die Grundcharakterzüge der Person :-\

Ich war ja nun jahrelang auf der Hundeseite und bin nun Katzenmensch ;D
Unsere Katzen dürfen auch raus.
Gut wenn die jetzt ein Nachbarshund erwischen würde, wir wären alle tottraurig und würde der Hund frei rumlaufen wäre ich wohl auch ziemlich sauer. Wenn der meine Katze aber auf eingezäuntem Terrain erwischt- nun, dann kann ich den Hundebesitzern keinen Vorwurf machen :-\
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Nachtvogel

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« Antwort #16 am: 01. November 2014, 21:25:43 »
Echt? Sowas kann man vertraglich festlegen?
Ich kaufe ein Tier für 600 - 800€ und muss mir dann noch vorschreiben lassen wie ich die Haltung bewerkstellige und muss mich dann vertraglich festgelegt auf eine nicht so artgerechte Haltung einlassen?

Unfuckingfassbar! :o :o :o

Ist ja als wenn mir den einen teuren Sportwagen vor die Tür stelle und mir das Autohaus vorschreibt, dass ich aber nur innerorts fahren darf, weil das Risiko auf Landstraßen und Autobahnen zu groß ist. Und dann fahre ich mir den Motor kaputt, weil ich den Wagen nicht standardmäßig nutze :P


oooh ja...und idR willigst du auch ein, dass sie unangekündigte Besuche abstatten können um sich zu vergewissern, dass diese Regeln auch eingehalten werden usw usw  s-:) :P

Ehrlich, so richtig fanatische Katzenmenschen haben manchmal echt den Knall nicht gehört, guck dich mal in nem Katzenforum um, da schüttelst du unentwegt den Kopf und weißt nicht ob du lachen oder heulen sollst ;D
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« Antwort #17 am: 01. November 2014, 21:36:24 »
Schreiben die in so einem Katzenforum auch, dass man die Katze stundenlang bespaßen muss?
Fällt mir in Hundeforen auf. Da habe ich das Gefühl, alle User gehen nicht arbeiten oder arbeiten von zu Hause und gehen stundenlang mit dem Hund raus und bespaßen ihn. Da fühle ich mich immer sehr unter Druck gesetzt...

Zum Thema: das ist nicht schön, aber ich würde ihr auch nichts schenken. Dein Mann hat sich entschuldigt, die Versicherung läuft - fertig. Wäre es auf der Straße oder im fremden Grundstück passiert würde ich es anders sehen, aber so ist es leider passiert.

Jasmin

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« Antwort #18 am: 01. November 2014, 21:47:15 »
Echt? Sowas kann man vertraglich festlegen?
Ich kaufe ein Tier für 600 - 800€ und muss mir dann noch vorschreiben lassen wie ich die Haltung bewerkstellige und muss mich dann vertraglich festgelegt auf eine nicht so artgerechte Haltung einlassen?

Unfuckingfassbar! :o :o :o

Ist ja als wenn mir den einen teuren Sportwagen vor die Tür stelle und mir das Autohaus vorschreibt, dass ich aber nur innerorts fahren darf, weil das Risiko auf Landstraßen und Autobahnen zu groß ist. Und dann fahre ich mir den Motor kaputt, weil ich den Wagen nicht standardmäßig nutze :P

Nunja, auch Tierschutzorganisationen haben das im Vertrag stehen, nicht nur Züchter.

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« Antwort #19 am: 01. November 2014, 21:49:01 »
Nachtrag:
Inwieweit gesicherter Auslauf nicht katzengerecht ist, verstehe ich an dieser Stelle aber nicht. Aber gut, das wäre jetzt wieder eine Endlosdiskussion :)
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« Antwort #20 am: 01. November 2014, 21:50:02 »
Und was sucht die Katze auf eurem Grundstück?

ist die Frage echt ernst gemeint? ;D ;D ;D

Mir wäre neu, das Katzen was mit Grundstücken und Grenzen zu tun hätten S:D ;D



Nein, natürlich nicht.  ;D
Aber es ist halt so, wenn ich (oder ein Tier) ein fremdes Grundstück betritt, dann halt gewissermaßen auf eigenes Risiko.

Ich hab hier morgens auch schon die Terrassentür geöffnet und bin mit Hundi raus. Da guck ich doch nicht vorher, ob Nachbars Katze, ein Igel oder ein Waschbär rumläuft. Und ja, da war eine Katze, die konnte aber schnell rennen.
Und Nachbars Katze ist sogar so fies, dass sie vor der Haustür wie ein Model auf und ab geht und der Hund von drinnen doof durch die Scheibe schaut.


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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #21 am: 01. November 2014, 22:57:05 »
Mmh... also ich verstehe die Katzenbesitzerin schon!

Bisher hat kein JAGDhund nebenan gewohnt und ich denke man kann da schon unterscheiden, denn ein normaler Hund jagt eine Katze, drängt sie in die Ecke, aber hat vermutlich nicht wirklich viel Chance die Katze direkt zu erlegen.
Und hätte die Besitzerin gewusst, dass direkt nebenan ein Jagdhund wohnt, dann hätte sie das mit dem Freigang überlegen können.
Zum anderen: Wäre der Hund da einfach so mal gewesen, dann hätte die Katze da sicher auch besser reagiert. Aber dass sie aus dem eingezäunten Grundstück - das sie bisher durchqueren konnte ohne Bedrohung - in so einer Situation nicht so schnell rauskommt, das wundert mich nun nicht.

Ja, ich verstehe dass sie sauer ist und sich auf FB Luft macht.
Und würdest Du mit einer lächerlichen Kleinigkeit vor mir stehen, ich würde Dich fragen ob Du noch alle Tassen im Schrank hast.

Ich würde es jetzt auf sich beruhen lassen und in gewissem Abstand ein klärendes Gespräch suchen, denn ihr werdet da künftig wohnen...



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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #22 am: 01. November 2014, 23:12:20 »
Ich bin ziemlich überrascht, dass das hier so locker gesehen wird und es zum einkalkulierbaren Risiko gehört, dass der Nachbarshund eine Katze reißt  :o :o :o

Das sie draußen stirbt, ja, ok...aber vom Nachbarshund getötet hat ja doch eine ganz ganz andere Qualität.

Ich find ihr Verhalten mehr als Verständlich und was der Frau hier gerade unterstellt wird unangebracht :-\

Ein Geschenke käme mir auch hämisch vor, vor Allem angesichts eurer Haltung zum Geschehenen

redheart

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« Antwort #23 am: 01. November 2014, 23:25:21 »
Echt? Sowas kann man vertraglich festlegen?
Ich kaufe ein Tier für 600 - 800€ und muss mir dann noch vorschreiben lassen wie ich die Haltung bewerkstellige und muss mich dann vertraglich festgelegt auf eine nicht so artgerechte Haltung einlassen?

Unfuckingfassbar! :o :o :o

Ist ja als wenn mir den einen teuren Sportwagen vor die Tür stelle und mir das Autohaus vorschreibt, dass ich aber nur innerorts fahren darf, weil das Risiko auf Landstraßen und Autobahnen zu groß ist. Und dann fahre ich mir den Motor kaputt, weil ich den Wagen nicht standardmäßig nutze :P
Das hab ich mir auch gedacht. Ihr kauft doch das Tier, da kann man doch mit dem machen was man will (im Bezug auf Freigang)?  ???
Solche Einwilligungen für Überraschungsbesuche etc., sowas kann doch rechtlich nicht einwandfrei sein. Und wenn doch, WTF? Warum macht man das?

Wäre ich deine Nachbarin, wäre die Nachbarschaftsbeziehung schon mal komplett im Eimer und ich versteh, dass sie sich da aufregt. Natürlich kann bei einem Freigänger immer etwas passieren, aber doch, da wär ich erst mal richtig sauer. Da ihr ja noch nicht dort wohnt, war die Begegnung ähnlich zufällig, wie wenn die Katze irgendwo auf einem Feld von einem Hund erlegt wird. Die Katze kann ja nicht ahnen, dass in ihrem Revier plötzlich der Hund auftaucht, resp. hat sie es wohl erst gemerkt, als es zu spät war.

Ich würde das Gespräch dann nochmal mit etwas Abstand suchen und das Geschenk jetzt auch erst Mal sparen (zumal es von eurer Seite ja nicht von Herzen kommen würde, dann kann man sich das echt sparen).

Brains are wonderful, I wish everyone had one.

Sweety

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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #24 am: 02. November 2014, 01:43:18 »
Diese Verträge gibt es, aber ihre Einhaltung ist mehr durch den guten Willen des neuen Halters bedingt als durch rechtliche Grundlagen ;)

 

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