Autor Thema: Hort - Erziehungsmassnahmen  (Gelesen 11045 mal)

liadan

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Hort - Erziehungsmassnahmen
« am: 15. September 2012, 11:14:19 »
Wollte Euch mal fragen was Ihr davon haltet.
Persönlich finde ich das seltsam und mein Mann findet es auch nicht in Ordnung.

Unser Sohn geht ja in den Hort, da gibt es zwei Gruppen. In einer dieser Gruppen müssen die Kinder als Pfand für Spielzeug für den Spielplatz ihre Federmappe hinterlegen und wenn sie das Spielzeug verlegen oder vergessen bekommen sie Ihr Federmäppchen nicht zurück.

Ist das in Ordnung? Dürfen die das überhaupt?

Mein Sohn ist in der anderen Hortgruppe wo das so eben nicht gehandhabt wird, sondern die Kinder das Gruppenspielzeug frei zur Verfügung haben ohne einen Pfand zu hinterlegen.

Mitbekommen habe ich das, das es so läuft als er mal in der anderen Gruppe war und er mit einer Schaufel auf dem Spielplatz war, sein Federmäppchen hat er erst zurück bekommen nachdem er die Schaufel wieder in der Gruppe abgegeben hat.

 

Heutzutage ist es so verdammt schwer dumm zu sein,  weil die Konkurrenz so gigantisch ist!

Tini

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« Antwort #1 am: 15. September 2012, 11:17:49 »
Ich finde diese Methode sehr fragwürdig. Ich vermute, es kommt dort öfter Spielzeug weg und die Erzieher suchen einen Weg, um das zu vermeiden. Aber Federmäppchen deshalb als Pfand hinterlegen zu müssen? Ich weiss nicht, ob das was bringt.

Dass man ein Spielzeug erst wieder an seinen Platz legt, bevor man ein neues nimmt, finde ich eine viel bessere Methode. Das versuche ich meiner Tochter auch beizubringen, da sonst immer heilloses Chaos in ihrem Zimmer herrscht.
  
 
Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen


liadan

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Antw:Hort - Erziehungsmassnahmen
« Antwort #2 am: 15. September 2012, 11:23:01 »
Ja fragwürdig finde ich das auch, vor allem können die doch nicht das Federmäppchen einbehalten, das braucht er doch für die Schule, soll das Kind, wenn mal was weggkommt ohne Federmäppchen in die Schule gehen? Also ich finde das nicht in Ordnung.

Eine andere Möglickeit wäre es doch eben öfters nach den Kindern zu schauen und was sie so treiben. Vor allem finde ich es seltsam das bei zwei Gruppen total unterschiedliche Regeln gelten.

In der Gruppe meines Sohnes darf Spielzeug von zu Hause mitgenommen werden und sich auch für zu Hause was ausgeliehen werden ohne Pfand und das hat bisher immer geklappt.

In der anderen Gruppe dürfen die Kinder auch kein eigenes Spielzeug mitnehmen und sie müssen eben sogar Pfand hinterlegen wenn sie im Hortbetrieb selber mit was spielen möchten.  :o Ausleihen für zu Hause geht schon gar nicht. Das hat mich am Anfang sehr verwirrt und meinen Sohn auch weil die einer Erzieherin Hü sagte und die andere Hott, bis ich rausgefunden habe das die eben aus unterschiedlichen Gruppen sind.

Morgens war es in Ordnung was gemacht wurde und beim abholen sagte  mir eine andere Erzieherin das sie das eben nicht möchte, das es das nicht geben würde.
 

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Honigbluete

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Antw:Hort - Erziehungsmassnahmen
« Antwort #3 am: 15. September 2012, 12:16:25 »
Dass zwei Gruppen verschiedene Regeln haben, ist ok, aber das Federmäppchen als Pfand einzubehalten, ist nicht so gut. Ich würde eher ein laminiertes Foto von dem Kind nehmen, das ein Spielzeug ausleiht und das gibt es halt erst zurück, wenn das Spielzeug zurückgegeben wird. So weiss man auch genau, wer verantwortlich ist für das jeweilige Spielzeug.. Bei mir an der (weiterführenden) Schule wird Spielmaterial auch nur gegen Pfand ausgeliehen.

Allerdings sollten die Gruppenregeln dann auch immer für die Kinder der jeweiligen Gruppe gelten, sonst wird es chaotisch...



Mondlaus

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Antw:Hort - Erziehungsmassnahmen
« Antwort #4 am: 15. September 2012, 13:21:33 »
Was bringt denen das denn. Wenn das Spielzeug verloren geht, können sie ja schlecht das Federmäppchen verkaufen, um damit neues Spielzeug zu kaufen. Und ob Kinder in dem Alter wirklich so an ihrem Federmäppchen hängen, dass sie dann extra vorsichtig sind... Und ob sie überhaupt verstehen, wie so ein Pfandsystem funktioniert.. Also ich glaube, sie dürfen es auch nicht.

Wenn sie wirklich solche Probleme mit verlorenem Spielzeug haben, dann könnten sie höchstens die Eltern um Pfand bitten.
Kind 2011
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...

zuz

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« Antwort #5 am: 15. September 2012, 13:29:05 »
Nein, das dürfen sie (eigentlich) nicht.
Was sie dürfen: Spielzeug, das nicht erlaubt ist oder mit dem Unfug getrieben wurde, konfiszieren und von den Eltern abholen lassen. Z.B. wenn mp3-Player verboten sind, dürfen sie das dem Kind abnehmen und dann den Eltern aushändigen.
Aber nicht das Federmäppchen als Pfand.
Dass das in 2 Gruppen unterschiedlich ist, kann ich schon verstehen, auch wenn es doof ist. Aber die sprechen sich in der Schule nicht mehr alle ab und die Kinder merken mit der Zeit schon, bei wem welche Regeln gelten.

Das mit dem Bild finde ich ne super Idee, das haben wir hier im Kiga auch, wenn sie Spiele ausleihen.

moni

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« Antwort #6 am: 15. September 2012, 13:32:25 »
frag doch nach dem grund warum die das so machen. vielleicht ist dort schon viel spielzeug verlorenen gegangen und sie wissen sich nicht besser zu helfen. vielleicht müssen die eltern dann die federmappe abholen und das teil ersetzen.

einfach zu urteilen finde ich nicht gut

zuz

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« Antwort #7 am: 15. September 2012, 13:38:18 »
moni: Sicher haben sie ihre Gründe. Und es ist auch verständlich, dass sie verlorenes Spielzeug ersetzt haben wollen.
Es gibt aber auch Gesetze. Und sie überschreiten damit eindeutig ihre Befugnisse.
Um Spielzeugschwund zu vermeiden, gibt es ja auch andere Wege.

scarlet_rose

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« Antwort #8 am: 15. September 2012, 13:41:36 »
Ehrlich gesagt finde ich das jetzt nicht so tragisch. Nicht ideal, aber auch nicht tragisch.
Dort sind ja Kinder unterschiedlichen Alters und ich glaube tatsächlich,dass öfter mal Spielzeug weg kommt oder unachtsam behandelt wird.
So ein "Mäppchenpfand" muss ja auch nicht als Geldwert gesehen werden bzw tatsächlich für immer einbehalten, sondern als Symbol für die Verantwortung, die man dafür übernimmt.

So gibt es nachher kein "ich hab das nicht genommen, keine Ahnung, wo es ist", sondern das Kind MUSS sich darum kümmern und Verantwortung dafür übernehmen.

Pfand als Geldwert für Ersatz ist das ja nicht. Gleichwertig mit dem Bild z.B., wie von Honigblüte vorgeschlagen (was ich übrigens einen super Vorschlag finde!).

Es gibt sicher schlimmeres und ich denke es geht bei dieser Maßnahme in erster Linie darum,dass die Kinder eben nicht sagen können, sie hätten es nicht gehabt.

Den Fotovorschlag würde ich aber mal machen,das finde ich wirklich gut.

Die unterschiedlichen Regeln sehe ich nicht als Problem. So ist das nunmal, jede Gruppe  hat seine Regeln und das müssen Kinder auch verstehen (zumal ich die Regel KEIN eigenes Spielzeug nur unterstützen würde!). Wichtig ist aber, dass zumindest die Erzieher einer Gruppe alle die gleichen Regeln einhalten und auch jeweils die regeln der anderen Gruppe kennen und darauf achten, dass diese eingehalten werden.


Irgendwie hab ich die Vermutung, dass euer Schulstart nicht so sehr gut verläuft, Liadan  :-\
Egal ob Schule, Hort oder was auch immer, man liest so viel Kritik und es scheint so absolut nichts zu passen  :-\

Fliegenpilz

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« Antwort #9 am: 15. September 2012, 13:42:51 »
Wieso überschreiten sie Gesetze, wenn sie ein Pfand verlangen für ihr Eigentum? :)

scarlet_rose

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« Antwort #10 am: 15. September 2012, 13:43:28 »
Es gibt aber auch Gesetze. Und sie überschreiten damit eindeutig ihre Befugnisse.
Um Spielzeugschwund zu vermeiden, gibt es ja auch andere Wege.

Es gibt ein Gesetz, dass das Einbehalten von Federmäppchen als Pfand verbietet?  ???
Da muss ich sagen,ich habe meinem Praxissemester auch schon Pfand der Schüler genommen (Handy/mp3-Player/Schlüssel/Mäppchen), als ich Digi-Cams für ein Fotoprojekt verliehen habe....  ???

Ich glaube kaum,dass das eine Gesetzesüberschreitung ist.

zuz

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« Antwort #11 am: 15. September 2012, 13:52:38 »
Scarlet: Naja, exakt so gibt es das Gesetz natürlich nicht ;)
Aber das Mäppchen ist Eigentum der Kinder, das darf man ihnen nicht nehmen, auch wenn sie was anderes verschlampern. Im Zweifel wären dann die Eltern regresspflichtig.
Denn was soll denn passieren, wenn sie das Spielzeug nicht mehr bringen? Das Mäppchen wird einbehalten, bis die Eltern gezahlt haben? Das geht so nicht, das wäre rechtlich nicht haltbar, weil das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.
Zumal sie das Schreibzeug ja auch jeden Tag brauchen.

Vor Gericht hättest Du mit Deinem System auch schlechte Karten gehabt. Klar machst Du Dich nicht strafbar. Aber mal angenommen, ein Schüler verliert die Cam, dann hast Du dennoch kein Recht, sein Handy einzubehalten. Du musst separat das Geld einklagen.
(Rein als psychologische Sicherheit hätte ich es dennoch auch so gemacht wie Du ;)). Aber ich finde, es ist noch mal ein Unterschied zu dem Hortsystem.

Fliegenpilz

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« Antwort #12 am: 15. September 2012, 13:54:17 »
Ich glaube nicht, dass sie das Schreibmäppchen einbehalten sondern es für sie so einfach nur nachvollziehbarer ist wer was ausgeliehen hat - und dementsprechend können sie es dann bei verschlampten Spielzeug notieren (und ggf. die Eltern informieren).

zuz

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« Antwort #13 am: 15. September 2012, 13:58:10 »
Aber wo ist dann der Sinn? Dann wäre doch das mit dem Bild immer noch die bessere Alternative? Oder einfach den Namen aufschreiben?

Fliegenpilz

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« Antwort #14 am: 15. September 2012, 13:59:31 »
Vielleicht haben sie so weit noch gar nicht gedacht? (Bild)
Vielleicht hat das System mit Namen aufschreiben sich nicht durchgesetzt und es gab zu viele Unstimmigkeiten in der Vergangenheit?

Frag mich doch nicht, ich arbeite nicht dort, ich habe es nicht eingeführt ;D :-*

zuz

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« Antwort #15 am: 15. September 2012, 14:01:24 »
und wenn sie das Spielzeug verlegen oder vergessen bekommen sie Ihr Federmäppchen nicht zurück.

DAS ist eben der Punkt, der nicht geht.
Den Rest könnte ich ja sogar noch verstehen, auch wenn es umständlich ist (nein, ich frage Dich ja gar nicht, Christiane  ;D.)

scarlet_rose

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« Antwort #16 am: 15. September 2012, 14:05:42 »
und wenn sie das Spielzeug verlegen oder vergessen bekommen sie Ihr Federmäppchen nicht zurück.

DAS ist eben der Punkt, der nicht geht.
Den Rest könnte ich ja sogar noch verstehen, auch wenn es umständlich ist (nein, ich frage Dich ja gar nicht, Christiane  ;D.)

Na aber hier ist ja die Frage, wie genau das umgesetzt wird.
Also sollte wirklich mal ein Kind das Spielzeug nicht zurückbringen (können), weil geklaut oder was auch immer, ist ja die Frage, was dann passiert.
Das sie es nicht zurückgeben, wenn das Kind keine Lust hat es aus dem Garten zu holen ist doch ok.
Ich denke aber im ersten fall würde es nicht für immer einbehalten, sondern eben, wie auch von Christiane beschrieben, um nachvollziehbar zu sehen, welches Kind das Spiel zuletzt hatte.

Das Bild käme auf das gleiche heraus, aber vielleicht haben sie an diese Lösung einfach nicht gedacht....

zuz

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« Antwort #17 am: 15. September 2012, 14:15:54 »
Also nach allem, was ich so mitkriege, denkt der ganze Hort überhaupt nicht sehr viel, schon gar nicht an die Kinder  :-\

Unter dem Aspekt "zu faul, es aufzuräumen" könnte ich es auch verstehen und fände es auch ok. Aber für mich klang es so, dass eben schon Spielzeug weg war und sie es dann nicht rausgerückt haben. Und das geht nicht und nein, das dürfen sie dann auch nicht.

scarlet_rose

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« Antwort #18 am: 15. September 2012, 14:18:28 »
hmm...also so klingt es für mich nicht.
Denn das mal wirklich vorkommt,dass ein Spielzeug nicht mehr auftaucht wird ja sehr selten sein und dann wird schon dementsprechend damit umgegangen werden.

ich würde wohl einfach mal nachfragen..
Wenn vergessen oder verloren, gibts das Mäppchen nicht. Ist, finde ich, erst mal nicht schlimm. Das Kind hat eben die Verantwortung dafür!

Ich bin mir zu 99% sicher, dass die dort keine Sammlung von Mäppchen haben,welche ganz einbehalten und nicht mehr wieder zurück gegeben wurden

zuz

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« Antwort #19 am: 15. September 2012, 14:22:29 »
Aber was soll das Kind dann machen, wenn das Spielzeug wirklich weg ist? An dem Tag eben keine Hausaufgaben? Am nächsten Tag eben ohne Mäppchen in die Schule?
Das ist doch eine ziemlich harte Strafe für Erstklässler. Ich kann mir gut vorstellen, dass das für die dann richtig schlimm ist und das steht dann nicht mehr so recht im Verhältnis, finde ich.
Kein Spielzeug mehr ausleihen, bis das alte ersetzt wurde, das fände ich sinnvoller und da wäre auch ein Zusammenhang da.
Aber wie gesagt, ich verstehe bei dem Hort so einiges nicht.

liadan

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« Antwort #20 am: 15. September 2012, 14:24:49 »
Das mit den verschiedenen Regeln find ich ja soweit ok, kann jede Gruppe halten wie sie möchte. Was aber nicht geht finde ich, sind Dinge wie morgens wird Erzieherin A aus Gruppe A gefragt ob das Spielzeug von zu Hause in den Hort mitgenommen werden darf, diese sagt ja. Beim abholen kommt Erzieherin B aus Gruppe B und sagt dem Kind und mir das kein Spielzeug mitgebracht werden darf und das sie ihm nachmittags das Spielzeug abgenommen hat aus genau eben diesem Grunde das sie es verbietet.

Wir haben ja morgens gefragt ob es erlaubt ist! Dann braucht man ja  morgens auch nicht nachfragen, da ich meinem sohn sagte ich wisse nicht ob das ok sei, wir müssten nachfragen und wenn es ok ist darf er sein Spielzeug mitnehmen. Wenn er es dann aber nachmittags von einer anderen Erzieherin abgenommen bekommt weil sie es verbietet dann braucht man doch morgens auch nicht fragen, das hat für mich was von Willkür aber nicht von Regeln welche für die Kinder verbindlich sind.

Wie es umgesetzt wird, wenn Spielzeug verschwindet weiß ich nicht, mir wurde gesagt, das Mäppchen wird dann  nicht zurückgegeben bis das Spielzeug wieder da ist, DAS ist eben ein Punkt den ich nicht gut heiß weil das Kind am nächsten Tag in der Schule sein Mäppchen braucht und Schulmaterial für die Schule doch nicht als Pfand genutzt werden sollte, denn die Dinge haben ja mit dem Hort nichts zu tun. Das eine ist Hortspielzeug und das andere braucht das Kind für die Schule.

In der Schulordnung steht z.b. wenn Kinder mit Handys auf dem Schulgelände erwischt werden bei Benutzung dann wird das Handy einkassiert und erst nach einem Ablauf von DREI Monaten wieder den Eltern ausgehändigt. Dürfen die das?
 

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liadan

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« Antwort #21 am: 15. September 2012, 14:28:33 »
@Zuz, die Unklarheiten in der Gruppe von meinem Sohn haben sich ja geklärt, da läuft jetzt alles tutti ,-)  :D
 

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« Antwort #22 am: 15. September 2012, 14:32:47 »
Das mit dem Handy dürfen sie auch nicht.
Sie dürfen sagen, dass sie es NUR den Eltern aushändigen. Und sie dürfen es den Schülern natürlich jederzeit abnehmen, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. Aber sie dürfen es NICHT einbehalten.

Das mit Erzieher A und B: Vermutlich musst Du einfach die fragen, die am Nachmittag auch für ihn zuständig ist. Dumm gelaufen, ja. Aber das kann ich schon nachvollziehen, dass die das unterschiedlich handhaben.

Schön, dass es so weit gut läuft! :)

liadan

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« Antwort #23 am: 15. September 2012, 14:39:30 »
Mein Mann sagt gerade wenn sie sein Mäppchen einbehalten sollten (was ich nicht glaube weil unser Sohn Spielzeug was er hat im HOrt oder anderswo auch immer wieder von sich aus zurückgibt und ein Auge drauf hat, mehr als auf seine eigenen Sachen), dann geht er hin und sagt das er das Eigentum seines Kindes gerne wieder hätte.

Bei einbehalten eines Handys würde er die Polizei informieren und Anzeige wegen Diebstahl schalten. Aber bis unser Sohn ein Handy bekommt und das auch noch mit in die Schule nehmen darf vergehen noch Jahre, zumal es an der Schule eigentlich auch verboten ist.  ;)
 

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« Antwort #24 am: 15. September 2012, 14:57:07 »
NAja, da muss ich die Schulen ja direkt ein bisschen in Schutz nehmen. ;)

Hintergrund war ja, dass Jugendliche gefilmt haben, wie sie einen anderen sadistisch verprügelt haben. DAs Video wurde ins Netz gestellt. Seither ist die Benutzung von Handys an Schulen verboten. Ja, man kann davon halten, was man will. Wenn man mich fragen würde, würde ich sagen: populistische Maßnahme, die nix bringt. Aber mich fragt man ja nicht ;).

Jedenfalls MÜSSEN Schulen seither die Benutzung von Handys unterbinden, sonst machen sie sich selbst strafbar, wenn wieder ein ähnlicher Fall auftaucht.

Allerdings haben sie eben kaum Mittel, das durchzusetzen, sind ja (zum Glück) keine Polizei. Das Ministerium ist also fein raus, die Schulen können zusehen, wo sie bleiben. Einheitliche Regeln gibt es nicht.

Also was sollen sie tun, außer Schülern das Handy abzunehmen? Wie gesagt, den Eltern müssen sie es wieder geben.
Aber wenn dann, was es ja auch gibt, Eltern kommen und sagen, mir doch alles schnuppe, meinetwegen kann Sohnemann im Unterricht telefonieren, dann stehen die Schulen eben doof da und haben wenig Handhabe.

 

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