Autor Thema: Früchen frage  (Gelesen 7421 mal)

france

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Früchen frage
« am: 19. Oktober 2011, 21:49:42 »
Hallo
ich weis es ist eigentlich unnütz zu fragen weil ich an der Situation hier in Frankreich eh nichts ändern kann aber trotzdem würde mich interessieren wie das in Deutschland abläuft wenn man ein Frühchen entbindet... Hier ist folgende Sitation
Die Mutter hat per Kaiserschnitt 7 Wochen zu früh entbunden. Das Kind ist 43cm und wiegt 1730gr. Die Mutter hat es kurz im Op gesehen und das Kind wurde danna uf die Kinderstation ins nâchste KKH gebracht (ca 7km entfernt) Die Mutter hat bescheid gesagt das sie stillen möchte und ist prompt 36std später auch in dieses Kh verlegt worden. Dem Kind geht es gut es liegt im Brutkastenwird nicht beatmet und ist sehr agil. die Mutter wird immer gerufen wenn es Hunger hat... darf dann kurz stillen und abgepumpte Milch aus der Flasche füttern (das Baby hat nicht genug kraft zum trinken an der Brust)und darf dann wieder auf ihr Zimmer. Ausser den Eltern darf niemand zu dem Kind Fotoapperate sind auf der Station verboten. Die grosseltern haben das Kind nur durch die Scheibe gesehen.

Für mich ist das irgendwie alles nicht nach zu vollziehen. ich finde das unmöglich aber vielleicht ist das einfach bei Frühgeborenen Kindern so... könnt ihr mich aufklären.. ich habe immer gedacht Kängeruhen wäre supi wichtig..; das arme Baby liegt den ganzen tag alleine in seinem Brutkasten. Die Schwestern sagen es braucht ruhe zum wachsen... boah gott sei dank ist mir das nie passiert und meine Kinder waren gross udn schwer genug ich hätte das nicht ertragen nicht bei meinem Kind zu sein.

Pico

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Antw:Früchen frage
« Antwort #1 am: 19. Oktober 2011, 21:52:37 »
Nein das ist bei uns in Hamburg nicht so....

Ich durfte zu Samira 24std. lang und jeder dem wir es erlaubten...es durften dann immer nur zwei zu gleich bei samira sein und einer davon muss ein Elterntiel sein,aber das wahr ok...

Wir durften auch jder zeit Kuscheln auch als sie noch am CPAP wahr...

Nimm ein Kind an die Hand und lass dich von ihm führen. Betrachte die Steine, die es aufhebt und höre zu, was es dir erzählt. Zur Belohnung zeigt es dir eine Welt, die du längst vergessen hast.




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Wolkenspringerin

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« Antwort #2 am: 19. Oktober 2011, 21:57:56 »
Also das nur die Eltern zum Kind dürfen kenne ich auch von hier. Deshalb für mich nicht befremdlich. Und ehrlich gesagt nervt es mich schon das nach 1-2 Wochen sämtliche Menschen denken (bei Großeltern angefangen ...) sie könnten bei einem einschneien wie es passt und Kinder betatschen ohne auch einmal zu fragen ob es gerade recht ist. Von daher würde mich das überhaupt nicht stören.
Fotos finde ich seltsam und auch diese "lieblose" Handhabung des Ganzen ist eher befremdlich.
Aber ich hatte, toitoitoi, noch kein Frühchen.

france

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« Antwort #3 am: 19. Oktober 2011, 22:01:17 »
ja gut das mit den grosseltern...mhh aber es ist ja klar das sie das Kind wenigstens mal sehen wollen...oder. Das heist ja nicht das sie ständig da sind. Das Kind soll noch im KKH bleiben bis es 2500gr wiegt... und alles ohne Fotos...naja der Papa macht als mal eins heimlich mit dem handy  ;)

Pico

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Antw:Früchen frage
« Antwort #4 am: 19. Oktober 2011, 22:03:15 »
Wir durften Samira dumm und dusselig Fotographieren wenn wir es gewollt hätten.... ;D

Ich kann es nicht verstehen,aber auch das mit denn 2500g ist hier in HH nicht so...wir hatten da andere auflagen...
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« Antwort #5 am: 20. Oktober 2011, 05:00:47 »
Ich kenne das von meiner Ausbildung so, daß die Eltern und Großeltern zum Baby durften. Sogar Geschwisterkinder, ist ja da auch wichtig für das Begreifen der großen Geschwister.
Auf den Arm nehmen wurde natürlich praktiziert, aber eben kontrolliert. Nicht daß die Kinder dauernd rein-raus-rein-raus genommen werden.

Auf der Station für Intensiv-Behandlung (1. Anlaufstelle für ganz frühe Frühchen) war es halt so, daß die Schwestern das Kind rausgegeben haben (was ne blöde Formulierung), eben wegen der ganzen Kabel und Schläuche.

Auf der Station für Intensiv-Überwachung (sozusagen Nachsorge und "späte" Frühchen) haben die Eltern die Kinder dann allein rausgenommen und auch versorgt.

Aber ist ja schon mal toll, daß die Mutter in die gleiche Klinik wie das Kind verlegt wurde und auch immer zu den Mahlzeiten gerufen wird.
Vielleicht spielt sich ja alles noch etwas ein, wenn das Kind ein paar Tage älter ist? Ich gehe jetzt mal davon aus, es ist noch ganz "frisch".
Evtl. gibt es da ja auch ein Rooming In Zimmer? Weil das Kind ja sicher länger in der Klinik bleiben muß, als die Mutter.







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« Antwort #6 am: 20. Oktober 2011, 07:09:19 »
Gut ich hab nun kein Frühchen, aber unsere Grosse war damals ja auch auf der Intensiv... zwischen den ganzen Frühchen... und da war es auch so dass nur die Eltern zu ihrem Baby durften... Grund wurde uns erklärt... wenn es so wäre dass jeder mit rein darf würde das zuviel Unruhe reinbringen... ich konnte zwar auch 24 Stunden am Tag reinspazieren(ausser zu den Visitezeiten weil da übergabe war usw...) aber nach ner gewissen Zeit hiess es auch immer wir sollen bitte wieder ins Zimmer gehen... weil die Kleinen ja auch etwas ruhe brauchen und man als Elternteil ja auch irgendwann Kraft tanken muss... ich wurde auch immer gerufen sobald unsere Maus wach war.
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« Antwort #7 am: 20. Oktober 2011, 07:26:57 »
Über die körperliche Nähe zwischen Kind und Eltern kann man diskutieren, aber vermutlich wird das in Frankreich eben nicht praktiziert.
Der Besuch der Großeltern, sonst. Verwandten und Freunden zu "verbieten" kann ich allerdings nachvollziehen. Das Kind ist noch sehr klein und auf Infektionen etwas anfälliger als andere Neugeborenen. Auch sind nicht alle Erwachsene geimpft und eine Schniefnase bei größeren Kinder ist auch keine Seltenheit. Die Möglichkeit, dass eben solche Frühgeborene sich anstecken ist sehr hoch. ich habe bei beiden Kindern, obwohl keine Extremfrüchen, stark auf Hygiene der Besucher im Krankenhaus geachtet. Auch in der ersten Zeit zu Hause. Niemand durfte sie ohne vorheriges Händewaschen anfassen und eine Schniefnase in der Nähe der Neugeborenen habe ich gänzlich verboten.
Fotografieren, tja, vielleicht wegen dem Blitz? Aber hier kann man ja Kompromisse finden. :)

Zita78

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« Antwort #8 am: 20. Oktober 2011, 07:41:50 »
Was für eine schrecklich Vorstellung, nicht känguruhn zu dürfen  :'(  ich habe das mindestens ebenso gebraucht wie Simon..  :-\
Bei uns war nur Simon im Brutkasten, Sarah direkt im Wärmebett, so dass wir sie von Tag 1 an komplett versorgt haben, gewickelt, gefüttert, gebadet..
Im Brutkasten ist das anders, wir durften wickeln, aber gefüttert haben die Schwestern und er wurde zum känguruhn von den Schwestern rausgeholt - hätte ich mich auch ehrlich nicht getraut.

Über die Besuchsregel wäre ich froh gewesen  S:D  Bei uns durften 2 Besucher pro Tag rein und es dürfen nur 2 Personen bei den Kindern sein, von denen einer ein Elternteil sein muß.. bedeutet im Klartext, dass man sich freut, dass das Kind wach ist, dann steht da ein Oma oder Opa und einer hat die A...karte und muß raus  :P
Die KH-Zeit ist stressig genug, da hätte ich gern Besuchs-frei gehabt. Aber naja, die ersten Enkelkinder, da sind alle Großeltern ein bißchen durchgedreht ;D
Fotografieren durften wir so viel wir wollen, ich habe aber Blitz verboten.  :)

Wolkenspringerin

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« Antwort #9 am: 20. Oktober 2011, 08:09:32 »
ja gut das mit den grosseltern...mhh aber es ist ja klar das sie das Kind wenigstens mal sehen wollen...oder. Das heist ja nicht das sie ständig da sind. Das Kind soll noch im KKH bleiben bis es 2500gr wiegt... und alles ohne Fotos...naja der Papa macht als mal eins heimlich mit dem handy  ;)

Sehen ja, deswegen finde ich es ja befremdlich mit dem Fotografieren, aber ich finde man kann sein Bedürfnis unbedingt das Enkelkind zu sehen einfach mal im Zaum halten bei solch einer Situation. Ich deke da geht es wirklich um die Infektionsgefahr. Zudem liegt der Zwuckel ja nicht alleine dort. ;) Sondern sicher auch noch andere Frühchen und wenn jeder unbeschränkt Zugang hätte wäre es einfach ein wenig viel. Das sollte nachzuvollziehen sein.
Ich hatte Gott sei Dank bisher Problemlose GEburten um den Temrin rum wo die Mäuse gleich fit waren und mir auch der Besuch zu Hause nicht viel ausgemacht hat.
Einfach abwarten und vielleicht einfach Wünsche äußern, oft ist es auch so das man doch ein wenig hartniäckiger seine Wünsche äußern muss. Oft lohnt eine kleine Diskusion mit Ärzten und Schwestern...
Gerade dieses Spüren des Kindes, der Mama bzw. dem Papa ist doch so wichtig für beide Teile.  :-\

hexe_mel24

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« Antwort #10 am: 20. Oktober 2011, 10:36:54 »
Ich hab jetzt nicht alles gelesen. Celine kam 9 Wochen zu früh. Wir durften sie immer besuchen. Bei uns durften auch immer nur 2 Personen rein und 1 mußte ein Elternteil sein. Wir durften und sollten auch viel mit ihr kuscheln, aber länger als 1 Std. am Stück sollte sie nicht aus dem Inkubator raus. Aber ruhig auch mehrmals am tag. Wir fanden das auch ganz wichtig! Wir durften sie auch selber baden, wickeln und füttern. Sie war auch nicht solange im Krankenhaus bis sie 2500 gramm gewogen hatte. Das wurde uns zwar so gesagt zu beginn, aber weil sie so fit war, ist sie nach 5 Wochen mit einem Gewicht von 2200 gramm entlassen worden.

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« Antwort #11 am: 20. Oktober 2011, 10:41:35 »
also bei Laura war es so, dass WIR jederzeit ins Zimmer durften, Fotos auch bis zum umkippen ;D
(aber hey ganz ehrlich, mit dem Verbot könnten die mich mal gerne haben, Blitz aus und gut is, das Argument warum DAS nicht geht will ich mal hören s-:) :-X...das tut einem doch den ganzen Rest des Lebens leid wenn man die ersten Wochen KEINE Bilder vom Kind hat :'()

Ansonsten durfte aber auch keiner ins Zimmer. Die Grosseltern durften bis an die Türe um mal zu schauen aber nicht rein, durch die Scheibe konnten sie auch schauen, da sind Vorhänge vor aber die kann man ja mal wegschieben wenn Opa und Oma da sind ;)


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« Antwort #12 am: 20. Oktober 2011, 10:43:58 »
ich hatte ja nun ein viel kleineres frühchen (SSW 25, 900g)
ich habs aber auch im ausland - italien - zur welt gebracht.

bei uns wars so, dass die eltern praktisch immer zum kind konnten (außer vormittags, da wurden die untersuchungen gemacht), es gab auch eine glasscheibe, durch die besucher das kind zu besuchszeiten sehen konnten. abgesehen von den eltern durfte niemand auf die intensivstation und das war für uns auch ok so, dann gerade extremfrühchen sind total anfällig und für sie kann schon eine normale infektion leider zum verhängnis werden... fotografieren (ohne blitz) durfte man schon

was ich aber extrem schlimm finde ist, dass sie nicht kängruhen darf. das war bei uns - nachdem adrian nicht mehr beatmet wurde - total wichtig! wir haben das jeden tag 1-2 stunden gemacht, wenn er es gesundheitlich gepackt hat. und das kind hier ist ja schon viel größer und kräftiger, wird nicht beatmet, ich sehe da keinen grund, warum man das nicht tut. das finde ich persönlich unverständlich. denn so wird ja auch der kontakt zu den eltern aufgebaut. ich denke, dass da frankreich leider nicht auf dem letzten stand der erkenntnis ist...
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« Antwort #13 am: 20. Oktober 2011, 12:06:31 »
Ehrlich gesagt bin ich überrascht davon, wieviel man sich von anderen Aufdrücken lässt, nur weil es angeblich irgendeine Richtlinie ist.

Wer bitte will mir denn verbieten ein Foto von meinem Kind zu machen. Dass ich die Station nicht fotografieren darf und drauf achte, dass keine anderen Kinder und Personen drauf zu sehen sind, OK, das kann ich nachvollziehen, ist in deutschen Kliniken auch oft so, dass gesagt wird, dass man keine Personen fotografieren soll. Aber mein eigenes Kind. Das könnte mir keiner verbieten!

Ich hab auch jetzt im KKH beim KS Blutabnahmen verweigert, die sie "nur für die vervollständigung der Daten" bei Entlassung wollten. Ne, tut mir leid. Mit mir nicht.

Die Besuchsregelung für Großeltern etc. mag man diskutieren, finde ich aber OK. Sie konnten das Kind ja durch die Scheibe sehen. Schließe mich da Steffi an.

Känguruhn .... schade. Sehr schade. Es ist ja bewiesen wie wichtig das für die Kinder und die Eltern-Kind-Bindung ist. Bessere, ruhigere Atmung usw. kommt ja auch noch alles dazu. Sehr schade!
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« Antwort #14 am: 20. Oktober 2011, 12:19:11 »
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« Letzte Änderung: 23. Mai 2015, 18:30:50 von D@nce »





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« Antwort #15 am: 20. Oktober 2011, 12:24:23 »
Fotografieren war von überhaupt kein problem...

wir mussten uns jedesmal wenn wir reinwollten einen kittel anziehen und uns desinfizieren....

Ich find das gut dass nur die Eltern reindürfen... denn wenn da jeder seine gesamte Familie mitreinschleppen würde...dann wär da drin ja voll das Chaos.. bei uns gabs nur 2 Neugeborenenintensivzimmer.. im einen Zimmer waren die Frühchen im Nebenzimmer waren die sehr schweren Fälle wie unsere die war da die ersten Tage und wurde dann als sie überm Berg war mit ins Frühchenzimmer verlegt....
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« Antwort #16 am: 20. Oktober 2011, 12:24:46 »
@Fotos: Möchte ich eine Einschränkung machen. Dass Blitzlicht verboten ist kann ich nachvollziehen.

Ich kann mir vorstellen, dass das eine das andere nach sich zieht. Wenn Fotos erlaubt sind und die Eltern immer da sein dürfen, wird man ein paar machen regelmäßig, aber doch lieber die Zeit mit dem Kind genießen. Wenn man nicht dauernd beim Kind sein kann möchte man wenigstens Fotos haben, also würde man wahrscheinlich in der Zeit, wo man rein darf relativ viele Fotos machen.

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france

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« Antwort #17 am: 20. Oktober 2011, 19:46:58 »
Danke für die vielen Antworten...
an die hohe Ansteckungsgefahr hab ich ehrlich gesagt gar nciht gedacht :'(

Glaube nicht das sich mit dem kuscheln was ändert die haben nicht mal nen gemütlichen stuhl auf der Station...schade schade

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« Antwort #18 am: 20. Oktober 2011, 19:53:53 »
@ Bettina du sprichst mir aus der Seele. Ich habe im Geburtshaus entbunden, eben weil ich dort volle Entscheidungsgewalt hatte. Aber mir hätte auch niemand im Krankenhaus etwas erzählt, was ich nicht gewollt hätte, das fing bei uns schon harmlos an mit dem Kinderarzt und der Vitamin K Gabe, ich lass das einfach nicht mit mir machen, nur weil es nach Schema f so sein soll. Es ist doch MEIN Kind! Blitzlicht und gewisse Regeln mögen sein, aber manche Sachen gehen einfach nicht, die körperliche Nähe ist doch sooooo wichtig!!!



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« Antwort #19 am: 20. Oktober 2011, 20:50:39 »
ich hab damals sogar bei einer studie mitgemacht, wo getestet wurde, wie sich das känguruhen auf die herzfrequenz, den sauerstoffbedarf usw. auswirkt - und es war echt deutlich messbar, wieviel besser es unserem sohn nach den kuscheleinheiten gegangen ist.

und er wirklich ein hochrisikokind, lungenkollaps, sehr lange beatmet...
sohn * 25. september 2007 spontan bei 25+4 SSW- 900g, 35 cm

Vee

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« Antwort #20 am: 20. Oktober 2011, 21:55:27 »
Mein Kind war wegen Frühgeburt 10 Wochen im Kkh.

Ich berichte aus Holland:
Besucher: max. pro Kind 2 gleichzeitig, Besuchszeiten für Familienmitglieder, Eltern jederzeit.
Kanguruhen: So oft wie es die Werte des Kindes zulassen / Mütter wurden zu ausgiebigem Kuscheln ermuntert und es wurde versucht, Privatsphäre und Bequemheit zu schaffen.
Fotografieren: keine Ansagen. Vielleicht, wenn Blitz beobachtet würde. Webcam im Angebot.
Versorgung: Wurde gerne an Eltern delegiert.


Sky  31. SSW - hebt meine Welt aus den Angeln
Sienna  28. SSW - am 1. Frühlingstag 2011 fort geflogen - alles Gute, mein Mädchen!

 

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