Autor Thema: Berufswahl - Wunsch & Realität  (Gelesen 8592 mal)

Fliegenpilz

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Berufswahl - Wunsch & Realität
« am: 21. Dezember 2012, 12:37:27 »
Einige EO-Damen haben ja richtig interessante Berufe - und da kamen bei mir einige Fragen auf:

Welchen Berufswunsch hattet ihr während der Grundschulzeit?
Wohin hat sich der Berufswunsch entwickelt? Wurde er fallen gelassen oder habt ihr auf der weiterführenden Schule schon auf das Berufsziel hingearbeitet (passende Schulwahl, entsprechende Fächer im Abitur, etc)?
Was macht ihr heute?
Und wieso macht ihr heute das was ihr macht? Berufung? Keine andere Wahl?
Seid ihr glücklich mit eurer Berufswahl? Inwiefern wollt ihr euch noch weiterentwickeln?

In welche Berufe habt ihr während eures Lebens schon reinschnuppern können durch Praktika, Minijobs und Übergangsarbeitsstellen?
Was war der schlimmste Job und welcher der Beste?

:)

chipgirl

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #1 am: 21. Dezember 2012, 12:46:29 »
hm, also was ich als kleines Kind werden wollte weiß ich nicht mehr so genau, aber bestimmt so die typischen Berufe wie Ärztin, Lehrerin,Kindergärtnerin etc ;D.....Als ich größer gewesen bin sollte es dann ein Büroberuf sein, naja war dann nicht fleißig genug in der Schule,weil andere Sachen wichtiger waren ;) und hab dann ne Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau gemacht. Da habe ich dann noch knapp ein Jahr drin gearbeitet und habe dann komplett gewechselt, in eine große Firma die Chips für Autos, Handys, Reisepässe etc. herstellt. Vorraussetzungen war damals nur eine abgeschlossene Berufsausbildung und Englischkenntnisse. So richtig wußte ich nicht, auf was ich mich da einlasse, aber von freunden wußte ich das man da gut verdient und als junger Mensch kann man ja nicht genug verdienen ;D

Naja, mittlerweile arbeite ich über 11 jahre in dieser Firma, bin aufgestiegen, hab viel mehr Verantwortung und ich kann sagen :Meine Arbeit macht mir Spaß :D....
An diese Arbeit wäre natürlich nicht zu denken gewesen, wenn es damals den Mauerfall nicht gegeben hätte.

In anderen Berufen habe ich ni gearbeitet und nur mal ein Schülerpraktika in einen Kindergarten gemacht. Ich weiß aber auch, das ich ni wieder in den Einzelhandel zurückwöllte


dina100

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #2 am: 21. Dezember 2012, 12:48:42 »
IMMER Erzieherin. Da man in der Ausbildung nichts verdient, habe ich Altenpflegerin gelernt. Und dazu Massagepraktikerin. Möchte mich demnächst im Wellness bereich selbständig machen. Mir ging es damals nur ums Geld und um Mathe, da bin ich sehr schlecht und als Erzieherin brauch man da gut Noten.


Lukas



Mondlaus

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #3 am: 21. Dezember 2012, 12:57:53 »
Ganz früher: Lehrerin
Als Teen: Journalistin oder Fotomodel, im Idealfall beides ;)
Jetzt: Dozentin für BWL im Bereich Strategisches Management

Also eigentlich tatsächlich Lehrerin, nur für die ganz großen :)
Reingerutscht, denn ich habe den Job angenommen, weil ich an der entsprechenden Uni meine Dissertation schreibe.
Kind 2011
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Melanie83

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #4 am: 21. Dezember 2012, 13:05:07 »
Als ich ganz klein war (4-5) wollte ich Bauarbeiterin werden, dabei ich überhaupt kein Mensch der schwere körperliche Arbeiten mag. In der Grundschule wollte ich Lehrerin werden, bin auch aufs Gymnasium gegangen. Aber nach der 6. Klasse hab ich mich entschlossen, kein Abitur machen zu wollen und bin auf die Realschule (Wirtschaftsschule)gewechselt mit Option dann nach der 10. Klasse auf die FOS zu gehen. Ich hatte mir dann Verwaltungsfachangestellte oder sowas vorgestellt. Habe in der 9. Klasse ein Praktikum im Landratsamt gemacht. Irgendwie war das dann aber doch nicht das was ich machen wollte. Wir hatten dann in der 9. Klasse noch mal ein Praktikum, das hab ich in der Apotheke gemacht. Danach wusste ich ,dass ich PTA werden will, hab dann nach meiner mittlerern Reife die Ausbildung direkt angefangen (waren 2 Jahre Schule und ein halbes Jahr Praktikum). Mittlerweile arbeite ich seit 10 Jahren als PTA, es macht mir nachwievor Spaß. In andere Berufe habe ich sonst nicht reingeschnuppert.



Ellen

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #5 am: 21. Dezember 2012, 13:24:13 »
Ich wollte immer Arzthelferin werden.
Habe auch damals in der Schulzeit ein dreiwöchiges Praktikum bei "meinem" damaligen Kinderarzt gemacht und fand das einfach nur toll.

Warum ich jetzt letztendlich nicht geworden bin kann ich gar nicht sagen.

Ich wollte nie im Leben Frisörin, Erzieherin oder Sekretärin werden.  s-:)

Geworden bin ich -  S:D - Sekretärin.

Tja und nun bin ich Sekretärin mit Leidenschaft. Ich habe 14 Jahre in einem Anwaltsbüro gearbeitet als - O-Ton meines Chefs - "erste Kraft" und habe es geliebt.


Derzeit bin ich Fulltime-Hausfrau und auch das gefällt mir gut!






Lass Dich nicht unterkriegen, sei frech, wild und mutig - sei einfach wunderbar! *Astrid Lindgren*

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #6 am: 21. Dezember 2012, 13:34:02 »
Seit der Grundschule wollte ich Journalistin werden. Bin ich auch geworden ;) Bzw. bin ich in der Pressearbeit gelandet nach der Uni - erst wollte ich unbedingt "zurück" in eine Redaktion. Tja, jetzt mit Kind - bzw. bald mit zwei Kindern - sehe ich das wieder anders, denn der PR-Job ist mit Familie deutlich leichter zu vereinbaren ;) Also wird es wohl auch dabei bleiben vorerst.

Ich hab immer wieder Phasen gehabt, in denen ich geflucht habe, in denen ich mir gewünscht hätte "etwas gscheits" gelernt zu haben... aber letztlich - auch wenn es nicht leicht ist, auch wenn die Branche echt hinüber ist... letztlich macht mir der Job an sich nunmal doch Spaß und vor allem kann ich mir nichts, absolut rein gar nichts anderes vorstellen, was ich könnte oder auf Dauer lieber täte.  :)






Miakoda7

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #7 am: 21. Dezember 2012, 13:37:29 »
ich wollte hebamme werden als kind oder kfz-mechanikerin

geworden bin ich krankenschwester, arbeit jetzt seit 10 jahren im altenheim

ob es mir spaß macht? im moment nicht

würde ich den beruf wieder lernen? NEIN!!!

ich würde viel lieber was mit tieren machen und vorallem einen job mit "normalen" arbeitszeiten, ohne wochenende und nachtarbeit





Nachtvogel

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #8 am: 21. Dezember 2012, 13:42:34 »

Welchen Berufswunsch hattet ihr während der Grundschulzeit?

ich wollte immer *irgendwas mit Kindern oder Tieren* machen ;)

Aber nicht in Richtung Artztberufe weil ich nicht mit dem Leid von Anderen umgehen kann, sei es nun Mensch oder Tier.
Retten, operieren usw JA... nichts mehr tun können-NEIN!

Wohin hat sich der Berufswunsch entwickelt? Wurde er fallen gelassen oder habt ihr auf der weiterführenden Schule schon auf das Berufsziel hingearbeitet (passende Schulwahl, entsprechende Fächer im Abitur, etc)?

Das ist auch immer so geblieben und dementsprechend: JA ich habe genau darauf hingearbeitet durch Fächer usw ;)


Was macht ihr heute?

Das was ich wollte, ich arbeite mit Kindern und baue dabei regelmässig die Tiere mit ein ;D


Und wieso macht ihr heute das was ihr macht? Berufung? Keine andere Wahl?

s.o. ...Weil ich das wollte ;)


Seid ihr glücklich mit eurer Berufswahl? Inwiefern wollt ihr euch noch weiterentwickeln?

ja ABER ...ich hätte schon einige Ideen meinen Beruf noch besser zu machen. Die sind so aber leider nicht umsetzbar...aber das ist schon ok ;)

36+3 -> 2940g / 37+4 -> 3320g / 38+5 -> 3660g

bellami

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #9 am: 21. Dezember 2012, 13:42:46 »
was ich als kind werden wollte, weiss ich nicht mehr. in der neunten habe ich ein praktikum beim fotografen gemacht, war zwar ein grosses geschaeft, aber 'fotografiert' wurde nur selten, war mehr verkauf und beratung!
die zeiten waren uebel (damals noch mit langer mittagspause und von halb neun bis halb sieben!) und die arbeit war nicht wirklich interessant.

haette ich mir damals einen 'richtigen' fotografen ausgesucht, wuerde ich das vielleicht heute machen... :P

naja, so habe ich doch abi gemacht und architektur studiert, zwischen abi und studium noch ne schreinerlehre gemacht.

was ich heute mache, ist nicht unbedingt mein traumjob, aber es ist familienfreundlich und ohne den ueblichen druck in meinem job! ich habe nette kollegen und gute projekte...im grossen und ganzen bin ich zufrieden!

...und wurde letzten dienstag recht ueberraschend noch befoerdert!!  ;D
mit flo 24.06.05 und fay 02.11.07

Didi81

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #10 am: 21. Dezember 2012, 13:55:00 »
frühere Berufswünsche:

- Archäologin
- Erzieherin
- Sozialarbeiterin

Ich wollte aber weder wenig verdienen wie eine Erzieherin noch Studieren für die anderen Berufe. Tja und dann hab ich hinterher doch studiert.

bereits ausgeübte Berufe:

- etliche Minijobs von Kassiererin, Packerin, Fließband, Tankstelle
- Beamtin hinterm Schreibtisch (in etlichen Bereichen wie Ordnungsamt, Jugendamt, LKA, Standesamt etc.)
- Beamtin im (noch) grün weißen Streifenwagen mit Tatütata und Waffe

Bisher kam alles so wie ich es haben wollte. Ich bin zufrieden.

Milka

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #11 am: 21. Dezember 2012, 14:36:54 »
Mein Traum war es, etwas mit Kindern zu machen. Ganz oben stand Grundschullehrerin. Das hat leider nicht geklappt.

Als zweite Option kam für mich der medizinische Bereich in Frage.

Niemals wollte ich einen Bürojob machen. Das war für mich ne langweilige Vorstellung.

Also habe ich MTR gelernt. Das hat mir letztendlich keinen Spaß gemacht.

Ich habe dann ne Lehre als Einzelhandeskauffrau begonnen in einem großen Kaufhaus in Oldenburg. Das war der absolute Horror und ich habe es nach nem Jahr abgebrochen.

Schlussendlich habe ich eine Ausbildung zur RA-Fachangestellten gemacht, erfolgreich abgeschlossen und ich arbeite noch immer in diesem Beruf. Es macht mir viel Spaß, es ist abwechslungsreich, ich bin die rechte Hand vom Chef.

Was für mich niemals nie in Frage käme, wäre der Beruf der Altenpflegerin. Ich habe mal ein Praktikum im Altenheim gemacht und das war absolut gar nichts für mich. Meine Schwester ist Altenpflegerin und Hut ab (und vor allen anderen die den Job machen).

Wenn ich jetzt noch einmal einen Beruf wählen könnte, dann wäre es Hebamme.
principessa numero uno 08/2006 ♥
numero due principessa 03/2010 ♥


„Am Ende wird alles gut.
Wenn es nicht gut wird,
ist es noch nicht das Ende.“

JoJo0508

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #12 am: 21. Dezember 2012, 14:39:12 »
Ich wollte seit jeher Kinderkrankenschwester werden.

Durch ein paar naive Sachen in meiner Jugend ist es mir dann erstmal verwährt geblieben, trotz Schülerpraktikum auf der Neugeborenenstation.
Dennoch habe ich den Traum im Hinterkopf gehabt...

Meine Mum riet mir immer davon ab - von je her  :-[

Also hab ich meinen Abschluss nachgeholt und Kinderpflegerin gelernt mit der Aussicht, meine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester dran zu hängen und evtl. zu verkürzen.

Daraus wurde nichts, weil mir immer wieder rein geredet wurde und ich nicht stark genug war, MEINEM WUNSCH nach zu kommen.

Also hab ich nach der Ausbildung noch eine Ausbildung gemacht - als Fachinformatikerin  s-:)

Dann wurde ich mit Joel schwanger und seitdem veränderte sich eh alles und ich wußte, dass ich nie wieder einen Fulltime-Job nachgehen kann mit einem behinderten Kind  :-[

Mein Wunsch in die Richtung "Pflege" zu gehen wurde immer stärker, seitdem ich Joel hatte.
Also habe ich nach der Geburt von Sohn Nr. 2 ein Praktikum auf der Wöchnerinnenstation gemacht.

Jetzt haben wir erstmal die Familienplanung beendet und ich werde mir auf jeden Fall eine Ausbildung in einem Beruf suchen, der mir Spaß macht und wo ich mich sehr gut fühle.

Evtl. mit Behinderten?! Oder in der ambulanten Pflege?! Mal schauen, was für Türchen sich mir in den nächsten Jahren öffnen werde - aber ich werde es schaffen und jetzt hab ich jemanden, der hinter mir steht und mich unterstützt in meinem Berufswunsch.


Kurz gesagt: Mein Berufswunsch hat sie nie wirklich verändert.



(In einem Freundebuch aus der Grundschule hab ich mal geschrieben, dass ich Prinzessin werden wollte *g* Bin ich nie geworden, nun hab ich nur "Männer" um mich herum und werde wie eine Königin behandelt  ;D ;D ;D )

Hubs

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #13 am: 21. Dezember 2012, 15:14:51 »
Ich hatte als Kind nie nen Berufswunsch. Während der Schulzeit habe ich immer mit Mathe, Physik oder Informatik geliebäugelt, bin dann bei der angeblich langweiligen BWL gelandet und es war wirklich ne ganz gute Entscheidung. Ich arbeite im Marketing und kann mich da was Organisation, Planung und Design angeht, ganz gut ausleben.
Zurzeit bin ich aber eh daheim, mache nebenzu meine Trageberatung und manchmal wünsche ich mir mehr mit Kindern und jungen Familien machen zu können, aber das erscheint mir mehr brotlose Kunst zu sein und sehe auch die Trageberaterei mehr als Hobby mit Aufwandsentschädigung denn als Beruf.
Hubs mit den beiden Buben *04/2009 *01/2012



How could anyone ever tell you, you were something less than beautiful?
How could anyone ever tell you, you were less than whole?
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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #14 am: 21. Dezember 2012, 16:02:22 »
Während der Grundschulzeit wollte ich Lehrerin oder Krankenschwester werden. Später dann wurde mir klar, dass ich mal "irgendwas mit Sprachen", am liebsten Dolmetscherin, oder Erzieherin machen möchte. In der 10. Klasse habe ich dann mal in den Ferien eine Art kurzes Praktikum in einem Kindergarten machen können und danach war der Berufswunsch Erzieherin gestrichen  ;D

Da ich in der Schule stinkfaul war, hats nur zur mittleren Reife gelangt und somit konnte ich Dolmetscherin in die Tonne kloppen, dafür hätte ich studieren müssen. Also blieb "irgendwas mit Sprachen" übrig. Aus Mangel an Alternativen bin ich dann auf eine Berufsfachschule für Fremdsprachensekretärinnen gegangen und bin nach 2 schulischen Ausbildungsjahren in den Beruf eingestiegen. Die Ausbildung und auch später die Praxis war leider immer mehr auf das Sekretariat ausgerichtet, weniger auf die Sprachen. Und das habe ich oft gehasst. Ich bin keine Tussi, ich besitze kein einziges schickes Blüschen, Hosenanzug oder Kostüm und das hat meine Jobs schon mal sehr reduziert, weil viele Firmen doch ganz gerne auch optisch Erwartungen an eine Sekretärin stellen  s-:).

Also mein Traumjob ist es bis heute nicht und ich überlege auch immer mal wieder, ob ich nochmal was ganz neues machen, aber je älter ich werde, desto mehr verschwinden die Gedanken und ich versuche, das beste draus zu machen. Derzeit bin ich ganz zufrieden, arbeite Teilzeit im öffentlichen Dienst. Aber in letzter Zeit überlege ich immer stärker, doch noch mehr meine Sprachen (vor allem englisch und norwegisch) zu vertiefen und einen Job zu suchen, wo es mehr auf die Sprachen ankommt bzw. wo ich sie halt eben mehr anwenden kann.
  
 
Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen

Jasmin

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #15 am: 21. Dezember 2012, 16:07:14 »
Hmm, ich wollte relativ lange Zeit Staatsanwältin werden.

In der Oberstufe dann war mein größter Traum Physik zu studieren mit dem Schwerpunkt auf Astronomie. WEnn ich könnte würde ich das heute noch gerne machen.

Geworden bin ich nun Immobilientreuhänderin, ab Jänner leite ich einen gesamten Bereich in unserer Firma. In den Beruf bin ich eher durch Zufall reingestolpert, aber da ich meine doch recht gut zu sein und ich meine Arbeit gerne mache und ein tolles Team habe bleibe ich auch hier.
2 Töchter *2005 und *2007

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #16 am: 21. Dezember 2012, 17:26:18 »
Ich wusste in der kompletten Schulzeit nicht, was ich mal werden will. Also machte ich Schuljahr für Schuljahr einfach weiter und das Abi dann mit einer -ähm- mittelmäßigen Note. Also hab ich mir einen Studiengang gesucht ohne Zulassungsbeschränkung, wo mich das Thema interessierte. Ich hätte von zu Hause aus irgendwie auch mehr moralische Unterstützung gebraucht, was Bewerbungen angeht. für eine Stelle hätte ich mich schon lange vor dem Abi bewerben müssen etc.pp. Da hätte ich mal ein paar Anschubser gebraucht,  stattdessen wurde mir irgendwie jede Idee miesgeredet  s-:)
Ich bin in einem naturwissenschaftlichen Studiengang gelandet  (sehr übersichtlich, daher schreib ich es jetzt nicht genauer ) und hab mein Diplom auch gemacht. Seitdem hab ich an der Uni als HiWi stundenweise gearbeitet. Das dämliche ist, dass Stellen außerhalb der Uni rar gesät sind und das nicht wirklich familienfreundlich wäre. Ich bin gerade am Schauen, ob ich noch ein Aufbaustudium draufsatteln soll, mit dem man in der Praxis eher an einen Job kommt, der auch mit Familie machbar ist - oder ob ich noch eine Diss anhängen soll. Aber letzteres ist eher unwahrscheinlich, da ich partout keinen Plan hätte, welches Thema. Und ich fürchte, am Ende hätte ich den Dr. im Ausweis stehen und stehe jobmäßig trotzem nicht anders da als jetzt.  :P
Ich denke mir, ich war mir eigentlich immer "nur" sicher, eine Familie zu wollen, also wäre letztendlich eine Ausbildung und ein paar Jahre mehr Berufspraxis sicher sinnvoller gewesen  :-[

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #17 am: 21. Dezember 2012, 17:43:41 »
Ich wollte immer Tierärztin oder Fernfahrer werden

Gemacht habe ich schon
Verkauf
Kindergarten
Küche
Tierheim

Tierheim fand ich am besten aber da geht meist alles nur ehrenamtlich
Ich bin mir sicher wie noch nie , ich hab den Weg verstanden !

by P.B.

lotta

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #18 am: 21. Dezember 2012, 17:46:38 »
Als Kind wollte ich Tierärztin werden.
Da ich aber von klein auf eine massive Allergie gegen alle möglichen Tierhaare, bzw. Federn habe, war das irgendwann klar, dass das nix wird  :-X

Grundschullehrerin war auch immer ein Wunschberuf. Leider war mein Abi ( dank eigener Faulheit) zu schlecht und ich habe keinen Studienplatz bekommen.
Kurzerhand habe ich mir einen Praktikumsplatz in einem Kiga gesucht und während der Monate da dann gemerkt, dass das ein schöner Beruf ist ! Also habe ich Erzieherin gelernt.
Ein Jahr vor meinem Abschluss wurde dann an der Uni ein neuer Studiengang für das Lehramt an berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Sozialpädagogik eingerichtet, in den ich mich sofort eingeschrieben habe.
Nach der Ausbildung habe ich dann richtig studiert und es ist ein toller Beruf!!!

Blöd ist bloß, dass ich mit meinen Fächern die korrekturintensivsten überhaupt erwischt habe (2.Fach Deutsch und 3. Fach Englisch ) und der eigentliche Unterricht nur einen geringen Teil meiner Arbeitszeit ausmacht...

Wie oft habe ich mir schon gewünscht einen Job zu haben, bei dem ich mal Feierabend habe und nicht bloß irgendwann ( meist gegen 23 Uhr) aufhöre zu arbeiten....   :-[

Gejobbt habe ich schon in vielen Bereichen, am Fließband, in der Postabteilung einer Firma, in der Presseabteilung einerFirma ( da habe ich damals einen Artikel  mit Interview über das Team der Sendung mit der Maus geschrieben ... das war super!!!) und lange in einer Personalbteilung.






„Lernt, was ihr für Euer Leben nötig habt! Geht nicht gebückt und gebeugt, geht aufrecht wie Freie! Geht mit erhobenem Kopf, aber erhebt euch nie über andere! Geht mit wachem Verstand und mit heißem Herzen!" G. Leber

lisa81

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« Antwort #19 am: 21. Dezember 2012, 18:30:19 »
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« Letzte Änderung: 30. Mai 2016, 07:56:52 von lisa81 »
*2008,  *2010, *2015

Susi+Vanessa

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #20 am: 21. Dezember 2012, 18:32:55 »
Während meiner Schulzeit wollte ich Dolmetscherin werden.
Nach meinem Realschulabschluß bin ich dann genau deswegen auch zum Gymnasium, und hätte es vlt. dort auch packen können, wenn ich mir nicht unbedingt ,das schwerste der Gegend ausgesucht hätte  :P Die Lücken habe ich nie füllen können. Ich war immer ganz gut in Französisch, kam in die erste Gym-Franz-Stunde und das einzige was ich verstand war "Bonjour"  :P  Wir waren 3 von unserer Realschule, sie war damals Abschlußbeste mit 1,0.
Ich habe also die 11 wiederholt, auf die Gesamtschule wollte ich nicht ,aus einem total dämlichen Grund! 3/4 der Stufe ist dorthin und ich hatte keine Lust mit den Leuten weitere 3 Jahre zu verbringen.  :-[
Als ich die Ehrenrunde drehte habe ich als Aushilfe in einer Spedition gearbeitet, damit ich mein Auto finanzieren konnte und das gefiel mir so gut, das ich eine Bewerbung abgegeben habe, für den Sommer ´99.
Mich sprach dann ein Abteilungsleiter an ,ob ich mir zutrauen würde ,jetzt noch (3 Monate nach Lehrzeitbeginn) einzusteigen.
Und somit beendete ich meine Gymnasialabstiegskarriere und begann eine Ausbildung zur Speditionskauffrau im Dezember 1998.
In der Lehrzeit habe ich dann immer gesagt "WEnn ich groß bin ,werde ich Disponentin"  ;D  , das blieb allerdings ein Wunschtraum. Will ich auch gar nicht mehr, ich geh lieber Sendungen suchen  :D
Es ist mein Traumberuf, ich könnte mir nichts besseres für mich vorstellen!
Wenn ich wieder eine Stelle hätte, wäre es perfekt  :)

Giraffe

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« Antwort #21 am: 21. Dezember 2012, 19:12:54 »
Zuerst Lehrerin.

Ziemlich bald nach Schriftstellerin. Ich habe dann Germanistik studiert und eine zeitlang in der Meinungsforschung gearbeitet.

Dann habe ich mich selbstständig gemacht und schreibe nun u.a. Berichte für verschiedene Forschungsinstitute, arbeite an Projekten mit. Ich mag es gerne, weil es sehr abwechlungsreich ist. Außerdem kann ich mir meine Zeit selbst einteilen.

Außerdem hab ich einen (neuen) Roman geschrieben, den ich nächstes Jahr als ebook rausbringen möchte, in Eigenregie. Davon werde ich nicht leben können, aber ich werde nie aufhören, neben dem Brotberuf zu schreiben
sohn * 25. september 2007 spontan bei 25+4 SSW- 900g, 35 cm

Samson

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Antw:Berufswahl - Wunsch & Realität
« Antwort #22 am: 21. Dezember 2012, 19:39:19 »
Ich wollte als Kind immer Säuglingsschwester werden.

Nach der Schule bin ich aber auf die höhere Handelsschule und habe es gehasst und schnell abgebrochen.

Da meine Mama mich unter Druck gesetzt hat nun eine Lehre zu machen, habe ich mich in einem Kindergarten als Vorpraktikantin gemeldet. Im Anschluss daran kam dann mit Mühe und Not die Ausbildung zur Erzieherin. Die Ausbildung zu beenden fiel mir schon schwer, aber als ich Sie in der Tasche hatte, habe ich mich auch bei der Stadt beworben und einen Job in einer Kita bekommen.

Der Job hat mich quasi vom ersten Tag an krank gemacht. Ich habe die Arbeit in der Kita förmlich gehasst. Irgendwann habe ich die Notleine gezogen und bei der Stadt nachgefragt, ob sie mich nicht irgendwo anders einsetzen können. Ich hatte schließlich schon meinen Festvertrag.

Tja, so bin ich dann im Schulsekretariat gelandet und hatte ab dem ersten Tag das Gefühl angekommen zu sein. Und so geht es mir noch immer. Ich liebe meinen Job als Schulsekretärin. Die Bezahlung könnte ein bischen besser sein, aber dafür ist der Job absolut familienfreundlich. Zudem habe ich absolute Traumarbeitszeiten. Ich denke ich werde bis zur Rente nichts anderes mehr machen.

Während der schulischen Ausbildung und der festen Arbeit bei der Stadt hatte ich sehr sehr viele Jobs als Aushilfe: beim Bäcker, Metzger, Tankstelle, in einer Kneipe, als Putzfrau, bin einen Schul- und Transferbus gefahren, habe Altkleidercontainer geleert, Altkleider sortiert, in einer Backfabrik Brote gepackt und als Spülhilfe gearbeitet.  Hauptsache immer Arbeit um nicht aufs Amt angewiesen zu sein. Ich habe also schon viel durch, Wahrscheinlich kommt daher das tiefe Gefühl der Dankbarkeit für meinen jetzigen Job.  :)

LILA

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« Antwort #23 am: 21. Dezember 2012, 19:46:15 »
Als Kind wollte ich Hebamme werden. Irgendwann wurde mir dann klar, dass ich das nicht werden kann, wenn ich selbst noch gar keine Kinder habe. Ich wollte mich nicht auf etwas einlassen, in was ich mich selbst nicht reinversetzen kann.

Dann wollte ich Dolmetscherin werden, aber als ich eine feste Beziehung hatte, war mir klar, dass ich nicht über eine längere Zeit im Ausland sein will.

Mangels Traumberuf machte ich eine Ausbildung zur Finanzassistentin. Ja und wie das halt so mit Vernunftsentscheidungen ist...es war okay, aber nie das was ich wollte.  :-[

Dann studierte ich zwei Semester (Grundschullehramt) und ich merkte schnell, dass das auch nicht das Richtige für mich ist. Außerdem änderte sich damals so viel in meinem Leben und mir wurde klar, dass ich früh Kinder haben möchte.

Nach der Geburt der Kinder kam der Wunsch Hebamme zu werden wieder hoch und ich bekam durch wahnsinniges Glück die wunderbare Chance ein Praktikum im Kreißsaal zu machen. Seitdem zieht es mich mit aller Macht in den Bereich Medizin. Ich fühle mich da absolut wohl. Das alles interessiert mich mehr als alles was ich bisher beruflich gemacht habe.

Momentan arbeite ich in Teilzeit in einem Versicherungsbüro. Das ist im Moment optimal, weil es sich prima mit Familie und Kindern vereinbaren lässt und das Arbeitsklima besser nicht sein könnte. Aber ich bin mir ziemlich sicher dass es irgendwann da nochmal eine Veränderung geben wird.  :)



lotte81

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« Antwort #24 am: 21. Dezember 2012, 19:57:05 »
Mein Wunsch war es immer Kinderärztin zu werden. Schon so lange ich denken kann.....Auch noch zum Abi hin...ist dann aber an eine paar elementaren Dingen wie NC  s-:) gescheitert....Ich bin dann erst mal ins Ausland und habe überlegt, kam aber zu keinem schluss....Also dachte ich, ich studiere erst mal einfach nur Fächer, die mich interessieren auf Magister....Der Plan wr dann damit im Ausland was anzufangen....Also hab ich Philosophie, Psychologie und Pädagogik studiert.....Ziemlich zeitig kam der GEdanke noch dazu auf Dipl. Päd weiter zu machen...tja, dann kam Kind 1 im Studium und somit war ein zweiter Studiengang dazu undenkbar   s-:) Ich musste erst mal schnell fertig werden...dann kam Kind 2 und danach ein Bürojob über 1 Jahr und danach fing ich dann an Dipl Päd zu studieren, da ichd achte, dass es das so nicht gewesen sein kann ...und wenn nicht jetzt, dann wohl nie.Damit stehe ich nun in den Diplomprüfungen derzeit.Sozialpädagogik und ERwachsenenbildung und fühl mich da sehr angekommen  ;)
Was ich bisher gemacht habe?Mit Diversen Jobs habe ich mit 10-11angefangen.
Babysitten und Zeitungen austragen
lange Jahre war ich putzen (Krankenhaus, Büros, Privathaushalte...über Firmen)
mehrere Jahre kellnern
kurz am Fließband
über 2 Jahre als Kindermädchen
Praktika liefen im Kindergarten, Krankenhaus, Jugendamt, Frauenhaus
Ja, und dann eben ein Jahr als Assistenz der Geschäftsleitung einen Bürojob vorm jetzigen Studium

Im Grunde konnte ich jedem Job - selbst dem Putzen  ;) - was abgewinnen....ich hatte immer Spass...wenn auch das kellern der lustigste Job war...
Im Praktikum hab ich mich im Krankenhaus sehr sehr wohl gefühlt, aber auch im Frauenhaus.....

wenn ich mir useren Kinderarzt so anschaue, bin ich heute froh keine Kinderärztin zu sein (arbeiten bis spät in den Abend um auch ja jedem eine CHance zu geben sein Kind vorbeizubringen, und dann kranke Kinder anschauen wie am Fließband  ;D ) und glaube auch insgesamt, dass mich das, was mich am Arstberuf immer so gereizt hat , vermutlich in der Pädagogik eher zu finden ist  ;)
« Letzte Änderung: 21. Dezember 2012, 19:59:25 von lotte81 »


 

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